CH361470A - Abstelleinrichtung an einer elektrischen Nähmaschine - Google Patents
Abstelleinrichtung an einer elektrischen NähmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B51/00—Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Abstelleinrichtung an einer elektrischen Nähmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abstell- einrichtung an einer elektrischen Nähmaschine, wel che gekennzeichnet ist durch eine Stromunterbre- chungsvorrichtung mit einem Paar ortsfester Kon takte, einem mit letzterem zusammenarbeitenden Paar beweglicher Kontakte,
einer durch den von seiner Spule abgezogenen Oberfaden antreibbaren Fadenscheibe mit einem auf uhrexzentrisch befestig ten, gekröpften Glied, das beim Drehen die beiden beweglichen Kontakte nacheinander von den beiden ortsfesten Kontakten abhebt;
das Ganze in solcher Anordnung, dass, wenn der Oberfaden reisst oder die Umdrehgeschwindigkeit der Fadenscheibe unter einen vorbestimmten Wert sinkt, der eine oder an dere der beiden beweglichen Kontakte gegen den entsprechenden ortsfesten Kontakt stösst und den Stromkreis schliesst, um den Antrieb der Nähmaschine abzustellen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standes sind in der beigefügten Zeichnung veran schaulicht. Es zeigen: Fig. l eine Stirnansicht des ersten Beispiels, Fig. 2 einen Teilschnitt durch das erste Beispiel und Fig. 3 das zweite Beispiel .in perspektivischer An sieht.
Die Einrichtung gemäss dem ersten Beispiel weist ein Gehäuse 10 auf, das auf einer hohlen, in einem ortsfesten .Ständer 12 befestigten Säule 11 starr mon tiert ist. Auf der Säule 11 ist die Oberfaden-Ausgabe- spule <B>13</B> drehbar gelagert und wird von einem Ket tenrad 14 :getragen, das zwecks Abgabe des Ober fadens 15 antreibbar ist.
Am Oberende der Säule 11 ist ein Haken 16 vorgesehen.
Weiter weist die Abstelleinrichtung eine leichte Fadenscheibe 17 auf, die auf denn Gehäuse 10 um eine horizontale Achse 18 drehbar gelagert ist und vom Oberfaden 15 angetrieben wird, der um die Fadenscheibe und dann zur Nähmaschine (nichtge- zeigt)
läuft. Die Fadenscheibe 17 trägt einen ge kröpften Stift 19 im Gehäuse 10, der am einen Ende exzentrisch auf letzterem gelagert ist (Fig. 2).
An das genannte Stiftende schliesst sich einhorizontal .nach aussen ragender erster Teil 20, dann ein diametral und im Abstand von -der Fadenscheibe 17 liegender zweiter Teil 21, und endlich eindritter, parallel zum ersten Teil 20 nach aussen ragender Teil 22.
Weiter weist die A:bstelleinrichtung zwei neben- einander angeordnete, in ihrer Mitte um eine Hori- zontalechse 24 schwenkbar gelagerte Kontaktarme 23 auf, deren eines Ende im Umdrehungsweg des ersten bzw. dritten Teils 24 bzw.
22 (des Stiftes 19 liegt. Beim Rotierender -Scheibe 17 werden die beiden Kontaktarme 23 vom Stift 19 abwechselnd nach oben gestossen. Auf dem andern Ende der beiden Arme 23 ist je ein. Kontaktstück 25 montiert, bestimmt zum Anschlag aufwärts gegen ein ortsfestes Kontaktstück 26.
Jeder der beiden Anne 23 trägt in oder Mitte an der Horizontalachse 24 einen !abwärts gerichteten An- sa@tz 27.
Die beiden Ansätze 27 tauchen in eine dick flüssige Flüssigkeit 28, beispielsweise Öl, in einem Behälter 29, um den Fall der Arme 23 unter deren Eigengewicht nach dem Aufschlag das Stiftes 19 zu dämpfen. Diese Dämpfung könnte auch mittels Luft erfolgen. Jeder der beiden Arme 23 trägt überdies ein kleines Gewicht 30,
um das Gewicht des zuge ordneten Kontaktstückes 25 auszugleichen.
