CH361492A - Ubersetzungsnabe für Fahrräder - Google Patents

Ubersetzungsnabe für Fahrräder

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Publication number
CH361492A
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CH
Switzerland
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hub
pawls
ring gear
pawl
inclined surface
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Application number
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English (en)
Inventor
Joachim Schwerdhoefer Hans
Original Assignee
Fichtel & Sachs Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel & Sachs Ag filed Critical Fichtel & Sachs Ag
Publication of CH361492A publication Critical patent/CH361492A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Übersetzungsnabe     für        Fahrräder       Für Getriebenaben werden hauptsächlich zwei  Konstruktionssysteme angewendet.  



  Entweder weist die Konstruktion einen doppel  ten     Planetenradsatz    und eine Antriebskupplung auf  oder es wird ein einfacher     Planetenradsatz    mit zwei  Antriebskupplungen verwendet. Während im ersten  Fall die einzelnen     Gänge    durch Verschieben von  Schalträdchen auf der Achse erfolgt, bleiben im zwei  ten Fall sämtliche Getrieberäder bei allen Gängen im  Eingriff. Über einen längsverschiebbaren     Mitnehmer     oder Ziehkeil werden die einzelnen Gänge eingeschal  tet. Im übersetzten Gang treibt der     Mitnehmer    den       Planetenradträger    bzw. das Getriebe an und das  Hohlrad wird ins Schnelle übersetzt.

   Im direkten  Gang treibt der     Mitnehmer    unmittelbar das Hohlrad  an. In diesen beiden Gängen wird die     Umfangskraft     über die Antriebskupplung, die am Hohlrad ange  bracht ist, auf die     Nabenhülse    und damit auf das  Rad     übertragen.     



  Im untersetzten Gang muss die     obe-nerwähnte    An  triebskupplung ausgeschaltet werden und die zweite  Antriebskupplung, die am inneren Antreiber ange  bracht ist, überträgt die Umfangskraft.  



  Bekannt sind verschiedene Konstruktionen, die  eine Reihe von Nachteilen aufweisen.  



  Hauptsächlich werden     Sperrklinken    verwendet,  die auf im Hohlrad befestigten Bolzen gelagert sind.  Wird der     Mitnehmer    verschoben, so werden diese  Klinken am hinteren Teil durch Zusammenwirken  von Schrägflächen an der Klinke oder am     Mitnehmer     hochgehoben. Dabei werden sie mit ihrer Spitze aus  der Verzahnung gehoben, das heisst, die Antriebs  kupplung ist ausgeschaltet.  



  Diese Konstruktionsart     erfordert    grosse Sperr  klinken mit einer Bohrung und ein Hohlrad mit La  gerbolzen. Durch diese notwendigen Teile ergibt sich  ein grosser     Nabendurchmesser,    das heisst, mehr Ma-         terial    und grösseres Gewicht. Ein weiterer Nachteil  ist der, dass bei     Freilauf    oder beim Bremsvorgang  der     Mitnehmer    von der     Klinke    wegbewegt wird     und     die     Klinke    erst vor dem Antrieb wieder ausgekuppelt  werden muss.

   Die Klinken dieser Konstruktion sind  deshalb so ausgebildet, dass sie     axial    und     tangential     vom     Mitnehmer    ausgebildet werden können.  



  Des weiteren sind Konstruktionen bekannt, bei  denen ein     Sperrklinkenträger    aus dem Hohlrad aus  gekuppelt wird. Die     Sperrklinken    bleiben im     Eingriff     und verursachen im Berggang das bekannte Klinken  geräusch. Der Nachteil dieser     Konstruktion    ist der,  dass im Laufe der Zeit die Schaltkanten des Sperr  klinkenträgers und die des Hohlrades abgenützt  werden.  



  Ferner sind noch Konstruktionen bekannt, bei  denen die Klinken durch eine verschiebbare Konus  büchse ausgeschaltet werden     können.     



  Diese Ausführungen sind im vorliegenden Fall  nicht geeignet, da sie eine Lagerschale     erfordern.    Der       Konusdurchmesser    muss grösser als die Verzahnung  sein ; auch erfordern diese Konstruktionen breitere  Sperrklinken, da diese ein Stück aus der     Gesperrver-          zahnung    herausragen müssen, damit der Schaltkonus  die     Klinken    ausschalten kann und dabei nicht gegen  die Lagerschale stösst.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Überset  zungsnabe, die ein mit einem     Planetenradsatz    im  Eingriff stehendes Hohlrad sowie eine Antriebskupp  lung aufweist, die     mit    der verzahnten     Nabenhülse    in  und ausser Eingriff gebracht werden     kann.     



       Beim    Erfindungsgegenstand ist der Aufbau fol  gender  Die Antriebskupplung weist einen     Sperrklinken-          träger    auf, der auf einem Ansatz des Hohlrades ver  schiebbar angeordnet ist. Durch das Verschieben  werden die Klinken ausser     Eingriff    mit der verzahn-           ten        Nabenhülse    gebracht. Das kann     entweder    durch  eine Schräge in der     Nabenhülse    oder dadurch, dass  die Klinken     seitlich    ganz aus der Verzahnung ge  rückt werden, geschehen.

