CH360918A - Hydraulische Steuervorrichtung - Google Patents

Hydraulische Steuervorrichtung

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CH360918A
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CH
Switzerland
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control device
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dependent
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valve
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English (en)
Inventor
Beer Fritz
Hebestreit Walter
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


      Hydraulische        Steuervorrichtung       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  hydraulische Steuervorrichtung, die vorzugsweise zur  Steuerung des     Verstellmotors    eines     Schiffruders    ver  wendet wird.  



  Die erfindungsgemässe Steuervorrichtung ist da  durch gekennzeichnet, dass zwischen dem richtungs  steuernden     Hauptsteuerschieber    und dem Verbrau  cher ein doppelt wirkendes Bremsorgan vorgesehen  ist, zum Zwecke ein Voreilen des zu steuernden     Or-          ganes    abzubremsen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    schematisch  dargestellt.  



  Die dargestellte Steuervorrichtung weist eine     För-          derpumpe    1 für das Druckmedium     zweckmässig    für  Öl auf, die an einem Ölsumpf 2 angeschlossen ist. Die  Förderleitung 3 der Förderpumpe 1 ist mit dem Zy  linder 5 eines selbsttätigen     Steuerkolbens    6 und mit  einem     Rückschlagventil    7 verbunden.     Eine    Rücklauf  leitung 8 verbindet die rechte Seite des Zylinders 5  mit dem Ölsumpf 2.     Ferner    ist die     Förderleitung    3  über eine Drossel 9 einerseits mit der linken Seite 4  des Zylinders 5 und anderseits mit einer Leitung 10  verbunden.

   Eine zweite     Rücklaufleitung    11 verbindet  die linke Seite 4 des Zylinders 5 über ein     überdruck-          ventil    12 mit der     Rücklaufleitung    B. Das     überdruck-          ventil    12 besteht aus einer federbelasteten Kugel 13,  wobei der Druck der Feder 14 mittels der Einstell  schraube 15 eingestellt werden kann.  



  Die Leitung 10     ist    an einem elektromagnetischen       Vorsteuerschieber    16 angeschlossen, mit welchem  die     Förderleitung    2 direkt über eine Leitung 17 ver  bunden ist. Der     Vorsteuerschieber    16 weist eine Spin  del 18 auf, deren Enden als Anker ausgebildet sind  und in     Solenoide    19, 20 hineinragen. An Stelle von         Solenoiden        könnten    auch     hydraulische    oder pneuma  tische     Verstellmittel        verwendet    werden. In die mitt  lere Bohrung 21 des     Vorsteuerschiebers    16 münden  die Leitungen 10 und 17.

   Diese     Bohrung    21 ist fer  ner über Leitungen 22, 23 mit dem Ölsumpf 2 ver  bunden. Die Spindel 18 ist durch Federn 24 in ihrer  Mittellage     gehalten.     



  Es sind ferner zwei     Leitungen    25, 26 vorgesehen,  die die Bohrung 21 je mit einer     Seite    der Spindel 27  des     Hauptsteuerschiebers    28 verbinden.  



  Die Spindel 18 trägt vier Bünde 29, so dass, je  nach der Stellung dieser Spindel 18, die Leitung 10  gesperrt oder mit der Leitung 23 verbunden ist. Bei       gesperrter    Leitung 10 ist die Leitung 17 je nach       Stellung    der Spindel 18     entweder    mit der Leitung 25  oder mit der     Leitung    26 verbunden.  



  Der     Hauptsteuerschieber    28 weist eine     mittlere          Bohrung    30 auf, in welcher die Spindel 27 verschieb  bar angeordnet ist, sie trägt drei Bünde 31. An ihrem  rechten Ende trägt sie zwei gleitbar     montierte    Feder  teller 32, 33 zwischen welchen eine Feder 34 vor  gesehen ist. Wird die Spindel 27 nach links verscho  ben, so liegt der Federteller 32 an der     Schulterfläche     35 des Schiebers 28 an, während der Federteller 33  vom Anschlag 36 mitgenommen wird, so dass die  Feder 34 unter     Spannung    steht.

   Wird die Spindel 27  nach     rechts        verschoben,    so     nimmt    der     rechte    Bund  31 den Federteller 32 mit, während das Ende der  Spindel in den sich gegen die     Stirnwand    des     Schiebers     28 stützenden Federteller 33 hineinragt. Die Feder  34 wird also auch bei dieser Bewegung gespannt.  



