CH361390A - Vorrichtung zum Verbinden von drei Gliedern eines Gestelles bzw. Gerüstes - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von drei Gliedern eines Gestelles bzw. Gerüstes

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CH361390A
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Palma Ambrogio De
Viscardi Bruno
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Palma Ambrogio De
Viscardi Bruno
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/02Connections between parts of the scaffold with separate coupling elements
    • E04G7/06Stiff scaffolding clamps for connecting scaffold members of common shape
    • E04G7/12Clamps or clips for crossing members
    • E04G7/18Clamps or clips for crossing members for clamping the members against one another or against a separate cushioning piece between them

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Description


  Vorrichtung zum     Verbinden    von drei Gliedern     eines    Gestelles bzw. Gerüstes    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  Verbinden dreier Glieder eines Gestelles bzw. Ge  rüstes, von welchen Gliedern gewöhnlich eines  senkrecht und zwei waagrecht angeordnet sind,  die aber auch andere Neigungen besitzen können  und von denen zweckmässig mindestens eines eine  runde     Querschnittsform    besitzt.  



  Die     Erfindung    bezweckt, eine sichere und rasch  herzustellende Verbindungsvorrichtung     zu    schaffen,  wobei lediglich zwei Muttern gegen ein und die  selbe Ebene angezogen zu werden brauchen und die  Vorrichtung bloss aus drei Teilen und den     Anzieh-          muttern    besteht.  



  Die Vorrichtung besteht somit aus einem     U-för-          mig    gebogenen Rundeisen, dessen beide parallelen  Schenkel ein gewisses Stück in einer Ebene liegen  und dann, stets parallel zueinander bleibend,     in     eine andere Ebene umgebogen sind, die zur ersten  geneigt ist, aus einem winkelig geformten Lager  stück, das mit einem Schenkel zwischen die um  gebogenen Schenkel des Rundeisens eingeführt wer  den kann und mit     Auflagerflächen    für die zu ver  bindenden Glieder des Gestelles bzw.

   Gerüstes ver  sehen ist, und aus einer auf die Enden des Rund  eisens aufschiebbaren Brücke, die mittels Schrauben  muttern, welche auf die mit Gewinde versehenen  Enden des Rundeisens     aufschraubbar    sind, fest  gehalten werden kann.  



  Gegen eine derartige     Verbindungsvorrichtung     könnte der Einwand erhoben werden,     dass    die  Blockierung in einer einzigen -Richtung, angesichts  der Tatsache, dass das Rundeisen     nicht    so biegsam  wie beispielsweise ein Metallseil ist, keine Gewähr  für eine stabile, sichere Verbindung der drei Gerüst  glieder biete.  



  Es hat sich hingegen gezeigt, dass es zufolge des       Umstandes,    dass das gebogene Rundeisen in bezug    auf die Gerüstglieder innerhalb gewisser Grenzen  seine     Winkellage    verändern kann, möglich ist, eine  feste und starre Verbindung aller drei Glieder zu  erreichen, selbst wenn deren Abmessungen inner  halb verhältnismässig weiter     Toleranzen    schwanken.  Trotzdem die Vorrichtung somit äusserst einfach ist,  was einen ihrer     Hauptvorteile    darstellt, so ist sie  doch im Vergleich zu andern     derartigen    Verbindun  gen, die sowohl was     ihre    Herstellung als auch was  ihre Montage anbelangt, weitaus umständlicher und  kostspieliger sind, keineswegs weniger betriebssicher.  



  Nachfolgend wird eine bevorzugte beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme  auf die     Zeichnungen    näher     beschrieben.     



  In den Zeichnungen sind:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer Vor  richtung zur Verbindung von rohrförmigen Gerüst  gliedern,       Fig.    2, 3, 4 verschiedene Ansichten der Vorrich  tung, teilweise     im    Schnitt, wobei eines der Rohre  jeweils etwas verschiedene Durchmesser besitzt,       Fig.    5 eine geometrische     Skizze    und       Fig.    6 ein Diagramm, welches die Kurve der zu  lässigen Durchmesserschwankungen des einen Rohres  für die     Ausführung    nach den     Fig.        1-4    veranschau  licht.  



  Gemäss der gezeigten     Ausführungsform    weist die  Vorrichtung ein     U-förmig    gebogenes, das erste Rohr  2 umschlingendes Rundeisen auf, dessen beide       parallelen    Schenkel 3-3', 5-5'     rechtwinkelig    ab  gebogen sind, wobei die untereinander parallelen, ab  gebogenen Teile 5-5'     mittels    der Bögen     4-4'    mit  den Abschnitten 3-3' verbunden sind und dermassen       das    zweite Rohr 1     umschlingen,    das neben dem  ersten zu liegen     kommt    und dessen Achse sich     mit     der Achse des ersten Rohres rechtwinkelig kreuzt.

