CH361139A - Flüssigkeits-Verbundzähler - Google Patents

Flüssigkeits-Verbundzähler

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CH361139A
CH361139A CH361139DA CH361139A CH 361139 A CH361139 A CH 361139A CH 361139D A CH361139D A CH 361139DA CH 361139 A CH361139 A CH 361139A
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CH
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meter
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Inventor
Georg Dipl Ing Dittrich
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Pollux Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F7/00Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description


  



     Flüssigkeits-Verbundzähler       Flüssigkeits-Verbundzähler    sollen einen sehr gro ssen Messbereich haben und bestehen deshalb aus zwei zusammengebauten   Einzelzählem    : dem sogenannten Hauptzähler und dem Nebenzähler. Der Nebenzähler erfasst die kleinen Durchflusswerte, die unterhalb des Ansprechbereiches des Hauptzählers liegen. Beim Erreichen eines bestimmten   Durchfluss-    wertes wird von einer Umschalteinrichtung entweder von dem Nebenzähler auf den Hauptzähler umgeschaltet, oder es wird zu dem Nebenzähler der Hauptzähler hinzugeschaltet.



   Die grundsätzliche Wirkungsweise einer bekannten Verbundzähler-Umschalteinrichtung, die den Nebenzähler auf den Hauptzähler umschaltet, ist in Fig.   1    dargestellt :
Bei kleinen Durchflüssen ist der Hauptdurchgang   1    durch den Klappenteller 3 verschlossen, welcher durch das Kugelgewicht 5 über den in dem Gelenk 7 gelagerten   Kugelträger    6 auf den Dichtsitz 4 gedrückt wird. In dieser Stellung wird die Schwimmkugel 8 der Nebenleitung 2 durch den am Kugelträger 6 angebrachten Stift 9 nach unten gedrückt und die Nebenleitung hierdurch offen gehalten.

   Beim Durchströmen der Nebenleitung mit dem Nebenzähler tritt ein Druckabfall von dem Druck   pi    in der Hauptleitung auf den Druck   P2    und beim Durchströmen der Engstelle 10 ein weiterer Druckabfall auf den Druck   p3    im Inneren des Umschaltklappengehäuses 20 ein. Beim Erreichen eines bestimmten Durchflusses wird der Druckabfall und damit der   Oberdruck    (pi bis p3) auf den Klappenteller so gross, dass ein Gleichgewichtszustand mit der durch das Kugelgewicht 5 bewirkten Schliesskraft erreicht wird.



  Bei allmählichem, weiterem Ansteigen des Durchflusses wird dann der Klappenteller von dem Sitz 4 so weit abgehoben,   dal3    durch die Nebenleitung immer nur so viel Wasser strömt, als dem Druckabfall   (P1    bis p3) im Gleichgewichtszustand mit der Schliesskraft entspricht. Die Restmenge fliesst dabei jeweils durch den Spalt zwischen Klappenteller 3 und Sitz 4 des Hauptdurchganges. Weil beim weiteren Anheben des Klappentellers die Schwimmkugel 8 durch den Stift 9 immer weiter freigegeben und dadurch die Nebenleitung immer weiter verschlossen wird, wächst diese Restmenge vom Durchfluss Null ansteigend immer weiter, bis schliesslich die ganze Flüssigkeit durch den Hauptdurchgang strömt.

   Im ersten Teil dieses Schaltvorganges treten erhebliche Minus-Fehler auf, weil die zunächst kleine, durch den Spalt zwischen Klappenteller 3 und Sitz 4 strömende Menge von dem grossen Hauptzähler noch nicht erfasst werden kann.



   Damit die Fehlanzeige möglichst gering bzw. der Durchflussbereich, welcher zum vollständigen Umschalten benötigt wird, möglichst eng bleibt, ist die Kugelrollbahn 11 so ausgerichtet, dass das Kugelgewicht 5 schon nach möglichst geringem Anheben des Klappentellers und des   Kugelträgers    von dem Endanschlag 12 zu dem Endanschlag 13 rollt. Durch diese Verlagerung des Kugelgewichtes wird der erforderliche Gleichgewichts-Druckunterschied   (p1    bis p3) plötzlich wesentlich kleiner, der Klappenteller hebt sich plötzlich stärker von seinem Sitz ab und der Schaltvorgang wird dadurch beendet.

   Voraussetzung ist allerdings eine sehr genau in dem Ge  häuse    der Umschalteinrichtung ausgerichtete Kugelrollbahn   11,    was fertigungstechnische Schwierigkeiten bedingt, und ein sorgfältiges Ausrichten des ganzen Verbundzählers in der Rohrleitung mittels Wasserwaage, was auch häufig sehr schwierig ist.