Die beiden Kontaktstücke 26 sind mittels Leitun gen und eines Verbindungsstückes 31A an eine Stromquelle (nicht gezeigt) angeschlossen, und weiter an eine Signallampe 32 .und ein Solenod (nicht ge zeigt), das betätigbar ist, @um die Kupplung des :
die Nähmaschine antreibenden Motors (nichtgezeigt) auszurücken. Die Fadenscheibe 17 ist @geerdet oder sonstwie mit dem elektrischen Stromkreis verbunden. Am Gehäuse 10 ist auch eine Fadenspannvorrich- tung 33 angebracht.
Im Betrieb läuft d er Oberfaden 15 von der Aus gabespule 13 an der Säule 11 hoch, um den Haken 16, um die Spannvorrichtung 33 und die Faden scheibe 17 und dann zur Nähmaschine. Der sich um die Fadenscheübe 17 bewegende Faden<B>15</B> bringt die Scheibe 17 zum Drehen, und - wie bereits erwähnt - verschwenkt der Steift 19 die beiden Arme 23 der Reihe nach aufwärts,
und zufolge der Dämpfung des Falles jedes Arms 23 werden diese während jeder Umdrehung der Fadenscheibe 17 gehoben, bevor sie weit genug herunterfallen können, um die beiden Kontaktstücke 25, 26 zum gegenseitigen Anstossen zu bringen.
Bricht der Faden 15, oder läuft dieser leer, so kommt die Fadenscheibe 17 'zum Stillstand und der eine oder andere der beiden Arme 23 fällt so, @dass sein Kontaktstück 25 geigen das entsprechende Kon taktstück 26 stösst, der elektrische Stromkreis geschlos- sen, und der Nähmaschinenantrieb abgestellt wird, z. B. durch Ausrücken :der Motorkupplung.
Gleich zeitig leuchtet die Signallampe 32 auf und zeigt an, dass die Nähmaschine ausser Betrieb gesetzt ist.
Die Einrichtung -arbeitet auch dann, wenn der Unterfaden leer läuft oder bricht, da in diesem :Fall die Geschwindigkeit des Oberfadens und damit die Drehgeschwindigkeit der Fadenscheibe 17 sofort ver ringert wird. Die Fallgeschwindigkeit der beiden Arme 23 kann -so gewählt werden, dass der elektri sche Kontakt hergestellt wird,
bevor die Scheibe 17 eine Umdrehung ausführen kann.
Damit ist eine einfache und wirkungsvolle Näh maschinen-Abstelleinrichtung geschaffen, deren Her stellung nicht teuer ist und die leicht und schnell in- stalliert werden kann. Diese Einrichtung eignet isich insbesondere für Nähmaschinen hoher Geschwindig keit, speziell in Fällen, wo eine Bedienungsperson mehr als eine Maschine zu beaufsichtigen hat.
Der Steuerkreis betätigt die Kupplung vorzugs weise über ein. Relaissystem, und die Anordnung ist so getroffen, dass bei .ausgerückter Kupplung ein separater Schalter von Hand .betätigt werden muss, bevor die Kupplung wieder eingerückt werden kann. Die Einrichtung kann auch ,in Verbindung mit andern Abstelleinrichtungen verwendet werden, die z. B.
in Tätigkeit treten, wenn der Stoff leer läuft oder Fal ten wirft, und die durch einen Schalter ausser Betrieb gesetzt werden können, damit die Maschine angetrie ben werden kann, um das Stoffende abzuziehen und frischen Stoff nachzuführen, wobei ein Warnlicht zum Aufleuchten gebracht wird, um anzuzeigen, dass die Einrichtungen ausser Betrieb sind.
,Das zweite Beispiel (Feg. 3) weist wiederum eine leichte, vom Oberfaden 36,um eine Horizontalachse 35 angetriebene Fadenscheibe 34 auf.
Die Faden scheibe 34 trägt einen gekröpften .Stift 37, der am einen Ende exzentrisch an der Scheibe befestigt ist. An dieses Ende schliesst sich ein erster, horizontal nach aussen ragender Teil 38 an, weiter ,ein zweiter, parallel zur Scheibe 34 und im Abstand von dieser liegender Teil 39, und ein dritter Teil 40, der parallel zum ersten Teil 38 nach aussen ragt.
