CH360960A - Vorrichtung zur Spülmittelzufuhr an Presslufthämmern - Google Patents

Vorrichtung zur Spülmittelzufuhr an Presslufthämmern

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CH360960A
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CH
Switzerland
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compressed air
valve
piston
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pressure
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Inventor
Huszar Josef
Pichler Hubert
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/01Arrangements for handling drilling fluids or cuttings outside the borehole, e.g. mud boxes

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Description


  Vorrichtung zur     Spülmittelzufuhr    an     Presslufthämmern       Zur Entfernung des     Bohrkleins    aus den mit Ge  steinsbohrhämmern erzeugten Löchern     während    des       Bohrens    oder in 'et Arbeitspausen haben die Bohr  geräte und die Werkzeuge einen Längskanal, durch  welchen das Spülmedium, z. B. Wasser oder Luft, zur  Bohrsohle gelangt, um das Bohrklein auszublasen oder  auszuwaschen.

   Bei     Hämmern    mit Wasserspülung muss  zu Arbeitsbeginn der     Presslufthahn    und überdies noch  der     Spülmittelhahn    geöffnet und bei jeder Unterbre  chung des Arbeitsvorganges beide     Hähne    wieder ge  schlossen werden.  



  Diese gesonderte Bedienung des     Spülmittelhahnes     hat sich als nachteilig erwiesen, da mit dem Schalten  des einen Hahnes auch der andere geschaltet werden  muss, um einerseits ein     Trockenbohren    zur Schonung  der     Bohrerschneide    zu verhindern und anderseits       überflutungen    des Bohrloches zu vermeiden. Nach  teilig ist aber auch die notwendige Einstellung der  Bohrarbeit, wenn aus irgendeinem Grunde die Spül  mittelzufuhr ausbleibt.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung weist     ein     Ventil für die     Spühnittelzufuhr    auf, welches durch den  Druck der Pressluft geöffnet wird. Der Gegenstand der  Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dar  gestellten     Ausführungsbeispieles    erläutert.  



  Die     Fig.    1 zeigt einen Griffkörper eines     pressluft-          betriebenen    Gesteinsbohrhammers mit der Vorrich  tung zur     Steuerung    der     Spülmittelzufuhr    in Ruhestel  lung,     Fig.    2a und 2b den Aufriss bzw. den     Seitenriss     des Ventils während der     Spülmittelzufuhr    und     Fig.    3a       bzw.    3b das gleiche Ventil in     der    Stellung der Ver  wendung des Arbeitsmediums als Spülmittel.  



  In einen     Griffkörper    1 ist ein Ventilgehäuse 2 ein  gesetzt, in dessen zentraler     Bohrung    ein Kolben 3 ver  schiebbar angeordnet ist. Zu diesem Ventilgehäuse  führt ein     Pressluftkanal    4 für die     Beaufschlagung    des  Steuerkolbens und ein     Kanal    5 für die Spülmittel-    zufuhr     zum    Hammer. An das Gehäuse ist einerseits  der     Spülmittelzufuhrkrümmer    6     angesetzt    und mit  einer     Überwurfmutter    7 am Ventilgehäuse befestigt.

    In dem     Krümmerende    ist ein Hohlraum 8 vorgesehen,  in den eine Schraubenfeder 9     eingesetzt    ist, die das  Ventil 10     in    Richtung des     Spühnitteldruckes    auf sei  nen Sitz im Ventilgehäuse drückt. An dem Ventil ist  ein     Führungsstück    11 für die Feder 9 vorgesehen.  



  Am entgegengesetzten Ende des Ventilgehäuses  ist wieder     eine        überwurfmutter    14 vorgesehen, mit  der ein     Umsteuerglied    13 verbunden ist, in die ein  an den Kolben. 3 angesetzter Lappen 15 eingreift. Das       Umsteuerglied    kann mittels einer     Flügelmutter    12 ver  dreht werden. Bei Verdrehung der Flügelmutter wird  das     Umsteuerglied    und über den     Lappen    15 der Kol  ben     mitgedreht.    Der Kolben     besitzt    einen Kolbenhals  16,     mit    dem der Kolben auf dem Ventil 10 aufsitzt.

    Der Kanal 17 am Kolben leitet das Spülmittel aus  dem Raum zwischen     dem    Kolben und dem Ventil     in     den     Spülmittelkanal    5 zum Bohrhammer. Wenn an  stelle des     Kanals    17 die Bohrung 18 mit dem Kanal  21 in Verbindung steht, leitet dieser das Arbeitsme  dium in den     Spülkanal    5 zum     Hammer.    In den Kol  ben ist eine Kugel 19     eingesetzt,    welche von einer  Feder in eine der Rasten im Ventilgehäuse gedrückt  wird, um den Kolben in der     gewünschten    Stellung  gegen Verdrehung     festzuhalten.     



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa fol  gende: Solange die     Pressluftzufuhr    zum Hammer ge  schlossen ist,     fliesst    keine Pressluft durch den Kanal 4       zur    linken     Stirnfläche    des Kolbens 3. Der Kolben ist  daher unbelastet und das     Spülmittelventil    10 geschlos  sen.

