CH360897A - Magnettoneinrichtung an einem Bild-Film-Projektor, insbesondere an einem Schmalfilmprojektor, zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur - Google Patents

Magnettoneinrichtung an einem Bild-Film-Projektor, insbesondere an einem Schmalfilmprojektor, zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur

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CH360897A
CH360897A CH360897DA CH360897A CH 360897 A CH360897 A CH 360897A CH 360897D A CH360897D A CH 360897DA CH 360897 A CH360897 A CH 360897A
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Bier Kurt
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Bier Kurt
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/34Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through non-slip drive means, e.g. sprocket

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  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


      Magnettoneinrichtung    an einem     Bild-Film-Projektor,     insbesondere an einem     Schmalfilmprojektor,    zur     magnetischen    Aufzeichnung und  Wiedergabe des Tones     mittels    magnetischer Randspur    Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung an  einem     Bild-Film-Projektor,    insbesondere an einem  Schmalfilmprojektor, zur magnetischen     Aufzeichnung     und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer  Randspur.  



  Zur Vertonung von Filmen wird     vielfach    das       Magnettonverfahren    angewendet, dabei ist die Ma  gnettonspur entweder mit den     Bildern    auf einem  Filmträger aufgebracht, oder es werden getrennte  Tonbänder verwendet.     Bild-Ton-Filme    werden vor  wiegend in der Filmindustrie verwendet, während ge  trennte Bild- und Tonfilme im     allgemeinen    von Ama  teuren benutzt werden. Bei Geräten der letzten Art  muss Synchronismus zwischen dem Antrieb für den  Bildträger und dem Antrieb für den Tonträger her  gestellt werden. Hierfür sind verschiedene Verfahren  und Einrichtungen bekanntgeworden.

   So hat man bei  spielsweise für beide Antriebe getrennte Motoren  vorgesehen und den Synchronismus zwischen den  Motoren durch veränderliche Widerstände hergestellt.  Es sind auch mechanisch starre Kupplungen zwischen  den Achsen beider     Antriebsmotore    bekannt. Unter  anderem hat man das Laufwerk des Tonträgers durch  eine flexible Welle von der Achse des Bildträger  laufwerkes, das heisst von dem Motor des Projektors,  angetrieben. Weiterhin hat man zu diesem Zweck  auch normale Magnettongeräte mit einem handels  üblichen Projektor auf elektrischem oder mechani  schem Wege synchronisiert. Diese bekannten Ein  richtungen sind verhältnismässig aufwendig und in der  Bedienung nicht einfach.  



  Nachdem es gelungen ist, auch     Schmalfilme    von  17,5 Millimeter sowie von 16 und 8     Millimeter     Breite mit einer magnetischen Randspur zu versehen,  gibt es auch     Schmalfilmprojektoren    mit fest einge-    bauten     Magnettonköpfen,    um auf der schmalen Rand  spur Töne magnetisch aufzuzeichnen und wieder  zugeben. Bei älteren     Schmalfilmprojektoren    ist ein  solcher     Magnettonkopf    nur sehr schwer einzubauen.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfin  dungsgemäss vorgeschlagen, in der Filmbahn des  Projektors eine     Magnettoneinrichtung    als Zusatzein  richtung anzubringen, die aus     einer    mit einer  Schwungmasse versehenen Tonrolle mit Tonkopf,       einem    mechanischen Filter, zwei durch eine Kette  starr miteinander verbundenen     Zackenrollen    sowie  einem Löschkopf besteht. Diese     Magnettoneinrich-          tung    hat keinen eigenen Antrieb, sondern wird durch  den Filmzug des Projektors betätigt.

   Die     Schwung-          masse    kann in einem Gehäuse untergebracht sein,  während die übrigen Teile der     Magnettoneinrichtung     aussen auf dem Gehäuse in einer Ebene angeordnet  sein können. Die     Magnettoneinrichtung        kann    ent  weder direkt oder mit     Hilfe    eines Armes an dem  Projektor befestigt sein;

       vorteilhaft    bringt man das  Gehäuse an dem Arm des Projektors an, der die       Fihnabwickelspule    trägt, so dass die     Magnettonein-          richtung    zwischen     Abwickelspule    und der ersten  durch den Motor des Projektors angetriebenen     Zak-          kenrolle    desselben liegt. Prinzipiell kann die Magnet  toneinrichtung auch an einer anderen Stelle in der  Filmbahn liegen, beispielsweise auch hinter dem  Objektiv zwischen diesem und der     Fihnaufwickel-          spule    angeordnet sein.  



