CH361021A - Fahrbare Gleisstopfmaschine - Google Patents
Fahrbare GleisstopfmaschineInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
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Description
Fahrbare Gleisstopfmaschine Ein Verfahren, bei welchem vorerst der Schotter unterhalb der einzelnen Querschwellen durch in Richtung gegen die Schwellen wirksame Seitenkräfte verdichtet und anschliessend der Schotter in den Schwellenzwischenräumen verfestigt wird, wurde be reits vorgeschlagen.
Die Erfindung bezweckt, eine Gleisstopfmaschine zu schaffen, die ein solches Verfahren in technisch vorteilhafter Weise durchzuführen gestattet.
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Gleisstopf- maschine jener bekannten Art, bei der auf einem höhenverstellbaren Träger als Schwinghebel aus gebildete Stopfwerkzeugpaare angeordnet sind, deren in das Schotterbett einzutauchen bestimmten untern Enden den unterhalb der Schwellen befindlichen Bettungsschotter durch ihre gegenläufige Bewegung verdichten.
Maschinen dieser Art bewähren sich zwar bezüglich der Verdichtung des unmittelbar unter den Schwellen befindlichen Bettungsschotters durchaus; ein gewisser Nachteil lag jedoch darin, dass der Schotter zwischen den bereits unterstopften Schwell--n auch nach durchgeführter Stopfung lose blieb. Die unter den Schwellen gebildeten Stopfkegel aus bereits verdichtetem Schotter hatten deshalb - zumindest theoretisch - die Möglichkeit, in diesen unverdich- teten Bereich auszuweichen und dadurch ihre eigene Festigkeit zu verlieren.
Vorl'iegend'e Erfindung soll auch diesen Nachteil beseitigen und geht hierbei von einer Maschine der eingangs erwähnten Gattung aus, wobei zusätzlich mindestens ein den Stopfwerkzeugpaaren in der Fahrtrichtung nachgeordnetes Stopfaggregat vor gesehen ist, welches in einem Abstand von den Stopfwerkzeugpaaren angeordnet ist, zum Zwecke, den im Raum zwischen zwei bereits unterstopften Schwellen befindlichen Schotter verdichten zu kön nen.
Durch diese Massnahme wird es also möglich, den vorher unterhalb der Schwellen gebildeten Schüttkegeln aus verdichtetem Schotter dadurch einen seitlichen soliden Halt zu geben, dass der vor erst unverdichtet gebliebene Schotter der Schwellen zwischenräume nunmehr nachträglich auch noch ver dichtet wird.
Vorteilhafterweise ist als nachgeordnetes Stopf aggregat jeweils ein Oberflächenrüttler vorgesehen, dessen Werkzeug eine Breite besitzt, die nur wenig geringer ist als der Schwellenabstand.
Die nachgeordneten Stopfer können selbständig am Fahrgestell der Stopfmaschine gelagert sein; zweckmässig und ökonomisch ist es aber, dieselben gemeinsam mit den Stopfwerkzeugpaaren auf dem selben höhenverstellbaren Träger zu lagern. Selbst verständlich kann das nachgeordnete Stopfaggregat nicht nur selbständig der Höhe nach verstellbar aus gebildet werden, sondern es ist auch ratsam, es in seinem Abstand vom Stopfwerkzeugpaar verstellbar anzuordnen, um auch bei wechselnden Schwellen abständen die Schwellenzwischenräume mittig be arbeiten zu können.
Für das nachgeordnete Stopfaggregat empfiehlt es sich, einen Rüttler zu verwenden, dessen Antrieb mechanisch, pneumatisch, elektrisch oder hydrau lisch erfolgen kann. Gleisstopfmaschinen, die mit mehreren ungleichartigen Stopfwerkzeugen, z. B.
Rüttlern und Stampfern, ausgestattet sind, wurden bereits früher vorgeschlagen, doch waren diese Ma schinen infolge andersartiger Anordnung dieser kombinierten Werkzeuge nicht geeignet, das vorlie gender Erfindung zugrunde liegende spezielle Pro blem einer befriedigenden technischen Lösung zuzu führen.
