CH360832A - Vorrichtung für die Freigabe von Abreisszetteln - Google Patents
Vorrichtung für die Freigabe von AbreisszettelnInfo
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- G07B5/00—Details of, or auxiliary devices for, ticket-issuing machines
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Description
Vorrichtung für die Freigabe von Abreisszetteln In den letzten Jahren sind verschiedene Verfah ren eingeführt worden, um in Kaufhäusern, Ver kaufsläden und dergleichen Abreisszettel von Papier für die Kunden, zwecks Feststellung der Reihenfolge der wartenden Kunden, abzugeben. Doch konnte keines dieser Verfahren hinsichtlich der hygienischen Forderungen sowie hinsichtlich Konstruktion und Kosten befriedigen. Meistens wurden Papierstücke, die steif von einem Stab hingen, oder Papierblocks benutzt. Auch Apparate fanden Verwendung, die mittels Hebeln für die Ausgabe von Papierstücken betätigt wurden.
In allen diesen Fällen berührt der Kunde mit grösster Wahrscheinlichkeit auch das nächste auszugebende Stück Papier und natürlich sicher die Betätigungsmittel eines solchen Ausgabe apparates. Auch wenn die Gefahr einer Infektion in manchen Fällen als übertrieben erachtet wird, so ist es doch in allen Fällen psychologisch von Vorteil, wenn der Kunde die Sicherheit besitzt, dass er der einzige ist, der das Papierstück berührte. Das ist natürlich in Lebensmittelgeschäften besonders von Bedeutung.
Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, dieses Problem in einfacher und billiger Weise zu lösen.
Die Vorrichtung nach dieser Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass ein Papierstreifen vorgese hen ist, der in aufgerolltem Zustand drehbar in ein Gehäuse gesetzt und mit querverlaufenden Perfora tionen versehen ist, die den Streifen in Abreissstücke unterteilen, eine laufende Nummer auf jedes Abreiss- stück gedruckt ist, und in gleichen Abständen Aus schnitte angeordnet sind, die solche Form und Lage besitzen, dass sie mit Fühl- und Blockiermitteln zu sammenarbeiten können, die im Gehäuse vorgesehen sind, so dass der Papierstreifen,
während des Heraus- ziehens von Hand aus dem Gehäuse, abwechselnd blockiert und dann für das weitere Herausziehen wieder automatisch freigegeben wird, wenn ein Ab reissstück abgerissen worden ist.
Die Papierstreifen bedingen nur geringe Herstel lungskosten, so dass der Abreisszettel nach Benutzung weggeworfen werden kann. Der im Gehäuse vorge sehene Mechanismus ist ebenfalls billig herstellbar, da seine Teile aus dünnem, plattenförmigem Material gestanzt und gebogen werden können.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in der beigefügten. Zeichnung veranschau licht. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung entlang der Linie I-I in Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie in Fig. 1. Das Gehäuse ist gemäss Zeichnung diagonal in zwei Hälften 2 und 3 geteilt, die mittels eines Schar niers 1 in einer Ecke des Gehäuses miteinander ver bunden sind. Die Gehäusehälfte 2 kann an einer Stütze, einer Wand oder dergleichen, festgemacht werden.
In der Gehäusehälfte 3 befindet sich eine Achse 4, um die ein unter Federspannung stehendes Glied 5 von steigbügelförmigem Querschnitt schwin gen kann. Das Glied 5 besitzt einen Schenkel 14, der sich zu einer Öffnung 11 des Gehäuses erstreckt. Um einen Zapfen 6, im Glied 5 drehbar, sind zwei starr miteinander verbundene Arme 7 und B. Eine Zug feder ist am schwenkbar gelagerten Ende der Arme 7, 8 befestigt, und das Glied 5 wirkt dahin, das freie Ende der Arme niederzudrücken. Der Arm 7 dient als Fühlmittel und der Arm 8 als Blockiermittel für den Papierstreifen.
