CH361611A - Backenbremse an einem Elektromotor - Google Patents
Backenbremse an einem ElektromotorInfo
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Description
Backenbremse an einem Elektromotor Die Erfindung bezieht sich auf eine Backenbremse an einem Elektromotor.
Bei den an sich bekannten Backenbremsen für Elektromotoren wird üblicherweise die Bremsbacke über ein magnetisierbares Teil betätigt, das vom Motorfeld beeinfl!usst wird. Um diese Einwirkung des Feldes in einwandfreier Weise zu erreichen, ist es dabei üblich, das Statorblechpaket zu verlängern und innerhalb desselben das magnetisierbare, häufig segmentartig ausgebildete Teil anzuordnen.
Durch die Verlängerung des Statorpaketes ergibt sich jedoch ein Mehraufwand an Statorblechen und an Leitun gen, dem keine Leistungssteigerung des Motors ge genübersteht. Im Gegenteil, es entstehen Wirbel stromverluste, durch die eine Erwärmung eintritt, und diese Erwärmung muss durch einen grösseren Motor ausgeglichen werden.
Für die Übertragung der Bewegung des magneti- sierbaren Teils auf die Bremsbacke wird bei dieser Konstruktion ausserdem ein verhältnismässig kompli ziertes übertragwngsgestänge benötigt.
Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen die Bremse durch den Anker eines Elektromagneten betätigt wird, doch sind diese Konstruktionen in der Weise ausgebildet, dass zwischen dem Elektromagne ten und der Bremse Übertragungshebe1, und über tragungsgestänge angeordnet sind, die eine sperrige und störanfältige Bauweise ergeben.
Diese Nachteile der bekannten Konstruktionen sind bei der Backenbremse an einem Elektromotor mit einem auf der Motorwelle fest angeordneten Bremsring und einer mit diesem zusammenwirken den, nicht umlaufenden Bremsbacke, die mit einem Anker verbunden ist,
der unter der Wirkung eines stationären Elektromagneten geigen die Wirkung einer Bremsfeder zusammen mit der Bremsbacke nach innen bewegbar ist, gemäss der Erfindung dadurch vermieden, @dass die Bremsbacke um einen, vorzugs weise am Lagerschild befestigten, stationären Bolzen schwenkbar ist und der Anker und der Elektro- magnet mit seinen Polen sich in Umfangsrichtung erstrecken,
wobei der Elektromagnet vorzugsweise ausserhalb am Lagerschild befestigt ist. Durch diese Konstruktion fallen alle Übertragungsglieder weg, und es wird damit eine einfache und betriebssichere Bremseinrichtung geschaffen. Vorteilhaft kann es sein, wenn der Anker um eine zur Motorachse paral lele Mittelachse schwenkbar an der Bremsbacke an geordnet ist.
Eine besonders günstige Lagerung des Ankers ergibt sich, wenn der Anker in eine Aussparung der Bremsbacke eingreift, und um dies zu ermöglichen, kann die Bremsbacke beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Der Anker wird dann vorteil haft auf einem Stift schwenkbar gelagert,
der seiner- seits in den Schenkeln der Bremsbacke gelagert oder mit diesen starr verbunden ist. Dabei kann es zweck mässig sein, wenn der Anker in Anpassung an die Form der Bremsbacke, ungefähr segmentförmig ist.
Zur Vereinfachung der Konstruktion ist es gün stig, den Elektromagneten am Lagerschild, beispiels- weise auf dem Lagerträger, starr zu befestigen, und auch die Bremsbacke kann am Lagerschil'd um, eine Ebene senkrecht zur Motorachse schwenkbar ange- ordnet sein..
Eine besonders günstige Konstruktion ergibt sich, wenn die Bremse ausserhalb des Lagerschildes ange ordnet ist. Zu diesem Zweck ist in @diesem Fall. die Motorwelle entsprechend verlängert, und auf der Verlängerung kann dann, eine Bremstrommel befe stigt sein, deren Umfangsteil den Bremsring bildet.