Antrieb und Steuerung können im übrigen. so wohl für die eigentlichen Stopfwerkzeuge als auch für das nachgeordnete Aggregat gemeinsam vorge sehen sein, da ja ihre Tätigkeit zeitlich völlig zu sammenfällt. In diesem Falle ist die Anordnung eines solchen nachgeordneten Aggregates nur mit geringen Kosten verknüpft, die zu den hiermit erzielbaren Vorteilen in einem sehr günstigen Verhältnis stehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wobei mit 1 der Fahrgestell rahmen der Maschine bezeichnet ist und mit 2 der höhenverstellbare Werkzeugträger, welcher an zwei Säulen des Rahmens auf und ab zu gleiten vermag.
Eine Exzenterwelle 3 setzt über die Arme 6 die als Schwinghebel ausgebildeten. Stopfwerkzeuge 4 in Vibration. Diese Stopfwerkzeuge 4 sind an ihren obern Enden an den Armen 6 angelenkt; in ihrer Längsmitte werden sie von einer nicht näher darge stellten, grundsätzlich beliebigen Einrichtung zu einander bzw. voneinander weg verstellt und mit ihren untern Enden tauchen sie in das Schotterbett ein.
Diese untern Enden 5 der Stopfwerkzeuge 4 verdichten also nur den unterhalb einer jeden Schwelle 8 befindlichen Bettungsschotter und bilden auf diese Art dort einzelne Schüttkegel.
Auf einem Kragarm des Werkzeugträgers 2, wel cher mit 11 bezeichnet ist, ist nun das nachgeordnete Stopfaggregat 10 angeordnet, welches im dargestell ten Falle aus einem Oberflächenrüttler 9 besteht, dessen Kraftquelle und Antrieb nicht näher darge stellt ist und gegebenenfalls mit dem des eigentlichen Stopfzeuges gemeinsam sein kann. Während die Stopfwerkzeuge 4 den Bettungsschotter durch ihre horizontale Bewegung (unter gleichzeitiger Vibration) verdichten, wirkt das Werkzeug 9 von oben her vertikal.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: Sobald die Maschine, deren Fahrgestell 1 auf den Schienen 7 verfahrbar ist, eine Stellung erreicht hat, bei der sich die Exzenterwelle 3 über der ersten noch nicht gestopften Schwelle befindet, wird der Werk zeugträger 2 so weit abgesenkt, dass die Werkzeuge 4 beidseits der Schwelle 8 in das Schotterbett ein tauchen.
Durch diese Abwärtsbewegung des Werk zeugträgers 2 setzt sich auch das nachgeordnete Werkzeug 9 auf das Schotterbett auf, jedoch berührt es nur dessen Oberfläche, und zwar zwischen zwei Schwellen, die beide bereits in den vorhergehenden Arbeitsgängen unterstopft wurden.
Sobald nun alle Werkzeuge in Tätigkeit gesetzt werden, verdichten die Werkzeuge 4 paarweise gemeinsam den Schotter unter der Schwelle, und das Werkzeug 9 verdichtet den Schotter zwischen den beiden nächstfolgenden Schwellen, so dass nach Abschluss dieser Vorgänge das fertig bearbeitete Schotterbett eine völlig homo gene Dichte erhält.
Selbstverständlich ist die Erfindung in keiner Weise auf das dargestellte Ausführungsbeispiel be schränkt, vielmehr ist insbesondere die Art des nach geordneten Stopfaggregates im Rahmen der Erfin dung ganz beliebig wählbar, ebenso wie es auch für das Prinzip der Erfindung ohne Belang ist, an wel cher Stelle der Maschine das zusätzliche Stopfwerk zeug angeordnet ist, soweit es nur den andern Werk zeugen in der Fahrtrichtung nachgeordnet wird und einen der Schwellenzwischenräume zu erfassen ver mag.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fahrbare Gleisstopfmaschine mit auf einem höhenverstellbaren Träger angeordneten, als Schwing hebel ausgebildeten Stopfwerkzeugpaaren, deren in das Schotterbett einzutauchen bestimmten untern Enden den unterhalb der Schwellen befindlichen Bettungsschotter durch ihre gegenläufige Bewegung verdichten, gekennzeichnet durch mindestens ein diesen Stopfwerkzeugpaaren (4) in der Fahrtrichtung nachgeordnetes Stopfaggregat (10), welches in einem Abstand von dien Stopfwerkzeugpaaren (4) angeord net ist, zum Zwecke,den im Raum zwischen zwei bereits unterstopften Schwellen (8) befindlichen Schotter verdichten zu können. UNTERANSPRUCH Gleisstopfmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stopfwerkzeugpaare (4) und die ihnen nachgeordneten Stopfaggregate (10) auf demselben höhenverstellbaren Träger (2) gelagert sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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