   Das Ventil ist nur einseitig belastet, und     zwar     von dem Druck der Feder 9 und dem     in    der gleichen  Richtung wirkenden Druck des Spülmittels, der durch  den Stutzen 6 auf die stirnseitige     Ringfläche    des Ven  tils und die     Stirnfläche    des     Führungsstiftes    11 an-      greift. Das Ventil wird mittels     dieser    beiden Drücke  auf seinen Sitz im     Ventilgehäuse    gepresst. Die     Spül-          mittelzufuhr    zum Hammer ist daher, solange die       Pressluftzufuhr    unterbunden ist, gesperrt.  



  Wird der     Presslufthahn        geöffnet    und     fliesst    Pressluft  zum Hammer, um Arbeit zu leisten, dann gelangt ein  Teil dieser Pressluft durch den mit der     Druckluftleitung     zum Hammer verbundenen Kanal 4 zu dem Ring  kanal 20 und über die     linke        Stirnfläche    des Kolbens.

    Das Ventil 10 wird infolge der     Druckdifferenz,    die  einerseits von dem Druck des Arbeitsmediums auf die       Stirnfläche    des Kolbens 3 und anderseits von dem  Druck der Feder 9 und dem des     Spühnediums    auf die       Stirnfläche    des     Ventils    10 und des Führungsstiftes 11  ausgeübt wird, von     seinem    Sitz im Gehäuse 2 abge  hoben, weil der     Pressluftdruck    überwiegt.

   Das     Spül-          mittel    kann nun aus dem     Stutzen    6 durch die Boh  rung 8     an    dem Ventilstift 11 und dem Ventil 10 vor  bei, durch den Kanal 17 im Kolben über den Kanal  21 im Gehäuse und dem Ringkanal 22 zu dem Kanal  5 im Griffkörper und damit durch den Hammer und  den Bohrer zur Bohrsohle gelangen.  



  Wird der     Presslufthahn        geschlossen,    fällt auch der       Pressluftdruck    auf den Kolben ab und das Ventil wird  durch den Druck der Spülflüssigkeit und den Druck  der Feder wieder auf seinen     Sitz    gepresst. Der gleiche  Vorgang tritt ein, wenn die     Pressluft    aus irgendeinem       Grunde    ausfällt. Bleibt das Spülmedium aus, so bleibt  wohl das Ventil offen, es gelangt jedoch kein Spül  mittel zur Bohrsohle. Mit den bisherigen Vorrichtun  gen ist ein     Weiterbohren    unmöglich, weil der Bohr  hammer auf das entstandene Bohrmehl schlägt und die       Bohrerschneide    beschädigt.

   Es muss     daher    die Arbeit  eingestellt werden.  



  Um ein     Weiterbohren    in solchen Fällen, z. B. ein       Zuendebohren    des begonnenen Bohrloches, zu ermög  lichen, kann bei einem Hammer mit der dargestellten    Vorrichtung auf     Spülung    mit Pressluft umgestellt wer  den. Zur Umstellung dieser     Spülart    ist die Flügelmut  ter um etwa 90  zu verdrehen. Durch diese Verdre  hung wird die     Umsteuerwelle    und mit dieser der Kol  ben, der     mit    seinem Lappen in die     Umsteuerwelle        ein-          greift,    verdreht.

   Dadurch gelangt die Bohrung 18 des  nach rechts verschobenen Kolbens mit dem Kanal 5  in Verbindung und die Pressluft, die aus dem Kanal 4  in den Raum zwischen Kolben 3 und     Umsteuerglied     13 strömt, über den Kanal 18     im    Kolben zum Kanal  21 im Ventilgehäuse 2 und über den Ringkanal 22  zum     Einströmkanal    5 in den Hammer. Beim Spülen  mit dem Arbeitsmedium drückt der Kolben zwar das  Ventil 10 von seinem Sitz, ein     Pressluftverlust    durch  den     Spühnittelkrümmer    kann aber nicht eintre  ten, da in den Raum zwischen Kolben und Ventil  keine Pressluft eintritt.  



  Das Arbeiten mit der dargestellten Vorrichtung  hat     gezeigt,    dass     im    Gestein, bei welchem keine     Sili-          kosegefahr    vorliegt, mit grossem Vorteil     abwechselnd     nass und trocken gebohrt werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Zuführung des Spülmittels an Presslufthämmern, bei welcher der Druck der Pressluft das Ventil für die Spülmittelzufuhr öffnet, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Presslufteinwirkung stehender, mit Kanälen versehener Steuerkolben (3) drehbar angeordnet ist, wobei wahlweise der Spülmit- telzuflusskanal (17) oder der Pressluftkanal (18) mit dem Spülmittelkanal (5) zum Hammer verbindbar ist.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf das Spülmittelventil (10) einer seits der Spühnitteldruck und eine Feder (9), ander seits der Druck der Pressluft zur Einwirkung gelangen.
CH360960D 1956-10-29 1957-10-28 Vorrichtung zur Spülmittelzufuhr an Presslufthämmern CH360960A (de)

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DE (1) DE1131620B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2205736A (en) * 1939-04-22 1940-06-25 Worthington Pump & Mach Corp Percussive tool
DE897391C (de) * 1951-07-17 1953-11-19 Hauhinco Maschf Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer
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Also Published As

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DE1131620B (de) 1962-06-20

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