CH361225A - Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des VerfahrensInfo
- Publication number
- CH361225A CH361225A CH361225DA CH361225A CH 361225 A CH361225 A CH 361225A CH 361225D A CH361225D A CH 361225DA CH 361225 A CH361225 A CH 361225A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rollers
- suction device
- suction
- fiber
- drafting system
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 7
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 2
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 210000004709 eyebrow Anatomy 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 229920001821 foam rubber Polymers 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/62—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
- D01H5/625—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und eine Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens. Die bekannten auf Absaugung beruhenden Streckwerksreinigungseinrichtungen sind mit dem Nachteil behaftet, dass der Absaugluftstrom das Fa- sermateriaIvlies nicht genügend nahe und wirksam bestreicht, wodurch der entwickelte Flug nicht un mittelbar nach dem Freiwerden erfasst und abtrans portiert wird, sondern sich ungleichmässig auf den Streckwalzen absetzt, was zu einer Störung der Vlies- gleichmässigkeit Anlass gibt. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Strömung so gestaltet wird, dass die Luft in einer Ebene senkrecht zu den Streck walzen an diese herangeführt und wieder weggeführt wird, gleichgültig ob dies durch Anblasen oder Ab saugen geschieht. Als grosser Nachteil erweist sich besonders die Unwirksamkeit bei enger Einstellung der Klemmdistanzen der Walzenpaare, weil auf diese Weise im konvergierenden Raum zwischen dem Vlies und der Zone, in der die geringsten Oberwalzen- bzw. Unterwalzenabstände auftreten, eine hinrei chende Strömung nicht mehr zustande kommt und das Unterbringen von Saugdüsen in diesem Raum infolge der räumlichen Beschränkung ausgeschlossen ist. Die nachfolgend dargelegte Erfindung setzt sich zum Ziel, den Flug beim Entstehen zu erfassen und so weit als möglich abzutransportieren, bevor er sich auf den Walzen absetzen kann, und soll die er wähnten Mängel dadurch vermeiden, indem die Flug abtransportströmung parallel zu den Walzen geführt wird. Die Erfindung ist nachstehend anhand eines illu strierten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Absaug- einrichtung an einem Streckwerk; Fig. 2 eine Variante im Querschnitt, schematisch. Die Streckwalzen 1, 2, 3 und 4 und die Druck walzen 5, 6 und 7, deren Lagerzapfen der Einfach heit halber teilweise oder ganz abgeschnitten ge zeichnet sind, bilden das Streckwerk eines Spinnerei vorwerkes und sind zwischen jedem Streckfeld in einer Stanze 8 in bekannter Weise gelagert. Ein La gersattel 9 für das Lieferwalzenpaar 1 und 5 - auf der Zeichnung nur andeutungsweise dargestellt sitzt auf der Stanze B. Mit der Stanze 8 verschraubt ist eine untere Abdeckung 10, die sich aus einem etwas erweiterten zentralen Teil 11 und je einem entlang den Streckwalzen verlaufenden seitlichen Teil 12 bzw. 13 zusammensetzt. An die untere Abdek- kung 10 schliesst sich in ihrem zentralen Teil je un mittelbar links und rechts von der Stanze 8 ein Ab saugkanal 14 bzw. 15 an, der in einen unter Unter druck stehenden Hauptkanal 16 führt. Auf der un teren Abdeckung 10 liegt eine obere Abdeckung 17, die den Lagersattel 9 sowie die weiteren in der Fig. 1 nicht eingezeichneten Lagersättel für die rest lichen Walzen vollkommen abdeckt und ebenfalls seitliche Teile 18 bzw. 19 aufweist. Auf der Seite des Einzugswalzenpaares 4 und 7 weisen die un teren als auch die oberen seitlichen Teile einen nahe an die Walze 4 bzw. 7 herantretenden senkrechten Flansch 20 bzw. 21 auf, so dass nur eine verhält- nismässig unbedeutende Querströmung sich