Der aufgerollte Papierstreifen 9 kann in das Ge häuse eingesetzt werden, wenn die zwei Hälften 2 und 3 durch öffnen auseinandergebracht sind. Der Strei- fei 9 kann aus dem Gehäuse durch die Öffnung 11 herausgezogen werden. Das Gehäuse ist mit Führun gen 10 für den Streifen versehen. Der Papierstreifen ist mit fortlaufenden Nummern und querverlaufen den, in gleichem Abstand voneinander angeordneten Perforationen 12 versehen. Der Streifen 9 ist des weiteren mit Ausnehmungen versehen, die so ausge bildet und angeordnet sind, dass sie den Fühler 7 aufnehmen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Ausnehmungen Ausschnitte 13 entlang dem einen Rand des Streifens 9, doch könnten es auch ausgestanzte Löcher oder dergleichen sein.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Wenn der Papierstreifen so weit herausgezogen ist, dass ein Abreissstückabgerissen werden kann, dann nehmen die einzelnen Teile die in der Zeichnung dar gestellten Stellungen ein.
Das freie Ende des Schen kels 14, welcher ein zweites Fühlmittel bildet, liegt gegen das abzureissende Stück, wobei es den ersten Fühler 7 unter Federwirkung in den Ausschnitt 13 im dritten, vom freien Streifeneide an gerechneten Abreissstück, drückt. Der Blockierarm 8 schwingt mit seinem Fühler 7 abwärts und legt sich gegen das zweite Abreissstück, so dass beim Ziehen an dem Streifeneide das erste oder äusserste Abreissstück abgerissen wird,
während das zweite Abreissstück durch den Blockierarm 8 festgehalten wird. Wenn das äusserste Abreissstück abgerissen .ist, schwingt der Schenkel 14 unter Federwirkung abwärts durch den Ausschnitt 13 des nächsten Abreissstückes in einen Schlitz im Gehäuse, wobei der Fühler 7 und der Blockierarm 8 vom Streifen 9 gehoben wird.
Wenn wiederum an dem Papierstreifen gezogen wird, um ein neues Abreissstück für das Abreissen in Stellung zu bringen, dann hebt der Streifen den Schenkel 14 an, wobei der Fühler 7 federnd gegen den Streifen ge- presst wird, bis er in den nächsten Ausschnitt 13 ein tritt und so alle Teile wider in der Stellung sind, in der sie in der Zeichnung dargestellt sind, d. h. es ist ein voller Arbeitszyklus durchlaufen worden.
Es sind verschiedene Ausführungsformen denk bar, doch ist es wesentlich, dass der Papierstreifen mit Perforationen versehen ist, die das stückweise Abreissen von Zetteln ermöglichen, und Ausschnitte aufweist, um das stufenweise Blockieren festzulegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Freigabe von Abreisszetteln, dadurch gekennzeichnet, dass ein Papierstreifen vor gesehen ist, der in aufgerolltem Zustand drehbar in ein Gehäuse gesetzt und mit querverlaufenden Per forationen versehen ist, die den Streifen in Abreiss- stücke unterteilen, eine laufende Nummer auf jedes Abreissstück gedruckt ist, und in gleichen Abständen Ausschnitte angeordnet sind, die solche Form und Lage besitzen, dass sie mit Fühl- und Blockiermitteln zusammenarbeiten können, die im Gehäuse vorge sehen sind,so dass der Papierstreifen während des Herauszüehens von Hand aus dem Gehäuse abwech- selnd blockiert, und dann für das weitere Heraus ziehen wieder automatisch freigegeben wird, wenn ein Abreissstück abgerissen worden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch zwei Fühlmittel, von denen eines das Blockiermittel steuert, und dieses gegen den Papier streifen andrücken kann, wenn ersteres in einen Aus ,schnitt im Streifen eintritt, während das zweite Fühl- mittel das -erste Fühlmittel und das Blockiermittel vom Streifen abheben kann, indem es in einen Aus schnitt eintritt, sobald ein Abreissstück abgerissen worden ist.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fühlmittel zum Steuern des Blockiermittels schwingbar mit dem zweitgenann ten Fühlmittel verbunden und, relativ zu diesem, federbetätigt ist, wobei das zweitgenannte Fühlmittel, relativ zum Gehäuse, federbetätigt ist, und dass beide Fühlmittel zusammen einen doppelarmigen Hebel bil den, der das Blockiermittel betätigt,wenn das zweit genannte Fühlmittel seine Stellung ändert. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit den Fühlmitteln zusam menarbeitenden Ausschnitte nur entlang einer Seite des Papierstreifens vorgesehen und so angeordnet sind, dass, wenn eines der Fühlmittel in Wirkstellung ist, das andere Fühlmittel in Wirkstellung geht, so bald ein Abreissstück abgerissen bzw. nachgezogen worden ist, wobei das zuerst genannte Fühlmsttel aus seiner Wirkstellung gebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Family Cites Families (1)
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Also Published As
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