CH361144A - Einrichtung für mikroskopische Beobachtung - Google Patents

Einrichtung für mikroskopische Beobachtung

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CH361144A
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microscope
lens
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Inventor
Humel Josef
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Reichert Optische Werke Ag
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/0004Microscopes specially adapted for specific applications

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description


      Einrichtung        für        mikroskopische        Beobachtung       Wenn es sich um die mikroskopische     Unter-          suchung    von Proben handelt, die eine giftige Emana  tion besitzen oder dem menschlichen Organismus  schädliche Strahlung, wie z. B. Röntgen-,     Gamma-          oder        Alphastrahlen    emittieren, so ist eine     Annähe-          rung    des Beobachters an das     Mikroskop    auf die beim  Arbeiten an diesem Gerät übliche Distanz nicht mög  lich.

   Man muss dann zwischen das Mikroskop und  den Beobachter nicht nur eine gewisse Distanz, son  dern meist auch eine den Beobachter schützende  Wand oder Mauer aus Plastik, Blei oder Beton  legen und dementsprechend. nach Mitteln zu einer  Fernbedienung des     Mikroskopes    suchen.  



  Es sind zahlreiche     Fernbedienungsmittel,    wie Seil  züge, Gestänge, Hebel- und     Zahnradübersetzungen     und dergleichen für ganz bestimmte Einzelfunktionen,  wie Objektiv- oder     Präparatwechsel,    Grob- oder Fein  triebeinstellung,     Windenbetätigung    usw. bekanntge  worden. Universellere Mittel sind weiter Greifgeräte,  mit denen man nicht nur eine bestimmte,     sondern     verschiedenartige Manipulationen, wie Verstellen  eines Schiebers, Drehen eines Hebels und Festklem  men einer Schraube ausführen kann.  



  Stets aber     bleibtt    die Schwierigkeit der Bedienung  der Beleuchtungseinrichtung einerseits und der Be  obachtung des mikroskopischen Bildes anderseits be  stehen. Denn das Auswechseln und Zentrieren einer  Glüh- oder einer     Gasentladungslampe    ist selbst mit  einem fernbedienten Greifwerkzeug kaum     möglich    und  zur Aufnahme des Bildes unmittelbar am Mikroskop  kommt aus den     eingangs    angeführten Gründen nur der  teure Umweg über eine Fernseheinrichtung in Frage.

    Ferner     führt    die bisher meist     improvisiert    vorge  sehene Art der mechanischen und elektrischen     über-          tragung    der Arbeitskräfte für alle Bedienungselemente  zu     Unzukömmlichkeiten.       Alle diese Schwierigkeiten werden durch die vor  liegende Erfindung behoben. Sie bezieht sich auf  eine     Einrichtung,    die aus einem     innerhalb    einer gegen  den     Austritt    von Strahlen bzw.

   Gasen geschützten  Kammer aufgestellten Mikroskop mit Beleuchtungs  einrichtung und Beobachtungseinrichtung sowie fern  angetriebenen Bedienungselementen besteht und da  durch gekennzeichnet ist, dass die aus Lichtquelle und  Kollektor bestehende Beleuchtungseinrichtung und  die Beobachtungseinrichtung ausserhalb der Kammer  angeordnet sind und mit dem Mikroskop über Lin  sensysteme in Verbindung stehen, deren eines die  Lichtquelle in das Mikroskop und deren zweites das  vom Mikroskopobjektiv erzeugte Zwischenbild     in     die Beobachtungseinrichtung abbildet, und dass  ausserhalb der Kammer Vorrichtungen zur Betätigung  wenigstens eines Teiles der Bedienungselemente des       Mikroskopes    vorgesehen sind. Zu diesen von aussen       betätigbaren    Bedienungselementen zählen z.

   B. auch  die an Mikroskopen häufig vorhandenen Objektiv  wechselvorrichtungen.  



  Besonders günstig ist es, wenn     mindestens    ein  Linsensystem als teleskopisches System ausgebildet  ist. Dieses kann vorzugsweise     mit    dem Vergrösse  rungsfaktor 1 ausgeführt sein. Auch kann der Strah  lenverlauf zwischen     Lichtquelle    und     Mikroskop    und  bzw. oder zwischen Mikroskop und     Beobachtungsein-          richtung    abgewinkelt     sein.     