   Der     Sperrklinkenträger     verbleibt dabei in ständiger Kupplung     mit    dem Hohl  rad. Die Schrägfläche kann auch an einem Ring an  gebracht werden, der     in    die     Nabenhülse    eingesetzt  ist.

   Durch den     Erfindungsgegenstand    kann eine Kon  struktion geschaffen werden, die im Durchmesser  besonders klein ist, denn es können     Klinken    ohne       Bolzen        Verwendung        finden.    Diese     Klinken        können     auch besonders schmal     ausgeführt    werden, so dass  auch die Baubreite der Nabe verringert werden kann.  Das Ausdrücken der Klinken kann in einfachster  Weise     erfolgen,    wie überhaupt die Bauart gegenüber  den bekannten Konstruktionen insofern vereinfacht  werden kann, als weniger Teile Verwendung finden.

    Es stellt deshalb der     Erfindungsgegenstand    eine be  sonders billige und einfache Ausführung einer über  setzungsnabe mit Klinkensperre dar.  



  In der Beschreibung sind in     Fig.    1 und 2 halbe  Längsschnitte einer Übersetzungsnabe dargestellt,  und zwar zeigt       Fig.    1 die Stellung des     Sperrklinkenträgers    im  Normal- oder Schnellgang, während       Fig.    2 die Stellung des     Sperrklinkenträgers    im       Berggang    zeigt, und       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt gemäss der Schnitt  linie     III-III    der     Fig.    1,

   während       Fig.    4 einen Querschnitt     senkrecht    zur Achse       gemäss        Schnittlinie        IV-IV    der     Fig.    2 darstellt.  



       Fig.    5 zeigt die Stellung des aus der Verzahnung  gezogenen     Sperrklinkenträgers.     



       In        Fig.    1 ist 1 die     Nabenhülse,    2 der     Zahnkranz     des Kettenrades, 3 der äussere Antreiber, 4 der Mit  nehmer, 5 die Planetenräder, 6 die Zapfen zur Lage  rung der     Planetenräder,    7     Planetenradträger.    Auf  einem Ansatz des     Hohlrades    8, das mit den Planeten  rädern 5 im Eingriff steht, ist der     Sperrklinkenträger     9 verschiebbar. Der     Sperrklinkenträger    9 ist in jeder  Stellung mit dem Hohlrad 8 gekuppelt.

   Wird der       Sperrklinkenträger    9 durch den     Mitnehmer    4 nach  rechts verschoben, wie in     Fig.    2 dargestellt, so wer  den die     Sperrklinken    10 durch die schräge Fläche 11  des Ringes 12 aus der Verzahnung 13 der Naben  hülse 1     gedrückt.        Beim    Zurückschalten vom Berg  gang in den normalen Gang wird der     Sperrklinken-          träger    9 durch die Feder 14 wieder in die Ausgangs  lage     zurückgedrückt    und die Klinken 10 schnappen    in die     Verzahnung    13 ein.

   In     Fig.    5 übernimmt die  Schrägfläche 15 an der Verzahnung in der Naben  hülse 1 das     Einführen    der Klinken in die Verzah  nung 13.  



  Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Kon  struktion der Nabe besonders wenig Teile enthält  und daher besonders einfach ist und billig in der  Herstellung. Der Aussendurchmesser der Nabe kann  wegen der geringen Bauhöhe der Klinken 10 beson  ders klein bemessen sein.  



  Bei der vorliegenden Konstruktion sind die Nach  teile bekannter Ausführungen nicht vorhanden. Klin  ken und     Mitnehmer    sind sehr einfach (Abschnitte  von Profilmaterial), es sind keine     Abschrägungen     bzw. Bohrungen für Klinken nötig. Die Nabe     kann     im Durchmesser kleiner gehalten werden. Im Freilauf  und während des Bremsvorganges bleiben die Klin  ken ausgeschaltet. Die Sperrklinken bleiben schmal,  wodurch die Baubreite der Nabe verringert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Übersetzungsnabe für Fahrräder, die ein mit einem Planetenradsatz im Eingriff stehendes Hohl rad sowie eine Antriebskupplung aufweist, die mit der verzahnten Nabenhülse in und ausser Eingriff gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskupplung einen Sperrklinkenträger (9) aufweist, der auf einem Ansatz des Hohlrades (8) verschiebbar ist und durch das Verschieben die Klin ken in und ausser Eingriff mit der verzahnten Naben hülse gebracht werden, wobei der Sperrklinkenträger in ständiger Kupplung mit dem Hohlrad verbleibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Übersetzungsnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch eine Schrägfläche (11) in der Nabenhülse beim seitlichen Verschieben ein Zurückdrücken der Klinken erfolgt. 2. Übersetzungsnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (11) an einem in der Nabenhülse eingesetzten Ring (12) an geordnet ist. 3. Übersetzungsnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke seitlich ganz aus der Verzahnung verschoben wird, so dass keine Schrägfläche zum Auskuppeln notwendig wird.
CH361492D 1957-07-04 1958-05-07 Ubersetzungsnabe für Fahrräder CH361492A (de)

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