  Die neue Zusatzeinrichtung hat vor     allen    Dingen  den Vorteil, dass sie keinen eigenen Antrieb und keine  mechanischen oder elektrischen     Synchronisiereinrich-          tungen,    insbesondere auch keine mechanischen Kupp  lungen benötigt, da der     Bild-Ton-Film    in Form einer  Schleife durch die     Magnettoneinrichtung    geführt und      von dem Antrieb des Projektors durch die Einrich  tung gezogen wird. Eine möglichst grosse Gleich  mässigkeit der Filmgeschwindigkeit, besonders an der  Tonrolle, ist durch die eingebaute Schwungmasse und  das neuartige mechanische Filter gewährleistet, über  dessen Spannrollen der Film vor und hinter der Ton  rolle     geführt    ist.

   Zu dem gleichmässigen Filmlauf  tragen auch die am Anfang und Ende der Band  schleife angeordneten     Zackenrollen    bei, die durch  eine Kette starr miteinander verbunden sind, da  auf diese Weise die in der     Magnettoneinrichtung    lie  gende Filmschleife eine gleichbleibende Länge hat.  



  Die Figuren zeigen Einzelheiten der neuen Zu  satzeinrichtung an Hand eines     Ausführungsbeispieles.     In     Fig.    1 ist die prinzipielle Anordnung der Zu  satzeinrichtung an einem Schmalfilmprojektor dar  gestellt.  



  Die     Fig.    2 zeigt teilweise im Schnitt die Magnet  toneinrichtung und die Filmführung derselben.  



       Fig.    3 zeigt das Prinzip des mechanischen Filters.  Die     Fig.    4 und 5 geben Einzelheiten der Tonkopf  anordnung an der Tonrolle wieder.  



  Der Projektor besteht in bekannter Weise aus dem  Gehäuse 1, das die Lichtquelle und den Antriebs  motor sowie die     zugehörigen    Schalt- und Regelglie  der enthält.     Vorn    an dem Gehäuse befindet sich das  Objektiv 2. An dem oberen     Spulenarm    3 ist die       Filmabwickelspule    4 und an dem unteren     Spulenarm     5 die     Filmaufwickelspule    6 angeordnet.

   Die zu  sätzliche     Magnettoneinrichtung    7 ist an dem oberen       Spulenarm    3 so befestigt, dass die beiden Zacken  rollen 8 und 9, die die für die     Magnettoneinrich-          tung    notwendige Filmschleife begrenzen, etwa in       Filmlaufrichtung    von der     Abwickelspule    4 zu dem       Projektorgehäuse    1 liegen.

   Der Transport des Filmes  10 erfolgt durch die beiden in dem Projektor angeord  neten und von dem Antriebsmotor angetriebenen     Zak-          kenrollen    11 und 12, so dass die     Zackenrolle    11 den  Film durch die     Magnettoneinrichtung    7 von der Ab  wickelspule 4 abzieht.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, ist in dem Gehäuse der Magnet  toneinrichtung 7 eine Schwungmasse 13 angeordnet,  die fest mit der Tonrolle 14 verbunden ist. Die  Schleife des Filmes 10 wird - wie schon gesagt   durch die beiden mit einer Kette starr verbundenen       Zackenrollen    8 und 9 gebildet und gehalten. Diese  beiden     Zackenrollen    ermöglichen auch die einfache       Anbringung    der     Magnettoneinrichtung    in der Film  bahn, weil der Film in etwa derselben Richtung zu  läuft, wie er abläuft.

   Von der     Zackenrolle    8 läuft der  Film über die Spannrolle 15 des mechanischen Filters  zu der Tonrolle 14, und von hier über die Spann  rolle 16 des mechanischen Filters zu der     Zackenrolle     9. Die beiden Spannrollen 15 und 16 spannen den  Film um die Tonrolle 14, so dass der Film die Ton  rolle um etwa 180  umschlingt. Das mechanische Fil  ter, auf dessen Wirkungsweise weiter unten noch  näher eingegangen wird, filtert Stösse und andere  Ungleichmässigkeiten des     Filmlaufes    weitestgehend  heraus. Auch das leicht auf den Ton einwirkende    Perforationsgeräusch wird dadurch vermieden. Gegen  die Tonrolle 14 drückt federnd der Tonkopf 17, der  als     Aufsprech-    und Wiedergabekopf verwendet wird.

