CH361192A - In eine Kinokamera eingebauter photoelektrischer Belichtungsmesser - Google Patents

In eine Kinokamera eingebauter photoelektrischer Belichtungsmesser

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CH361192A
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CH
Switzerland
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camera
photocurrent
switched
switch
lens
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Application number
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English (en)
Inventor
Hataj Josef
Original Assignee
Meopta Narodni Podnik Prerov Z
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/099Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
    • G03B7/0993Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera
    • G03B7/0997Through the lens [TTL] measuring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


      In    eine     Kinokamera    eingebauter photoelektrischer     Belichtungsmesser       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  in eine Kinokamera eingebauten photoelektrischen  Belichtungsmesser, welcher derart ausgeführt ist, dass  die Fläche des     Kamera-Umlaufverschlusses    mit einer  photoelektrischen Schicht zwecks Belichtungsmes  sung bedeckt ist, wobei gleichzeitig eine Kompen  sationseinrichtung vorhanden ist, durch die der  Unterschied zwischen dem Maximalwert des beim  Stillstand der Kamera entstehenden Photostromes  bzw. Spannung und dem Effektivwert des bei der  Rotation des Umlaufverschlusses erzeugten Photo  stromes bzw. Spannung ausgeglichen wird.  



  Es sind Ausführungen von Kinokameras bekannt,  bei welchen das     Belichtungsmesser-Photoelement    an  der Vorderwand der Kamera - üblich in der Nähe  des Aufnahmeobjektives - angebracht ist. Dabei  ist das Photoelement in der Regel mit einem Diffu  sionsglas und einer     Irisblende    versehen und so an  geordnet, dass es beim Filmen gleichzeitig mit dem  Objektiv auf den Aufnahmegegenstand gerichtet wird.  Die auf die empfindliche Schicht des Photoelementes  einfallende Lichtmenge wird meistens durch den  Zeiger eines     Messwerkes    in dem Sucherschacht indi  ziert, oder sie wirkt auf einen Servomechanismus,  der die Abblendung automatisch regelt.

   Die Iris  blende des Objektives und diejenige des Photo  elementes     pflegen    mechanisch gekuppelt zu     sein,     und zwar derart, dass je nach der Belichtungsinten  sität des Aufnahmegegenstandes gleichzeitiges     Ruf-          oder    Zuschliessen beider Blenden erfolgt, wobei in  der Regel die Filmempfindlichkeit als auch die ge  wählte Bildfrequenz berücksichtigt werden.  



  Die Ausführungen weisen den Nachteil auf, dass  sie viel Raum in     Anspruch    nehmen und somit die  Vergrösserung der Aussenmasse der Kameras     zur     Folge haben. Ausserdem erfordern diese Ausführun  gen eine besondere Blende für das Photoelement und         eine    mechanische oder eine andere (z. B. elektrische)  Kupplung zwischen der     Objektivblende    und der       Photoelementblende.    Bei     derartigen    Kinokameras  kann eine Auswechslung der Objektive mit ver  schiedenem     Blendenbereich    und -verlauf, als auch  der Objektive mit kleinem Bildwinkel, das heisst der  Teleobjektive, nicht einfach     vorgenommen    werden.

    Ebenso bei der Anwendung von     Farbfiltern    sind  die mittels eines solchen Belichtungsmessers ange  zeigten     Blendenwerte    nur dann massgebend,     wenn     man für das Photoelement einen gleichen Filter be  nützt.  



  Es sind bereits solche Lösungen bekanntgewor  den, durch die die erwähnten Nachteile teilweise  beseitigt werden. Diese Lösungen sind im nachfol  genden angeführt:  a) Die photoelektrische Schicht ist direkt im Lin  sensystem des Aufnahmeobjektives angeordnet, even  tuell wird sie auf einer der Linsenflächen hinter der  Blende aufgebracht. Diese Lösung bringt jedoch die  Verschlechterung der     Lichtdurchlässigkeit    des Objek  tives mit sich, abgesehen davon, dass in manchen  Fällen die     Auftragung    einer dünnen photoelektrischen  Schicht auf Schwierigkeiten stösst.