Zwei nebenein- anderliegende Kontaktarme 41 sind .am einen Ende an einer Horizontalachse 42 schwenkbar gelagert und liegen am andern Ende im Umdrehungsweg des ersten bzw. zweiten Teils 38, 40 des Stiftes 37 auf der Fa denscheibe 34. Dreht sich letztere, :so werden die beiden Schwenkarme 41 vom Stift 37 abwechselnd aufwärts gestossen.
Ungefähr in der Mitte jedes der beiden Arme 41 ist unter diesem ein ortsfester Kon takt 42 angebracht zwecks Zusammenarbeit mit je einem von den beiden Armen 41 getragenen Kontakt 43. Der Fall jedes Arms unter seinem Eigengewicht, nach dem Anschlag durch den Stift 37, wird mittels eines Ansatzes 44 gedämpft, der vom Schwenklager jedes Arms 41 abwärts in eine meinem Behälter 45 vorhandene d.iokflüssige Flüssigkeit eintaucht,
oder die Dämpfung kann mit Luft herbeigeführt werden. Die beiden Kontakte 42 sind, wie beim ersten Bei spiel, an wenigstens eine Stromduelle und an Mitteln zum Unterbrechen des Nähmaschinenantriebs ange schlossen.
Die Betriebsweise des zweiten Beispiels ist ähnlich derjenigen des ersten Beispiels.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abstelleinrichtung an einer elektrischen Nähma schine, gekennzeichnet durch eine Stromunterbre- chungsvorrichtung mit einem Paar ortsfester Kon takte, einem mit letzteren zusammenarbeitenden Paar beweglicher Kontakte, einer durch den von seiner Spule abgezogenen Oberfaden untreibbaren Faden scheibe mit einem auf ihr exzentrisch -befestigten ge kröpften Glied,das beim Drehen der Scheibe die bei den bewzglichen Kontakte nacheinander von den beiden ortsfesten Kontakten abhebt; das Ganze in solcher Anordnung, dass, wenn der Oberfaden reisst oder die Umdrehb schwindigkeit der Fadenscheibe unter einen vorbestimmten Wert sinkt,der eine oder andere der beiden beweglichen Kontakte gegen .den entsprechenden ortsfesten Kontakt stösst und den Stromkreis schliesst, um den Antrieb der Nähmaschine abzustellen. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass de beiden beweglichen Kontakte an zwei Schwenkarmen montiert sind, an denen das exzentrisch befestigte gekröpfte Glied angreift, und diesen Armen Mittel zugeordnet sind zum Regulieren der Geschwindigkeit der Bewegung der beweglichen Kontakte in Richtung gegen die ortsfesten Kontakte.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d@ass die genann- ten Reguliermittel aus einem der Schwenkachse jedes Armes zugeordneten Ansatz bestehen, der in ein Dämpfungsmedium eintaucht, um die Schwenkbewe- gung jedes Arms zu regeln. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das D'ämp- fungsmedium eine dickflüssige Flüssigkeit in einem Behälter ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Kontakte an eine Quelle von elektrischem Strom angeschlossen sind, und weiter an ein Solenoid, um bei dessen Erregung den Nähmaschmenmotor aus zurücken. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer kreis auch eine Signallampe miteinschliesst, die beten Schliessen des Stromkreises aufleuchtet.6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das gekröpfte Glied ein Stift ist, von dem ein erster Teil von der Fadenscheibe horizontal nach aussen ragt,ein zweiter Teil diametral und kn Abstand von der Fadenscheibe liegt, und ein dritter Teil parallel zum ersten Teil nach aussen absteht.7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme :sich im Be wegungsweg des ersten und dritten Teils des Stiftes befinden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB361470X | 1957-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH361470A true CH361470A (de) | 1962-04-15 |
Family
ID=10385426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361470D CH361470A (de) | 1957-01-15 | 1958-01-14 | Abstelleinrichtung an einer elektrischen Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361470A (de) |
-
1958
- 1958-01-14 CH CH361470D patent/CH361470A/de unknown
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