   Fig. 2 zeigt eine weitere bekannte Ausführung einer Umschalteinrichtung für denselben Zweck, bei welcher eine Verringerung des Fehlers im Umschaltbereich dadurch erzielt wird, dass an dem Klappen teller   3b    ein kolbenartiger Fortsatz 14 angebracht ist.



  Durch diesen kolbenartigen Fortsatz an dem Klappenteller wird nach Beginn des Umschaltens bei leicht steigendem Durchfluss der entsprechende Abhebeweg des Klappentellers vergrössert, weil zunächst nur ein begrenzter Spalt im Hauptdurchgang freigegeben wird. Dadurch wird die Nebenleitung durch die Schwimmkugel 8 schneller verschlossen und der Umschaltbereich eingeengt.

   Trotzdem tritt auch in diesem Fall ein negativer Messfehler ein, und zwar in der Grösse, wie er durch den praktisch   ausführ-    baren Spalt zwischen dem kolbenartigen Fortsatz 14 und dem Klappentellersitz   4b    vorgegeben ist.   Wäh-    rend der Schaltvorgang bei dieser bekannten   Ausfüh-    rung bei steigendem Durchfluss sich mit etwas geringerem Messfehler abspielt als bei der in Fig.   1    dargestellten Ausführung, ist der Schaltvorgang bei fallendem Durchfluss mit grösseren Messfehlem verbunden.



   Entsprechend dem Erfindungsgedanken soll sich die Umschaltung vom Nebenzähler auf den Hauptzähler, und zwar unter Beibehaltung des Durchflusses durch den Nebenzähler schlagartig vollziehen, wenn sie durch ein leichtes Abheben des   Schliess-    organs für die Hauptleitung eingeleitet wird, ohne dass sich auch bei ganz allmählicher Steigerung des Durchflusses stabile Zwischenstellungen im Umschaltbereich einstellen können. Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass das Schliessorgan der Hauptleitung selbst oder ein damit gekuppeltes Glied   wäh-    rend des Schaltvorganges einen Querschnitt steuert, durch den die ganze, den Verbundzähler durchströmende   Flüssigkeitsmenge-nicht    ein Teilstromhindurchfliesst.



   Die grundsätzliche Wirkungsweise der Umschalteinrichtung des erfindungsgemäss ausgebildeten Verbundzählers ist mit den sich ergebenden Vorteilen nachstehend an Hand der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 3 einen   Längsteilschnitt    durch eine   Ausfüh-      rungsform    bei geschlossenem Hauptdurchgang
Fig. 4 die Draufsicht auf den Klappenteller dieser Umschalteinrichtung,
Fig.   5    den   Teil-Längsschnitt    durch diese Umschalteinrichtung, bei geöffnetem Hauptdurchgang sofort nach dem Umschalten,
Fig. 6 die Umschalteinrichtung im   Teil-Längs-    schnitt bei ganz geöffneter Klappe,
Fig.

   7 bis 10 eine zweite Ausführungsform im Achsenschnitt und bei verschiedenen Stellungen der Klappe,
Fig. 11,12a und 12b die Verwirklichung des Erfindungsgedankens mit rotationssymmetrisch ausgebildetem Absperrglied,
Fig. 13 und 14 eine Ergänzung zu Fig.   1    bis 6 in zwei senkrecht zueinander stehendem Achsenschnitten und
Fig. 15 eine Einzelheit zu Fig. 14.



   Bei der Ausbildung nach den Fig. 3 bis 6 strömt bei allmählich von Null an steigendem Durchfluss die ganze Flüssigkeit durch die Nebenleitung   2en    während der Hauptdurchgang durch den Klappenteller   3e    verschlossen ist. Mit diesem Klappenteller   3e    ist eine kreisrunde Scheibe 15 exzentrisch fest verbunden, welche von der aus der Nebenleitung   2e    ausströmenden Flüssigkeit umströmt werden muss.



  Der ganze Flüssigkeitsstrom muss dabei die Engstelle 16 zwischen der Scheibe 15 und einem im Durchmesser wenig grösseren Durchgang 17 durchströmen. Infolge des Druckabfalles in der Nebenleitung   2,    und in der Engstelle 16 wirkt ein öffnendes Moment über den Klappenteller   3e    und die Scheiben 15 auf den Gewichtsträger   6,    von der Grösse :    (Plp3) Fi ri + (P2p3) F2 rs   
Hierin ist Fl = die vom Klappenteller   3e    abgedeckte Fläche des Hauptdurchganges    a. d2   
4   Fg    = die Fläche der exzentrisch um den Klappen teller herum angeordneten Scheibe    z.

