CH361254A - Webeblatt und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Webeblatt und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH361254A
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CH
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reed
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Inventor
E Schmidt Clayton
Original Assignee
Vries Rudolf De
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay
    • D03D49/62Reeds mounted on slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webeblatt und Verfahren zu dessen Herstellung    Die Erfindung bezieht sich auf ein Webeblatt  und auf ein Verfahren zu dessen Herstellung. Sie  bezweckt insbesondere die elastische Lagerung der       Rietstäbe    an ihren Enden zu verbessern. Die Lage  rung der     Rietstäbe    soll derart sein, dass eine Über  tragung der Vibration eines     Rietstabes    auf den  anderen ausgeschlossen ist. Ferner soll das Webe  blatt über seine ganze Länge     einschliesslich    der     End-          teile    biegsam sein.

   Auch soll die Elastizität der Lage  rung der     Rietstäbe    so gross sein, dass durch einen  zufälligen Stoss keine dauernde     Verzerrung        eintritt     und auch beim Durchgang starker     Garnteile        keine     dauernden Verbiegungen bleiben.  



  Dies soll nach der     Erfindung    dadurch erreicht  werden, dass die Enden der     Rietstäbe        ausschliess-          lich    in einem gummielastischen Werkstoff eingebettet  sind, der sich in zwei einander gegenüberliegenden  Rahmenleisten befindet.  



  Die Erfindung bezieht sich     ferner    auf ein Ver  fahren zur Herstellung von     erfindungsgemässen     Webeblättern, bei welchem eine Verwendung von  Lötmaterial als Bindemittel oder von sonstigen       Bindemitteln    ausser dem gummielastischen     Werkstoff     nicht     erforderlich    ist, so dass     alle    mit jenen ver  bundenen Nachteile entfallen, beispielsweise das vor  hergehende Reinigen, die Handhabung geschmol  zener Lötmittel, das Entstehen von Unebenheiten,       scharfer    Kanten, Graten usw.

   Das     Verfahren    ist  dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung glei  chen Abstandes zwischen den     Rietstäben    die Win  dungen einer entsprechend eng gewundenen Schrau  benfeder auf die     Rietstäbe    neben den Rahmenleisten  aufgebracht werden, worauf der Zwischenraum zwi  schen den Enden der     Rietstäbe    und den Leisten mit  einem Werkstoff ausgefüllt wird, der sich ohne Kon  traktion polymerisieren     lässt    und nach dem Poly  merisieren gummielastisch ist, und dass die Feder    vor der vollständigen     Polymerisation    abgenommen  oder mit einvulkanisiert wird.  



       Einzelheiten    von nach der     Erfindung    ausgebil  deten Webeblättern und ihrer Herstellung ergeben  sich aus der folgenden Beschreibung der in der  Zeichnung dargestellten Beispiele.  



       Fig.    1 zeigt ein Webeblatt in Ansicht;       Fig.    2 ist eine Draufsicht zu     Fig.    1 ;       Fig.    3 zeigt das Webeblatt von der     Schmalseite    ;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der       Fig.    1, in grösserem Masstab ;       Fig.    5 stellt einen vergrösserten     Teilausschnitt     teilweise abgebrochen dar, um die Lagerung der  oberen Enden der     Rietstäbe    zu zeigen ;       Fig.    6 stellt eine obere Ecke des Rahmens dar  und veranschaulicht das Herstellungsverfahren ;

         Fig.    7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der     Fig.    6 ;       Fig.    8 stellt das Verhalten der     Rietstäbe    beim  Durchgang eines starken     Garnes    dar.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Rahmen ist  rechteckig, die horizontalen Rahmenleisten werden  von den Schienenpaaren 10 und 12 gebildet, zwi  schen denen die     senkrechten    Endstäbe 14 und 16  angeordnet sind. Diese Teile sind an den vier Ecken  durch die Niete 18 verbunden, wobei die Endstäbe  14 und 16 zwischen den Schienenpaaren 10 und 12  liegen. Dadurch ist der Zwischenraum     gebildet,        in     welchem sich die     Rietstäbe    20     befinden,    deren  Enden in gleichem Abstand voneinander zwischen  den Schienen 10 und 12 liegen. Dort werden die       Rietstabenden    durch die in     Fig.    4 und 5 gezeigte  Füllmasse 22 gehalten, die gummielastisch ist.

   Sie  bildet ein starkes Bindemittel zur Befestigung der       Rietstabenden    und     ermöglicht    gleichzeitig, dass die  Teile, die in der Masse gelagert sind, gegenseitig  nachgeben, wie dies in     Fig.    8 gezeigt ist.      Die Befestigung der     Rietstabenden    erfolgt     aus-          schliesslich    durch den die Ausfüllung 22 bildenden  Werkstoff. Dies hat zur Folge, dass die     Rietstäbe     eine viel grössere Biegsamkeit als bei den bekannten  Webeblättern aufweisen.