  Die Betätigungsvorrichtungen für die Bedienungs  elemente können für die elektrisch betätigten Bedie  nungselemente als eine ausserhalb der Kammer an  geordnete Schalt- und     Signaleinrichtung    ausgebildet       sein,    während für die von aussen erfolgende mechani  sche Betätigung der Bedienungselemente, einschliess  lich einer solchen mittels Stangen,     Hebeln,        Spindeln     als Betätigungsorganen,     innerhalb    der Kammer     ein         die Betätigungsorgane aufnehmender, z. B. führender  bzw. lagernder     Bauteil    vorgesehen sein kann. Dieser       Bauteil    kann vorteilhaft mit dem Mikroskop starr ver  bunden sein.

   Insbesondere kann dieser     zur        Führung     bzw. Lagerung bestimmte Bauteil als ein von der       Basisplatte    des     Mikroskopes    ausgehender Winkel  teil ausgebildet sein.  



  Zweckmässig besteht eine für die Praxis besonders  wichtige, mechanisch von aussen zu betätigende Be  dienungseinrichtung, nämlich die     Objektivwechselvor-          richtung,    aus einem die verschiedenen Objektive auf  nehmenden Schlitten, der in seiner     Querführung    nahe  dem Mikroskop (und in Höhe dessen Aufnahme  schlitzes für das in Arbeitsstellung befindliche Objek  tiv) verschiebbar ist und mittels einer Längsführung  von dem Aufnahmeschlitz des     Mikroskopes    wegge  führt bzw. an diesen herangeführt werden kann.  



  Vorteilhaft sind die Bewegungsbereiche der  Längs- und Querführung dieser     Objektivwechselvor-          richtung    durch Anschläge     begrenzt,    während für die  Querführung zusätzlich so viele Raststellungen vor  gesehen sind, als der Schlitten Objektive aufnehmen  kann,     derart,    dass in jeder Raststellung sich ein  Objektiv gegenüber dem     objektivaufnehmenden     Schlitz des     Mikroskopes    befindet.  



  In der     Querführung    der     Objektivwechselvorrich-          tung    kann eine Stossstange gelagert sein, die in der  jeweiligen Raststellung mit dem vor dem     objektivauf-          nehmenden    Schlitz befindlichen Objektiv gekuppelt  werden kann und das Objektiv in die Arbeitsstellung  hineinzuschieben und aus dieser wieder herauszu  ziehen erlaubt.  



  Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines       Ausführungsbeispieles    unter Bezugnahme auf die  angeschlossene Zeichnung näher beschrieben werden.  Darin zeigen     Fig.    1 eine Einrichtung mit Fernbedie  nung für die Untersuchung im auffallenden Licht mit  Hilfe eines     Mikroskopes    gestürzter Bauart im Aufriss,       Fig.    2 dieselbe Einrichtung im Grundriss und     Fig.    3  im     Seitenriss.        Fig.    4     zeigt    ein Detail der Beleuchtungs  einrichtung.  



  Das Mikroskop 1, von dem der Objekttisch 2 mit  dem zu untersuchenden Präparat 3, das Objektiv 4,  der Beleuchtungsansatz 5 und der     Beobachtungstubus     6 dargestellt sind, steht innerhalb des dicken Blei  panzers 7. Bei normaler Arbeitsweise stünde die  Lichtquelle bei 8, und der nicht angedeutete Kollektor  der Beleuchtungseinrichtung entwürfe am Eingang  des Beleuchtungsrohres, etwa bei 9, ein     Bild    der  Lichtquelle, während das mikroskopische Bild     inner-          halb    des Beobachtungstubus, etwa bei 10, entstünde  und dort mittels eines in den Tubus 6 einschiebbaren       Okulares    beobachtet werden könnte.

   Im     vorliegenden     Falle ist aber die Lichtquelle ausserhalb des Blei  panzers bei 11 angeordnet. Der Kollektor 12 entwirft  bei 13 ein reelles Bild der Lichtquelle. Um dieses  Bild von 13 nach 9 zu     transportieren,    ist die     im     Rohr 14 untergebrachte, aus vier Linsen 15 gleicher  Brennweite und dem     Umlenkspiegel    15a bestehende  Zwischenoptik vorgesehen. Diese Linsen 15     sind       jeweils im Abstand der doppelten Brennweite vonein  ander angeordnet und bilden daher ein teleskopisches  System mit dem Vergrösserungsfaktor 1.

   Durch diese  Anordnung wird erreicht, dass die Beleuchtungsver  hältnisse so sind, als. ob die Lichtquelle in 8 ange  ordnet wäre, jedoch ist die Beleuchtungseinrichtung  ausserhalb des Bleipanzers liegend ohne Schwierig  keiten     bedienbar.    Auch ein Lampenwechsel bietet  keinerlei Komplikationen.  



  Ähnlich wie auf der Beleuchtungsseite wird auf  der Abbildungsseite das bei 10 entstehende mikro  skopische Bild durch die im Rohr 16 untergebrachte  Zwischenoptik, bestehend aus den beiden Linsen 17  gleicher Brennweite, nach 18     transportiert    und dort  ausserhalb des Bleipanzers 7 durch das Okular 19  beobachtet, photographiert oder projiziert. Wieder  sind die beiden Linsen 17 im Abstand der doppelten  Brennweite voneinander aufgestellt. überdies ist eine       Abwinkelung    des Strahlenganges durch den Spiegel  20 vorgesehen, so dass die vom Präparat 3 aus  gehende Strahlung nicht auf direktem Wege durch  die die Abbildung vermittelnde Zwischenoptik aus  dem Bleipanzer austreten kann. Zwei Ständer 19a  und 20a dienen zur Halterung der Rohre 14 und 16.  



  Zur Bewegung des Objektes in zwei zueinander  senkrechten Richtungen mittels des als drehbaren  Kreuztisch ausgebildeten Mikroskoptisches 2 dienen  zwei auf letzterem aufgesetzte Getriebemotoren 21  und 21a sowie ein dritter Motor 22, der an die Spin  del 23 angeflanscht ist und über ein     Kegelradpaar    24,  eine     Teleskopspindel    25 und ein     Ritzel    26 den Mikro  skoptisch mittels des aufgesetzten Zahnkranzes 27  bewegt. In dem ausserhalb der Bleikammer aufge  stellten Schaltkasten 28, der mittels des Kabels 29  an das Netz angeschlossen ist, laufen die von den  Motoren kommenden Kabel zusammen (sie sind der  Übersichtlichkeit halber nicht einzeln eingezeichnet;  nur die gebündelte Ausführung 30 ist dargestellt).

   Für  jede der drei genannten Bewegungen sind drei Kon  taktpaare vorgesehen, die die Anfangs-, die     End-    und  die Mittelstellung des Bewegungsbereiches anzu  zeigen erlauben (der Drehtisch ist um etwa 350  dreh  bar). Eines dieser Kontaktpaare ist bei 31     (Fig.    1)  dargestellt. Bei Schliessen eines der     Endkontaktpaare     wird mittels eines Relais der zugehörige Antriebs  motor automatisch ausgeschaltet. Die Relais sind,  ebenso wie die Signallampen, die das Schliessen bzw.  Öffnen der Kontakte anzeigen, im Schaltkasten 28  untergebracht.  



  Die Grobeinstellung des Objektes erfolgt durch  Heben bzw. Senken des Mikroskoptisches,     indem     man an der Spindel 33 dreht, die über ein Kegelrad  paar 34 die eigentliche Antriebswelle für die Grob  verstellung 35 betätigt. In analoger Weise erfolgt  die Feineinstellung von der Spindel 36 aus über das       Kegelradpaar    37 und die     Feintriebwelle    38, die ihrer  seits in bekannter Weise auf die Stellung des Mikro  skopobjektives 4 wirkt.

