CH361225A - Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens

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CH361225A
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CH
Switzerland
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rollers
suction device
suction
fiber
drafting system
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English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Naegeli
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/62Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
    • D01H5/625Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Verfahren zur     Absaugung    von Faserflug in einem     Streckwerk     und     Absaugeinrichtung    an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur     Absaugung    von Faserflug in einem  Streckwerk und eine     Absaugeinrichtung    an einem  Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens.  



  Die bekannten auf     Absaugung    beruhenden       Streckwerksreinigungseinrichtungen    sind mit dem  Nachteil behaftet, dass der     Absaugluftstrom    das     Fa-          sermateriaIvlies        nicht    genügend nahe und wirksam  bestreicht, wodurch der entwickelte Flug nicht un  mittelbar nach dem Freiwerden     erfasst    und abtrans  portiert wird, sondern sich     ungleichmässig    auf den  Streckwalzen absetzt, was zu einer Störung der     Vlies-          gleichmässigkeit        Anlass    gibt.

   Dies     trifft    insbesondere  dann zu, wenn die Strömung so gestaltet wird, dass  die Luft in einer Ebene senkrecht zu den Streck  walzen an diese     herangeführt    und wieder weggeführt  wird, gleichgültig ob dies durch Anblasen oder Ab  saugen geschieht.

   Als     grosser        Nachteil    erweist sich  besonders die Unwirksamkeit bei enger     Einstellung     der Klemmdistanzen der     Walzenpaare,    weil auf diese  Weise im konvergierenden Raum zwischen dem     Vlies     und der Zone, in der die geringsten     Oberwalzen-          bzw.        Unterwalzenabstände    auftreten, eine hinrei  chende Strömung nicht mehr     zustande    kommt und  das Unterbringen von Saugdüsen in diesem Raum  infolge der räumlichen Beschränkung ausgeschlossen  ist.  



  Die nachfolgend dargelegte Erfindung setzt sich  zum Ziel, den Flug beim Entstehen zu erfassen und  so weit als möglich     abzutransportieren,    bevor er  sich auf den     Walzen    absetzen kann, und soll die er  wähnten Mängel dadurch vermeiden, indem die Flug  abtransportströmung parallel zu den     Walzen    geführt  wird.    Die     Erfindung    ist nachstehend anhand eines illu  strierten     Ausführungsbeispieles        näher    erläutert.

   Es  zeigen       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer     Absaug-          einrichtung    an einem Streckwerk;       Fig.    2 eine Variante im     Querschnitt,    schematisch.  Die     Streckwalzen    1, 2, 3 und 4 und die Druck  walzen 5, 6 und 7, deren Lagerzapfen der Einfach  heit halber teilweise oder ganz abgeschnitten ge  zeichnet sind, bilden das Streckwerk eines Spinnerei  vorwerkes und     sind    zwischen jedem Streckfeld in  einer Stanze 8 in bekannter Weise gelagert. Ein La  gersattel 9 für das     Lieferwalzenpaar    1 und 5 - auf  der Zeichnung nur andeutungsweise dargestellt   sitzt auf der Stanze B.

   Mit der Stanze 8 verschraubt  ist eine untere Abdeckung 10, die sich aus     einem     etwas erweiterten zentralen     Teil    11 und je einem  entlang den     Streckwalzen    verlaufenden seitlichen Teil  12 bzw. 13 zusammensetzt. An die untere     Abdek-          kung    10     schliesst    sich in ihrem zentralen Teil je un  mittelbar links und rechts von der Stanze 8 ein Ab  saugkanal 14 bzw. 15 an, der in     einen    unter Unter  druck stehenden Hauptkanal 16 führt.

   Auf der un  teren Abdeckung 10 liegt eine obere Abdeckung 17,  die den Lagersattel 9 sowie die weiteren in der       Fig.    1 nicht eingezeichneten Lagersättel für die rest  lichen     Walzen    vollkommen abdeckt und ebenfalls       seitliche        Teile    18 bzw. 19 aufweist. Auf der Seite  des     Einzugswalzenpaares    4 und 7 weisen die un  teren als auch die oberen seitlichen Teile einen nahe  an die     Walze    4 bzw. 7 herantretenden senkrechten  Flansch 20 bzw. 21 auf, so dass nur eine     verhält-          nismässig    unbedeutende Querströmung sich im ent  stehenden kleinen Spalt     entwickeln    kann.

   Auf der      Lieferseite des Streckwerkes, wo das Lieferwalzen  paar 1 und 5 den Abschluss der stark     flugentwik-          kelnden        Hauptverzugszone    bildet, sind längs den       Druckwalzen    5 Kissen 22 vorgesehen. Die Befesti  gung der Kissen 22 erfolgt durch Einlegen in einen  federnden Halter 23, der unten passend umgebogen  in den     U-förmig    gestalteten Rand 24 der oberen Ab  deckung 18 bzw. 19 eingesteckt wird. Der obere  Teil des federnden Halters 23 umfasst das Kissen 22  teilweise und sorgt für genügende     Anpressung    gegen  die Druckwalze 5.

