CH361445A - Hydrodynamische Kupplung - Google Patents
Hydrodynamische KupplungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D33/00—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
- F16D33/18—Details
- F16D33/20—Shape of wheels, blades, or channels with respect to function
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Hydrodynamische Kupplung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine hydrodynamische Kupplung, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit einer mit dem Antrieb verbundenen Primär- und einer mit dem Abtrieb verbundenen Sekundärschale. und mit mindestens teilweise in Rich tung Antrieb zu Abtrieb vorwärts schräg gestellten Schaufeln.
Es ist bereits bekannt, hydrodynamische Kupp lungen mit vorwärts schräg gestellten ebenen Schau feln auszubilden. Diese Beschaufelung hat den Vor teil, dass die Kupplung ein höheres Drehmoment übertragen und infolgedessen bei gleicher übertra- gungsfähigkeit mit einem kleineren Durchmesser ausgeführt werden kann.. Nachteilig ist dabei, dass derart schräg gestellte Schaufeln wirtschaftlich nur in Blech hergestellt werden können. Eine Gussausfüh- rung ist zu teuer.
Da aus geometrischen Gründen eine Kokille nicht aus den Schaufelzwischenräumen aus gezogen werden kann, müsste die Form aus einzelnen Kernen entsprechend der Schaufelzahl zusammen- gesetzt werden.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine hydrodynamische Kupplung mit mindestens teilweise vorwärts schräg gestellten Schaufeln zu schaffen, deren eine oder beide Schalen samt Schaufeln auch für die Herstellung durch Giessverfahren geeignet ist. Die Erfindung besteht darin., dass die Schaufeln wenigstens der Primärschale vorwärts .schräg bestellt und als schraubenförmig verwundene Flächen ausge bildet sind. Zweckmässigerweise erfolgt dabei die Ausbildung der Schaufeln derart, dass die freien Schaufelkanten radial gerichtet sind.
Diese Kupplung bietet den Vorteil, dass die eine oder beide Schalen samt Schaufeln wirtschaftlich ge gossen werden können. Infolge der schraubenför migen Beschaufelung kann nunmehr eine Kokille durch eine schraubenförmige Bewegung, z.
B. über ein Gewinde, aus den Schaufelzwischenräumen aus gezogen werden. Durch den Guss wird die Herstel- Jung der Kupplung verbilligt, was bei den hohen Serien insbesondere im Kraftfahrzeugbau besonders ins Gewicht fället. Es ist daher möglich, nun die Vorteile der erhöhten übertragungsfäh'@igkeit in vor teilhafter Weise nutzbar zu machen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen- standes ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. l eine hydrodynamische Kupplung im Längs schnitt, F ig. 2 die Sekundärschale in Ansicht und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 in vergrössertem Massstab.
Auf der Antriebswelle 10 isst die Primärschale 11 einer hydrodynamischen Kupplung durch Keile 12 befestigt. Die Sekundärschale 13 ist in gleicher oder ähnlicher Weise auf der Abtriebswelle 14 befestigt.
Die Abtriebswelle 14 kann gegebenenfalls zu einem nachgeschalteten, mechanischen Getriebe führen, ins besondere einem automatisch geschalteten Getriebe, wobei gegebenenfalls auch noch eine sogenannte Trennkupplung zwischengeschaltet werden kann. Beide Schalen 11 und 13 sind in einem gemeinsa men, nicht dargestellten Gehäuse untergebracht, oder es kann eine der SchaTtn, z.
B. die Primärschale, in ein die andere Schale umgebendes Gehäuse überge hen bzw. an diesem befestigt sein.
Die Schaufeln 15 der Primärschale 11 sind, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, in Richtung Antriebseite zu Abtriebseite vorwärts. .schräg gestellt, so @dass ihre freien Kanten 16 in Drehrichtung (Pfeilrichtung) ge genüber dem Schaufelgrund 17 nach vorne versetzt sind.
Eine gleiche Schrägstellung können die Schau feln 18 der Sekundärschale 13 aufweisen, das heisst beide Schalen sind untereinander gleich, jedoch um 180 gegeneinander verdreht. Die Ausbildung ist dabei derart, dass bei beiden Schalen die Schaufel kanten 16 bzw. 19 radial verlaufen.
Um nach dem Guss ein Ausziehen der Kokille aus den Schaufelzwi- schenräumen zu ermöglichen, sind die Schaufeln 15 und 18 schraubenförmig verwunden. Dabei wird für einen bestimmten Radius, z. B. dem des Schnittes 3-3, ein bestimmter Schrägstellungswinkel 20 zwi schen der Schaufel: und :einer Axi:alebene frei ge wählt.
Dadurch ist nach dem Gesetz der Schrauben- fläche der Schrägstellungswinkel auf allen anderen Radien bestimmt. In Fig. 3 ist die Verwindung durch die gestrichelt gezeichneten Linien bei einer Schau fel 18 der Sekundärschale 13 eingezeichnet. Die Ko kille kann jetzt durch .eine Schraubenbewegung aus gezogen werden.
Die Figuren zeigen eine Primär- und Sekundär- schale mit gleichem Schrägstellungswinkel 20 für die Beschaufelung und demnach auch gleich geformten Schraubenflächen.
Es wäre denkbar, die Schaufeln der Sekundärschale mit einem vom Schrägstellungs- winkel der Schaufeln der Primärschale abweichenden Schrägstellungswinkel auszuführen. Dabei kann es zweckmässig sein, dass der Schrägstellungswinkel an der Primäzschale grösser ist als der an der Sekun därschale.
Weiterhin wäre es denkbar, nur die Primär- schale mit schräg gestellten Schaufeln in der be schriebenen - das heisst schraubenförmig verwun- denen - Form auszuführen, dagegen die Sekundär schale mit axialen, ebenen Schaufeln zu versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hydrodynamische Kupplung mit einer mit dem Antrieb verbundenen Primär- und einer mit dem Abtrieb verbundenen Sekundärschale und mit min destens teilweise in Richtung Antrieb zu Abtrieb vor- wärts schräg gestellten Schaufeln, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaufeln wenigstens der Primär schale vorwärts schräg gestellt und als schrauben förmig verwundene Flächen ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Hydrodynamische Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Kan ten (16, 19) der Schaufeln beider Schalen radial ge richtet sind. 2. Hydrodynamische Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schalen (11, 13) einen gleichen Schrägstellungswinkel an den Schaufeln (15, 18) aufweisen. 3.Hydrodynamische Kupplung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schalen verschiedene Schrägstellungswinkel an den Schau feln aufweisen. 4. Hydrodynamische Kupplung nach Unteran spruch 3, dadurch .gekennzeichnet, dass die Schau feln der Primärschale einen grösseren Schrägstellun,gs- winkel als die Schaufelur, der Sekundärschale aufwei sen. 5.Hydrodynamische Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass allein die Pri märschale vorwärts schräg gestellte Schaufeln auf weist. 6. Hydrodynamische Kupplung nach Unteran sprüchen 1 und 2. 7. Hydrodynamische Kupplung nach Unteran sprüchen 1 und 3. B. Hydrodynamische Kupplung nach Unteran- sprüchen 1 und 5.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE361445X | 1957-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH361445A true CH361445A (de) | 1962-04-15 |
Family
ID=6299758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361445D CH361445A (de) | 1957-05-10 | 1958-04-10 | Hydrodynamische Kupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361445A (de) |
-
1958
- 1958-04-10 CH CH361445D patent/CH361445A/de unknown
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