CH361540A - Zentrifuge, insbesondere für Wäsche - Google Patents

Zentrifuge, insbesondere für Wäsche

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CH361540A
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Aloys Dipl Ing Simons
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Description


  Zentrifuge, insbesondere für Wäsche    Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge  mit senkrecht stehender Antriebswelle, insbesondere  zum     Ausschleudern    von Wäsche, bei der sowohl das  Gehäuse als auch die     Schleudertrommel    mit einem  aufklappbaren Deckel versehen ist. Der Gehäuse  deckel ist bei bekannten     Ausführungen    meist  schwenkbar angeordnet, und das Öffnen und     Schlies-          sen    des Gehäusedeckels um seine Drehachse ist  durch ein Gegengewicht oder eine Ausgleichsfeder  erleichtert.

   Bezüglich des Trommeldeckels bestehen  jedoch, was seine schwenkbare oder aufklappbare  Anordnung anbelangt, Schwierigkeiten hinsichtlich  der Möglichkeit der Verriegelung dieses Deckels mit  der Trommel sowie auch hinsichtlich seiner Drehung  mit der Trommel.  



  Es ist bei Wäschezentrifugen bekannt, den  Trommeldeckel an dem aufklappbaren Gehäuse  deckel in einem zentrischen Hängelager desselben  aufzuhängen und den Trommeldeckel mit einem in  Achsrichtung der Trommel vorgesehenen Zapfen im  Hängelager des Gehäusedeckels dreh- und verschieb  bar     zu    führen. Durch diese Verbindung über das  Hängelager kann der     Trommeldeckel    mit dem als  Klappdeckel ausgebildeten Gehäusedeckel zusammen  geöffnet und geschlossen werden.  



  Die Massnahme des gleichzeitigen     öffnens    und  Schliessens eines Trommeldeckels zusammen     mit     einem aufklappbaren Gehäusedeckel ist auch schon  bei weiterhin bekannten Zentrifugen für Wäsche und  dergleichen getroffen worden, bei denen mit einem  im     Zentrifugengehäuse    drehbar gelagerten Hand  hebel ein Tragarm des Trommeldeckels zu dessen  Aufsetzen und Abheben von der Trommel schwenk  bar angeordnet ist, wobei der durch den Handhebel       schwenkbare    Tragarm zugleich auch auf den Ge  häusedeckel im gleichen Sinne wirkt.

      Bei den bekannten     Zentrifugen    sind die Trom  meldeckel nicht mit der     Trommel        verriegelbar,    son  dern nur auf die Trommel     aufsetzbar.    Mit der Trom  mel fest     verriegelbare    Deckel     erfordern,    dass der  Deckel nach dem Schliessen mit der Trommel ver  riegelt werden kann. Dieser Vorgang setzt zu seiner       Durchführung    einen bei schon geschlossenem Trom  meldeckel noch geöffneten Zustand des Gehäuse  deckels voraus.

   Daher ist bei Zentrifugen mit     verrie-          gelbarem    Trommeldeckel dieser Deckel nicht klapp  bar, sondern     abhebbar    ausgebildet worden. Der  Trommeldeckel wird dabei durch in einen Verstär  kungsring des Trommelrandes     einrückbare        Riegel     mit der Trommel verbunden und kann nach dem  Ausrücken der Riegel von der     Trommel    abgehoben  werden.

   Infolge des     erheblichen    Gewichtes von  Trommeldeckel und     Verriegelungsvorrichtungen     könnte das Abheben des Trommeldeckels bei Wä  schezentrifugen üblicher Grösse nur durch mehrere  Personen erfolgen, so dass im allgemeinen zum Ab  heben und Aufsetzen von mit der Trommel     verriegel-          barenAbschlussdeckelnHebekrane        verwendetwerden.     



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den  mit der Trommel     verriegelbaren    Deckel bei Zentri  fugen als leicht zu öffnenden Klappdeckel auszubil  den. Das gesetzte Ziel verlangt, dass der Trommel  deckel für die     Ver-    und     Entriegelung    von der Trom  mel nicht mit dem Gehäusedeckel zusammen, son  dern für sich getrennt geöffnet und geschlossen wer  den     kann.    Ferner ist es     erforderlich,

      dass der Trom  meldeckel unbehindert durch seinen     Aufklappmecha-          nismus    mit der Trommel umlaufen kann und zum  Öffnen und Schliessen des Trommeldeckels bei Still  stand der Zentrifuge und geöffnetem Gehäusedeckel  eine Kupplung oder Entkupplung des     Trommeldek-          kels    mit oder vom Klappmechanismus herbeigeführt  werden muss.

