CH361191A - Filmbildwerfer mit einem drehbar gelagerten Greifer - Google Patents
Filmbildwerfer mit einem drehbar gelagerten GreiferInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Filmbildwerfer mit einem drehbar gelagerten Greifer Die Erfindung betrifft einen Filmbildwerfer mit einem dem Filmvorschub dienenden, drehbar ge lagerten Greifer, dessen Lager zum Verstellen des Bildstriches am Bildwerfergehäuse verschiebbar ist.
Bei Filmbildwerfern, insbesondere für Schmal film, soll eine solche B'ildstrichverstelleinrichtung leicht zu betätigen und betriebssicher, aber auch ein fach und billig in der Herstellung und im Zusammen bau sein. Die bekannte Anbringung des Greiferlagers in schwalbenschwanzförmigen oder ähnlichen Gleit- führungen erfüllt diese Forderungen nur unvoll kommen, da abhängig vom Schmierzustand eine be achtliche Reibung auftreten kann und eine genaue Bearbeitung der Gleitführungsteile notwendig ist.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, d'ass das Greiferlager unter Feder druck am Bildwerfergehäuse anliegt und an diesem parallel zur Richtung des Filmvorschubs verschieb bar geführt ist.
Auf diese Weise ist das Greiferlager mit ausser ordentlich geringer Reibung im Filmbildwerfer be wegbar, und bei geeigneter Ausbildung ist es auch ohne besonders genaue Bearbeitung der Teile spielfrei geführt und leicht ohne Hilfsmittel ein- und aus baubar.
Ein Ausführungsbeispiel: des erfindungsgemässen Filmbildwerfers ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Bildwerfer, Fig. 2 einen Querschnitt nach 11-II der Fig. 1. Das Gehäuse 1 desLaufbildwerfers besteht aus einer Bodenplatte 2, einer Tragplatte 3 und beiderseits an diese anschliessenden Hauben 4 und 5, die auf einer Seite den Motorteil, auf der anderen Seite den Lampenteil überdecken.
In an der Tragplatte 3 sitzenden Lager augen 6 und 7 ist eine Welle 8 gelagert, die von einem Motor 9 aus über einen Keilriemen 10 an getrieben wird. Auf der Welle 8 sitzt eine Blenden scheibe 11, die mit ihren Flügeln den von einer nicht dargestellten Lampe durch ein Filmfenster 12 fallen den Projektionslichtstrahl unterbricht. Vor dem Bild fenster ist ein Projektionsobjektiv 13 angeordnet. Hinter dem Bildfenster wird in bekannter, nicht dar gestellter Weise ein Film vorbeigeführt; zu seinem Transport dient ein Greifer 14 mit einem in die Löcher des Filmes passenden Zahn 15.
An der Tragplatte 3 sind Tragarme 16 und 17 befestigt; in einer Ausnehmung 18 jedes Tragarmes ruht eine Kugel 19. Auf diesen Kugeln liegt mit prismatischen Rillen 20, 21 ein Träger 22. Die Rillen liegen senkrecht übereinander. Bügelfedern 23, 24 sind über jedes Ende des Trägers und den zu geordneten Tragarm geschoben, so dass sie den Trä ger spielfrei an den Tragarmen halten.
Zwischen den Rillen 20 und 21 ist in den Trä ger 22 ein Bolzen 25 eingeschraubt und durch eine Mutter 26 in seiner Lage gehalten. In dem Bolzen sitzt exzentrisch eine Achse 27, auf der, von dem als Schraubenkopf 28 ausgebildeten Ende der Achse 27 gehalten, der Greifer 14 mit ihn beiderseits abstüt zenden Kugellagern 29, 30 und Laufscheiben 31, 32 aufgereiht ist. der Greifer ist dabei mit leichtem Druck seitlich festgehalten und dreht sich mit Hilfe der Kugellager, von denen in der Zeichnung nur die Kugelkäfige gezeigt sind, sehr leicht um die Achse 27.
Eine zwischen dem Greifer und einem Fortsatz 33 des Tragarmes 16 ausgespannte Feder 34 sucht den Greifer nach oben zu ziehen.
Der Greifer ist aus elastischem Stahl gitterartig ausgebildet. Er trägt etwa in seiner Mitte einen Sei tenanschlag 35 und einen Höhenanschlag 36. Mit diesen Anschlägen liegt er an einer Nockenscheibe 37 an, und zwar in Umfangsrichtung der Scheibe unter der Kraft der Feder 34, in axialer Richtung unter der Federkraft des Greifers selbst.
Zum Einstellen dieser Federkraft ist der Träger 22 um die durch die beiden Kugeln 19 bestimmte Achse schwenkbar. Eine seitlich an dem Träger 22 angebrachte Auflagefläche 38 stützt sich gegen eine Einstellschraube 39, die in eine Verlängerung 40 des Tragarmes 17 eingeschraubt ist. Durch Verstellen dieser Schraube wird der Träger 22 und damit die Achse 27 mehr oder weniger gegenüber der Haupt antriebswelle 8 verdreht, so dass der Greifar mit mehr oder weniger Kraft seitlich an der Nocken scheibe 37 anliegt.
