CH361021A - Fahrbare Gleisstopfmaschine - Google Patents

Fahrbare Gleisstopfmaschine

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CH361021A
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CH
Switzerland
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tamping
sleepers
ballast
downstream
tool pairs
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English (en)
Inventor
Plasser Franz
Theurer Josef
Original Assignee
Plasser Bahnbaumasch Franz
Theurer Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/12Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Fahrbare     Gleisstopfmaschine       Ein Verfahren, bei welchem vorerst der Schotter  unterhalb der einzelnen Querschwellen durch in       Richtung    gegen die Schwellen wirksame Seitenkräfte  verdichtet und anschliessend der Schotter in den  Schwellenzwischenräumen verfestigt wird, wurde be  reits vorgeschlagen.  



  Die Erfindung bezweckt, eine     Gleisstopfmaschine     zu schaffen, die ein solches Verfahren in technisch  vorteilhafter Weise durchzuführen gestattet.  



  Die Erfindung betrifft eine fahrbare     Gleisstopf-          maschine    jener bekannten Art, bei der auf einem  höhenverstellbaren Träger als     Schwinghebel    aus  gebildete     Stopfwerkzeugpaare    angeordnet sind, deren  in das     Schotterbett    einzutauchen bestimmten untern  Enden den unterhalb der Schwellen     befindlichen          Bettungsschotter    durch ihre gegenläufige Bewegung  verdichten.

   Maschinen dieser Art bewähren sich zwar  bezüglich der Verdichtung des unmittelbar unter den       Schwellen    befindlichen     Bettungsschotters    durchaus;  ein gewisser Nachteil lag     jedoch    darin, dass der  Schotter zwischen den bereits unterstopften     Schwell--n     auch nach durchgeführter     Stopfung    lose blieb. Die  unter den     Schwellen    gebildeten Stopfkegel aus bereits  verdichtetem Schotter hatten deshalb - zumindest  theoretisch - die Möglichkeit, in diesen     unverdich-          teten    Bereich auszuweichen und dadurch ihre eigene  Festigkeit zu verlieren.  



       Vorl'iegend'e    Erfindung soll auch diesen Nachteil  beseitigen und geht hierbei von einer     Maschine    der  eingangs erwähnten Gattung aus, wobei zusätzlich  mindestens ein den     Stopfwerkzeugpaaren    in der  Fahrtrichtung nachgeordnetes Stopfaggregat vor  gesehen ist, welches     in    einem Abstand von den       Stopfwerkzeugpaaren    angeordnet ist, zum Zwecke,  den im Raum zwischen zwei bereits unterstopften  Schwellen befindlichen Schotter verdichten zu kön  nen.

      Durch diese Massnahme wird es also     möglich,     den vorher unterhalb der Schwellen gebildeten  Schüttkegeln aus verdichtetem Schotter dadurch  einen seitlichen soliden Halt zu geben, dass der vor  erst     unverdichtet    gebliebene Schotter der Schwellen  zwischenräume nunmehr     nachträglich    auch noch ver  dichtet wird.  



       Vorteilhafterweise    ist als nachgeordnetes Stopf  aggregat jeweils ein     Oberflächenrüttler    vorgesehen,  dessen Werkzeug eine Breite besitzt, die nur wenig  geringer ist als der Schwellenabstand.  



  Die nachgeordneten Stopfer können selbständig  am Fahrgestell der     Stopfmaschine    gelagert sein;  zweckmässig und ökonomisch ist es aber, dieselben  gemeinsam mit den     Stopfwerkzeugpaaren    auf dem  selben höhenverstellbaren Träger zu lagern. Selbst  verständlich kann das nachgeordnete Stopfaggregat  nicht nur selbständig der Höhe nach verstellbar aus  gebildet werden,     sondern    es     ist    auch ratsam, es in  seinem Abstand vom     Stopfwerkzeugpaar    verstellbar  anzuordnen, um auch bei     wechselnden    Schwellen  abständen die Schwellenzwischenräume     mittig    be  arbeiten zu können.  



  Für das nachgeordnete     Stopfaggregat    empfiehlt  es sich, einen     Rüttler        zu    verwenden, dessen Antrieb       mechanisch,        pneumatisch,    elektrisch oder hydrau  lisch     erfolgen        kann.        Gleisstopfmaschinen,    die     mit          mehreren    ungleichartigen Stopfwerkzeugen, z. B.

         Rüttlern    und     Stampfern,        ausgestattet    sind, wurden  bereits früher vorgeschlagen, doch waren diese Ma  schinen     infolge    andersartiger Anordnung dieser       kombinierten    Werkzeuge nicht geeignet, das vorlie  gender     Erfindung    zugrunde liegende spezielle Pro  blem einer befriedigenden     technischen    Lösung zuzu  führen.  



  Antrieb und     Steuerung    können im übrigen. so  wohl für die     eigentlichen    Stopfwerkzeuge als auch      für das nachgeordnete Aggregat gemeinsam vorge  sehen sein, da ja ihre Tätigkeit zeitlich völlig zu  sammenfällt. In diesem Falle ist die Anordnung eines  solchen nachgeordneten Aggregates nur mit geringen  Kosten verknüpft, die zu den hiermit erzielbaren  Vorteilen in einem sehr günstigen Verhältnis stehen.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung ist in der       Zeichnung        dargestellt,        wobei    mit 1 der Fahrgestell  rahmen der Maschine bezeichnet ist und mit 2 der  höhenverstellbare Werkzeugträger, welcher an zwei  Säulen des Rahmens auf und ab zu gleiten     vermag.     