   Der Beleuchtungsansatz 5       (Fig.4)    enthält folgende Betätigungselemente: Die  Riemenscheiben 39, 40 und 41 für die Betätigung von           Aperturblende,    Feldblende und     Hellfeld-Dunkelfeld-          blende    sowie den Wellenstummel 42, der die Ein  richtung für schiefe Beleuchtung betätigt, und den  Schieber 43 für die ringförmige     Blendenöffnung,    die  bei Phasenkontrast eingeschaltet werden muss. Die  drei erstgenannten Riemenscheiben werden von den  Wellen 44, 45 und 46 aus über     Kegelradpaare    und  drei weitere Riemenscheiben mittels     Seilzuges    be  tätigt.

   Die Wellen 44-46 selbst sind     in    einem Aus  leger 47 gelagert, der vom Ständer 48, der mit der  Grundplatte des     Mikroskopes    verschraubt ist, getra  gen wird. Der Wellenstummel 42 wird über die  Welle 42a gedreht, während der Schieber 43 mittels  Stossstange 43a bedient wird. Auf     d'em    gleichen Träger  48 ist ein weiterer Ausleger 49 montiert, in dessen       Schwalbenschwanzführung    50 ein Schlitten 51 gleitet,  in dem ein Polarisationselement drehbar gelagert  ist. Durch Zug an der Welle 52 wird der Schlitten  51 in seiner Führung verschoben und damit der Po  larisator in den Strahlengang ein- oder aus diesem  ausgerückt. Seine Drehung erfolgt mittels der gleichen  Welle über Schnecke und Schneckenrad.  



  Vor dem Mikroskop ist, mit der Grundplatte fest  verschraubt, ein Ständer 53 angeordnet, in dessen       Schwalbenschwanzführung    54 der Schlitten 55 gleitet  und mittels Stossstange 56 vom Mikroskop weg bzw.  auf dieses zu geschoben werden kann. Im Schlitten 55  ist eine weitere     Schwalbenschwanzführung    57 in der  Richtung senkrecht zur Führung 54 vorgesehen, in  der ein zweiter Schlitten 58 vor dem Mikroskop mit  Hilfe der Welle 59 über     Ritzel    und Zahnstange vor  beibewegt werden kann.

   Auf diesem Schlitten 58 sit  zen in je einer gefederten Führung die in kleinen  Schiebern 60 eingeschraubten Reserveobjektive 4 und  können mittels der Stossstange 62 über die Brücke 63  in das Mikroskop selbst, genauer ausgedrückt, in den       Schlitz    64 des     Beleuchtungsansatzes    (vgl.     Fig.    4) ein  geschoben werden,     sofern    der Schlitten 55 ganz an  das Mikroskop     herangeschoben    ist. Um das jeweils  eingeschobene Objektiv auch wieder aus dem Schlitz  64 herausziehen zu können, sind die     Objektivschieber     60 einerseits und die Stossstange 62 anderseits mit  Bajonettverschlüssen versehen, die bei Drehung der  Stossstange 62 in Eingriff kommen. Das.

   Ein- und       Ausschieben    der Objektive samt Schieber in den  Beleuchtungsansatz ist nur möglich, wenn der Schlitz  64 und die Brücke 63 einander in gleicher Höhe  gegenüberstehen. Deshalb ist eine bestimmte Höhen  stellung des Feintriebes innerhalb eines gewissen Be  reiches notwendig. Um diese anzuzeigen, ist eine  Kontakteinrichtung 65 vorgesehen, die am Schalt  kasten 28 eine Glimmlampe aufleuchten lässt, wenn  der Feintrieb sich in der gewünschten Stellung be  findet. Zwei weitere Kontakte dienen zur Betätigung  zweier     Glinunlampen    im Schaltkasten, die auch die       Endstellungen    des Feintriebes anzeigen.  



  Weitere Elemente, die zur Bedienung     eines    für  Untersuchungen im polarisierten Licht notwendigen  Analysators, einer     Objektivklemmvorrichtung    und  ähnlichem dienen, sind der Übersichtlichkeit halber     in       den Figuren nicht eingezeichnet. Diese und alle oben  genannten Elemente sind jedenfalls so verlegt, dass  die zugehörigen Betätigungswellen oder Betätigungs  stangen     in    der Lagerplatte 66, die mit der Grund  platte des     Mikroskopes    fest verbunden ist, zusammen  gefasst und nochmals gelagert sind.

