CH361557A - Markierungsetikette zur zeitweiligen Kennzeichnung von zu reinigenden Wäschestücken - Google Patents

Markierungsetikette zur zeitweiligen Kennzeichnung von zu reinigenden Wäschestücken

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CH361557A
CH361557A CH361557DA CH361557A CH 361557 A CH361557 A CH 361557A CH 361557D A CH361557D A CH 361557DA CH 361557 A CH361557 A CH 361557A
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CH
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thermoplastic
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needle
label
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Meyer Hans
Meyer Peter
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Polymark Int Ltd
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/04Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps to be fastened or secured by the material of the label itself, e.g. by thermo-adhesion

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Markierungsetikette      zur      zeitweiligen      Kennzeichnung   von zu    reinigenden      Wäschestücken   Die    Erfindung      betrifft   eine    Markierangsetikette   zur zeitweiligen    Kennzeichnung   von    zu      reinigenden   Wäschestücken, an denen die    Etikette   durch    Wärme   und Druck    befestigbar   ist.

      Ferner      betrifft      die      Erfin-      dung   ein    Verfahren   zur    Herstellung      einer   solchen Markierungsetikette. 



  Die    Markierungsetikette   nach der Erfindung ist    dadurch      gekennzeichnet,   dass sie    teilweise   aus thermoplastischen und    teilweise   aus    nicht      thermoplastischen   Garnen besteht und ein    Kettengewirk   ist. Das erfindungsgemässe    Verfahren   ist dadurch    gekennzeich-      net,   dass die    Markierungsetiketten   von einem Band durch einen    Schnitt      quer   zur    Bandlängsrichtung,   abgetrennt werden. 



  Zwei    Ausführungen   einer    kettengewirkten   Materialbahn für    Markierungsetiketten   gemäss der Erfindung werden als    Ausführungsbeispiele   in der Zeichnung gezeigt. 



     Fig.   1    zeigt   eine einfache mit zwei    Legeschienen      kettengewirkte      Materialbahn,   wie sie von der Rückseite aussieht. 



     Fig.   2 zeigt dieselbe Ansicht wie    in      Fig.   1, wobei aber Garne der einen Legeschiene so um eine Nadel gelegt sind, dass keine    Maschenbildung   zustande kommt. 



  Nachfolgend wird bei der Erläuterung der verschiedenen Bindungsarten    jeweils   nur    eine      einzelne      Leitnadel   (Lochnadel) .jeder Legeschiene in    Betracht      gezogen.   



  Die in    Fig.   1    gezeigte      Materialbahn   wird    mit   zwei Leitnadeln erzeugt,    die   sich abwechselnd    in      ent-      gegengesetzten   Richtungen bewegen,    und   zwar um jeweils eine    Nadelteilung.   Die vordere    Leitnadel   führt die Kettengarne 3 zu, während die hintere Leitnadel die Garne 4 bzw. 5 zuführt. Im gezeigten Beispiel können    die   Garne 3 und 4 aus nicht thermoplastischen Garnen, z. B. aus Baumwolle bestehen,    wäh.      rend   die Garne 5 aus    thermoplastischem   Material, wie z. B.    Zellulos,eazetat   bestehen.

   Es ist ersichtlich, dass für die    hintere      Leitnadel   zwei Baumwollgarne 4 zwischen    anliegenden   Paaren von    Azetatgar-      nen   5 liegen. Diese Garnanordnung    dehnt   sich    über   die Breite der    Materialbahn   aus. 



  Das Wirkverfahren erfolgt in    übereinstimmung   mit der    normalen      Kettenwirkpraxis,      indem   die hinteren Nadelgarne 4 und 5 zuerst in    einer   Richtung so verschoben werden, dass sie die Nadeln nach dem    überlappvorgang      unterl'appen,   wobei die Nadeln die Maschen 41, 51 bilden. Die    Leitnadel   bewegt sich    in   der    entgegengesetzten   Richtung, worauf die    Ma-.   schen im nächsten Vorgang gebildet werden und sich die    Leitnadel      zurückbewegt   usw.