   (D2¯d2)  --.(D-)      r,    = der Abstand vom Mittelpunkt des Klappen tellers bis zum Drehpunkt   7, ;,    r2 = der Abstand des Mittelpunktes der Scheibe 15 bis zum Drehpunkt, rg = der Abstand des Schwerpunktes der Fläche Fg bis zum Drehpunkt   7e-   
Bei einem gewissen Durchfluss wird auch in diesem Fall der Gleichgewichtszustand zwischen dem öffnenden Moment und dem Schliessmoment, welches im wesentlichen durch das Produkt des Gewichtes G und des Hebelarmes   le    dargestellt wird, erreicht :    G le = (Pip3) Fi rl + (P2p3) F2 rs   
Bei weiterem ganz allmählichem Ansteigen wird dann der Klappenteller   3e    von seinem Sitz   4,    abgehoben.

   Weil aber schon bei leichtem Abheben des Klappentellers   3,    durch die Scheibe 15 die Engstelle 16 eingeengt wird, und zwar viel stärker als umgekehrt der Klappenteller den relativ kleinen Hauptsitz   4e    freigibt, und weil die durch die grosse Scheibe 15 verursachte Kraft   (p2-p3)    auf den grossen Hebelarm   rs    wirkt, wird das Gleichgewicht sofort stark zu Gunsten des öffnenden Momentes verschoben und die Scheibe 15 wird mitsamt dem Klappenteller   3e    über die Engstelle 16 und den Durchgang 17 hinausgedrückt. Damit ist der Hauptdurchgang so weit freigegeben, dass der grösste Teil des Durchflusses durch den Hauptzähler erfolgt.



  Der Schaltvorgang ist somit schlagartig vollzogen und der in Fig. 5 dargestellte Zustand hat sich eingestellt.



   In der in Fig. 5 dargestellten Stellung nach der Umschaltung ist der Druckabfall in dem Hauptzähler noch sehr klein und in der Nebenleitung strömt nur so viel Flüssigkeit, als diesem geringen Druckabfall entspricht. Die Gleichgewichtsbedingung lautet jetzt :    G = (-pg). (F, +F,)-r,   
Der Druckunterschied wirkt jetzt also auf die ganze, grosse Fläche (F2 + Fi) und den Hebelarm   r2.   



  Damit ist gleichzeitig ebenfalls schlagartig mit der Schaltung eine sehr starke Entlastung, das heisst Verringerung des Druckabfalles   p,    bis   p3    eingetreten.



   Bei weiterem Ansteigen des Durchflusses durch den gesamten Zähler wird die Scheibe 15 mit dem Klappenteller   3e.    noch weiter nach aussen gedrückt bis in die in Fig. 6 dargestellte Endstellung. Dabei verlagert sich der Schwerpunkt des   Schliessgewichtes    G auf einer Kreisbogenbahn immer mehr in Richtung auf den Drehpunkt   7e    und die wirksame Hebellänge geht zurück bis auf den dargestellten   Wert If,    womit eine weitere, sehr wirksame Entlastung erreicht ist.



   Bei der Abwandlung nach den Fig. 7 bis 10 trägt der Klappenteller   3g    eine Ringdichtung 18 mit rundem Querschnitt, einen sogenannten Rundschnurring oder O-Ring.



   Fig. 8 zeigt in grösserer Darstellung den   Längs-    schnitt durch den Sitz dieses   O-Ringes    18 in dem Sitz   4Il    des Hauptdurchganges. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Abdichtung bei geschlossener Klappe auf dem Durchmesser d erfolgt und dass der   flffnungsdruck      (P1    bis   p3)    wieder auf die Fläche    z. d2
1 4 4    wirkt.

   Bei leichtem Anheben des Klappentellers   3    (Fig. 9) wirkt der öffnende Druck plötzlich auf die grössere Fläche    F s z. d2
4    Dadurch wird mit noch grösserer Sicherheit ein schlagartiges Umschalten schon bei geringstem Anheben erreicht, weil ausser der plötzlichen Vergrösserung der wirksamen Fläche des Öffnungsdruckes von   Fi    auf   Fi die    Engstelle   16g    schon wirksam eingeengt wird, bevor überhaupt eine nennenswerte Flüssigkeitsmenge aus dem Hauptdurchgang austreten kann.



   Den Zustand kurz nach dem Umschalten bei steigendem Durchfluss bzw. kurz vor dem Umschalten bei fallendem Durchfluss zeigt die Fig. 10.