   An     die    freien  Enden dieser Betätigungselemente können nun ohne  weiteres (nicht gezeichnete) Verlängerungsstücke an  geschlossen werden, durch die Bleikammer nach  aussen geführt und dort mit passenden     Betätigungs-          griffen    versehen werden.  



  Sowohl die mechanische als auch die elektrische  Ausrüstung kann in- mannigfacher Weise     variiert    wer  den.     Ferner    kann, falls keine     gamma-,    sondern nur       alphastrahlende    oder eine giftige Emanation abge  bende Präparate untersucht werden, die Bleiwand  durch einen luftdichten     Plexiglaskäfig    ersetzt wer  den. Handelt es sich hingegen um die Untersuchung       alpha-    und     gammastrahlender    Präparate, so müs  sen beide Schutzeinrichtungen gleichzeitig vorgesehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für mikroskopische Beobachtung, die aus einem innerhalb einer gegen Austritt von Strah len bzw. von Gasen geschützten Kammer aufgestellten Mikroskop mit Beleuchtungseinrichtung und Beob achtungseinrichtung sowie fernangetriebenen Bedie nungselementen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Lichtquelle und Kollektor bestehende Be leuchtungseinrichtung und die Beobachtungseinrich tung ausserhalb der Kammer angeordnet sind und mit dem Mikroskop über Linsensysteme in Verbindung stehen, deren eines die Lichtquelle in das Mikroskop und deren zweites das vom Mikroskopobjektiv er zeugte Zwischenbild in die Beobachtungseinrichtung abbildet,
    und dass ausserhalb der Kammer Vorrich tungen zur Betätigung wenigstens eines Teiles der Bedienungselemente des Mikroskopes vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Linsensystem als teleskopisches System, z. B. eines solchen mit dem Vergrösserungsfaktor 1, ausgeführt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strahlenverlauf zwischen Licht quelle und Mikroskop abgewinkelt ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strahlenverlauf zwischen Mi kroskop und Beobachtungseinrichtung abgewinkelt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die elektrische Betätigung der Bedienungselemente, z.
    B. einer solchen mittels Servo motoren, eine ausserhalb der Kammer angeordnete Schalt- und Signaleinrichtung vorgesehen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die mechanische Betätigung der Bedienungselemente, z. B. einer solchen mittels Stan- gen, Hebeln, Spindeln als Betätigungsorgane, inner halb der Kammer ein die Betätigungsorgane auf nehmender Bauteil vorgesehen ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Betätigungsorgane auf nehmende Bauteil mit dem Mikroskop starr verbun den ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die mechanisch betätigten Bedienungselemente aufnehmende Bauteil als ein von der Basisplatte des Mikroskopes ausgehender Winkel- teil ausgebildet ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die von aussen betätigbare Objek- tivwechselvorrichtung aus einem die verschiedenen Objektive aufnehmenden Wechselschlitten besteht, der in einer Querführung nahe dem Mikroskop in Höhe dessen Aufnahmeschlitzes für das in Arbeits stellung befindliche Objektiv verschiebbar ist und mittels einer Längsführung von dem Aufnahme- schlitz des Mikroskopes wegführ- bzw. an diesen heranführbar ist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbereiche der Längs- und Querführung durch Anschläge begrenzt sind und dass für die Querführung zusätzlich so viele Raststellungen vorgesehen sind, als der Schlitten Objektive aufnehmen kann, derart, dass in jeder Rast stellung sich ein Objektiv gegenüber dem objektiv aufnehmenden Schlitz des Mikroskopes befindet. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Querführung der Objek- tivwechselvorrichtung eine Stossstange gelagert ist, die in der jeweiligen Raststellung mit dem vor dem objektivaufnehmenden Schlitz befindlichen Objektiv kuppelbar ist und das Objektiv in die Arbeitsstel lung hineinzuschieben und aus dieser wieder heraus zuziehen erlaubt.
CH361144D 1957-01-19 1958-01-17 Einrichtung für mikroskopische Beobachtung CH361144A (de)

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