   Ein    ähnlicher   Vorgang erfolgt bei den    Garnen   3,    die   von    der      Vorder-      leitnadel      zugeführt   werden, die sich in jedem    Falle   in    entgegengesetzter      Richtung   zur hinteren Nadel bewegt, um das    Wechselkreuzmuster   zu    erzeugen,   das    in      Fig.   1    gezeigt   wird. Dabei sind aber die von den    Garnen   3 gebildeten Maschen nicht sichtbar, da sie auf der gegenüberliegenden Fläche der Materialbahn, das heisst also hinter den    Maschen   41, 51 liegen. 



  Die    verbindenden   Teile 32    der   Garne 3 kreuzen zwischen deren Maschen diagonal über die    Verbin-      dungsteile   42, 52 der Garne 4 bzw. 5 der    hinteren   Leitnadel.    Somit   besteht jede Masche    aus   vorderen und hinteren    Leitnadelgarnen   3, 4 bzw.

   3, 5, die heraufgezogen werden, um    einte      Masche   zu bilden, von denen, wie    in   der Zeichnung    dargestellt,   auf der    Rückseite   nur die hinteren    Leitnadelgarne   sichtbar sind,    während   die vorderen    Leitnadelgarne   3 an der Vorderseite des    Stoffes      liegen   und    somit   nicht in dem    Maschengebilde   sichtbar    sind,   obgleich sie bei 31 an der    rechten      Kante   des Stoffes angezeigt werden, wo die Maschen    unvollständig   

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 sind,

   da diese Kante als Saumleiste angesehen werden    kann.   Auf solche Weise gewirkte Ware neigt nicht zum Ausfransen, wenn sie    geschnitten   wird und unterliegt    keiner   übermässigen Dehnung. 



  Soweit es die    thermoplastischen   Garne 5 anbelangt, so werden diese durch die nicht thermoplastischen    Vordernadelgarne   3    durchkreuzt,   woraus sich eine verhältnismässig kleine    Freilegung   der thermoplastischen Garne ergibt und die zufriedenstellenden Bedingungen für jene    Fläche      schafft,   die gemäss    Fig.   1 als die    Haftfläche   auf einen Artikel verwendet werden soll. 



  Die .gegenüberliegende Vorderfläche der Materialbahn, welche hauptsächlich aus    Maschen   der vorderen Nadelgarne 3 besteht, schafft eine ausreichende    Oberfläche      für   die    Aufnahme      gedruckter   Markierungen, die für    Kennzeichnungszwecke   vorzusehen    sind.   



  In der    Wirktechnik   wird die    in      Fig.   1 gezeigte    Meterware   gewöhnlich als     Tricot -Stoff   bezeichnet, aber es sind auch andere Warenarten    vorstellbar.   Zum Beispiel kann    eine       Charmeuse -Ware   verwendet    werden,   bei welcher die    hinteren      Leitnadeln   thermoplastische und nicht    thermoplastische   Garne 5 und 4 in    abwechselnder   Reihenfolge,    gemäss      Fig.   1, zuführen und die    gleichen   Bewegungen ausgeübt werden.

   Dabei unterlaufen aber die Vordernadelgarne 3    nacheinander      zwei      Nadelabstämd'e   in entgegengesetzten Richtungen bei    aufeinanderfolgenden   Gängen,    anstatt,   dass sie um einen    Nadelabstand   bei jeder Maschenreihe verschoben werden. In jedem Fall kann die vordere    Leitnadel   die Garne 4 bzw. 5 tragen, während die    hintere   Leitnadel die Garne 3 trägt. 



     Fig.   2 zeigt eine    Ausführungsart,   in welcher die vorderen Leitnadeln mit thermoplastischen Garnen 5 und nicht thermoplastischen Garnen 4 durchzogen    sind,   die wie    in      Fig.   1 angeordnet sind. Die    Leit-      nadel   bewegt sich im Bereich einer Nadelteilung während aufeinanderfolgender Maschenreihen wechselweise in    entgegengesetzten   Richtungen. Die    hintere   Leitnadel legt    lediglich      zusätzliche   Garne 6, die in das Stoffgefüge    eingefügt   werden, ohne dass sie um die Nadeln so .herumgelegt werden, dass Maschen aus ihnen gebildet werden.