  Die mittlere Bohrung 30 ist über Leitungen 37,  38     mit    dem     Ölsumpf    2, über eine Leitung 39 und  das     Rückschlagventil    7 mit der Förderleitung 3 und  über Leitungen 40, 41, 42 mit dem Bremsschieber      43     verbunden.    Je nach Stellung der Spindel 27 wer  den diese Leitungen 37-42 verschieden verbunden,  wie nachstehend     erläutert    wird.  



  Der Bremsschieber 43 weist eine Bohrung 44 auf,  in welcher zwei identische Kolben 45, 45a verschieb  bar angeordnet sind. Diese Kolben 45, 45a weisen  einen mittleren, verjüngten Teil 46 bzw. 46a auf,  über welchen die Leitungen 40 bzw. 42 mit den Lei  tungen 47 bzw. 48 verbunden werden. Die Leitung  41 ist mit dem Raum zwischen den Kolben 45, 45a  verbunden. Die     Leitungen    47, 48 sind über Drossel  49, 49a mit der hinteren Seite der Kolben 45 bzw.  45a     verbunden.    Die hintere     Stirnfläche    dieser Kol  ben liegt an verstellbaren Anschlägen 50, 50a an.  Die     Leitungen    47, 48 sind mit einem nicht darge  stellten hydraulischen Motor verbunden, der beispiels  weise     zum    Verstellen des Ruders eines Schiffes dient.

    



  Die dargestellte Steuervorrichtung     funktioniert     wie folgt  Die Förderpumpe 1 fördert Öl in die Leitung 3.  Dabei befinden sich alle Organe in der dargestellten  Lage. Das Öl     fliesst    einerseits über die     Rücklauflei-          tung    8 und anderseits über die Drossel 9, die Leitung  10, die Bohrung 21 des     Vorsteuerschiebers.    16 und  die Leitung 23 in den Ölsumpf 2     zurück.     



  Wird durch     Fernsteuerung    eines der     Solenoide    19  oder 20 erregt, so wird sich die Spindel 18 z. B. nach  links bewegen. Die Leitung 10 ist dadurch gesperrt,  während dem die Leitung 17 mit der Leitung 26  verbunden ist. Durch die Sperrung der Leitung 10  gleicht sich der Druck in dieser Leitung und in der  Leitung 3 aus, so dass der Steuerkolben 6 nach rechts  verschoben wird, wodurch die     Rücklaufleitung    8 ge  sperrt wird. Der Pumpendruck steigt und die Druck  flüssigkeit gelangt über die Leitungen 17 und 26 in  den Raum rechts von der Spindel 27, die dadurch  unter Spannung der Feder 34 nach links verschoben  wird.

   Das     Drucköl    kann jetzt über das Rückschlag  ventil 7, die Leitung 39, die Bohrung 30, die     Leitung     42, die Bohrung 44 und die Leitung 48 zum     Ver-          stellmotor    gelangen. Das     zurückströmende    Öl     fliesst     über die Leitung 47, die Bohrung 44, die Leitung 40,  die Bohrung 30 und die Leitung 37 in den Ölsumpf  2 zurück.  



  Der     Höchstwert    des Betriebsdruckes wird mittels  der Schraube 15 des     Überdruckventiles    13 eingestellt.  Wird dieser     Höchstwert    überschritten, so öffnet sich  dieses Ventil. Infolge der Wirkung der Drossel 9 ent  steht ein Druckunterschied zwischen der vorderen  und der hinteren Seite des Steuerkolbens 6 und dieser  wird nach links verschoben, wodurch die Rücklauf  leitung 8 wieder freigegeben wird.  



  Nach beendetem Verstellen des Ruders wird der       Vorsteuerschieber    16 bzw. dessen     Solenoid        aberregt,     wodurch seine Spindel 18 durch die Federn 24 wie  der in ihre Mittellage gebracht wird. Dadurch wird  aber auch die Leitung 10 wieder freigegeben. Der  Druck in den Leitungen 10, 26 entspannt sich über  die Leitung 23. Die     Spindel    27 des Hauptsteuerschie-         bers    28 wird ihrerseits auch in ihre ursprüngliche so  Lage gebracht. Der Steuerkolben 6 ist auf der hin  teren     Seite    entlastet und gelangt in seine     äusserste     linke Endlage.  



