CH361234A - Verfahren zum Kühlen von mehlförmigen oder feinkörnigem Gut, insbesondere von Zement, und Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Kühlen von mehlförmigen oder feinkörnigem Gut, insbesondere von Zement, und Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens

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CH361234A
CH361234A CH361234DA CH361234A CH 361234 A CH361234 A CH 361234A CH 361234D A CH361234D A CH 361234DA CH 361234 A CH361234 A CH 361234A
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CH
Switzerland
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heat exchange
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cooling medium
cooling
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Inventor
Walter Dipl Ing Isler
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Holderbank Cement
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D15/00—Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
    • F27D15/02—Cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zum   Kühlen von    mehlförmigem   oder feinkörnigem Gut, insbesondere von Zement, und    Einrichtung   zum Ausführen des Verfahrens Bei der Herstellung von    Portlandzement   werden Klinker und Gips gemeinsam in einer Mühle gemahlen. Da der Klinker oft schon beim Eintritt in die Mühle sehr heiss ist, z. B. zwischen 100 und    150o   C, und der grösste Teil der bei der    Mahlung   aufgewendeten    Energie   ebenfalls in Wärme umgewandelt wird, hat das Mahlgut beim Verlassen der Mühle oft eine sehr hohe Temperatur. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen unerwünscht, weshalb schon etliche Vorschläge zur Kühlung des Mahlproduktes gemacht worden sind.

   So sind separate Behälter vorgeschlagen worden, in welchen das Gut, um sich abzukühlen, wassergekühlten Wänden entlang geleitet wird. Es gibt auch Förderschnecken, bei welchen die Welle der Schnecke von Kühlwasser durchströmt ist. Schliesslich wurde bei Mühle mit    Sichte-rn   auch schon eine Kühlung des Gutes im    Sichter   durch Luft oder wassergekühlte    Sichterwände   vorgeschlagen. 



  Alle diese Kühleinrichtungen haben entweder den Mangel, dass sie wenig wirksam sind, weil sie zu kleine    Wärmeaustauschflächen   ergeben oder, dass sie zusätzliche Einrichtungen darstellen, die weitere Störungsquellen für den Betrieb ergeben. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren erlaubt, diese Mängel zu beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gut, welches mittels Druckluft aufgelockert wird, mit    Wärmeaustauschelementen   in Berührung gebracht wird, welche von    einem   Kühlmedium durchströmt werden und die sich in einer    pneumatischen,   vom Gut durchströmten    Förderrinne   befinden, derart, dass das zu kühlende Gut bei der Förderung durch die Rinne in innigen    Kontakt   mit den Wärmeaustauschelementen kommt und    dadurch   intensiv gekühlt wird. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die ebenfalls erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchfüh-    rung   des Verfahrens werden    anschliessend      anhand   der Zeichnung beispielsweise erläutert. 



     Fig.   1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer pneumatischen    Förderrinne   mit eingebauten Wärmeaustauschelementen. 



     Fig.   2 zeigt einen    Querschnitt   durch diese    Rinne.   Die pneumatische    Förderrinne   nach    Fig.   1 besitzt einen    trogförmigen   Unterteil 2 und einen Oberteil 4,    in   welchem das Fördergut transportiert wird. Die beiden    Rinnenteile   2 und 4 sind durch einen luftdurchlässigen Boden 3, z. B. aus porösen Platten, Textilbändern oder Drahtgewebe, voneinander getrennt. Im Oberteil 4 der Rinne ist ein Rohrbündel 5 angeordnet, das sich annähernd über die    ganze   Länge der Rinne erstreckt.

   Das    Kühlmedium      tritt   über den    Einlaufstutzen   6 in das Rohrbündel und verlässt diese durch den    Abfluss-Stutzen   7. Auf dem    Rinnenoberteil   4 mündet der    Material-Zufuhrstutzen   8 ein.    Beim   Ablaufstutzen 9, welcher mit den Rinnenteilen 4 und 2 verschraubt ist, gelangt das gekühlte Fördergut z. B. in ein Silo. 