   Solche    zusätz-      lichen      Garne   6 geben auf diese    Weise   dem Stoff zusätzliche    Stabilität.   Sie können deswegen gelegt werden, weil die    hintere   Leitnadel Bewegungen nacheinander in entgegengesetzten Richtungen bei abwechselnden    Maschenreihen   ausführt, die sich aus den Garnen 6 ergeben, die rückwärts und vorwärts über das Gewirk    gelegt   werden.

   Jede    Verschiebung   kann in der    Reihenfolge   von 4, 5 oder 6    Nadelteilun-      gen   erfolgen, und die    Garne   6 werden in die Materialbahn bei    verhältnismässig   weiten    Abständen   eingegeben (etwa    in   dem    Umfang   von    beispielsweise   4, 5 oder 6 Nadelteilungen), so dass, da jedes Garn in den    Stoff   bei    aufeinanderfolgenden      seitlichen   Verschiebungen gelegt wird, es seitlich nahe an jener Stelle    läuft,   an    der   es das    anliegende   Garn    trifft   (vom Stoff aus quer    gesehen),

     bevor der    Wirkzyklus   vollendet wird, um dadurch diese seitlich aufgelegten Garne in diesen Wirkgang einzufügen, bevor die Umkehr der    Bewegung   der Leitnadeln erfolgt, worauf dann die nächste Länge der Garne 6 in den Stoff gelegt wird. Die Bewegung erfolgt so, dass jedes    eingelegte      Garn   quer so weit getragen wird, dass der Wendepunkt des anliegenden Garnes erreicht wird. Diese Wendepunkte werden bei 61 in    Fig.   2 gezeigt, und    es   ist    ersichtlich,      d'ass   diese Punkte, die zu    einem   eingelegten Garn 6 gehören, verhältnismässig eng an den    Wendepunkten   der anliegenden    eingelegten      Garne   liegen. 



  Die eingelegten Garne können zweckmässig aus nicht    thermoplastischem   Material bestehen, und sie können von unterschiedlicher Dicke sein gegenüber dem    Garn   4 oder 5. 



  In jeder der    Fig.   1 und 2 sind die    thermoplasti-      schen   Garne 5    mit   einem Abstand von zwei nicht thermoplastischen Garnen zwischen ihnen gezeigt worden. Die Reihenfolge über die ganze Kette besteht somit aus einem thermoplastischen    Garn,   zwei nicht    thermoplastischen      Garnen,   einem    thermopla-      stischen   Garn usw. Es können aber auch andere Anordnungen angenommen werden.

   So können mehr als zwei    nicht   thermoplastische Garne zwischen anliegenden Paaren von thermoplastischen Garnen verwendet werden, die    thermoplastischen   Garne können wegen der    Einschussvorrichtungen   von verschiedener Dicke sein oder unter verschiedener Spannung gewirkt werden, als die nicht    thermoplastischen   Garne. Zu diesem Zweck können die thermoplastischen    Garne   gesondert von den nicht thermoplastischen Garnen gebäumt werden. 



  Im    allgemeinen   beträgt der Anteil von    Zellu-      los@eazetatgarn,   das    an   der haftfähigen Oberfläche der    Markierungsetikette      freiliegt,   etwa 112 bis    1/65   oder in Anteilen des ausgelegten Garnes ausgedrückt, beträgt der Anteil. an thermoplastischem Material beispielsweise    1,:"4   bis 1;1s der Kettengarne, während der Rest aus nicht thermoplastischem Material besteht. 



  Es können auch Materialbahnen    erzeugt   werden, in denen sämtliche Garne, die auf eine    Leitnadel-      stange   aufgegeben werden, aus thermoplastischen    Garnen   bestehen, und in einigen Fällen könnte dies eine    Leitnadelstange   mit    teilweiser      Garnzuführung   sein.

   Solch eine Anordnung ist    dort   angebracht, wo die    thermoplastischen   Garne mit    unterschiedlicher      Spannung      gegenüber   den nicht thermoplastischen Garnen gewirkt werden sollen.    Infolgedessen   müssen ,die    thermoplastischen      Garne   aus diesem Grunde gesondert von den nicht thermoplastischen Garnen gebäumt werden. 