        Nach der Erfindung wird bei einer     Zentrifuge        mit     senkrechter     Antriebswelle,    aufklappbarem Gehäuse  deckel und     aufklappbarem        Trommeldeckel,    der mit  einem Verstärkungsring des Trommelmantels     verrie-          gelbar    ist, die gestellte Aufgabe dadurch gelöst,

   dass  der Trommeldeckel für die     Öffnungs-    und     Schliess-          bewegungen        an        einem        amZentrifugengehäuse    schwenk  bar     angelenkten    Tragarm aufgehängt und zwischen  dem Trommeldeckel und dem Tragarm eine Schalt  vorrichtung angeordnet ist, mit der wahlweise der  Trommeldeckel in eine mit der Trommel gegenüber  dem Tragarm frei drehbewegliche Stellung oder aber  in eine Kupplungsstellung mit dem Tragarm für das  Öffnen des vom Trommelmantel entriegelten Trom  meldeckels     überführbar    ist.  



  Die Erfindung und die Ausbildung der Schalt  vorrichtung werden anhand eines in der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispiels einer Zentrifuge       mit    einem gegen Öffnen gesicherten Abschlussdeckel  der Trommel beschrieben. In der Zeichnung zeigen       Fig.    1 schematisch einen Schnitt durch die ge  samte Zentrifuge ;

         Fig.    2 in grösserem Masstab den Schwenkarm       mit    dem     Trommeldeckel    und der Schaltvorrichtung  im Aufriss, wobei in ausgezogenen Linien die Be  triebsstellung der Zentrifuge mit geschlossenem Ge  häusedeckel und vom Tragarm entkuppeltem und  mit dem Trommelmantel durch Riegel verbundenem  Trommeldeckel wiedergegeben ist, wogegen in  strichpunktierten Linien die Kupplungsstellung des  Trommeldeckels     mit    dem Tragarm beim Öffnen des  Trommeldeckels dargestellt ist ;

         Fig.    3 das Kopfende des Tragarmes mit der  Schaltvorrichtung im Grundriss, während die       Fig.    4 bis 6 Schnitte nach den Linien     IV-IV,          V-V,        VI-VI    der     Fig.    2 wiedergeben.  



  Das in     üblicher    Weise an drei Stellen des Um  fangs durch Stützblöcke 1 gegen seitliche und     axiale     Ausschläge abgestützte     Zentrifugengehäuse    2 ist  durch einen Gehäusedeckel 3 verschlossen, der mit       gabelförmig    geteilten, unter Wirkung von Ausgleichs  federn 4 stehenden Lageraugen 5 um eine Achse 6  in einem Lagerbock 7 des Gehäusemantels 2 auf  klappbar ist.

   Innerhalb des Gehäuses 2 läuft die von  einem Motor 8 angetriebene Trommel 9, deren     Ab-          schlussdeckel    10 in bekannter Weise durch in einen  Verstärkungsring 11 des     Trommehnantelrandes    ein  greifbare Riegel 12 an der Trommel gegen Lösen       festlegbar    ist. Der Trommeldeckel 10 trägt zentrisch  einen Zapfen 13, der das Ende eines Tragarmes 14  mit einer darin angeordneten, im wesentlichen aus  einem Schubkeil 15 bestehenden Schaltvorrichtung  durchsetzt. Oberhalb des Armes 14 ist auf dem  Zapfen 13 ein Teller 16, z. B. durch eine Schraube  befestigt.

   Der Tragarm 14 ist mit einem Lagerauge  17 zwischen den Gabelaugen 5 des Gehäusedeckels  3 ebenfalls an der Achse 6     angelenkt,    und das Ge  wicht von Tragarm 14 samt Trommeldeckel 10 ist  durch eine beim Schliessen des Armes 14 und des    Deckels 10 gespannte Ausgleichsfeder 18 nahezu  ausgeglichen.  



  Der im Kopf des Tragarmes 14     verschiebliche     Schubkeil 15 ist bei geöffnetem Gehäusedeckel 3  durch einen um die Achse 19 schwenkbaren Winkel  hebel 20 aus der in     Fig.    2 in ausgezogenen Linien  dargestellten Lage in eine in     Fig.    2     strichpunktiert     dargestellte Lage verschiebbar.  



  Die im wesentlichen vom Schubkeil 15 und dem  Winkelhebel 20 zur Verschiebung des Schubkeiles 15  gebildete Schaltvorrichtung lässt den Tragarm 14  wahlweise in eine Kupplungsstellung mit dem Trom  meldeckel 10 oder diesen durch Entkupplung vom  Tragarm in eine mit der Trommel 9 frei drehbeweg  liche Stellung überführen. Durch Anheben des Win  kelhebels 20 zur Verschiebung des Schubkeils 15  werden über dessen Schrägfläche 21 im Kopf des  Tragarmes 14 lotrecht verschiebbare     Druckbolzen    22  beiderseits des     Deckelzapfens    13 verschoben.

   Im Ver  lauf des Schalthubes legen sich die oberen Stirn  flächen dieser     Bolzen    gegen die     Unterfläche    des auf  dem Deckelzapfen 13 befestigten Tellers 16 an und  drücken dann im weiteren Verlauf des Schalthubes  den Schubkeil 15 mitsamt dem ihn führenden Kopf  des Tragarmes 14 nach unten. Hierbei setzt sich eine  unten am Kopf des Tragarmes 14 angebrachte     Ko-          nuskupplungshälfte    23 auf eine am Fuss des Zapfens  13 vorgesehene     Gegenkupplungshälfte    24 des Trom  meldeckels 10.  



  Der Schubkeil 15 trägt eine nach hinten rei  chende Schaltschiene 25, deren Enden in Gabelaugen  26 auslaufen. In die Gabel greift eine zweckmässig  am Arm 14 durch eine oder zwei Traglaschen ge  führte Stange 27 ein. Die Schiene 25 und die Stange  27 sind durch einen Stift 28 in der Schiene 25 und  ein Langloch 29 in der Stange 27 so miteinander ver  bunden, das eine Mitnahme der Stange 27 erst gegen  Ende des Schalthubes erfolgt, so dass von der Stange  27 ein unter Wirkung einer Feder 30 stehender  Sperriegel 31 erst aus einer     Verriegelungsrast    32 am       Zentrifugengehäuse    2 gelöst wird, wenn die Berüh  rung der Kupplungshälfte 23 des Armes 14 mit der       Gelenkkupplungshälfte    24 am Trommeldeckel 10 be  reits erfolgt ist.

   Dadurch ist verhindert, dass der  Tragarm 14 unter Wirkung der Ausgleichsfeder 18  für Arm 14 und Trommeldeckel 10 schon den Arm  allein abheben kann, bevor dieser mit dem Trommel  deckel gekuppelt ist. Nach der Kupplung des Armes  14 mit dem Deckel 10 kann nach Ausrücken der  Riegel 12 der Arm mit dem Trommeldeckel vermöge  der das Gewicht beider Teile in der Schliesstellung  nahezu auszugleichenden Feder 18 leicht geöffnet  werden.  



  Nach     Schliessen    des Trommeldeckels 10 werden  zunächst die Riegel 12 in Eingriff mit dem Verstär  kungsring 11 der     Zentrifugentrommel    gesetzt. Dann  wird durch Niederdrücken des Winkelhebels 20 der  Schubkeil 15 zurückgeschoben, wodurch die Druck  bolzen 22 von dem Teller 16 abgehoben und der  Sperriegel 31 unter der     Wirkung    der Feder 30 in      die     Verriegelungsrast    32 am     Zentrifugengehäuse    2  gelangt. Durch die Ausgleichsfeder 18 wird dabei der  Tragarm 14 mit der an seinem Kopf sitzenden Kupp  lungshälfte 23 von der     Gegenkupplungshälfte    24 et  was abgehoben, so dass der Trommeldeckel 10 vom  Tragarm entkuppelt und mit dem Trommelmantel 9  frei drehbeweglich ist.

   Darauf kann der Gehäuse  deckel 3 geschlossen werden.  



  Ein Schliessen des Gehäusedeckels 3 vor der     Ent-          kupplung    des Armes 14 vom     Trommeldeckel    10 ist  dadurch verhindert, dass der Winkelhebel 20 in der  Kupplungslage des     Tragarmes    14     mit    dem Trom  meldeckel in die     Schliessbahn    des Gehäusedeckels 3  vorsteht.