    Der Löschkopf 18 ist zwischen der     Zackenrolle    8  und der ersten Spannrolle 15 des mechanischen Fil  ters angeordnet. Durch Verwendung zweier, durch  eine Kette verbundener     Zackenrollen    (8 und 9) zur  Begrenzung der Filmschleife ist eine bei bekannten  Anordnungen für diesen Zweck verwendete, grosse       Zackenrolle,    an der der Film beidseitig anlag, fort  gefallen. Die neue Einrichtung ist wesentlich kleiner  und einfacher. Weiterhin wurde die     Filmandruck-          rolle    eingespart und dadurch Platz für die     Anbringung     des Tonkopfes 17 direkt an der Tonrolle 14 ge  schaffen.

   Die Tonrolle 14 ist nicht verschiebbar, son  dern fest, aber drehbar in der Mitte der Einrichtung  angeordnet. Der Tonkopf 17 ist in einer geraden  Parallelführung angeordnet und schleift federnd auf  der Tonrolle 14, so dass der Film leicht eingelegt  werden kann und ein bestimmter Andruck vorhanden  ist.  



  Das in     Fig.    3 beispielsweise gezeigte mechanische  Filter besteht in weiterer Ausgestaltung der Erfindung  aus zwei Spannrollen 15 und 16, die auf einer frei  pendelnden, unsymmetrischen Brücke 19 angeordnet  sind, die über einen kurzen Hebelarm 20 drehbar an  einem Gleitstück 21 befestigt ist. Dieses Gleitstück  gleitet gegen den Druck der Feder 22 auf einem  Bolzen 23, der parallel zu einer auf der Achse der  Tonrolle 14 senkrechten Linie angeordnet und in  dem Lagerbock 24 gehalten ist.  



  Bedingt durch den Reibungsverlust der Tonrolle  14 und des Tonkopfes 17 auf der Rolle ist vor und  hinter dem Tonkopf ein unterschiedlicher Filmzug  während des Laufes vorhanden. Dieser Unterschied  wird durch das mechanische Filter dadurch ausge  glichen, dass die Hebellängen für die Spannrollen 15  und 16 verschieden gross sind. Die Spannrolle 15  an der     auflaufenden    Seite des Filters ist an einem  längeren Hebelarm a gelagert, während die Spann  rolle 16 an der ablaufenden Seite des Filters an einem  kürzeren Hebelarm b gelagert ist. Auf diese Weise  kann sich an den Spannrollen 15 und 16 ein Gleich  gewichtszustand einstellen. Hierdurch ist auch der  Abstand x bedingt, um den der Bolzen 23 zu der  betr.

   Senkrechten auf der Tonrolle parallel verscho  ben ist<I>(x<B><U>_</U></B><U> a 2 b</U> ).</I> Um dem Filter eine ausrich  tende Kraft     zu    geben (neutrale Einstellung während  des Betriebes), ist die Verbindungslinie der Mittel  punkte der beiden Spannrollen 15 und 16 gegen  über dem Drehpunkt<I>D</I> um die Länge<I>y</I> des Hebel  armes 20 versetzt. Bei einer Drehung des Spann  rollenhebels<I>(a + b)</I> um<I>D</I> verkleinert bzw. vergrö  ssert sich der Hebel a; entsprechend     vergrössert    bzw.  verkleinert sich der Hebel b. Da die an den Hebel  armen<I>a</I> und<I>b</I> angreifenden Kräfte gleich bleiben,  entsteht bei Verkleinerung des Hebelarmes b an der  Spannrolle 16 ein kleineres Drehmoment, an der  Spannrolle 15 bei Vergrösserung des Hebelarmes a      ein grösseres Drehmoment.

   Da die beiden Dreh  momente bestrebt sind, sich auszugleichen (Rolle 16  - rechtsdrehend, Rolle 15 - linksdrehend), stellt  sich - wie behauptet - ein Gleichgewichtszustand  an den Hebelarmen a und b und damit an den  beiden Spannrollen 15 und 16 ein.  