  Bei Bewegung der Spindel 18 des     Vorsteuerschie-          bers    16 nach rechts ist die Wirkungsweise     sinnge-        s.5          mäss        die    gleiche.  



  Der auf den     Verstellmotor    einwirkende Wasser  druck ist, je nach Lage des Ruders, in der Leitung  47 oder 48 wirksam. Wenn z. B. nach Einleitung des  Steuervorganges das Ruder vorläuft, z. B. bei nach 70       links    verstellter     Spindel    27, so sinkt der Druck in  den Leitungen 39, 42, 48, 41 und er steigt in der  Leitung 47. Dadurch wird dieser Druck über die  Drossel 49 auf die hintere Seite des Kolbens 45  wirksam und verschiebt diesen nach rechts, wobei     7s     der Kolben 45a als Anschlag dient. Das     zurückflies-          sende    Öl wird dadurch gedrosselt und dadurch das  Voreilen des zu steuernden Organs abgebremst.

   Hier  bei sind die Anschläge 50, 50a derart eingestellt, dass  die Kolben 45, 45a die Leitungen 47 bzw. 48 nie     $o     ganz sperren, sondern lediglich drosseln. Sobald der  auf das Ruder einwirkende Wasserdruck nachlässt,  steigt wieder der Druck in den Leitungen 39, 42, 48,  41, wodurch der Kolben 45 in seine ursprüngliche  Lage gebracht wird.<B>85</B>  Man könnte ferner die     Vorsteuerung    von Hand  vornehmen. Zu diesem Zweck wird ein Hebel 51  (strichpunktiert dargestellt) vorgesehen, dessen unteres  gegabeltes Ende 52 auf die Spindel 27 einwirkt. Durch  das Gelenk 53 dieses Hebels 51 wird die Leitung 10 so  geführt. Bei der Betätigung des Hebels 51 wird so  mit nicht nur der Schieber 28 verstellt, sondern  gleichzeitig die Leitung 10 unterbrochen bzw. frei  gegeben.

   Gegebenenfalls kann dieser Hebel 51 neben  dem     Vorsteuerschieber    16 vorgesehen werden, so 05  dass die     Vorsteuerung    sowohl von Hand als auch  elektromagnetisch erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Steuervorrichtung, insbesondere für Schiffsruder, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem richtungssteuernden Hauptsteuerschieberr (28) und dem Verbraucher ein doppelt wirkendes Brems organ (43) vorgesehen ist, zum Zwecke ein Voreilen des zu steuernden Organes abzubremsen. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Vorsteuerschieber (16), der die Verbindung der Förderpumpe (1) mit dem Haupt steuerschieber (28) kontrolliert. 2. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Vorsteuerschieber elektromagnetisch betätigt ist.
    3. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Vorsteuerschieber hydraulisch betätigt ist. 4. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Vorsteuerschieber pneumatisch betätigt ist. 5. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptsteuerschieber (28) von Hand verstellbar ist. 6. Steuervorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt steuerschieber (28) sowohl von Hand als auch mit tels des elektromagnetisch betätigten Vorsteuerschie- bers betätigbar ist.
    7. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung des Be triebsdruckes ein Überdruckventil (13) vorgesehen ist. B. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan (43) zwei verschiebbar angeordnete Kolben (45, 45a) aufweist, deren Hub einstellbar ist. 9. Steuervorrichtung nach den Unteransprüchen 6,7und8. 10.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Leitung zwischen Förderpumpe (1) und Vorsteuerschieber (16) ein Steuerkolben (6) eingebaut ist, der auf der einen Seite dem Pumpendruck und auf der Rückseite (4) dem durch die Drossel (9) reduzierten Druck ausge setzt ist und welcher die Verbindung zwischen der Pumpe (1) und einer Ablaufleitung (8) beherrscht. 11. Steuervorrichtung nach den Unteransprüchen 6, 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver stellung des Steuerkolbens (6) die Zufuhr des. hydrau lischen Druckmittels zum Hauptsteuerschieber (28) einleitet.
CH360918D 1958-04-29 1958-04-29 Hydraulische Steuervorrichtung CH360918A (de)

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