   Da üblicherweise der Antrieb der Zentri  fuge erst in Abhängigkeit vom völligen     Schliessen     des Gehäusedeckels 3 eingeschaltet werden kann, ist  durch den Winkelhebel 20 verhindert, dass die Zen  trifuge schon in Betrieb gesetzt werden kann, ehe  der Trommeldeckel 10 vom Tragarm 14 entkuppelt  ist.     Natürlich    lässt sich mit der Schaltvorrichtung für  den Schubkeil 15 gegebenenfalls auch die Verstellung  der Riegel 12 für die Festlegung des Trommeldeckels  10 im Verstärkungsring 11 des Korbmantels verbin  den und so     zwangläufig    mit der Entkupplung des  Trommeldeckels 10 vom Tragarm 14 die Verriege  lung des Trommeldeckels 10 durch die Riegel 12 im  Verstärkungsring 11 bzw.

   umgekehrt durch die  Kupplung des Trommeldeckels mit dem Tragarm das  Lösen der Riegel von der Trommel     durchführen.     



  In den     Fig.    5 und 6 sind die beiden Schaltstellun  gen der Entkupplung des Tragarmes 14 vom Trom  meldeckel 10 bzw. der Kupplung mit dem Trommel  deckel wiedergegeben.  



  Das Öffnen und Wiederschliessen der Zentrifuge  vollzieht sich folgendermassen  Wie in     Fig.    1 veranschaulicht ist, ist auf dem  Teller 16 des Deckelzapfens 13 eine Fliehsicherung  33 aufgesetzt, die durch eine Haube 34 abgedeckt  ist. Nach Abschalten des Antriebsmotors 8 und nach  Auslaufen der Zentrifuge und dadurch bedingtem  Rückfedern der Fliehgewichte lässt sich der Gehäuse  deckel 3 des     Zentrifugengehäuses    öffnen. Durch     an-          schliessendes    Anheben des Winkelhebels 20 wird  durch den Schubkeil 15 der Tragarm 14 mit dem  Trommeldeckel 10 gekuppelt. Dabei wird gegen  Ende des Schalthubes der Sperriegel 31 gegen die  Wirkung der Feder 30 von der Rast 32 abgehoben  und somit der Arm 14 vom Gehäuse 2 entriegelt.

    Nach Ausrücken der Riegel 12 aus dem Verstär  kungsring 11 des Trommelmantels 9 kann nunmehr  auch der Trommeldeckel 10 geöffnet werden.  



  Nach Entladen und     erneuteni    Beladen der Zen  trifugentrommel wird der Tragarm 14     mit    dem da  mit gekuppelten Trommeldeckel 10 gesenkt. Darauf  werden die Riegel 12 in den Verstärkungsring 11  des Trommelmantels eingerückt. Durch     anschliessen-          des        Abwärtsdrücken    des Winkelhebels 20 wird der  Schubkeil 15 zurückgeschoben, wodurch der Trom  meldeckel vom Tragarm entriegelt wird und der    Sperriegel 31 in die     Verriegelungsrast    32 am Zen  trifugengehäuse 2 einfällt.