   Bei dieser Lösung       kann    man im Falle, dass man das Objektiv aus  wechseln will,     kein    anderes als wieder ein mit einer  photoelektrischen Schicht versehenes Objektiv be  nützen, falls die     Möglichkeit    gleichwertiger Be  lichtungsmessung erhalten werden soll.  



  b) Das Photoelement ist innerhalb der Kamera  hinter dem Aufnahmeobjektiv eingebaut und auf  einem besonderen Träger angeordnet, der aus dem  Wege der Lichtstrahlen ausgeschwenkt oder weg  geschoben werden kann, so dass die durch das Ob  jektiv dringenden Lichtstrahlen beim Kameralauf zur  lichtempfindlichen Schicht des Filmes gelangen kön  nen. Diese Anordnung hat den     Nachteil,    dass eine      besondere Einrichtung zum Ausschwenken bzw.  Wegschieben des     Photoelementträgers    erforderlich  ist. Ausserdem kann der Belichtungsmesser beim  Kameralauf keine Benützung finden.  



  e) Das Photoelement ist innerhalb der Kamera  eingebaut z. B. in dem Sucherschacht), und zwar  derart, dass die durch das Objektiv dringenden Licht  strahlen mittels eines hinter dem Aufnahmeobjektiv  angeordneten     Reflexspiegels    zum Photoelement re  flektiert werden. Bei dieser Anordnung geht jedoch  ein gewisser Teil des einfallenden Lichtes im Spiegel  verloren und ausserdem ist eine besondere Anpassung  der Kamera (z. B. eine Vorrichtung zum Ein- und  Ausschwenken des Spiegels), eventuell eine spezielle  Anordnung des Umlaufverschlusses erforderlich (z. B.  eine schräge Anordnung desselben in bezug auf die  optische Achse; dies hat wieder die Vergrösserung  der Aussenmasse der Kamera zur Folge).  



       d)    Das Photoelement ist innerhalb der Kamera  angeordnet, und zwar derart, dass der     Umlaufver-          schluss    auf seiner Fläche, die von Lichtstrahlen ge  troffen wird, mit einer photoelektrischen Schicht be  deckt ist, ohne dass jedoch eine Einrichtung vor  gesehen ist, durch die der Unterschied zwischen dem       Maximalwert    des beim Stillstand der Kamera ent  stehenden Photostromes bzw. der Spannung und dem  Effektivwert des beim rotierenden     Umlaufverschluss     erzeugten Photostromes bzw. der Spannung aus  geglichen wird. Diese Lösung weist den Nachteil auf,  dass die durch einen solchen Belichtungsmesser ange  zeigten     Werte    nicht ohne zusätzliche Korrekturen  bzw.

   Nachrechnungen zur Bestimmung der richtigen       Blendenwerte    benützt werden können, die nicht nur  für den Stillstand der Kamera, sondern auch für  den Kameralauf     gültig    sind.  



  Der erfindungsgemässe Belichtungsmesser be  zweckt, den Nachteilen der bisherigen Ausführungs  formen     abzuhelfen.     



  Bei der Ausführung des Belichtungsmessers nach  der vorliegenden     Erfindung    ist der     Umlaufverschluss     der Kamera, der im Wege der durch das Objektiv  zur     lichtempfindlichen    Schicht des Filmes dringenden  Strahlen liegt, auf seiner Fläche, die von Licht  strahlen getroffen wird, mit einer photoelektrischen  Schicht zwecks Belichtungsmessung bedeckt, wobei  der Belichtungsmesser durch eine Kompensations  einrichtung gekennzeichnet ist, die durch einen  Widerstand gebildet wird, der bei stillstehender  Kamera in den Stromkreis eingeschaltet und während  des Kameralaufes mittels eines Schalters kurzge  schlossen wird, so dass der Unterschied zwischen dem       Maximalwert    des Photostromes bzw.

   der Spannung  beim Stillstand der Kamera und dem Effektivwert  des bei der Rotation des Verschlusses unter sonst  gleichen Bedingungen entstehenden Photostromes  bzw. der Spannung ausgeglichen wird. Es ist beson  ders vorteilhaft, wenn dabei der Schalter des Kom  pensationswiderstandes mit dem     Kameraauslöse-          knopf    gekuppelt ist, so dass dieser Schalter beim    Auslösen der Kamera eingeschaltet und beim Los  lassen des     Auslöseknopfes    ausgeschaltet wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnun  gen dargestellt.  



  Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Kinokamera mit  eingebautem Belichtungsmesser gemäss der Erfin  dung, wobei der Kameradeckel teilweise abgeschnit  ten ist,       Fig.    2 eine schematische und teilweise perspek  tivische Darstellung einer anderen Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes.  



  Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen ist  der     Umlaufverschluss    2 der Kinokameras zwischen  dem Aufnahmeobjektiv 3 und der Filmebene F an  geordnet. Der     Umlaufverschluss    2 ist an seiner Seite,  die von Lichtstrahlen getroffen wird, mit einer photo  elektrischen Schicht 4 (z. B. mit einer     Selenschicht)     versehen. Während des Kameralaufes gelangen die  durch das Aufnahmeobjektiv 3 dringenden Licht  strahlen wechselweise auf den Teil 5 des rotierenden  Umlaufverschlusses 2 und auf den photographischen  Schichtträger F, der sich in seiner Ebene bewegt.