  Eine     Exzenterwelle    3 setzt über die Arme 6 die  als Schwinghebel ausgebildeten. Stopfwerkzeuge 4 in  Vibration. Diese Stopfwerkzeuge 4 sind an ihren       obern    Enden an den     Armen    6     angelenkt;    in ihrer  Längsmitte werden sie von     einer    nicht näher darge  stellten,     grundsätzlich    beliebigen Einrichtung zu  einander bzw.     voneinander    weg verstellt und mit  ihren     untern    Enden tauchen sie in das     Schotterbett     ein.

   Diese untern Enden 5 der Stopfwerkzeuge 4  verdichten also nur den unterhalb einer jeden  Schwelle 8 befindlichen     Bettungsschotter    und bilden  auf diese Art     dort        einzelne    Schüttkegel.  



  Auf einem     Kragarm    des Werkzeugträgers 2, wel  cher mit 11 bezeichnet ist, ist nun das nachgeordnete  Stopfaggregat 10     angeordnet,    welches im dargestell  ten Falle aus     einem        Oberflächenrüttler    9 besteht,  dessen Kraftquelle und Antrieb nicht näher darge  stellt ist und gegebenenfalls mit dem des eigentlichen       Stopfzeuges    gemeinsam sein kann. Während die       Stopfwerkzeuge    4 den     Bettungsschotter    durch ihre  horizontale Bewegung (unter gleichzeitiger Vibration)  verdichten, wirkt das     Werkzeug    9 von oben her  vertikal.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt:  Sobald die Maschine, deren Fahrgestell 1 auf den  Schienen 7     verfahrbar    ist, eine Stellung erreicht hat,  bei der sich die     Exzenterwelle    3 über der ersten noch  nicht gestopften Schwelle befindet, wird der Werk  zeugträger 2 so weit abgesenkt, dass die Werkzeuge  4 beidseits der Schwelle 8     in    das     Schotterbett    ein  tauchen.

   Durch diese     Abwärtsbewegung    des Werk  zeugträgers 2     setzt    sich auch das nachgeordnete         Werkzeug    9 auf das     Schotterbett    auf, jedoch berührt  es nur dessen Oberfläche, und zwar zwischen zwei       Schwellen,    die beide bereits in den vorhergehenden  Arbeitsgängen unterstopft wurden.

   Sobald nun alle  Werkzeuge in Tätigkeit     gesetzt    werden, verdichten  die Werkzeuge 4 paarweise gemeinsam den     Schotter     unter der Schwelle, und das Werkzeug 9 verdichtet  den Schotter zwischen den beiden     nächstfolgenden     Schwellen, so dass nach Abschluss dieser Vorgänge  das fertig bearbeitete     Schotterbett    eine     völlig    homo  gene Dichte     erhält.     



  Selbstverständlich ist die Erfindung in keiner  Weise auf das dargestellte Ausführungsbeispiel be  schränkt, vielmehr ist insbesondere die     Art    des nach  geordneten     Stopfaggregates    im Rahmen der Erfin  dung ganz beliebig wählbar, ebenso wie es auch für  das Prinzip der     Erfindung    ohne Belang ist, an wel  cher Stelle der Maschine das     zusätzliche    Stopfwerk  zeug     angeordnet    ist, soweit es nur den andern Werk  zeugen in der Fahrtrichtung nachgeordnet wird und  einen der     Schwellenzwischenräume    zu     erfassen    ver  mag.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbare Gleisstopfmaschine mit auf einem höhenverstellbaren Träger angeordneten, als Schwing hebel ausgebildeten Stopfwerkzeugpaaren, deren in das Schotterbett einzutauchen bestimmten untern Enden den unterhalb der Schwellen befindlichen Bettungsschotter durch ihre gegenläufige Bewegung verdichten, gekennzeichnet durch mindestens ein diesen Stopfwerkzeugpaaren (4) in der Fahrtrichtung nachgeordnetes Stopfaggregat (10), welches in einem Abstand von dien Stopfwerkzeugpaaren (4) angeord net ist, zum Zwecke,
    den im Raum zwischen zwei bereits unterstopften Schwellen (8) befindlichen Schotter verdichten zu können. UNTERANSPRUCH Gleisstopfmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stopfwerkzeugpaare (4) und die ihnen nachgeordneten Stopfaggregate (10) auf demselben höhenverstellbaren Träger (2) gelagert sind.
CH361021D 1956-09-27 1957-09-10 Fahrbare Gleisstopfmaschine CH361021A (de)

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AT2971472X 1956-09-27

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CH361021A true CH361021A (de) 1962-03-31

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ID=3690571

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CH361021D CH361021A (de) 1956-09-27 1957-09-10 Fahrbare Gleisstopfmaschine

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US (1) US2971472A (de)
CH (1) CH361021A (de)
DE (1) DE1036892B (de)
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