Er biegt sich dabei mehr oder weniger durch, so dass mit dieser Einstellung auch die Eingriffstiefe des Zahnes 15 in die Filmlöcher verändert werden kann.
In der Tragplatte 3 und einem Ansatz 41 des Tragarmes 17 ist eine Stellwelle 42 gelagert, die an ihrem auf der Bedienungsseite liegenden Ende mit einem Einstellknopf 43, an ihrem entgegengesetzten Ende mit einem exzentrischen Stift 44 versehen ist. Dieser Stift greift in einen waagrecht verlaufenden Schlitz 45 des Trägers 22. Diese Exzenterverbindung kann selbsthemmend oder mit einer selbständiges Verschieben verhindernder Reibung ausgeführt sein. Es ist auch möglich, das Gewicht des Trägers 22 durch besondere Federn oder durch entsprechende Abstimmung der Kraft und des Angriffspunkts der Feder 34 auszugleichen.
Wenn die Hauptantriebswelle 8 in Drehung ver setzt wird, so bewegt die Nockenscheibe 37 mit Hilfe eines radialen Nockens 46 den Greifer 14 auf und ab und steuert gleichzeitig sein Eingreifen und Austreten aus der Perforation des Films mit Hilfe eines Axial- nockens 47.
Zum Einstellen des Bildstrichs verdreht man den Einstellknopf 43 und verschiebt dadurch mit Hilfe des Stifts 44 den Träger 22 mit dem aus den Teilen 25-32 bestehenden Greiferlager. Durch diese Verschiebung dreht sich der Greifer bei gleicher Stellung der Nockenscheibe 37 um seinen Höhen anschlag 36, so dass der Zahn 15 eine andere Höhen lage einnimmt. Durch entsprechendes Abstimmen der Abstände in diesem Einstellgetriebe wird erreicht, dass bei einer halben Drehung der Stehwelle 42 der Greiferzahn 15 den ganzen zum Einstellen erforder lichen Bereich, beispielsweise eine Bildhöhe, über streicht.
Durch Abnehmen der Bügelfedern 23 und 24 kann der Träger 22 mit dem Greifer 14 ohne Zuhilfe- nahme von Werkzeugen abgenommen und geprüft oder gereinigt werden. Entsprechend einfach ist auch der Zusammenbau der Teile.
Die Ausnehmungen 18 und die Rillen 20, 21 kön nen auch gegenseitig vertauscht werden, so dass die Ausnehmungen in dem Träger 22 liegen. Durch Ver drehen des Bolzens 25 lässt sich die Achse 27 mehr oder weniger vom Film entfernen, so dass auf diese Weise der Greiferzahn 15 genau auf die Mitte der Filmlöcher eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filmbildwerfer mit einem dem Filmvorschub die nenden, drehbar gelagerten Greifer, dessen Lager zum Verstellen des Bildstrichs am Bildwerfergehäuse ver schiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das. Grei- ferlager (25-32) unter Federdruck am Bildwerfer gehäuse anliegt und an diesem parallel zur Richtung des Filmvorschubs verschiebbar geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Filmbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiferlager auf einem Trä ger (22) sitzt, der über Kugeln (19) am Bildwerfer- gehäuse abgestützt ist, wobei die Kugeln in parallel zum Filmvorschub gerichteten Rillen (20, 21) einer seits und in Längsrichtung der Rillen gesehen be grenzten Ausnehmungen (18) anderseits am Träger (22) bzw. Bildwerfergehäuse aufgenommen sind.2. Filmbildwerfer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gehäuse des Bildwer fers zwei Tragarme (16, 17) verbunden sind, die je eine Kugel (19) halten, und dass der Träger (22) des Greifers (14) von zwei Bügelfedern (23, 24), die je über einen Tragarm (16, 17) und ein Ende des Trägers (22) geschoben sind, gegen die Trag arme gehalten ist. 3.Filmbildwerfer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (19) parallel zur Filmaufrichtung übereinanderliegen und seitlich von der sie verbindenden Linie eine Auflagefläche (38) des Trägers gegen eine gerätefeste Einstellschraube (39) abgestützt ist, dass der Greifer (14) quer zur Filmaufrichtung federnd ausgebildet ist und entfernt von seiner Drehachse (27) seitlich an einer umlau fenden Nockenscheibe (37) anliegt, und dass durch Verdrehen der Einstellschraube (39) die seitliche Biegespannung und Durchbiegung des Greifers (14) und damit die Tiefe seiner Eingriffsbewegung in den Film einstellbar ist. 4.Filmbildwerfer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in einen Schlitz (45) des Trägers (22) ein mit Hilfe eines Einstellknopfes (43) bewegbarer Exzenter (44) greift. 5. Filmbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehlagerung (27) des Grei fers (14) senkrecht zur Vorschubrichtung des Films verschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE361191X | 1957-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH361191A true CH361191A (de) | 1962-03-31 |
Family
ID=6298298
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361191D CH361191A (de) | 1957-02-14 | 1958-02-10 | Filmbildwerfer mit einem drehbar gelagerten Greifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361191A (de) |
-
1958
- 1958-02-10 CH CH361191D patent/CH361191A/de unknown
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