CH360973A - Registratur für stehende oder hängende Mappen in festen oder schwenkbaren Gefachen von Schränken - Google Patents

Registratur für stehende oder hängende Mappen in festen oder schwenkbaren Gefachen von Schränken

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CH360973A
CH360973A CH360973DA CH360973A CH 360973 A CH360973 A CH 360973A CH 360973D A CH360973D A CH 360973DA CH 360973 A CH360973 A CH 360973A
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Alfred Dr Becker Otto
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Alfred Dr Becker Otto
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Description


  Registratur für stehende oder hängende Mappen in festen oder schwenkbaren     Gefachen     von Schränken    Die Erfindung betrifft eine Registratur für ste  hende oder hängende Mappen in festen oder  schwenkbaren     Gefachen    von Schränken.  



  Um die Schwierigkeit des     Auffindens    einer ge  suchten Mappe insbesondere bei seitlichen Registra  turen zu beheben, versuchte man, schwenkbare Be  schriftungsträger an den     Mappen        anzuordnen    oder  sonstige technische Mittel vorzusehen, die ein Erken  nen der Beschriftung ermöglichen. Diese Lösungen er  leichtern jedoch das Auffinden nicht, da ihre Hand  habung ausserordentlich umständlich ist.  



  Zur Vermeidung der     Nachteile    der bekannten Lö  sungen ist bei der Registratur der     obengenannten     Art gemäss der Erfindung eine Registerschiene vor  gesehen, welche zur Aufnahme zugehöriger Register  streifen mit in alphabetischer Reihenfolge geordneter  Beschriftung eingerichtet ist, dass ferner Registerstrei  fen ausserdem eine Zahl oder     ein    Zeichen trägt, und  dass die zugehörige Mappe mit der gleichen Zahl oder  dem gleichen Zeichen versehen ist.  



  Nach einer bevorzugten     Ausführungsform    ist vor  gesehen, dass die Zahlen oder Zeichen auf an der  Mappe befestigten Registerzungen angebracht sind,  die in Fünfer- oder     Zehnergruppen        versetzt    ange  ordnet sind und der     Untergliederung    der Einerstellen  einer Zehnergruppe dienen, wobei zwischen den Map  pen hängend oder stehend angeordnet Leitkarten mit  Zungen zur Kennzeichnung der     Zehnergruppen    ange  ordnet sind.  



  Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung  von     Ausführungsbeispielen    an Hand der Zeichnung.  In dieser zeigen:       Fig.    1 in     perspektivischer    Darstellung eine Ansicht  einer seitlichen Registratur,         Fig.    2 in perspektivischer Teilansicht die Register  schiene und die Signalschiene der in     Fig.    1 gezeigten  Anordnung,       Fig.    3 eine     seitliche    Registratur einer anderen Aus  führung,       Fig.    4 eine Registerschiene in Schräglage mit hori  zontaler Beschriftung,

         Fig.    5 und 6     Einzelheiten    einer gemäss     Fig.    4 aus  gebildeten Registerschiene,       Fig.7    verschiedene Ausbildungen der Mappen  fortsätze,       Fig.    8 eine an einer Mappe angeordnete     Einsteck-          vorrichtung    für die Registerzungen,       Fig.    9-11 verschiedene Ausführungsbeispiele von  Mappen mit     Einschubschlitzen    für die Registerzun  gen,       Fig.    12 eine Mappe für seitliche Registraturen mit  einem in die     Einschubschlitze    eingesteckten Beschrif  tungsträger,

         Fig.    13 einen den Beschriftungskörper tragenden  Teil der Mappe gemäss     Fig.    12 in grösserem Massstab,       Fig.    14 einen Beschriftungsträger gemäss     Fig.    12  als     Einzelteil,          Fig.    15 einen in den Beschriftungsträger gemäss       Fig.    14 einschiebbaren     Signahnarkenträger,          Fig.    16 eine auf den     Signalmarkenträger    gemäss       Fig.    15     aufsetzbare    Signalmarke.  



  In     Fig.    1 wird in einem Schrank 1 mit Tragboden  2 die Anordnung stehender Mappen 3, die mit ihrer  Schmalseite nach vorn gerichtet sind, gezeigt. Diese  Mappen     tragen        Fortsätze    4, die von unten nach oben  in     Fünfergruppen    gestaffelt sind. Je zehn Mappen be  finden sich zwischen zwei zugleich zum Andrücken  dienenden Leitplatten 5, die einen     Fortsatz    6 zur Auf  nahme der     Beschriftung    der entsprechenden Dezimal  stellen tragen.

