CH361563A - Antrieb für ein Rührwerk - Google Patents

Antrieb für ein Rührwerk

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CH361563A
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CH
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agitator
drive
coupling
actuating device
drive wheel
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Inventor
Dempfle Max
Original Assignee
Ciba Geigy
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/10Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable only axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description


      Antrieb        für        ein        Rührwerk       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Antrieb für ein Rührwerk, wie solche in grossem  Umfang in chemischen Laboratorien verwendet wer  den.  



  In chemischen Laboratorien ist es gebräuchlich,  die grosse Anzahl der dort gegebenenfalls erforder  lichen Rührwerke von einer gemeinsamen Antriebs  quelle aus zu betreiben. Der Antrieb erfolgt dabei  durch     Transmissionsvorgelege    mit Lederriemen,  Ledersaiten oder ähnlichem. Da die Antriebsvorrich  tung dauernd läuft, ist es notwendig, zum Ausser  betriebsetzen eines einzelnen Rührwerkes den Leder  riemen abzuwerfen. Es sind auch     ausrückbare    Kupp  lungen bekanntgeworden, bei welchen. die Rühr  werkswelle mit dem Antriebsrad durch eine Klauen  kupplung verbunden     ist,    welche durch axiales Ver  schieben der     Rührwerkswelle    ein- und ausgekuppelt  werden kann.

   Dies hat den Nachteil, dass     innerhalb     des Gefässes zusätzlich Raum vorgesehen werden muss,  um die axiale Bewegung der     Rührwerkswelle    und des       Rührers    beim Ein- und Auskuppeln zu     ermöglichen.     



  Die     vorliegende    Erfindung soll Abhilfe schaffen.  Sie     betrifft    einen Antrieb für Rührwerke für Labora  toriumszwecke und ist dadurch gekennzeichnet, dass  die den     Rührer    tragende     Rührwerkswelle    axial unbe  weglich gelagert ist, und dass zwischen Rührwerks  welle und Antriebsrad eine Kupplung vorgesehen  ist, welche durch eine nicht an der Drehung teil  nehmende Betätigungsvorrichtung ausser und in       Eingriff    gebracht werden kann.

   Ausführungsbeispiele  der vorliegenden Erfindung werden in der beiliegen  den Zeichnung erläutert, wobei       Fig.    1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel mit  einer     hülsenartigen        Betätigungsvorrichtung    und die       Fig.    3 ein weiteres Beispiel mit einer hebelarti  gen Betätigungsvorrichtung darstellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung im     Schnitt    und Aufriss. Die gesamte Ein-         richtung    ist in einem Lagergehäuse 1     angeordnet,     welches     zur    Montage im Laboratorium eine waag  rechte Tragstange 2 aufweist.     Innerhalb    des Ge  häuses 1 drehbar gelagert befindet sich der durch  bohrte Lagerkörper 3, welcher in seiner     Mantelfläche     eine Nut 4 aufweist. In diese Nut greifen zwei Ma  denschrauben 5 ein und     verhindern    ein     axiales    Ver  schieben des Lagerkörpers 3.

   Der Lagerkörper 3       nimmt    in seiner Bohrung 6 die Welle 7 des     Rührers     8 auf, welche mittels der     Rändelmutter    10 und des       Klemmstückes    12 im Lagerkörper 3 in beliebiger  Höhenlage festgeklemmt werden kann. Die von unten  auf ein Gewinde des Lagerkörpers 3     aufgeschraubt     Hülse 11     ermöglicht    es, beim Anziehen der     Rändel-          mutter    10 den Lagerkörper 3 festzuhalten. Im Be  triebszustand, das heisst nach dem Festklemmen, ist  die den     Rührer    tragende     Rührwelle    gegenüber dem  Tragkörper 1 in axialer Richtung unbeweglich.  



  Im Lagergehäuse 1 läuft ferner der Lagerkörper  14, welcher oben die     Rillenscheibe    16 zum Anschluss  an das     Vorgelege    der Antriebsvorrichtung be  sitzt. Die Scheibe     besitzt    mehrere     Rillen    18 mit  verschiedenem Durchmesser zur Einstellung ver  schiedener Umdrehungszahlen. Der Lagerkörper 14  ist im Gehäuse 1 nicht fixiert, kann also in axialer  Richtung verschoben werden. Der Lagerkörper 14  weist, wie der Lagerkörper 3, eine Bohrung auf,  welche so weit ist, dass die     Rührerwelle    7 ohne     Be-          rührung    durch ihn hindurchgeführt werden kann.  