    Wie die Zeichnung zeigt, liegen die     Teile    3-3' und      die Teile 5-5' in zueinander geneigten Ebenen. Die  Schenkel 5-5' des Rundeisens enden je mit     einem     Gewindeabschnitt 6 bzw. 6', auf welchen je eine  Schraubenmutter 7 bzw. 7' zum Festklemmen der  Brücke 8 aufgeschraubt ist, die gegen das dritte  Rohr 31     anliegt,    das unter dem Rohr 1 verläuft und  mit seinem Ende gegen das Rohr 2     senkrecht    an  stösst. Die     Auflagerfläche    der Brücke 8 für das  Rohr 31 ist im Querschnitt konvex gewölbt.  



  Um einen besseren Sitz der Rohre in der Vor  richtung zu erzielen und um zu verhindern, dass sich  die Rohre innerhalb der beschränkten gegenseitigen  Berührungszonen     verformen    können, ist ein entfern  bares und mit seinem Schenkel 10 zwischen die  Schenkel 5-5' des Rundeisens eingeführtes, winkelig  geformtes Lagerstück 9 vorgesehen, an dessen Huf  lagerflächen 9a, 9b und 9c die drei Rohre 1, 2, 31       aufliegen.    Nachdem die Gerüstelemente im vorlie  genden Fall zylindrische Rohre sind, besitzen die  genannten     Auflagertlächen    des Stückes 9 die Form       von.        Zylinderabschnitten.     



  Im zweiten Schenkel 11 des Lagerstückes 9       sind    Löcher 12 und 13 vorgesehen, durch welche  die Schenkel 3-3' des Rundeisens     mit    Spiel hin  durchgeführt sind und die durch einen Schlitz 14  miteinander verbunden sind. Der Schenkel 10 weist  zwei offene abgerundete     Führungsflächen    10a, 10b  für die Schenkel 5-5' des Rundeisens auf.  



       In    den     Fig.        2-4    ist gezeigt, wie sich die Vor  richtung verhält, wenn das Rohr 1 drei verschiedene  Durchmesser besitzt, von denen einer kleiner,     einer     gleich und einer grösser als der theoretische Durch  messer ist, für den die Vorrichtung bestimmt ist.  



  Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, nimmt  das geformte Rundeisen in den drei Fällen     ver-          Lschiedene    Lagen ein, wobei jedoch jeweils ein  sicheres Festhalten gewährleistet ist.  



  Wie dies     ermöglicht    ist, soll     anhand    der     Fig.    5       erläutert    werden, in der das geometrische Problem       skizziert    ist. Nimmt man zwei     parallele    Geraden a  und<I>b,</I> deren Abstand<I>D</I> gleich dem Durchmesser der  in Betracht gezogenen Rohre ist,     ferner    eine Strecke  <I>m,</I> deren Länge gleich<I>2D</I> ist, die auf<I>a</I> senkrecht  steht und an ihrem Ende mit einer rechtwinkelig  anschliessenden, das heisst zu den Geraden a und  b, parallelen Strecke verbunden ist, und betrachtet  man ferner eine zu a und b senkrechte, im Abstand  <I>D</I> von<I>m</I> verlaufende Gerade<I>s,</I>     dann    schliessen<I>b,

   m,</I>  <I>n</I> und<I>s</I> ein Quadrat ein, in     das    ein Kreis vom  Durchmesser D eingeschrieben werden     kann.     



  Stellt nun dieser Kreis den     Querschnitt    des  Rohres 1 dar und     sind    b und s die     tangential    an  diesen Querschnitt verlaufenden Erzeugenden der  Rohre 2 und 31, dann kann man untersuchen, wie  sich der Durchmesser dieses eingeschriebenen Kreises  verändert, wenn die beiden, aufeinander senkrechten  Strecken<I>m</I> und<I>n</I> so verschoben werden, dass sich das  Ende der Strecke<I>m</I> auf der Geraden<I>a</I> bewegt, und  dass man stets     ein        symmetrisches    Viereck     erhält,    in  welches ein Kreis eingeschrieben werden     kann.       In     Fig.    5 ist eine Lage<I>m', n'</I> der beiden  Strecken gezeichnet,

   die mit der Lage<I>m,</I>     n    einen  Winkel<I>x</I> einschliesst. Die Seite<I>d</I> des Viereckes ist  sodann gleich  
EMI0002.0038     
    Wird die andere Seite     des    Viereckes mit c und  der Radius des eingeschriebenen Kreises mit     r    be  zeichnet, dann ergibt sich auf Grund     ähnlicher     Dreiecke die Beziehung:

    
EMI0002.0042     
    und durch Einsetzen des vorher für     d    errechneten  Wertes  
EMI0002.0044     
    Der Durchmesser     D_,    des in das Viereck ein  schreibbaren Kreises als Funktion des Winkels x ist       demnach     
EMI0002.0047     
    Die     Fig.    6 zeigt die Kurve dieser Funktion, und  es ergibt sich daraus, dass man für einen Winkel x       zwischen    ungefähr -6  und     -;--6     (verstärkt ein  gezeichneter Abschnitt der Kurve) eine Verände  rung von D von ungefähr   5      /o    erhält.  



  Die praktische Schlussfolgerung ist die, dass man  mit ohne weiteres     zulässigen    Neigungen des Rund  eisens eine absolut feste Verbindung der Rohre er  reichen kann, auch wenn der Durchmesser des  Rohres 1 Schwankungen     unterliegt,    die weit über  den gewöhnlich vorkommenden Toleranzen liegen.  



  Aus den     Fig.    2-5 geht auch hervor, dass der  Durchmesser der Löcher 12, 13 des Lagerstückes 9  gegenüber dem Durchmesser der sie durchgreifenden  Schenkel 3-3' des Rundeisens so viel grösser sein      muss, dass das Rundeisen innerhalb der Löcher die  oben angeführte Neigung von   6  entsprechend  einer Durchmessertoleranz des Rohres 1 von etwa        5119    einnehmen kann.  



  Die Glieder 2 und 31 können einen beliebigen  Querschnitt aufweisen, während das Glied 1 min  destens teilweise einen runden bzw.     vieleckigen    Quer  schnitt aufweisen muss. Die runde Form ist jeden  falls die auf dem Markt am leichtesten erhältliche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verbinden dreier Glieder eines Gestelles bzw. Gerüstes, gekennzeichnet durch ein U-förmig gebogenes Rundeisen, dessen beide par allelen Schenkel (3-3') ein gewisses Stück in einer Ebene liegen und dann, stets parallel zueinander bleibend, in eine andere Ebene umgebogen sind, die zur ersten geneigt ist, durch ein winkelig ge formtes Lagerstück (9), das mit einem Schenkel (1e) zwischen die umgebogenen Schenkel (5-5') des Rundeisens eingeführt werden kann und mit Ruf lagerflächen (9a,<I>9b, 9c)</I> für die zu verbindenden Glieder des Gestelles bzw.
    Gerüstes versehen ist, und durch eine auf die Enden des Rundeisens auf schiebbare Brücke (8), welche mittels Schrauben muttern (7-7'), die auf die mit Gewinde (6-6') versehenen Enden des Rundeisens aufschraubbar sind, festgehalten werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen den drei Gliedern (1, 2, 31) des Gestelles bzw. Gerüstes angeordnete Lagerstück (9) im zweiten Schenkel (11) zwei Lö cher (12, 13) besitzt, durch die die Schenkel (3-3') des Rundeisens mit Spiel hindurchgeführt sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (8) eine im Quer schnitt konvex gewölbte Auflagerfläche aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (12, 13) im zweiten Schenkel (11) des Lagerstückes (9) durch einen Schlitz (14) miteinander verbunden sind, und dass an dem ersten Schenkel (10) zwei offene abgerundete Führungsflächen (10a, 10b) für die umgebogenen Schenkel (5-5') des Rundeisens vorgesehen sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Löcher (12, 13) im Schenkel (11) des Lagerstückes (9) gegenüber dem Durchmesser der sie durchgreifenden Schenkel (3-3') des Rund eisens so viel grösser ist, dass das Rundeisen inner halb der Löcher eine Neigung von mindestens an genähert 6 entsprechend einer Durchmesser toleranz des durchgehenden Gliedes (1) des Ge stelles bzw. Gerüstes von mindestens angenähert 51/o einnehmen kann. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerstück (9) an beiden Aussenseiten seiner Schenkel (10, 11) und innen seitig zwischen beiden Schenkeln teilzylindrische Ruflagerflächen (9a,<I>9b, 9e)</I> für die Glieder (1, 2, 31) des Gestelles bzw. Gerüstes besitzt.
CH361390D 1956-10-25 1957-10-17 Vorrichtung zum Verbinden von drei Gliedern eines Gestelles bzw. Gerüstes CH361390A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2022152594A1 (de) * 2021-01-15 2022-07-21 Peri Se Elementaufnahme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022152594A1 (de) * 2021-01-15 2022-07-21 Peri Se Elementaufnahme
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