   Fällt der Durchfluss weiter ab, als es der in Fig. 10 dargestellten Stellung entspricht, so reicht der im Spalt 26 sich ergebende Druckabfall nicht mehr aus, um dem durch das Schliessgewicht G verursachten Schliessmoment das Gleichgewicht zu halten.



  Dann wird die Scheibe in den Durchgang   17k    hineingedrückt. Da der Spalt 26 beim Eintreten sofort wieder weiter wird, geht der Druckabfall noch mehr zurück, das Schliessmoment überwiegt plötzlich stark und es wird schlagartig auf den Nebenzähler zurückgeschaltet.



   Der Erfindungsgedanke ist nicht an die Ausführung eines   Klappen-Umschaltventils    gebunden. So zeigt die Fig. 11 die Verwirklichung des Erfindungsgedankens bei Verwendung einer Kugel als   Schliess-    und Schaltorgan, und in den Fig. 12a, b ist die Anwendung des Erfindungsgedankens bei Verwendung eines rotationssymmetrisch ausgebildeten Schaltorgans dargestellt.



   In beiden Fällen, sowohl im Falle der Fig. 11 als auch der Fig. 12a,   b    muss die ganze Flüssigkeitsmenge, auch nach leichtem Abheben des Schaltorgans die Engstelle   16m    bzw. 16n passieren und nach dem ersten Abheben drückt der gesamte Offnungsdruck auf die Fläche mit dem grossen Durchmesser   Dm    bzw.   Dn-   
Fig. 13 zeigt den Längsschnitt durch ein Gehäuse mit einem Umschaltklappeneinsatz, in dem alle Teile der Umschalteinrichtung zusammengefasst sind und welcher allein durch die Schraube 21 in diesem Gehäuse festgehalten ist. Nach Lösen dieser Schraube 21 kann der ganze Umschalteinsatz aus dem Umschaltklappengehäuse   200    ohne Schwierigkeit herausgenommen werden.

   Da der ganze Umschalteinsatz keinerlei verstellbare oder einzustellende Teile enthält, sind alle Umschalteinsätze der gleichen Nenngrösse untereinander völlig gleich. Es ist also   mög-    lich, im Störungsfall am Einbauort des neuen Verbundzählers nach Lösen dieser Halteschraube 21 den eingebauten Umschalteinsatz herauszunehmen und einen Ersatzeinsatz einzusetzen, ohne dass eine Nachprüfung des gesamten Verbundzählers erforderlich ist.



   In Fig. 14 ist in Draufsicht der Schnitt durch einen Verbundzähler dargestellt mit besonders vorteilhaft ausgebildeter Nebenleitung. Die Anschlussstücke 22 und 23 der Nebenleitung an das Ausgleichstück 24 vor dem Hauptzähler bzw. an das Umschaltklappengehäuse   20p    sind als korrosionsbeständige Gussstücke ausgebildet. Das hintere Anschlussstück 23 enthält ausserdem eine   Rückschlag-    einrichtung, welche in dem Beispiel als   Kugelrück-    schlageinrichtung ausgeführt ist, und eine Dehnungsstopfbuchse, welche verhindert, dass Spannungen auf das Nebenzählergehäuse bzw. die Teile der Nebenleitung infolge von Fertigungstoleranzen der einzelnen zusammengebauten Teile übertragen werden.



  Ausserdem erleichtert eine derartige Dehnungsstopfbuchse den Umbau der Nebenleitung von der einen auf die andere Seite des Verbundzählers. Der Eintritt der Nebenleitung von dem hinteren Anschlussstück 23 in das Umschaltklappengehäuse   20p    ist beiderseits dieses Gehäuses so ausgebildet und der Umschalteinsatz ist so in diesem   Umschaltklappen-    gehäuse angeordnet, dass die Flüssigkeit in der Nebenleitung zunächst in einen Ringraum um den  Hauptdurchgang herum einmündet. Von da aus strömt sie um die den Klappenteller umgebende Scheibe in das Innere des   Umschaltklappengehäuses.   



   Zur Erzielung eindeutiger Baulängen werden, wie in Fig. 14 dargestellt, zwischen dem   Ausgleichstück    24 und dem Hauptzähler sowie dem Hauptzähler und dem Umschaltklappengehäuse   20p    keine Flachdichtungen, sondern Rundschnurringe bzw.   O-Ringe    25 verwendet. Die Ausbildung der Berührungsflächen der einzelnen Gehäuseteile ist jedoch so getroffen, dass jederzeit auch Flachdichtungen der üblichen Form verwendet werden können. Dies ist besonders deshalb möglich, weil die Dehnungstopfbuchse der Nebenleitung die dadurch sich ergebenden Verschiebungen ohne weiteres aufnimmt. Fig. 15 zeigt eine besonders einfache und zweckmässige Ausbildung der Befestigung der Verstellschraubenbolzen 27 in dem Flanschstück 28.