     Eine   andere    Materialbahn   könnte da geformt werden, wo eine    Leitnadel   oder eventuell beide    Leit-      nadeln   während mehrerer Maschenreihen    aufeinan-      derfolgemde      überlappungsbewegungen   in den betreffenden Richtungen ausführen, wonach die    über-ap-      pungsbewegungen   in der    Aufeinanderfolge   umgekehrt 

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 werden usw., um    ein      Zickzackmuster   zu ergeben.

   Eine    Leitnadel   könnte auf diese Weise arbeiten, während    eine   andere Leitnadel    lediglich   ein oder    zwei   aufeinanderfolgende Nadelteilungen in gegenüberliegenden    Richtungen   auf    aufeinanderfolgenden   Maschenreihen    überlappt.   Die aufeinanderfolgenden    Überlappungsbewegungen      können      in   einigen    Fällen   die Garne    quer   über die gesamte    Breite   des Gestrickes tragen. 



  Es könnte beispielsweise auch ein     Charmeuse -      Stoff      erzeugt   werden, in dem beide    Leitnadelstangen      thermoplastische   Garne führen, die    mit   nicht thermoplastischen Garnen    wechseln   und so gewählt werden, um der späteren    Markierungsetikette   die geforderten Eigenschaften    bezüglich   Haftung zu verleihen, während auf der gegenüberliegenden,

   der    Kennzeich-      nung   dienenden Fläche des    Gewebes      zusätzliche      Garne   entweder durchwegs aus nicht    thermoplasti-      schen   Garnen oder    teilweise   aus    thermoplastischen      Garnen   und-    teilweise   nicht    thermoplastischen   Garnen eingelegt werden    können.   



  Die Anwendung des    Kettenwirkverfahrens      zum      Herstellen   von späteren    Markierungsetiketten   hat den weiteren Vorteil, dass es leicht möglich ist, innerhalb der Materialbahn    Abgrenzungen      vorzunehmen,   die    andersartige   Eigenschaften haben.

      Beispielsweise   können die    thermoplastischen   Garne derart    in   die Bahn hineingewirkt werden, dass,    wenn   die Wirkware in verhältnismässig schmale Bänder geschnitten    wird,   jedes Band mit einem Kantenteil versehen ist, der frei von    thermoplastischem   Material ist, wodurch an der daraus geschnittenen Markierungsetikette    eine      Abzugslasche      gebildet   wird, die nicht haftet. 



  Solche Bahnen haben auch den Vorzug,    dass   sie zum Führen der    Trennmesser   verwendet werden können. Weiter ist es    leicht   möglich, auf    Kettenwirk-      maschinen   bereits    getrennte   Streifen oder Bänder zu erzeugen. Um dies    zu   tun,    erhalten   in Abständen    voneinander      gesetzte      Nadeln   keine Garne. Auf diese Weise    bilden   die    Nadeln,   auf jeder Seite der besagten    Nadel      Saumleisten   im Gewirk,    wodurch      gesondert      Bänder   oder Streifen    gebildet   werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Markierungsetikette zur zeitweiligen Kennzeichnung von zu reinigenden Wäschestücken, an ,denen die Etikette durch Wärme und Druck befestig bar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Etikette teilweise aus thermopllastischen und teilweise aus nicht thermoplastischen Garnen besteht und, .ein Ket- tengewirk ist.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer Markierungs- etikette nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass diese von einem Band durch einen Schnitt quer zur Bandlängsrichtung abgetrennt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Markierungsetikette nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Kettengewiik nur aus Keagarnen besteht und einlagig ist. 2. Markierungsetikette nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der auf einer Fläche blossliegenden thermoplastischen Garnen grö- sser ist als auf der gegenüberliegenden Fläche. 3.
    Markierungsetikette nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine von thermoplasti- schen Garnen freie Randpartie vorhanden ist, zwecks Bildung einer nichtklebenden Abzugslasche. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Band mit in Längsrichtung verlaufenden Bahnen versehen wird, die frei von thermoplastischen Garnen sind, zwecks Bildung von klebfreien Abzugslaschen.
CH361557D 1956-12-17 1957-12-13 Markierungsetikette zur zeitweiligen Kennzeichnung von zu reinigenden Wäschestücken CH361557A (de)

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