   Die Ausgleichsfeder 18 für  Tragarm 14 samt Trommeldeckel 10 hebt dabei den  Tragarm 14 zu der durch die Rast 32 des     Sperr-          riegels    31 am     Zentrifugengehäuse    2 bestimmten  Höhe an, wodurch die Kupplung 23, 24 gelüftet wird  und der Trommeldeckel 10 mit dem Zapfen 13 für  die Drehung mit der Trommel 9 frei drehbar in der       Ausnehmung    des Schubkeiles 15 und des Tragarm  kopfes     liegt.    Darauf kann der Gehäusedeckel 3 ge  schlossen und der Motor 8 zum Antrieb der Zentri  fuge eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zentrifuge mit senkrechter Antriebswelle, auf klappbarem Gehäusedeckel und aufklappbarem Trommeldeckel, der in einem Verstärkungsring des Trommelmantels gegen selbsttätiges Lösen verriegel- bar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10) der Trommel (9) für die öffnungs- und Schliess- bewegungen an einem am Zentrifugengehäuse (2) schwenkbar angelenkten Tragarm (14) aufgehängt und zwischen dem Trommeldeckel (10) und dem Tragarm (14) eine Schaltvorrichtung (15)
    angeordnet ist, mit der wahlweise der Trommeldeckel (10) in eine mit der Trommel (9) gegenüber dem Tragarm (14) frei drehbewegliche Stellung oder aber in eine Kuppelstellung mit dem Tragarm (14) für das Öffnen des vom Trommelmantel (9) entriegelten Trommel deckels (10) überführbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zentrifuge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tragarm (14) samt dem Trommeldeckel (10) durch eine Gegenkraft (18) aus geglichen ist, und bei der Entkupplung des Trommel deckels (10) vom Tragarm (14) der letztere gleich zeitig gegen eine Öffnungsbewegung unter der Aus gleichskraft (18) durch einen Riegelhebel (31) am Zentrifugengehäuse (2) festlegbar ist, der bei der Schaltbewegung zur Kupplung des Trommeldeckels (10) mit dem Tragarm (14) zwangläufig aus einer Verriegelungsrast (32) ausgerückt wird.
    2. Zentrifuge nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt vorrichtung einen im Kopf des Tragarmes (14) durch einen Winkelhebel (20) verschiebbaren Schubkeil (15) aufweist, der in der einen, der freien Drehstel lung des Trommeldeckels (10) entsprechenden Schaltstellung dem Tragarm (14) unter Wirkung sei ner durch eine Feder (18) erzeugten Gewichtsaus gleichs- und Öffnungskraft ein Abheben vom Trom meldeckel (10) bis in die durch den Riegelhebel (31) begrenzte Höhenlage gestattet, und der in der an deren, der Kupplungsstellung des Trommeldeckels (10) mit dem Tragarm (14) entsprechenden Schalt stellung lotrecht verschiebliche Druckbolzen (22) verstellt, die sich gegen die Unterfläche eines Tel lers (16)
    auf einem Kopf des Tragarms (14) und den Schubkeil (15) frei durchsetzenden zentrischen Dek- kelzapfen (13) anlegen und anschliessend den Trag arm (14) mit einer an der Unterfläche seines Kopf endes vorgesehenen Konuskupplungshälfte (23) an eine den zentrischen Deckelzapfen (13) an seinem Fuss abschliessende Gegenkupplungshälfte (24) an pressen.
    3. Zentrifuge nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkeil (15) mit einer nach hinten verlängerten Schiene (25, 27) versehen ist, die bei der Verschie bung des Schubkeiles (15) in die den Tragarm (14) mit dem Trommeldeckel (10) kuppelnde Schaltstel lung den den Tragarm (14) am Gehäusemantel (2) festlegenden Riegelhebel (31) ausrückt. 4.
    Zentrifuge nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsschiene (25, 27) zwischen Schubkeil (15) und Riegelhebel (31) aus zwei Teilen besteht, wovon der eine ein Langloch (29) und der andere einen darin geführten Bolzen (28) aufweist, damit der Riegelhebel (31) selbst erst nach Kupplung des Tragarms (14) mit dem Trom meldeckel (10) ausgerückt wird. 5.
    Zentrifuge nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienungshebel (20) für die Schaltvorrichtung (15, 19) für die Kupplung oder Entkupplung des Trommeldeckels (10) mit oder vom Tragarm (14) so angeordnet ist, dass nur in der vom Tragarm (14) entkuppelten Stellung des Trommeldeckels (10) der Gehäusedeckel (3) der Zentrifuge geschlossen und die vom Schliessen des Gehäusedeckels (3) abhän gige Einschaltung des Antriebes (8) der Zentrifuge vorgenommen werden kann. 6.
    Zentrifuge nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Teller (16) des zentrischen Deckelzapfens (13) eine den Gehäusedeckel (3) der Zentrifuge durchsetzende, durch eine Haube (34) abgedeckte Fliehsicherung (33) zur Verhinderung des Öffnens des Gehäusedeckels (3) bei noch umlaufender Trom mel (9) vorgesehen ist.
CH361540D 1957-06-15 1958-06-12 Zentrifuge, insbesondere für Wäsche CH361540A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1995034382A1 (en) * 1994-06-15 1995-12-21 Massachusetts Institute Of Technology Locking centrifuge rotor cover assembly
DE102014008256A1 (de) * 2014-06-06 2015-12-17 Thermo Electron Led Gmbh Zentrifuge mit automatisch öffnendem Rotordeckel

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DE102014008256B4 (de) 2014-06-06 2018-10-25 Thermo Electron Led Gmbh Zentrifuge mit automatisch öffnendem Rotordeckel

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