       Zwischen        Rührwerkswelle    und Antriebsrad ist  eine Kupplung angeordnet. Darstellungsgemäss sind  die obere Stirnfläche des Lagerkörpers 3 und die  untere Stirnfläche des Lagerkörpers 14 so ausgebil  det, dass sie     die        Teile    einer     ausrückbaren    Kupplung       bilden.    Der Lagerkörper 3 weist beispielsweise radiale  Nuten 13 auf, in welche entsprechende Vorsprünge  15 des Lagerkörpers 14 eingreifen können.

   Selbst  verständlich können auch andere gebräuchliche      Kupplungsvorrichtungen angewendet werden, bei  spielsweise auch eine durch eine Feder entsprechend  vorgespannte Reibungskupplung oder im auer  einfachsten Fall zwei     Mitnehmerfinger.    Das Aus  führungsbeispiel zeigt die besonders vorteilhafte  Ausgestaltung, bei welcher das     Transmissionsrad     axial verschiebbar gelagert und so ausgebildet ist,  dass es gleichzeitig den einen Teil der axial aus  rückbaren Kupplung     bildet.     



  Die Betätigung der Kupplung erfolgt durch eine  an der Drehung beim Rühren nicht     teilnehmende    Be  tätigungsvorrichtung, darstellungsgemäss eine aussen  auf dem Gehäuse gelagerte     Kupplungshülse    20. Diese       greift    mit einem     obern    Innenflansch 22 in die durch  Kupplungskörper 14 und     Rillenscheibe    16 gebildete  Ringnut 24. Gemäss der     Fig.    2 besitzt die Hülse 20  eine oder zwei     schraubenförmige    Kulissen 26, in  welchen die auf dem Gehäuse befestigten Stifte 28  laufen.

   Wird die Kupplungshülse 20 von Hand ge  dreht, so bewegt sich die Hülse 20 infolge der       schraubenförmigen    Führung in den Nuten 26 durch  die Stifte 28 in axialer Richtung. Die Länge und  Höhe der schraubenförmigen Nuten 26 sind dabei  so bemessen, dass in den Endlagen die durch die  Lagerhülsen 3 und 14 gebildete Kupplung ein- bzw.       ausgerückt    ist. Auf diese Weise kann der Antrieb  des     Rührers    durch einfaches Verdrehen der Hülse  20 ein- oder ausgeschaltet werden.  



  Das Ein- und Auskuppeln     erfolgt    im Gegensatz  zu den     vorbekannten    Anordnungen. ohne axiales  Verschieben der     Rührerwelle.    Dieses hat den Vor  teil, dass im Gegensatz zu den eingangs erwähnten  bekannten Vorrichtungen kein zusätzlicher Raum  für den durch das Auskuppeln verschobenen     Rührer     vorgesehen werden muss. Dies ist beim Rühren von  geringen Flüssigkeitsmengen in- kleinen Gefässen  oder in     sonstwie        beengten    Raumverhältnissen des  Rührwerkes von grossem     Vorteil,    da hier der     Rührer     in den vorhandenen Raum genau     eingepasst    werden  kann.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine     Variante    der Anordnung  der     Fig.    1 und 2. Innerhalb des     Lagergehäuses    31  ist mittels zweier Lager, beispielsweise der durch die  Abstandshülse 37 gehaltenen Kugellager 32, die  Hohlwelle 33 für den     Rührer    gelagert. Durch eine  Klemmschraube 34 auf dem untern, mit einem Ge  winde versehenen und konisch ausgebildeten Ende  36 kann wiederum die eigentliche     Rührerwelle    in  der Hohlwelle 33     in    beliebiger     Höhenlage    axial un  verrückbar festgeklemmt werden.