        Unterhalb der Mappen ist schräg nach     vorn    ver  laufend eine Registerschiene 7 angeordnet, welche  lose     einfügbare    Registerstreifen 8 trägt, die der Auf  nahme alphabetischer Beschriftung mit hinzugefüg  ter Mappenziffer dienen (siehe     Fig.    2).  



  Die lose, vorzugsweise in schräger Lage ange  ordneten Registerstreifen auf der Registerschiene ge  statten, jederzeit von     vorn    einen neuen Registerstrei  fen entsprechend seiner     alphabetischen        Bezeichnung     an der betreffenden Stelle einzufügen. Die neue Mappe  wird jedoch am Ende der Mappenreihe unter der je  weils     nächstfreien        Mappennummer    eingestellt.  



  Das Aufsuchen der Mappen nach Nummern ist  durch die Fünfer- bzw. Zehnerstaffelung der Map  penzungen optisch ausserordentlich erleichtert, da die  entsprechenden Einerstellen sich stets in der gleichen  versetzten Anordnung der Lage der     Fortsätze    wieder  holen, so     dass    man nur die Zehnerstellen aufsucht,  um dann mit einem Griff die zugehörige     Einerstelle     bzw. Mappe zu erfassen.  



  Bei der dargestellten Anordnung ist also das  alphabetische Register auf der Registerschiene funk  tionell und räumlich     mit    dem numerischen Register  auf den gestaffelten     Fortsätzen    der Mappen     mit    dezi  maler Untergliederung verbunden und damit der be  schriebene Nachteil bisheriger Anordnungen vermie  den.  



  Unterhalb der Registerschiene 7 liegt eine     Sinal-          schiene    9, die zur     Aufnahme    von Signalen 11 dient,  welche auf jeden     einzelnen    Registerstreifen 8 einge  stellt werden können.  



  Die schräg     nebeneinander    angeordneten Regi  sterstreifen 8 werden am Anfang und Ende der Re  gisterschiene durch     dreieckförmige        Körper    10 gehal  ten, die ihre Schräglage     sichern.    Der am Ende befind  liche Dreieckskörper 10 ist verschiebbar und wird  jeweils gegen den letzten Registerstreifen 8 geschoben.  Diese Dreieckskörper 10 können entsprechende Be  schriftungen aufnehmen, um den     alphabetischen    Be  reich der Registerschiene zu kennzeichnen (siehe       Fig.    2).  



  Die Registerschienen können je nach ihrer Lage  in der Registratur schräg, horizontal oder auch verti  kal hängen, je nachdem der Blickwinkel zum Auge  des Suchenden dies     für    günstigste Sichtbarkeit     erfor-          dert.     



       Selbstverständlich    können die Registerschienen  und -streifen auch in Schränken mit schwenkbaren       Gefachen    angeordnet werden. Die Registerschienen  können fest mit den Tragböden 2 verbunden sein. Sie  können aber auch lösbar, z. B.     einsteckbar    und ab  hebbar, angeordnet sein. Zur optischen     Unterstützung     können die Zungen 4 mit der     Ziffernfolge    l-10 oder  auch nur die     Gruppen    der Zungen 4 mit der Ziffern  folge 1-5 bzw. 6-10 verschiedenfarbige     Fortsätze     tragen.  



  Gemäss     Fig.3    sind in     einem    Schrank 101 mit  Tragboden 102 stehende Mappen 103 angeordnet, die       mit    ihrer Schmalseite nach vorn gerichtet sind. Die  Mappen tragen     Fortsätze    104, die von unten nach    oben     in        Zehnergruppen    gestaffelt sind. Je     zehn    Map  pen befinden sich zwischen jeweils zwei zugleich zum  Andrücken dienenden Leitplatten 105 mit einem Fort  satz 106, der zur Aufnahme der Beschriftung der ent  sprechenden Dezimalstellen (Zehner, Hunderter usw.)  dient.

   Unterhalb der Mappen ist eine schräg verlau  fende, doppelreihige Registerschiene 107     angeordnet,     welche lose     einfügbare    Registerstreifen 108, vorzugs  weise in durchsichtigen Hülsen aus     Celluloid    oder  dergleichen, trägt, die der Aufnahme alphabetischer       Beschriftung        mit    am Ende hinzugefügter Mappenzif  fer dienen.  



       Fig.    4 zeigt einen Tragboden 202 mit lösbar daran  befestigter Registerschiene 207, die statt     der    in     Fig.    1  bis 3 dargestellten, schrägverlaufenden Registerstrei  fen zwischen oberer und unterer Führung einge  spannte, auswechselbare Registerunterteilungen 208a,  208b, 208c zur horizontalen Beschriftung trägt.  



       Fig.    5 zeigt eine Registerschiene 89, in deren Füh  rungen 89a     Abdeckplatten    90 aus transparentem Ma  terial, z. B.     Celluloid,    verschiebbar angeordnet sind.  Diese     Abdeckplatten    90 tragen     seitlich        Führungen    91,  die senkrecht zu den Führungen 89a verlaufen. In  diese     Führungen    91 sind     Registerblätter    92, die an  ihren seitlichen Rändern 93 umgefaltet sind, einge  führt. Die Registerblätter 92 besitzen waagrechte       Perforationen    94, die ein     Auseinandertrennen    in ein  zelne Registerstreifen 92a ermöglichen.

   Ausserdem be  sitzen sie     vertikale    Perforationen 95 zum Umfalten  und Einschieben der Ränder 93 in die     Führungen    91.  



  Soll ein einzelner Registerstreifen 92a nachträg  lich     in    das Register     eingeführt    werden, so ist an der  alphabetisch zutreffenden Stelle das     Registerblatt    92  an der     dortigen        Perforation    zu trennen und der Ein  zelstreifen     92a    dazwischen einzufügen. Bei der ur  sprünglichen Beschriftung der Registerblätter 92     wird     im unteren Teil genügend freier Raum belassen, so  dass von oben nach unten beim     Dazwischenfügen    die  ser Raum durch Abtrennen der     unbeschrifteten    Strei  fen noch zur     Verfügung    steht.  



  Auch können zwischen den     einzelnen    Platten 90,  die lose     nebeneinanderstehen,    bei Bedarf weitere Plat  ten eingefügt werden. Hierdurch kann das Register  an jeder Stelle ergänzt werden, oder es können hin  fällig gewordene     Registerteile    ausgeschieden werden.  



  Es ist für die versetzte Anordnung der Mappen  fortsätze - Registerzungen -     vorteilhaft,    diese be  liebig auswechselbar an den Mappen anordnen zu  können, um ein und dieselbe Mappe an jeder belie  bigen Stelle der Registratur einordnen zu können.  Es ist weiterhin     vorteilhaft,    diese numerisch, vorzugs  weise in Zehnerstaffeln, von unten nach oben ver  setzt angeordneten Registerzungen so auszubilden,  dass sie gleichzeitig auch als Greifzungen dienen kön  nen.  



  Nach     Fig.    7 können die in     Fig.    1 und 3 darge  stellten Registerzungen     (Fortsätze)    4 bzw. 104 in ver  schiedener Formgebung (104a, 104b, 104c,     104d)     mit ihrem sichtbaren, über den Mappenrand vorsprin  genden Teil ausgebildet sein.

   Diese     einzelnen    Formen      können eine Vielzahl verschiedener Farben     besitzen     und dadurch weitere     Signalisierungen    in bezug auf  diejenigen Mappen, die eine gleiche     Zungenform    be  sitzen, zum Ausdruck bringen.     Vorzugsweise    dient  die Zungenform zur Kennzeichnung der     Signalisie-          rungsgruppe    und die Farbe zur Kennzeichnung der  Einzelheiten, z. B. Termine     usw.    Die Zungen tragen  Ziffern entsprechend den Einerstellen der betreffen  den Mappen und sind auswechselbar in Schlitze 15,  welche an den Mappenrändern übereinander versetzt  vorgesehen sind, einschiebbar.

   Am Ende sind die  Zungen 104 mit Vorsprüngen 14 versehen, die ein  Herausziehen der Zunge aus der Mappe verhindern.  Um ein     unerwünschtes    Einschieben der Zungen in  Mappen zu verhindern, tragen sie eingeprägte Nasen  16     (Fig.    7), die sich beim Einschieben     hinter    den be  treffenden Schlitzrand 15 setzen. Will man die Zunge,  um z. B. die Mappe in der Aktentasche mitnehmen  zu können, einschieben, so genügt es, diese Nase nach  unten zu drücken und die Zunge nach hinten zu  schieben.  



  Beispielsweise kann eine Mappe, bei der nichts       signalisiert    werden soll, eine weisse Register- bzw.       Greifzunge    erhalten. Ist jedoch für diese Mappe etwas  ganz bestimmtes anzuzeigen und damit zu beachten,  so wird diese weisse Zunge z. B. gegen eine farbige  Zunge, die die gleiche Nummer oder das gleiche Zei  chen     trägt    wie     zuvor    die weisse Zunge, an der gleichen  Randstelle ausgetauscht. Durch die Vielzahl der Farb  töne ist es möglich, sehr zahlreiche     Kennzeichnungen     zum Ausdruck zu bringen.  



  Die Durchführung der Zungen durch die Schlitze  am Mappenrand gewährleistet eine gute Stabilität der  selben. Die Breite der     Schlitze    in den     Mappenrändern     überschreitende Vorsprünge an den Zungen verhin  dern mit Sicherheit ein Herausziehen der Zunge aus  der Mappe, so dass mit den Zungen die Mappen ergrif  fen und aus dem Fach entnommen werden können.  



  Selbstverständlich können auch die Mappen selbst  verschiedene Farben     besitzen,    z. B. für jede Fach  reihe eine bestimmte Farbe haben, um das Zurück  stellen der Mappe an ihren Platz zu     erleichtern    und  jede     Verwechslung    bei einer irrigen Zurückstellung  der Mappe sichtbar zu machen.  



       Fig.    8 zeigt eine Mappe 203 mit einem zur Auf  nahme der Zungen 204 dienenden, aus Plastikmaterial  hergestellten Doppelstreifen 80. Durch     Schweissnähte     81 werden für die Zungen 204 Führungen 82 gebildet.  Dieser Streifen 80 aus Plastikmaterial ist z. B. durch  Nieten 83 auf die Mappe     aufgenietet.     



       Fig.    9 zeigt eine Mappe 26 für eine Hängeregistra  tur mit Schlitzen 15 zum     Einschieben    von Register  zungen 4.  



       Fig.    10 zeigt eine Mappe 27 für eine Vertikalregi  stratur, auf welcher an einem Längsrand mit Nieten  183 ein mit     Schlitzen    15 versehener Umschlagstreifen  27a befestigt ist. In die Schlitze 15 können mit     Farb-          und        Formenkennzeichnung    (gemäss     Fig.    7)     versehene     Registerzungen 4 auswechselbar eingeschoben wer  den.         Fig.    11 zeigt eine Hängemappe 84, bei der die Re  gisterzungen 4 durch Schlitze 85, die im Rücken der  Mappe vorgesehen sind, hindurchgesteckt werden  können.  



       Fig.    12 zeigt eine Mappe 303 für seitliche Regi  straturen, bei welcher die Schlitze 15 an der Schmal  seite angeordnet sind. Die seitlichen Ränder der  Mappe sind umgeschlagen, mittels Nieten 383 be  festigt, und bilden so Taschen 3a zur Aufnahme von  Schriftgut. Dieses     Umschlagen    der Ränder dient       gleichzeitig    der Verstärkung der Mappe, die genügend  Festigkeit haben     rnuss,    um auf dem Rücken senkrecht  stehend nicht einzuknicken. Die Schlitze 15 können  dazu     benutzt    werden, einen durchsichtigen Beschrif  tungsträger 86, z. B. aus     Celluloid,    durch einfaches  Einstecken auswechselbar und in seiner Lage versetz  bar aufzunehmen.

   Hierzu trägt der Beschriftungsträ  ger 86 nach dem     Innern    der Mappe     Fortsätze    87 und  in     entgegengesetzter    Richtung nach vorn     Fortsätze    88,  die durch leichtes Biegen in die Schlitze 15     eingeführt     werden (siehe     Fig.    13).  