im ent stehenden kleinen Spalt entwickeln kann. Auf der Lieferseite des Streckwerkes, wo das Lieferwalzen paar 1 und 5 den Abschluss der stark flugentwik- kelnden Hauptverzugszone bildet, sind längs den Druckwalzen 5 Kissen 22 vorgesehen. Die Befesti gung der Kissen 22 erfolgt durch Einlegen in einen federnden Halter 23, der unten passend umgebogen in den U-förmig gestalteten Rand 24 der oberen Ab deckung 18 bzw. 19 eingesteckt wird. Der obere Teil des federnden Halters 23 umfasst das Kissen 22 teilweise und sorgt für genügende Anpressung gegen die Druckwalze 5. Die Kissen 22 selbst sind Schaumgummistreifen, die mit nicht faserspeichern dem Überzug versehen sind und eine flugabstreifende Funktion haben. Auch die mittleren Streckwalzen 2 und 3 sind einer starken Verflugung ausgesetzt und stehen über die ganze geriffelte Zone mit der unteren Abdeckung 10 auf beliebige Art verbundenen Ab- streifkissen 25 bzw. 26 in Berührung. Da eine Abdeckung sich nur über zwei Streck felder ausdehnt und mit dem Druckwalzenbelags- ende aufhört, ergibt sich bis zum Beginn der Abdek- kung über die nächsten zwei Streckfelder im Bereich der Walzenlagerstelle (nicht gezeigt) ein nicht abge deckter Zwischenraum, durch den die Luft den durch die Abdeckung gebildeten, längs den Walzen verlaufenden Kanälen zufliessen kann. Damit ent steht zwischen den Walzengruppen über und unter dem Vlies je ein Luftstrom in axialer, d. h. walzen paralleler Richtung, der das dem Verzugsvorgang unterworfene, flugentwickelnde Vlies direkt be streicht und den Flug weitgehend abführt, bevor er sich auf den Walzen absetzen kann, und somit wer den die Reinigungselemente entlastet. Im Raum zwischen dem die Doppelklemmstelle bildenden Streckwalzenpaar ergibt sich ebenfalls ein axialer Luftstrom, der den abgestreiften Flug des vorderen Kissens 25 abtransportiert. Im anderen Teil der Abdeckung bildet sich ein entgegengesetzt gleicher Strömungsverlauf aus. Um einen möglichst guten Abschluss zu gewähr leisten, weist die Abdeckung senkrecht zur Walzen achse stehende Abschlusswände 27 auf, die, unter Einhaltung des notwendigen Spieles zur Vermeidung einer Berührung, bis an die Walzenzapfen heran treten. Die in Fig. 2 dargestellte Variante unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten dadurch, dass an statt der Abstreifmittel auf der Druckwalze 5 des Lieferwalzenpaares ein mit Plüsch 28 oder derglei chen überzogenes Kissen 29 vorgesehen ist, so dass sich die Fasern auf diesem ansammeln und eine Braue 30 gebildet wird. Da die Axialströmung für das Wegblasen dieser Braue 30 meist nicht intensiv genug ist, wird ein Abschlagorgan in Form einer Riffelwalze 31 von kleinem Durchmesser vorgesehen, die auf der Druckwalze 5 durch Eigengewicht auf liegt und durch diese angetrieben wird. Die Riffel- walze 31 wird seitlich in je einer geschlitzten Lasche 32, die an den seitlichen Teilen 18 bzw. 19 der Ab- deckung befestigt ist, in Richtung Druckwalze ge führt. Wächst die Faserbraue 30 über eine bestimmte Länge hinaus, so werden Fasern durch die Riffe- lung der Walze erfasst und in den Raum geschleu dert, aus dem sie dann durch den axialen Luftstrom weggetragen und dem zentralen Absaugkanal zuge führt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk mit Streck- und Druckwalzen, da durch gekennzeichnet, dass eine flugabtransportie rende Strömung in zu Walzen paralleler Richtung diesen entlanggeführt wird.II. Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und letz ten Walzengruppen sowie eine unten und oben an diese anschliessende Abdeckung einen axialen Strö mungsraum bilden, der am Ende des Strömungsrau mes an einen Unterdruckkanal angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die flugabtransportierende Strö mung das Streckfeld, das Vlies zwischen sich ein- schliessend, durchströmt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lufteintritt auf der einen Seite des Streckfeldes aus dem freien Raum erfolgt.3. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss des axialen Strömungsraumes längs der letzten, das Lie- ferwalzenpaar bildenden Walzengruppe durch fe dernd an die Walzen anliegende Faserabstreifmittel gebildet ist.4. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss des axialen Strömungsraumes längs der letzten, das Lie- ferwalzenpaar bildenden Walzengruppe durch fe dernd an die Walzen anliegende, faserspeichernde Mittel gebildet ist.5. Absaugeinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass an einer oberen, zur letz ten Gruppe gehörenden Druckwalze ein Faserab- streifmittel vorgesehen ist, das dazu bestimmt ist, den durch die faserspeichernden Mittel angesammelten Flug zu befreien. 6. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Strömungsraumes an den Unterdruckkanal durch einen Absaugstutzen geschieht.7. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss von zwei benachbarten Strömungsräumen an den Unter druckkanal durch zwei parallele, nebeneinander an geordnete Absaugstutzen geschieht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH361225T | 1957-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH361225A true CH361225A (de) | 1962-03-31 |
Family
ID=4512896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361225D CH361225A (de) | 1957-08-06 | 1957-08-06 | Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361225A (de) |
-
1957
- 1957-08-06 CH CH361225D patent/CH361225A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4323472C2 (de) | Doppelriemchen-Streckwerk | |
| EP0818568B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum hydrodynamischen Verschlingen der Fasern einer Faserbahn | |
| DE19620379A1 (de) | Anlage zur kontinuierlichen Herstellung einer Spinnvliesbahn | |
| EP1870499A2 (de) | Kreuzleger | |
| EP3211127A1 (de) | Wickelmaschine zum aufwickeln von wattebänder zu wattewickeln | |
| DE2918833A1 (de) | Vorrichtung zum krumpfen von textiler maschenware | |
| DE19737514C2 (de) | Vlieskalander | |
| CH361225A (de) | Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0070377A2 (de) | Fadenabsaugvorrichtung | |
| CH627798A5 (de) | Pneumatische reinigungseinrichtung am einlauftisch einer spinnereimaschine. | |
| DE202023103776U1 (de) | Vorrichtung zur Befeuchtung von Rohstoffmatten | |
| WO2019029914A1 (de) | Karde | |
| AT207298B (de) | Verfahren zum Reinhalten eines Streckwerkes und Absaugeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| AT500751B1 (de) | Vorrichtung zur behandlung, insbesondere zur unterdruck-beaufschlagung, des in einer anlage zur papiererzeugung vorgesehenen, im umlauf bewegten mindestens einen siebbandes bzw. filzbandes | |
| DE1912452C3 (de) | Vliesabnahmevorrichtung | |
| DE1104403B (de) | Absaugeinrichtung an Streckwerken von Spinnereimaschinen | |
| DE1124658B (de) | Luftkanal, insbesondere Kanal viereckigen Querschnitts | |
| EP2539498B1 (de) | Vorrichtung zum verfestigen einer materialbahn | |
| DE60304367T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur stabilisierung von rändern eines vliesstoffes | |
| DE1899360U (de) | Streckwerk fuer spinnmaschinen. | |
| DE2049594A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Elemeirtarfadenvliesstoff | |
| WO1999001265A1 (de) | Vorrichtung zum abkühlen und granulieren von strängen aus thermoplastischem kunststoff | |
| EP1490539A1 (de) | Pneumatische verdichtungseinrichtung für einen faserverband und verfahren zum pneumatischen verdichten eines faserverbandes | |
| DE4229683A1 (de) | Papierbahn-transport-einrichtung | |
| DE2340486C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Bahnen aus faserförmigem Material, vorzugsweise von Mineralwollbahnen, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |