CH360802A - Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff

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CH360802A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
turntable
injection
molding machine
carriage
injection molding
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Application number
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English (en)
Inventor
Patera Jaromir
Original Assignee
Bata Schuhe Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/04Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves
    • B29C45/06Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves mounted on a turntable, i.e. on a rotating support having a rotating axis parallel to the mould opening, closing or clamping direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Spritzmaschine zur Herstellung von Gegenständen, z. B. von Schuhen, aus Kunststoff.



   Es ist bekannt, dass gegenwärtig Gegenstände, wie z. B. Schuhe, aus Kunststoff in einzelnen Formen gefertigt werden, welche von Hand vor die Spritzdüse einer Extrusions- oder Spritzmaschine oder einer ähnlichen Maschine gebracht werden. Dieses Verfahren verlangt qualifizierte Arbeitskräfte und eine geschickte Handhabung, von welcher die Qualität des vorfabrizierten Gegenstandes abhängt. Es sind zwar spezielle Extrusionsmaschinen bekannt, welche Vorrichtungen zum Heranbringen von Formen der zu fabrizierenden Gegenstände aufweisen, aber diese Maschinen sind sehr schwerfällig, und die genannten Vorrichtungen passen nur zu einer Extrudiermaschine von bestimmtem Typ und bestimmen Abmessungen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Drehtisch, auf welchem Formen enthaltende Kasten befestigt sind, durch Mittel, um dem Drehtisch automatisch sich wiederholende Bewegungen während eines Arbeitszyklus und in einem festsetzbaren Rhythmus zu erteilen, und durch Steuermittel, um diese Bewegungen zu steuern.



   Diese Vorrichtung kann an jede normale Extrusionsmaschine angepasst werden.



   Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Drehtisch auf einem beweglichen Wagen angeordnet, welcher sich auf am Boden befestigten Schienen verschieben lässt, um die Formen vor die   Einspritzdüsen    der Spritzmaschine zu bringen und sie dann nach vollendeter Einspritzung wieder von dieser zu entfernen.



   Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht dieser Vorrichtung.



   Fig. 2 zeigt schematisch einen Aufriss mit einem Teilschnitt durch die Vorrichtung.



   Fig. 3 zeigt schematisch einen Grundriss zur Erläuterung der Bewegungen der Vorrichtung.



   Fig. 4 zeigt schematisch im Aufriss die Mechanismen zur Schliessung und Verriegelung der Formen.



   Bei dem in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung aus einem Drehtisch 1, welcher die Kasten 2 trägt, in denen sich die Formen, z. B. zehn an der Zahl, wie in Fig. 2 gezeigt wird, befinden. Der Drehtisch 1 ist auf einem auf den Schienen 4 beweglichen Wagen 3 montiert, um die Kasten 2 in der Verlängerung der Düse 5 der Extrusionsmaschine an die Düse heranzuführen oder von ihr zu entfernen.



   Alle Bewegungen des Tisches werden durch einen einzigen Motor 10 ausgeführt, welcher unten auf dem Wagen angebracht ist und über Getriebe 11, 13 die Welle 12 antreibt. Diese Welle 12 betätigt eine Kurbel 14, welche das fest mit dem Tisch verbundene Malteserrad 9 antreibt und verriegelt und auf diese Weise die   schrittweise    Drehung des Tisches 1 bewirkt.



   Die Welle 12 trägt eine ebenfalls auf ihr aufgekeilte Exzenterscheibe oder eine Vorrichtung, welche gleichbedeutend mit einer Kurbel 18 ist und mit einer um die Achse 7 schwenkbaren Stange 6 in Verbindung steht. Die Achse 7 kann beispielsweise an einem Support am Gestell der Extrusionsmaschine befestigt sein.



   Die Kontakte 15 und 16 (Fig. 3) werden durch Tastorgane betätigt, welche entweder auf der Stange 6 oder auf einem anderen Teil des Mechanismus befestigt sind. Diese Kontakte steuern Relais, welche Zeitschalter und andere elektrische Apparate betätigen, um einen Arbeitszyklus zu bewirken.



   Auf diese Weise werden folgende Bewegungen in einem festgesetzten Rhythmus ausgeführt:  
1. Der Tisch bringt eine Form vor die Einspritzdüse der Spritzmaschine 5.



   2. Die Einspritzung wird gemäss dem Gewicht des zu   fabrizieren den    Gegenstandes zeitlich durch einen Zeitschalter geregelt.



   3. Der Zeitschalter unterbricht die Einspritzung und setzt den weiteren Ablauf des Arbeitszyklus wieder in Gang.



   4. In diesem Moment läuft der Wagen mit dem Tisch wieder rückwärts, um die betreffende Form von der Düse zu lösen und um die Einspritzdüse für eine weitere Operation frei zu machen.



   5. Am Ende der durch den Kurbelmechanismus 18, 6 bewirkten Rückwärtsbewegung macht der Tisch 1 eine Drehbewegung, die im vorliegenden Falle   1tio    einer ganzen Umdrehung beträgt. Diese Drehbewegung wird durch das   Maitesergetriebe    9, 14 bewirkt, welches von der gleichen Steuerwelle 12 wie die Kurbel des Vorschubmechanismus angetrieben wird.



   6. Die Drehbewegung ist beendigt, und das Malteserrad blockiert den Tisch, aber die durch die Kurbel 18 und die Stange 6 gesteuerte Vorwärtsbewegung findet nun statt und bringt die auf die gefüllte Form folgende Form vor die Einspritzdüse.



   7. Diese Form hat, als sie sich der Einspritzdüse näherte, einen Kontakt betätigt, welcher den entsprechenden Zeitschalter in Bewegung setzte. Dieser Zeitschalter ist vorher in bezug auf das Gewicht des herzustellenden Gegenstandes eingestellt worden.