  Ausserdem hat diese Anordnung eine Filterwir  kung. Kurzzeitige Änderungen der Zugkraft oder  Stösse, die beispielsweise von     Klebestellen    herrühren,  führen zu einer     Auslenkung    der Rolle 16 gegen die  Kraft der Feder 22, dabei muss der Drehpunkt der  Rolle 15 als feststehend betrachtet werden. Die Feder  22 nimmt den Stoss deswegen auf, weil sich die  Rolle 15, gehalten durch die Filmschleife zwischen  der     Zackenrolle    8 und der Tontrommel 14 mit ihrer  Schwungmasse, die für kurzzeitige Stösse als starr  bezeichnet werden kann, nicht bewegen kann. Folg  lich wird der Mittelpunkt der Rolle 15 zum Dreh  punkt des Hebels<I>a + b,</I> und ein Stoss in der zulaufen  den Filmschleife wird von der Feder 22 aufgenom  men.

   Folglich kann sich eine kurzzeitige Änderung  der Zugkraft nicht auf das Tonband vor der Ton  rolle 14, das heisst zwischen dieser und der Spann  rolle 15, und damit auch nicht an der Tonrolle selbst  auswirken, um so mehr als diese durch die     Schwung-          masse    13 mit einer grossen Massenträgheit versehen  ist.  



  Wirkt ein solcher Stoss auf das Band vor der  Tonrolle 14, so wird die Rolle 15     ausgelenkt;    der  Ausgleich erfolgt nun in umgekehrtem Sinne wie vor  stehend beschrieben. Eine zusätzliche Kompensation  ergibt sich bei starken Stössen dadurch, dass die Ab  stützkraft an der Rolle 15 der Beschleunigungskraft  an der Tonrolle 14 entgegen wirkt. Die     Abstützkraft     bei der Rolle 15 zieht am Film entgegengesetzt der  Bewegungsrichtung und wirkt dann bremsend auf die  Tonrolle 14, die unter Einfluss der auf die Rolle 16  wirkenden momentanen Zugkraft schneller laufen  möchte; beide Kräfte kompensieren sich annähernd  gegenseitig.  



  Da sich der Gleitbolzen 23 in der Mitte des Filmes  befindet, können an dem Filter keinerlei verkantende  Momente auftreten. Die Feder 22 sorgt gleichzeitig  für die     Geradestellung    des Filterhebels 19. Das     Gleit-          stück    21 ist mit einer Markierung 25 versehen, die  mit einer feststehenden Marke 26 auf dem Gehäuse  (vgl.     Fig.    2) in Übereinstimmung gebracht wird. Auf  diese einfache Weise lässt sich immer die     gleiche,          Filmzugspannung    einstellen.  



  Die     Fig.4    zeigt, dass der Tonkopf     .17    mit der  Achse des Spaltes 27 senkrecht zur Achse der Ton  rolle 14 angeordnet ist. Der Spalt 27 steht also genau  der magnetischen Randspur 28 des Filmes 10 gegen  über. Der Kopf 17 ist auf einem Bolzen 29 befestigt,  der in der Verlängerung der Spaltachse des Ton  kopfes verläuft. Dieser Bolzen 29 ist in den beiden  Lagerböcken 30 und 31 in Achsrichtung schiebbar  gelagert, so dass der Tonkopf 17 gerade an die Ton  rolle 14 herangeführt werden kann. An den     Bolzen     29 greift eine Feder 32 an, die den Tonkopf 17 gegen    die Magnetspur 28 des auf der Tonrolle 14 aufliegen  den     Filmes    10 drückt.

   Ausserdem ist der Tonkopf 17  um die Achse des Bolzens 29 drehbar; damit ist auch  der Spalt 27 um seine Achse drehbar, so dass er  auf     einfache    Weise gerade gestellt werden kann. Aus  diesem Grunde hat auch die Feder 32 die Wirkung  einer     Torsionsfeder,    die über den Bolzen 29 den Ton  kopf 17 mit     Hilfe    einer Nase 33 gegen einen ver  stellbaren Anschlag 34 drückt. Eine richtige Spalt  einjustierung ist bekanntlich sehr wichtig, um     Filme,     die auf einem anderen Gerät aufgenommen wurden,  mit gleicher Güte bezüglich ihres     Frequenzumfanges     wieder abspielen zu können.