    Beim Lichteinfall auf den     Umlaufverschluss    2 wird  in ihm Photostrom erzeugt, der über den     Sammel-          ring    7 und die Kontaktbürste 8 nach vorheriger  Verstärkung zu einem empfindlichen     Messinstrument     15 abgeleitet wird.  



  Der Photostrom wird dem Sammelring 7 mittels  eines stromfähigen Rähmchens 6 zugeleitet, das  auf der photoelektrischen Schicht 4 angebracht ist.  Der Sammelring 7 und die Kontaktbürste 8 sind  gegen das Kameragehäuse 1 als auch gegen die       Verschlusswelle    10 durch Isolierhülsen 9a, 9b isoliert.  



  Der bei der Rotation des Umlaufverschlusses 2  entstehende Photostrom weist eine     Pulsationscharak-          teristik    auf, deren einzelne Pulse in bezug auf die       Zeitbasislinie    eine     trapezähnliche    Form haben. Der  Effektivwert des     Photostromverlaufes    wird durch       einen    Verstärker mit einem Transistor 11 verstärkt  und mit einem elektromagnetischen Indikator 15 ge  messen, der vorteilhaft in dem Sucherschacht der  Kamera angeordnet werden kann. Der Unterschied  zwischen dem Maximalwert des Photostromes bzw.

    der Spannung beim Stillstand der Kamera und dem  Effektivwert des Photostromes bzw. der Spannung  bei der Rotation des Verschlusses 2 wird mit der       Hilfe    eines Kompensationswiderstandes 12 ausge  glichen. Dieser Widerstand 12 wird bei stillstehender  Kamera in den Stromkreis eingeschaltet und wäh  rend des Kameralaufes mittels eines Schalters 13  kurzgeschlossen. Es ist vorteilhaft, wenn der Schal  ter 13 mit dem     Kameraauslöseknopf    14 gekuppelt  ist, wie dies in     Fig.    1 dargestellt ist.

   Die Anwendung  des Kompensationswiderstandes 12 soll ermöglichen,  dass das     Messinstrument    15 die effektiven     Mittelwerte     der Belichtung der photographischen Schicht indi  ziert, welche von Lichtstrahlen getroffen wird, die  vom Aufnahmegegenstand durch das Objektiv 3  dringen.      Die Einflüsse der verschiedenen Filmempfindlich  keiten und der     Belichtungszeitänderungen    bei ver  schiedenen Bildfrequenzen werden mittels eines Re  gulierwiderstandes 16 eliminiert, der für     einzelne     Filmempfindlichkeiten und für einzelne Bildfrequen  zen geeicht ist. Der Transistorverstärker 11 wird  von der Batterie 17 gespeist, die sich beim Still  stand der Kamera mittels eines Schalters 18 aus  schalten lässt.  



  Die     Erfindung    ist allerdings nicht nur auf die  angeführten Beispiele beschränkt und die konstruk  tive Ausführung kann auch auf eine andere Weise  gelöst werden, ohne dass man den Rahmen der  Erfindung überschreitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In eine Kinokamera eingebauter photoelektrischer Belichtungsmesser mit einem innerhalb der Kamera hinter dem Aufnahmeobjektiv angeordneten Photo element, das derart ausgeführt ist, dass der Umlauf verschluss der Kamera, der im Wege der durch das Objektiv zur lichtempfindlichen Schicht des Filmes dringenden Strahlen liegt, auf seiner Fläche, die von Lichtstrahlen getroffen wird, mit einer photoelek- trischen Schicht zwecks Belichtungsmessung bedeckt ist, mit einem den Photostrom bzw.
    die Spannung anzeigenden Messinstrument und einem die Einflüsse der verschiedenen Filmempfindlichkeiten und der Belichtungszeitänderungen bei verschiedenen Bild frequenzen eliminierenden Regulierwiderstand, ge kennzeichnet durch eine Kompensationseinrichtung, die durch einen Widerstand gebildet wird, der bei stillstehender Kamera in den Stromkreis eingeschal tet und während des Kameralaufes mittels eines Schalters kurzgeschlossen wird, so dass der Unter schied zwischen dem Maximalwert des Photostromes bzw.
    der Spannung beim Stillstand der Kamera und dem Effektivwert des bei der Rotation des Ver schlusses unter sonst gleichen Bedingungen ent stehenden Photostromes bzw. der Spannung aus geglichen wird. UNTERANSPRUCH Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter des Kompensa tionswiderstandes mit dem Kameraauslöseknopf ge kuppelt ist, so dass dieser Schalter beim Auslösen der Kamera eingeschaltet und beim Loslassen des Auslöseknopfes ausgeschaltet wird.
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