       Fig.    14 zeigt einen gemäss     Fig.    13 ausgebildeten  Beschriftungsträger 86, zwischen dessen durchsichti  ger Vorderwand 86a und einem Deckstreifen 86b ein  Signalstreifen 190 eingeschoben ist. Dieser Streifen  190 weist Schlitze 192 auf, in welche Signalmarken  191 mit ihren     Ansatzlaschen    191a einschiebbar sind.  Diese Signalmarken können durch Beschriftung,     Farb-          oder    Formgebung oder durch Lochungen gekenn  zeichnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Registratur für stehende oder hängende Mappen in festen oder schwenkbaren Gefachen von Schränken, dadurch gekennzeichnet, dass eine Registerschiene (7, 107, 207, 89) vorgesehen ist, welche zur Aufnahme zugehöriger Registerstreifen (8, 108, 208, 92) mit in alphabetischer Reihenfolge geordneter Beschriftung eingerichtet ist, dass ferner jeder Registerstreifen ausser dem eine Zahl oder ein Zeichen trägt, und dass die zugehörige Mappe mit der gleichen Zahl oder dem gleichen Zeichen versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Registratur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zahlen oder Zeichen auf an der Mappe befestigten Registerzungen (4, 104, 204) an gebracht sind, die in Fünfer- oder Zehnergruppen ver setzt angeordnet sind und der Untergliederung der Einerstellen einer Zehnergruppe dienen, wobei zwi schen den Mappen hängend oder stehend angeordnet Leitkarten (5, 105) mit Zungen (6, 106) zur Kenn zeichnung der Zehnergruppen angeordnet sind. 2.
    Registratur nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Register schienen (7, 107, 207, 89) abnehmbar an den Gefach- böden angebracht und unter einem beliebigen Winkel nach vorn geneigt sind. 3. Registratur nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb oder oberhalb der Registerschienen eine Signalschiene (9) vorgesehen ist, in welche Signale (11) zur besonderen Hervorhebung bestimmter Registerstreifen einschieb bar sind. 4.
    Registratur nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Zun gen (4 bzw. 104 bzw. 204) der Mappen (3 bzw. 103) zugeordneten Registerstreifen in nebeneinanderliegen- den Gruppen (208a, 208b, 208c) auf schräg an den Tragböden (202) lösbar angebrachten Registerschie nen (207) untereinander angeordnet sind. 5.
    Registratur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auswechselbare, horizontale Regi sterblätter (92) mit abtrennbaren Registerstreifen (92a) zur Aufnahme der Beschriftungen vorgesehen sind, die in vertikaler Richtung nach oben oder unten verschoben werden können, so dass weitere Register streifen (92a) in alphabetischer Ordnung zwischen gefügt oder auch hinfällig gewordene Registerstreifen beseitigt werden können und die nachfolgenden Re gisterstreifen entsprechend aufrücken. 6.
    Registratur nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registerblätter (92) und Re gisterstreifen (92a) hinter durchsichtigen Abdeckplat- ten (90) liegen und in an diesen vorgesehenen, senk rechten Führungskanälen (91) geführt sind. 7.
    Registratur nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Gruppe von untereinanderlie- genden Registerstreifen eine Abdeckplatte (90) um fasst, welche lose und verschiebbar neben anderen Ab deckplatten in der mit Führungen (89a) versehenen Registerschiene (89) angeordnet ist, so d'ass zwischen einzelnen Abdeckplatten (90) weitere Abdeckplatten eingefügt werden können. B.
    Registratur nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Map pen (103) an einem Rand mit wenigstens zwei Reihen nebeneinander angeordneter Schlitze (15) ausgestattet sind, in welche über den Rand der Mappen vorste hende Zungen (4 bzw. 104) leicht auswechselbar ein schiebbar sind. 9. Registratur nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zungen am Ende mit Vor sprüngen (14) und in ihrer Fläche mit Ausprägungen (16) versehen sind, welche sich gegen die Ränder der in den Mappen angeordneten Schlitze (15) abstützen. 10.
    Registratur nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Mappenrand vor stehenden Enden der Zungen Farb- und Formenkenn- zeichnungen aufweisen. 11. Registratur nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Map pen zur Aufnahme der einschiebbaren und auswech selbaren Zungen entlang eines Randes aus plasti schem Material bestehende Führungskanäle (82) tra gen, die zwischen Schweissnähten (81), z. B. mit Nie ten (83), befestigt sind. 12. Registratur nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Beschriftungsträger (86), z. B.
    aus durchsichtigem Material, auswechselbar und in ihrer Lage versetzbar, z. B. durch Einstecken in Schlitze (15), an den Mappenrändern festlegbar sind. 13. Registratur nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in den am Mappenrand befestig ten Beschriftungsträger (86) ein Streifen (190) ein schiebbar ist, welcher als Träger für auswechselbare Signalmarken (191) dient. 14. Registratur, nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalmarken (191) mit ihren Enden in Aussparungen, z. B. Schlitzen (192), der einschiebbaren Streifen (190) festgelegt sind. 15.
    Registratur nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3 und 8 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Registerstreifen schräg in der Regi sterschiene angeordnet sind. 16. Registratur nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappen numerisch geordnet sind.
CH360973D 1957-04-04 1958-04-02 Registratur für stehende oder hängende Mappen in festen oder schwenkbaren Gefachen von Schränken CH360973A (de)

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