CH361468A - Vorrichtung zum Verändern der Spannung des Unterfadens an einer Nähmaschine, mit einer am Spulengehäuse angebrachten Feder, deren Spannung durch eine Stellschraube verändert werden kann - Google Patents

Vorrichtung zum Verändern der Spannung des Unterfadens an einer Nähmaschine, mit einer am Spulengehäuse angebrachten Feder, deren Spannung durch eine Stellschraube verändert werden kann

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CH361468A
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CH
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adjusting screw
tension
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Inventor
Schenkengel Emerich
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Pfaff Ag G M
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Verändern der     Spannung    des Unterfadens an     einer        Nähmaschine,     mit einer am     Spulengehäuse    angebrachten Feder,  deren Spannung durch eine     Stellschraube    verändert werden kann    Zur Veränderung der Spannung des Unterfadens  an einer Nähmaschine bedient man sich vielfach einer  am     Spulengehäuse    angebrachten Feder, deren Span  nung durch eine Stellschraube     verändert    werden kann.

    Als Stellschraube wird bisher in den meisten Fällen  eine einfache Schlitzschraube benutzt,     die    mit Hilfe  eines Schraubenziehers gelockert oder angezogen wer  den muss.  



  Nicht immer ist im Haushalt sofort ein Schrau  benzieher zur Hand. Im     übrigen    gibt es viele Frauen,  die nicht gerne mit Werkzeugen hantieren. Deshalb  hat man den Bund des den Durchlauf des     Fadens     regelnden Schraubenkopfes an seinem Umfange auch  schon mit einer     Rändelung    versehen. Er lässt sich  dann besser mit den     Fingern    fassen und kann ohne  Zuhilfenahme eines     Werkzeuges    verstellt werden.  



  Bei den bekannten Ausbildungen dieser Art wurde  der Schraubenkopf wesentlich vergrössert. Einer sol  chen Vergrösserung des Kopfes der Stellschraube sind  jedoch enge Grenzen gesetzt, weil der Raum zwi  schen dem     Spulengehäuse    und dem sich um     dieses          herumbewegenden    Greifer     äusserst    beschränkt ist und  überdies die Gefahr besteht, dass der vom Greifer  um das     Spulengehäuse        geführte    Oberfaden in Kolli  sion gerät mit dem vergrösserten und mit einer     Rän-          delung    versehenen Kopf der erwähnten Stellschraube.  



  Mit der     Erfindung    soll die Aufgabe gelöst werden,  die Mittel, welche die Spannung des Unterfadens zu  verändern gestatten, so auszubilden, dass die Span  nung des Unterfadens zwar ebenfalls ohne Verwen  dung eines Werkzeuges, jedoch feinfühliger und zu  verlässiger     eingestellt    bzw.     verändert    werden kann,  und zwar, ohne     d'ass        man    die Abmessungen des in der  Praxis seit vielen Jahren     bewährten        Spulengehäuses     und des Greifers zu ändern braucht.

   Diese Aufgabe    wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass der  Kopf der genannten Stellschraube mit einer Kronen  rändelung versehen und so geformt und angeordnet  ist, dass er unter Vermeidung einer     Berührung    mit der       Oberfadenschlinge    innerhalb des von letzterer um  fahrenen Raumes liegt.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung des Kopfes der  Stellschraube ermöglicht es, das     Spulengehä'use        in    die  eine Hand zu     nehmen    und durch eine einfache Dre  hung eines Fingers der anderen Hand, also z. B. des  Zeigefingers, um seine Längsachse die Spannung des  Unterfadens in einfachster Weise und trotzdem mit  grösster     Feinfühligkeit    zu regeln. Das ist ein bedeut  samer Vorteil, der noch dadurch augenfälliger wird,  dass man auf der Stirnseite des Kopfes der erwähnten  Stellschraube eine von der     Kronenrändelung    um  gebene Vertiefung anbringen kann, deren tiefste Stelle  sich in der Mitte der Oberseite befindet und die sich  zum Rand hin verflacht.

   Die Fingerkuppe kann dann  eine besonders gute Angriffsfläche für das Verdrehen  der Stellschraube finden.  



  Da es vorkommen kann, dass die Stellschraube  einen etwas schweren Gang hat, kann es     wünschens-          wert        sein,    eine Möglichkeit vorzusehen, um gelegent  lich doch einmal mit einem Werkzeug     nachhelfen    zu  können. Deswegen wird     vorteilhaft    in den Kopf der  Stellschraube ein Schlitz eingelassen, dessen Breite der  Stärke des     Spulenflansches    und dessen Sohlenkrüm  mung der     Spulenflanschaussenkontur    entspricht.

   Sollte  sich die Stellschraube aus irgendwelchen Gründen mit  dem Finger nicht verstellen lassen, so kann man in  einem solchen     Notfall    das     Spulchen    selbst als     sofort     und jederzeit greifbaren Schraubenzieher benutzen.  



  In der Zeichnung ist     ein    Ausführungsbeispiel der  Vorrichtung zum Verändern der Spannung des. Unter-           fadens    an einer Nähmaschine wiedergegeben. Es zei  gen:       Fig.    1 die Vorrichtung als Ganzes in perspektivi  scher Darstellung,       Fig.    2 die Stellschraube für sich allein in     grösse-          rein    Massstab, teilweise geschnitten,       Fig.    3 die Stellschraube und     einen    Teil der den       Fadendurchlauf    regelnden Feder,       Fig.    4 eine perspektivische Darstellung des ganzen       Spulengehäuses,

      welches     in        einen    Greifer eingefügt  ist.  



  Das Gehäuse 1 enthält die Spule, auf welche der  Unterfaden aufgewickelt ist. An der Aussenseite     dieses     Gehäuses ist mit     Hilfe    einer Schraube 2 mit ver  senktem Kopf eine Blattfeder 3 befestigt. Das     andere,     infolge der einseitigen Befestigung elastische Ende der  Feder 3 liegt über     einem        Schlitz    4, der in das  Gehäuse eingelassen ist und den von der Spule 5  abgezogenen Unterfaden 6 austreten lässt. Der Faden  wird dabei unter der Feder 3 hindurchgeführt, wobei  die zum Abziehen des Unterfadens. 6 benötigte Kraft  abhängig ist von dem Druck, welchen die Feder 3 auf  den Faden ausübt.

   Dieser Druck     hinwiederum    ist  mit Hilfe einer Stellschraube 7     (Fig.    2 und 3) regelbar,  welche mit Gewinde in der Wandung des     Spulen-          gehäuses    1 geführt ist.  



  Der Kopf 8 der Stellschraube 7 ist, wie die       Fig.    2 und 3 erkennen lassen, mit einer besonders aus  gebildeten     Rändelung    10 versehen, die in Fachkreisen       als        Kronenrändelung    bezeichnet wird: Der Kopf 8  ist ferner so geformt und     angeordnet,    dass er unter  Vermeidung einer     Berührung        mit    der Schlinge des  Oberfadens 13 innerhalb des von letzterer umfah  renen Raumes liegt.  



  Die Stirnseite des Kopfes 8 der Stellschraube 7  ist mit einer Vertiefung versehen, deren tiefste Stelle  im Mittelpunkt des Kopfes 8 liegt. Die Vertiefung  11 wird, wie     Fig.    2 erkennen lässt, zum Rande     hin          flacher.     



  Der vom Greifer 12 gezogene Oberfaden 13 kann,  wie     Fig.    4 zeigt, ohne Behinderung am Kopf 8 der       Stellschraube    7     vorbeitreten,    ohne diesen zu be  rühren.  



  Es kann zweckmässig sein, am Kopf der Stell  schraube 7 eine     Randabschrägung    14 anzubrin  gen, die parallel zum vorbeigehenden     Oberfaden    13  verlaufen kann. Dadurch wird eine zusätzliche Sicher  heit für den freien Lauf des. Oberfadens 13 ge  schaffen. Die genannte     Randabschrägung    14 ist be  sonders     vorteilhaft,    wenn man sie kombiniert mit  der     Anbringung    einer     Ausnehmung    in der den Faden  durchlauf regelnden Feder 3, welche die in grösserem  Massstab gehaltene     Darstellung    in     Fig.3    erkennen  lässt.

   Hier hat die Feder 3 eine     Ausnehmung,    deren    Rand 9 derart     aufgewulstet    ist, dass sich der Kopf  8 der Schraube 7 in die     Wulstung    so einbettet, dass  der Kopf 8 der Schraube 7 die     Umrisslinien    der  genannten     Ausnehmung    nicht oder nur     minimal    über  ragt.  



  Im Kopf 8 der Stellschraube 7 ist ein mit 15 be  zeichneter Schlitz angebracht     (Fig.2    und 3). Die  Sohle dieses Schlitzes hat eine Krümmung, die dem  Aussendurchmesser des Flansches der Spule 5 ent  spricht. In diesen Schlitz     kann    man den     Flansch     der Spule hineinstecken, wenn es     wünschenswert    oder  notwendig sein sollte, sich zur Verdrehung der Stell  schraube 7 ausnahmsweise doch eines Werkzeuges zu  bedienen. Dann bildet die Spule 5 ein solches Werk  zeug, nach welchem man nicht erst zu suchen  braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verändern der Spannung des Unterfadens an einer Nähmaschine, mit einer am Spulengehäuse angebrachten Feder, deren Span nung durch eine Stellschraube verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der genannten Stellschraube mit einer Kronenrändelung versehen und so geformt und angeordnet ist, dass er unter Ver meidung einer Berührung mit der Oberfadenschlinge innerhalb des von letzterer umfahrenen Raumes liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine auf der Stirnseite des Kopfes (8) der Stellschraube (7) angebrachte, von der Kronen rändelung (10) umgebene Vertiefung (11), deren tiefste Stelle sich in der Mitte der Oberseite befindet und die sich zum Rand hin verflacht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am Kopf (8) der Stellschraube (7) angebrachte Randabschrägung (14). 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschrägung (14) eine derartige Neigung aufweist, dass sie mindestens an genähert parallel zum vorbeigehenden Teil der Ober- fad'enschlinge verläuft, wenn sich der Greifer in der jenigen Drehstellung befindet, in welcher die Ober fadenschlinge diametral über der Stellschraube liegt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen in den Kopf (8) der Stellschraube (7) eingelassenen Schlitz (15) von der Breite des Spulenflansches und einer der Spulenflanschaussenkontur entsprechenden Krümmung des Schlitzgrundes.
CH361468D 1956-11-30 1957-11-13 Vorrichtung zum Verändern der Spannung des Unterfadens an einer Nähmaschine, mit einer am Spulengehäuse angebrachten Feder, deren Spannung durch eine Stellschraube verändert werden kann CH361468A (de)

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CH361468D CH361468A (de) 1956-11-30 1957-11-13 Vorrichtung zum Verändern der Spannung des Unterfadens an einer Nähmaschine, mit einer am Spulengehäuse angebrachten Feder, deren Spannung durch eine Stellschraube verändert werden kann

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