  Oberhalb des Rohrbündels 5,    quer   zu den Rohren, sind Staubleche 1 eingesetzt, welche bewirken sollen,    dass   die Füllung der    Rinne   über die    ganze   Länge möglichst    gleichmässig   wird und    damit   nicht ein Teil der Fördergutes über das Rohrbündel 5 hinweg gleiten kann,    ohne   mit diesem in Berührung zu kommen. 



  In den    Rinnenunterteil   2 mündet eine Druckluftleitung 12. Die Druckluft wird von einem Gebläse 10 geliefert. Der Druck im    Rinnenunterteil   2 kann durch ein Drosselventil 11 eingestellt werden. 



  Die Förderrinne ist in Richtung des Ablaufstutzens 9 nach unten geneigt. 



  Die Wirkungsweise dieser    Einrichtung   ist    folgen-      dermassen:   Durch den    Einlaufstutzen   8    wird   Mate- 

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    rial,   z. B. Zement, aus einem    Sichter   oder einer Mühle    einer      Zementmahlanlage   in die Rinne aufgegeben. Vom Gebläse 10 wird Druckluft durch die Leitung 12 in den    Rinnenunterteil   2 gedrückt. Diese Luft dringt durch den porösen Boden 3 hindurch und bringt    das   darüber    liegende   Gut in    bekannter   Weise in einen    flüssigkeitsähnlichen   Zustand, sog. Wirbelschicht.

   Das Gut    erfährt   dabei in sich selber eine kräftige    Durchmischung   und    fliesst   gegen den Rinnenauslauf 9. Durch den    Einlaufstutzen   6 wird    ein   Kühlmedium geleitet,    zweckmässig   Wasser, es könnte aber auch ein Kältemittel, z. B. Ammoniak, sein. 



  In der Wirbelschicht sind zwei Hauptströmungen vorhanden,    nämlich   eine längs der Förderrinne und    eine   andere, annähernd senkrecht dazu, welche durch die Luft    erzeugt      wird,   die vom    Rinnenunterteil   2 herkommend den porösen    Boden   3 durchdringt und das Fördergut von unten nach oben durchströmt, wobei dieses aufgelockert wird.

   Die das Fördergut durchströmende Luft    besorgt   zum Teil den    Wärmetransport      vom      Fördergut   an die Kühlrohre ; andererseits geschieht die Wärmeübertragung durch direkten Kontakt der    Fördergutpartikel   mit der    Kühlrohroberflä-      che.   Durch den vorerwähnten Vorgang wird eine ausgezeichnete    Wärmeübertragung   erreicht. Die    Übertragung   wird besonders gut, weil das Kühlmedium im Gegenstrom zum Gut fliesst, wodurch -das maximale Wärmegefälle ausgenützt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Kühlen von mehlförmigem oder feinkörnigem Gut, insbesondere Zement, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut, welches mittels Druckluft aufgelockert wird, mit Wärmeaustauschelementen in Berührung gebracht wird, welche von einem Kühlmedium durchströmt werden und die sich in einer pneumatischen, vom Gut durchströmten Förderrinne befinden, derart, dass das zu kühlende Gut bei der Förderung durch die Rinne in innigen Kontakt mit den Wärmeaustauschelementen kommt und dadurch intensiv gekühlt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium die als Kühl- rohre ausgebildeten Wärmeaustauschelemente im Gegenstrom zum Gut durchströmt. 2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühlmedium Wasser verwendet wird. 3. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühlmedium ein Kältemittel verwendet wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine pneumatische Förderrinne für das Gut, in welcher Wärmeaustauschelemente, durch die ein Kühlmedium strömt, derart angeordnet sind, dass das Gut die Wärmeaustauschelemente umgibt und bei seiner Förderung in innigen Kontakt mit letzteren kommt, so dass es intensiv gekühlt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschelemente ein Rohrleitungssystem bilden, das sich annähernd über den ganzen Rinnenquerschnitt und die ganze Länge der Rinne erstreckt. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrleitungssystem aus einem parallel zur Rinnenachse angeordneten Rohrbündel besteht.
CH361234D 1958-11-07 1958-11-07 Verfahren zum Kühlen von mehlförmigen oder feinkörnigem Gut, insbesondere von Zement, und Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens CH361234A (de)

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