   Gemäss dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der die Form vor die Einspritzdüse führende Kasten durch die Wirkung der am Wagen befestigten Leitschienen 20 und 20A geschlossen, indem auf diesen Schienen Führungsrollen laufen, welche auf die Hebel 21 und 21A einwirken und so den Kastenkörper und seinen Deckel 23 betätigen.



  Der Deckel wird mittels einer doppeltwirkenden, pneumatischen   Hebereinrichtung    24 verriegelt, welche auf dem Wagen befestigt ist und durch ein Solenoidventil 25 gesteuert wird. Zu diesem Zweck ist das freie Ende der Kolbenstange mit einem Teil 26 ausgerüstet, welcher ein passende Form aufweist, um den Deckel fest auf den Kastenkörper aufzupressen und ihn dort festzuhalten. Diese zwei Teile werden dann miteinander verriegelt.



   Greifbacken 27 von passender Form sind am Kopf 28 der Spritzpresse angebracht und umschlie ssen die Form an der Einspritzdüse, so dass diese Form daran gehindert wird, sich unter dem Druck des eingepressten Materials zu öffnen.



   Die Entriegelung des Tisches, des Kastens und das Öffnen des letzteren werden durch die gleichen, aber im umgekehrten Sinn arbeitenden Mechanismen bewirkt.



   Gemäss einer anderen Ausführungsart erlaubt ein spezieller Kontakt, dass, sofern dies notwendig sein sollte, eine Form an der Einspritzdüse vorbeigeführt wird, ohne dass diese betätigt wird, so dass die fragliche Form nicht gefüllt wird, wenn man dies aus irgendeinem Grund nicht haben will.



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform besitzt jeder Kasten einen Drücker 29, welcher auf einen am Kopf 28 der Spritzpresse angebrachten Kontakt 30 einwirkt. Dieser Kontakt betätigt den Zeitschalter, der dazu dient, die Extrusionsdauer gemäss dem Gewicht des herzustellenden Gegenstandes (Schuh usw.) festzulegen.



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform weist die Spritzmaschine verschiedene Zeitschalter auf, von denen jeder gemäss dem Gewicht des zu fabrizierenden Gegenstandes eingestellt ist und durch einen passend an einem andern Ort des Kastens montierten Drücker betätigt wird. Es ist also möglich, innerhalb des gleichen Zyklus und ohne Demontage bis zu zehn verschiedene Gegenstände oder bis zu fünf Paar Schuhe verschiedener Art oder Grösse herzustellen, für den Fall, dass ein Tisch für zehn Formen verwendet wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, z. B. von Schuhen, aus Kunststoff an einer Spritzmaschine, gekennzeichnet durch einen Drehtisch (1), auf welchem Formen enthaltende Kasten (2) befestigt sind, durch Mittel, um dem Drehtisch automatisch sich wiederholende Bewegungen während eines Arbeitszyklus und in einem festsetzbaren Rhythmus zu erteilen, und durch Steuermittel, um diese Bewegungen zu steuern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Steuermittel vorgesehen sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Steuermittel vorgesehen sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch auf einem beweglichen Wagen (3) montiert ist, welcher sich auf am Boden befestigten Schienen (4) verschieben lässt, um die Formen vor eine Einspritzdüse (5) der Spritzmaschine zu bringen und sie dann nach vollendeter Einspritzung wieder von dieser Einspritzdüse zu entfernen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hin- und Herbewegung des Wagens ein Kurbelmechanismus (18, 6) vorhanden ist, bei welchem ein Ende der Kurbelstange an einer festen Achse (7) am Gestell der Spritzmaschine schwenkbar gelagert ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Maltesergetriebe (9-14), welches die schrittweise Drehung des Tisches bewirkt und nach Beendigung jeder Drehung den Tisch blockiert.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel für die Hin- und Herbewegung des Wagens und zum Drehen des Dreh tisches durch eine einzige Welle (12) angetrieben und so eingestellt sind, dass eine Vorwärtsbewegung des Wagens stattfindet, wenn der Drehtisch verriegelt ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen von mindestens einer Schiene gesteuerten Mechanismus, welcher die zur Spritzdüse zuzuführende Form in ihrer geschlossenen Stellung verriegelt und nach dem Spritzvorgang wieder entriegelt.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spritzmaschine Backen zur Verriegelung der Form angebracht sind, und dass der von der Schiene gesteuerte Mechanismus einen Druckluftzylinder zum Verriegeln und Entriegeln der Form aufweist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mindestens einen Zeitschalter, welcher die Einspritzung auslöst, ihre Dauer gemäss dem Gewicht des zu fabrizierenden Gegenstandes festlegt und den weiteren Ablauf des Arbeitszyklus wieder auslöst.
CH360802D 1957-05-07 1958-05-06 Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff CH360802A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186610B (de) * 1963-07-05 1965-02-04 Herbert Ludwig Hydraulische Spannvorrichtung fuer eine mehrteilige Form einer Spritzgiessmaschine, vornehmlich fuer die Herstellung von Schuhwerk
DE10152394A1 (de) * 2001-10-24 2003-05-08 Krauss Maffei Kunststofftech Dreheinrichtung für Horizontal-Spritzgießmaschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186610B (de) * 1963-07-05 1965-02-04 Herbert Ludwig Hydraulische Spannvorrichtung fuer eine mehrteilige Form einer Spritzgiessmaschine, vornehmlich fuer die Herstellung von Schuhwerk
DE10152394A1 (de) * 2001-10-24 2003-05-08 Krauss Maffei Kunststofftech Dreheinrichtung für Horizontal-Spritzgießmaschinen
US6824381B2 (en) 2001-10-24 2004-11-30 Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh Rotary device for a horizontal injection molding machine

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