   Die Kissen 22 selbst sind       Schaumgummistreifen,    die mit nicht faserspeichern  dem Überzug versehen sind und eine flugabstreifende  Funktion haben. Auch die mittleren     Streckwalzen    2  und 3 sind einer starken     Verflugung    ausgesetzt und  stehen über die ganze geriffelte Zone mit der     unteren     Abdeckung 10 auf beliebige Art verbundenen     Ab-          streifkissen    25 bzw. 26 in     Berührung.     



  Da eine Abdeckung sich nur über zwei Streck  felder ausdehnt und mit dem     Druckwalzenbelags-          ende    aufhört, ergibt sich bis zum Beginn der     Abdek-          kung    über die nächsten zwei Streckfelder im Bereich  der     Walzenlagerstelle    (nicht gezeigt) ein nicht abge  deckter Zwischenraum, durch den die Luft den  durch die Abdeckung gebildeten, längs den     Walzen     verlaufenden Kanälen     zufliessen    kann.

   Damit ent  steht zwischen den     Walzengruppen    über und unter  dem Vlies je ein Luftstrom in axialer, d. h. walzen  paralleler Richtung, der das dem Verzugsvorgang  unterworfene,     flugentwickelnde        Vlies    direkt be  streicht und den Flug weitgehend abführt, bevor er  sich auf den     Walzen    absetzen     kann,    und somit wer  den die Reinigungselemente entlastet. Im Raum  zwischen dem die     Doppelklemmstelle    bildenden       Streckwalzenpaar    ergibt sich ebenfalls ein axialer  Luftstrom, der den abgestreiften Flug des vorderen  Kissens 25     abtransportiert.     



  Im anderen Teil der Abdeckung bildet sich     ein     entgegengesetzt gleicher Strömungsverlauf aus.  



  Um einen möglichst guten Abschluss zu gewähr  leisten, weist die Abdeckung senkrecht zur Walzen  achse stehende Abschlusswände 27 auf, die, unter  Einhaltung des notwendigen Spieles zur Vermeidung  einer     Berührung,    bis an die Walzenzapfen heran  treten.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte     Variante    unterscheidet  sich von der in     Fig.    1 gezeigten dadurch, dass an  statt der     Abstreifmittel    auf der     Druckwalze    5 des       Lieferwalzenpaares    ein mit Plüsch 28 oder derglei  chen überzogenes Kissen 29 vorgesehen ist, so dass  sich die Fasern auf diesem     ansammeln    und eine  Braue 30 gebildet wird.

   Da die     Axialströmung    für  das Wegblasen dieser Braue 30 meist nicht intensiv  genug ist, wird ein     Abschlagorgan    in Form einer       Riffelwalze    31 von kleinem Durchmesser vorgesehen,  die auf der     Druckwalze    5 durch Eigengewicht auf  liegt und durch diese angetrieben wird. Die     Riffel-          walze    31 wird     seitlich    in je einer     geschlitzten    Lasche  32, die an den seitlichen Teilen 18 bzw. 19 der Ab-         deckung    befestigt ist, in Richtung     Druckwalze    ge  führt.

   Wächst die Faserbraue 30 über     eine    bestimmte  Länge     hinaus,    so werden Fasern durch die     Riffe-          lung    der     Walze        erfasst    und in den Raum geschleu  dert, aus dem sie     dann    durch den axialen Luftstrom  weggetragen und dem zentralen     Absaugkanal    zuge  führt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk mit Streck- und Druckwalzen, da durch gekennzeichnet, dass eine flugabtransportie rende Strömung in zu Walzen paralleler Richtung diesen entlanggeführt wird.
    II. Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und letz ten Walzengruppen sowie eine unten und oben an diese anschliessende Abdeckung einen axialen Strö mungsraum bilden, der am Ende des Strömungsrau mes an einen Unterdruckkanal angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die flugabtransportierende Strö mung das Streckfeld, das Vlies zwischen sich ein- schliessend, durchströmt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lufteintritt auf der einen Seite des Streckfeldes aus dem freien Raum erfolgt.
    3. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss des axialen Strömungsraumes längs der letzten, das Lie- ferwalzenpaar bildenden Walzengruppe durch fe dernd an die Walzen anliegende Faserabstreifmittel gebildet ist.
    4. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss des axialen Strömungsraumes längs der letzten, das Lie- ferwalzenpaar bildenden Walzengruppe durch fe dernd an die Walzen anliegende, faserspeichernde Mittel gebildet ist.
    5. Absaugeinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass an einer oberen, zur letz ten Gruppe gehörenden Druckwalze ein Faserab- streifmittel vorgesehen ist, das dazu bestimmt ist, den durch die faserspeichernden Mittel angesammelten Flug zu befreien. 6. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Strömungsraumes an den Unterdruckkanal durch einen Absaugstutzen geschieht.
    7. Absaugeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss von zwei benachbarten Strömungsräumen an den Unter druckkanal durch zwei parallele, nebeneinander an geordnete Absaugstutzen geschieht.
CH361225D 1957-08-06 1957-08-06 Verfahren zur Absaugung von Faserflug in einem Streckwerk und Absaugeinrichtung an einem Streckwerk zur Durchführung des Verfahrens CH361225A (de)

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