   Die Scheibe 35  dient dabei, wie die Hülse 11 der     Fig.    1 und 2, um  die Welle 33 während des Anziehens der Klemm  schraube 34 festzuhalten. Die Hohlwelle 33 setzt  sich oben ausserhalb des Gehäuses 31     fort    und trägt  frei drehbar und     axial    beweglich die     Rillenscheibe     38. Ein aufgesetzter Ring 40 verhindert das Ab  laufen der     Rillenscheibe    nach oben.     Rillenscheibe     38 und Hohlwelle 33     sind    so ausgebildet, dass sie  miteinander gekuppelt werden können.

   Zu diesem  Zweck weist die     Rillenscheibe    an der untern     Fläche       einen     Ringfortsatz    42 auf, welcher eine Anzahl ra  dialer Rillen 43     aufweist.    In diese können radial  am Umfang der Hohlwelle 33 angebrachte Stifte  44 eingreifen. Die     Rillenscheibe    38 ist auf der Hohl  welle 33 um ein     bestimmtes    Stück axial verschieb  bar, derart, dass beim Verschieben nach oben bis  zum     Anschlag    am Ring 40 die Stifte 44 ausser Ein  griff mit den     Rillen    43 im     Ringfortsatz    42 gebracht  werden.  



  An der Hülse 31 ist eine     Betätigungsvorrich-          tung    für die durch Rillen 43 und Stifte 44 gebildete  Kupplung befestigt. Sie besteht aus einem Hebel  46, welcher mit der Achse 47 in dem Laschen 48  drehbar gelagert ist, und welcher mit einer Druck  fläche 50, die bestimmt ist, gegen die Unterseite  der     Rillenscheibe    3 8     angepresst    zu werden. Die  Druckfläche ist exzentrisch zu Hebelachse 47. In  der dargestellten Ruhelage, in welcher die Kupp  lung zwischen     Rillenscheibe    und     Rührerwelle    ein  gerückt ist, so dass der     Rührer    läuft, berührt die  Druckfläche die     Rillenscheibe    nicht.

   Wird jedoch  der Hebel 46 hochgeklappt, so kommt die exzen  trische Druckfläche 50 mit der Unterseite der     Ri'llen-          scheibe    in     Berührung    und schiebt sie nach oben.  Die Stifte 44 kommen ausser Eingriff mit den  Rillen 43 des Ringes 42; der     Rührer    wird stillge  setzt, während die     Rillenscheibe    zusammen mit der       Transmission    leer weiterläuft.    Es sind selbstverständlich auch noch andere  Ausführungsformen für die Erfindung denkbar.

    Wesentlich ist lediglich, dass die in axialer Richtung  nicht verschiebbare     Rührerwelle    mit der Riemen  scheibe über eine Kupplung verbunden und so in  Betrieb oder ausser Betrieb gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antrieb für ein Rührwerk für Laboratoriums zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rührer tragende Rührwerkswelle axial unbeweglich gelagert ist und zwischen Rührwerkswelle und Antriebsrad eine Kupplung vorgesehen ist, welche durch eine nicht an der Drehung teilnehmende Betätigungsvor richtung ausser und in Eingriff gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Antriebsrad axial verschieb bar gelagert ist und den ausrückbaren Teil der Kupp lung bildet. 2.
    Antrieb gemäss Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung aus einer an der Drehung nicht teilnehmenden Hülse besteht, welche beim Verdrehen mittels einer Schraubenführung in axialer Richtung verschoben wird und dadurch das Antriebsrad mitnimmt. 3. Antrieb gemäss Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung ein mit einem Nocken versehener Hebel bildet, dessen Nockenfläche bei der Betätigung gegen das Antriebs rad drückt.
CH361563D 1958-02-04 1958-02-04 Antrieb für ein Rührwerk CH361563A (de)

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CH361563D CH361563A (de) 1958-02-04 1958-02-04 Antrieb für ein Rührwerk

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2629886A1 (fr) * 1988-04-07 1989-10-13 Gutbrod Werke Gmbh Embrayage, en particulier pour l'embrayage de roue individuelle de tracteurs a gazon, motoculteurs et appareils combines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2629886A1 (fr) * 1988-04-07 1989-10-13 Gutbrod Werke Gmbh Embrayage, en particulier pour l'embrayage de roue individuelle de tracteurs a gazon, motoculteurs et appareils combines

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