   Die Biegsamkeit der Riet  stäbe reicht bis in den gummielastischen Stoff 22  hinein, so dass auch die von diesem Stoff eingehüll  ten Enden der     Rietstäbe    biegbar sind.  



  Die Herstellung eines solchen Webeblattes erfolgt  zweckmässig in der Weise, dass man zunächst die  Rahmenteile 10, 14 und 16 verbindet und die Riet  stäbe 20 von einer Seite einführt, wobei deren Enden  in den Zwischenräumen der Schienenpaare 10 und  12 liegen, und zwar parallel     zueinander    und in       gleichmässigem    Abstand. Dann werden die Zwi  schenräume zwischen den in den Schienenpaaren 10  und 12 liegenden Enden mit einem flüssigen Füll  material ausgefüllt, welches bei Zimmertemperatur  ohne wesentliche Kontraktion gummielastisch er  härtet. Hierfür ist z.

   B. ein polymeres     Polysulfid-          Material    geeignet, dem ein übliches     Weichmachungs-          mittel    beigegeben ist. Das     Füllmittel    kann z. B. durch  Giessen, Sprühen oder Bürsten in die Zwischen  räume der     Rietstäbe    und der Schienen eingebracht  werden. Die     Polymerisation    kann durch Erwärmung  beschleunigt werden.  



  Um die     Rietstäbe    während des     Einbringens    des  Füllmittels in     gleichmässigem    Abstand zu halten,  kann eine bekannte Schraubenfeder 24 verwendet  werden. Diese ist eng gewunden und wird so ange  bracht, dass jeweils' eine Windung zwischen zwei       benachbarte        Rietstäbe    eindringt.

   Hiernach wird  ein Paar langer dünner Stäbe 26     (Fig.    6 und 7) mit       flachem,    einseitig gerundetem     Querschnitt    durch die  über die     Rietstäbe    vorragenden Teile der Windun  gen der Schraubenfeder     gedrückt,    um die     Rietstäbe     in der richtigen Lage festzuhalten. Dann wird das  Füllmaterial eingebracht. Dabei kann dieses in flüs  sigem Zustand bis zur Feder 24     fliessen.    Sobald die       Polymerisation    einen gewissen Grad erreicht hat,  werden die Stäbe 26 herausgezogen und die Feder  24 entfernt.

   Anstelle nur einer Feder 24 kann noch  eine weitere Feder 28 angewendet werden, die neben  der Feder 24 angebracht wird. In diesem Fall wird  die eine Feder 24 entfernt, sobald die     Polymerisation     einen gewissen Grad erreicht hat. Sie dient im  wesentlichen zur Begrenzung der Flüssigkeit. Da  gegen hat die weitere Feder 28 die Aufgabe, die       Rietstäbe    auch während des Endstadiums der     Poly-          merisation    in genauen Abständen voneinander zu  halten. Man kann auch die Feder 24 im Bund mit       einvulkanisieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Webeblatt mit in einem Rahmen angeordneten Rietstäben, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Rietstäbe (20) ausschliesslich in einem gummi elastischen Werkstoff (22) eingebettet sind, der sich in zwei einander gegenüberliegenden Rahmenleisten (10, 12) befindet. UNTERANSPRACHE 1. Webeblatt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Rahmenleisten (10, 12) von je zwei starren Schienen gebildet sind und die Zwischenräume zwischen den Schienen und den Rietstabenden voll mit gummielastischem Werk stoff (22) ausgefüllt sind. 2.
    Webeblatt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der gummielastische Werkstoff Gummi ist, in welchem die Enden der Rietstäbe (20) einvulkanisiert sind. 3. Webeblatt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der gummielastische Werkstoff ein elastischer Kunststoff ist. 4. Webeblatt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rietstabenden derart ela stisch in dem genannten gummielastischen Werkstoff gelagert sind, dass die Rietstäbe (20) auch im Be reich ihrer Lagerung in diesem Werkstoff biegsam sind.
    PATENTANSPRUCH<B>11</B> Verfahren zur Herstellung von Webeblättern nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung gleichen Abstandes zwischen den Rietstäben die Windungen einer entsprechend eng gewundenen Schraubenfeder (24) auf die Riet stäbe neben den Rahmenleisten (10, 12) aufgebracht werden, worauf der Zwischenraum zwischen den Enden der Rietstäbe (20) und den Leisten mit einem Werkstoff (22) ausgefüllt wird, der sich ohne Kon traktion polymerisieren lässt und nach dem Poly merisieren gummielastisch ist, und dass die Feder vor der vollständigen Polymerisation abgenommen oder mit einvulkanisiert wird. UNTERANSPRUCH 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Schraubenfeder (28) auf die Rietstäbe (20) aufgesetzt wird, die nach Abnahme der ersten Schraubenfeder (24) in Stellung verbleibt, bis die Polymerisation des Werkstoffes beendet ist.
CH361254D 1957-12-09 1957-12-09 Webeblatt und Verfahren zu dessen Herstellung CH361254A (de)

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