   Das Flanschstück 28 enthält eine abgesetzte Bohrung 29, in welche der Schraubenbolzen 27 eingeschoben wird, welcher eine Ringnut mit einem eingesetzten Federring 30 enthält. Der Schraubenbolzen wird von der Rückseite her durch die Mutter 31 festgehalten.



   Die Ausbildung nach den Fig. 3 bis 13 ist dabei in der Anwendung nicht auf die Ausführungen nach den Fig. 14 bis 15 beschränkt, sondern kann auch bei jedem anderen Verbundzähler angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeits-Verbundzähler mit einem in dem Hauptdurchgang angeordneten Hauptzähler und einer diesen Durchgang umgehenden Nebenleitung mit Nebenzähler sowie einer den Hauptdurchgang beim Erreichen einer vorbestimmten Durchflussmenge freigebenden Umschalteinrichtung mit Schliessorgan für die Hauptleitung, dadurch gekennzeichnet, dal3 das Schliessorgan (3,15) der Hauptleitung selbst oder ein damit gekuppeltes Glied während des Umschaltvorganges einen Querschnitt (16) steuert, durch den die ganze, den Verbundzähler durchströmende Flüssigkeitsmenge hindurchfliesst.
    UNTERANSPRtSCHE 1. Verbundzähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Schliessorgan (3) eine dieses überragende Scheibe (15) angeordnet ist, welche den von der ganzen Flüssigkeitsmenge durchströmten Querschnitt (16) steuert.
    2. Verbundzähler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessorgan (3) als Klappe ausgebildet und die Scheibe (15) exzentrisch auf dem Klappenteller angeordnet ist.
    3. Verbundzähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schliessgewicht (G) starr mit der Umschaltklappe (3,15) verbunden ist.
    4. Verbundzähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile der Umschalteinrichtung zu einem Umschalteinsatz zusammengebaut sind, der als Einheit in ein besonderes Gehäuse des Verbundzählers einsetzbar und herausnehmbar ist.
    5. Verbundzähler nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalteinsatz von einer Klemmschraube im Gehäuse festgehalten ist.
    6. Verbundzähler nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalteinsatz mit dem Gehäuse einen Ringraum einschliesst, an dem die Nebenleitung angeschlossen ist.
    7. Verbundzähler nach Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenleitung aus zwei als Gussstücke ausgeführten Anschlussstücken besteht, die den Nebenzähler zwischen sich einschliessen.
    8. Verbundzähler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das eine dieser Anschlussstücke einen Rückflussverhinderer enthält.
    9. Verbundzähler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der Anschlussstücke mit einem auf einen Stutzen des Nebenzählers aufgeschraubten Uberwurfstück eine Dehnungsstopfbuchse bildet.
    10. Verbundzähler nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dehnungsstopfbuchse ein O-Ring verwendet ist.
    11. Verbundzähler nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hauptzähler und den an ihm angeschraubten übrigen Teilen der Hauptleitung O-Ringe als Dichtungen vorgesehen sind.
    12. Verbundzähler nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse der Umschalteinrichtung ein Anschlussstück mit Verstellschraubenbolzen befestigt ist, die mit einem Bund versehen und in eine abgesetzte Bohrung eines Flansches dieses Anschlussstückes eingeführt und nur mit einer jederzeit lösbaren Mutter von der einen Seite her festgehalten sind.
CH361139D 1957-03-22 1958-03-17 Flüssigkeits-Verbundzähler CH361139A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0656527A1 (de) * 1993-12-02 1995-06-07 S.F.M. Sophisticated Water Meters Ltd. Verbundströmungsmesser und Leckdetektorsystem mit bei abnormalen Strömungszuständen schliessendem Ventil
EP0668487A1 (de) * 1994-02-17 1995-08-23 H. Meinecke Ag Verbundwasserzähler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0656527A1 (de) * 1993-12-02 1995-06-07 S.F.M. Sophisticated Water Meters Ltd. Verbundströmungsmesser und Leckdetektorsystem mit bei abnormalen Strömungszuständen schliessendem Ventil
EP0668487A1 (de) * 1994-02-17 1995-08-23 H. Meinecke Ag Verbundwasserzähler

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