   Die gerade Heranfüh  rung des Tonkopfes an die Tonrolle 14 vermindert       darüberhinaus        Amplitudenschwankungen,    wenn der  Tonkopf sich auf den Radius der Tonrolle     einge-          schliffen    hat.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine andere     Ausführung    zur Hal  terung und Führung des Tonkopfes 17. Hierbei ist  der Tonkopf 17 auf     einem    Winkelstück 35 befestigt,  das seinerseits auf zwei senkrecht stehenden Blatt  federn 36 und 37 aufgesteckt ist, die auf dem  Gehäuse 7 befestigt sind. Die beiden Blattfedern  36 und 37 bilden ein in sich federndes Parallelo  gramm, das den Tonkopf gegen die Tonrolle 14  drückt. Die beiden Blattfedern 36 und 37     sind    gegen  einander und gegen das Gehäuse isoliert und dienen  gleichzeitig zur Stromzuführung für den Tonkopf.  Auch die Buchsen, mit denen das Winkelstück 35 auf  die Blattfedern gesteckt wird, müssen gegeneinander  und gegen das Winkelstück 35 isoliert sein.

   Eine Aus  wechslung des Kopfes ist jetzt sehr einfach durch  Lösen einer Schraube 38 möglich. Auch hierbei ist  eine gleichbleibende Höhe     gewährleistet,    da der     Film     gleich dick ist und der Tonkopf nur zum Einlegen  des Filmes von der Tonrolle entfernt     wird.    In die  sem Falle muss die Justierung und die Spaltausrich  tung vor der Montage des Kopfes, also ausserhalb der  Zusatzeinrichtung erfolgen. Die Kopfhalterungen  nach den     Fig.    4 und 5 sind mit einer     Abdeckhaube     versehen, die zur besseren Verständlichkeit nicht mit  dargestellt ist. Grundsätzlich kann der Tonkopf 17  auch neben der Tonrolle 14 angeordnet sein, bei  spielsweise gegenüber dem Löschkopf 18.  



  Es soll noch erwähnt werden, dass die neue Zu  satzeinrichtung für alle     Bildfilmformate    mit magneti  scher Randspur geeignet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnettoneinrichtung an einem Bild-Film-Projek- tor zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Zusatzeinrichtung in der Filmbahn des Projektors angebracht ist und aus einer mit einer Schwungmasse versehenen Tonrolle (14) mit Tonkopf (17), einem mechanischen Filter, zwei durch eine Kette starr miteinander verbundenen Zak- kenrollen (15, 16) sowie einem Löschkopf (18) be steht und durch den Filmzug des Projektors ange trieben wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Magnettoneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwungmasse (13) in einem Gehäuse (17), das direkt oder mit Hilfe eines Armes an dem Projektor befestigt ist, unter gebracht ist und dass die übrigen Teile der Magnet toneinrichtung aussen auf dem Gehäuse in einer Ebene angeordnet sind.
    2. Magnettoneinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mechanische Filter zwei Spannrollen aufweist, die auf einer frei pendelnden, unsymmetrischen Brücke (19) angeordnet sind, die über einen kurzen Hebel arm (20) drehbar an einem Gleitstück (21) befestigt ist, das gegen den Druck einer Feder (22) auf einem Bolzen (23) gleitet, der parallel zu einer auf der Achse der Tonrolle senkrechten Linie angeordnet ist (Fig. 3).
    3. Magnettoneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Tonkopf (17) mit der Spaltachse senk recht zu der Achse der Tonrolle (14) angeordnet ist und gerade und federnd auf diese drückt. 4. Magnettoneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Tonkopf (17) drehbar gelagert ist und die Andruckfeder (32) gleichzeitig als Torsionsfeder wirkt, die den Tonkopf gegen einen verstellbaren An schlag drückt (Fig. 4).
    5. Magnettoneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Tonkopf auf zwei gegeneinander und gegen das Gehäuse isolierten Blattfedern (36, 37), die sowohl den Tonkopf andrücken als auch der Strom zuführung zu diesem dienen, aufsteckbar angeordnet ist (Fig. 5).
CH360897D 1957-03-28 1958-03-25 Magnettoneinrichtung an einem Bild-Film-Projektor, insbesondere an einem Schmalfilmprojektor, zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur CH360897A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN120516329A (zh) * 2025-07-23 2025-08-22 四川意聚维科技有限公司 一种焊接驱动机构及螺旋滤芯焊接设备

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