Im Innern der Trommel sind dann die übrigen, zur Bremse gehörenden Teile angeordnet. Eine solche Bremse ist von aussen her besonders Seicht zugäng- lich, und die einzelnen Teile der Bremse können leicht repariert und ausgewechselt werden, ohne dass ,das Lagerschild des Elektromotors abgenommen zu werden braucht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Eindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Elektromotor mit einer erfindungs gemässen Bremse in ' Seitenansicht, wobei einzelne Teile, insbesondere solche der Bremse, aufgebrochen sind, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fi;g. 3 eine Variante der Lagerung des Ankers.
Inder Fig. 1 ist nur der rechte Teileines Elektro motors dargestellt, und es ist der Gehäusemittelteil des Motors mit 10 und das gemäss Fig. 1 rechte Lagerschild mit 11 bezeichnet. Dieses Lagerschuld weist einen Lagerträger 12 auf, in dem ein Kugel lager 13 zum Lagern der Motorwelle 14 vorgesehen ist.
Die Motorwelle .ist gemäss Fig. 1 nach rechts ver längert, und auf dem Verlängerungsstück 15 der Motorwelle ist eine Buchse 16 undrehbar, beispie%- wei@se durch einen Keil 17, befestigt, die eine Trom mel 20 trägt. Die letztere besitzt eine Trommel- scheibe 21 und einen Bremsring 22.
Die Buchse 16 ist durch Anliegen gegen eine Schulter 25 des Ver längerungsstückes 15 und durch eine auf dem Wel lenende befestigte Scheibe 26 in axialer Richtung festgelegt.
Ein Elektromagnet, der als Ganzes. mit 30 be- zeichnet wird, weist ein. Magnetjoch 31 auf, auf des sen Mittelsäule 32 eine Magnetspule 33 angeordnet ist.
Das Joch isst mit Hilfe von Befestigungsschrauben 35 am Lagerschild 11 befestigt, und @esi kann am Lagerschild ein Ansatz 18 vorgesehen sein, um den Elektromagneten in gewünschtem Abstand vom La- gerschild anzuordnen. Mit 40 ist eine Bremsbacke bezeichnet, die -einen U-förmigen Querschnitt besitzt.
Die Bremsbacke ist in üblicher Weise kreisbogen förmig gebogen, und das Basisstück 41 trägt an seiner Aussenfläche einen Bremsbelag 42. Zwischen den beiden Schenkeln 43 der Bremsbacke ist mit Hilfe eines Stiftes 44 ein im wesentlichen segmentförmiger Magnetanker 45 schwenkbar befestigt. Die Brems backe ist an. .einem Schwenkzapfen 46 schwenkbar angeordnet, der seinerseits am Lagerschild befestigt ist.
Mit der Bremsbacke ist ein Zugarm 48 starr ver bunden, auf dessen Ende eine Bremsfeder 49 ein- wirkt, die an einem am Lagerschild starr angeord neten Bolzen 50 befestigt ist. Um einsicheres Anliegen des Ankers 45 gegen die äusseren Enden der Schen kel' 311 des Magnetjoches 31 zu erreichen, liegt der Anker 30 im angezogenen Zustand nicht gegen die Mittelsäule 32 an.
Im Lagerschild 11 kann noch ein Fenster 52 vor gesehen sein, durch das Anschlussleitungen 'der Spule 33 ins Innere des Motors führen, und das gegebenen falls Raum für einen Teil der Magnetspule 33 schafft.
Der elektrische Anschluss zu der Magnetspule ist an sich bekannt und braucht nicht näher beschrieben zu werden. Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Bak- kenbremse ist derart, dass bei Einschalten des Motor stromes der Elektromagnet erregt wird.
Hierdurch wird der Magnetanker 45 angezogen, wobei seine äusseren Enden gegen die Schenkel<B>311</B> des Magnet- joches 31 zum Anliegen kommen und die Brems backe 40 entgegen der Wirkung der Bremsfeder 49 um den Schwenkzapfen 46 geschwenkt und damit der Bremsbelag 42 vom Bremsring 22 abgehoben wird. Damit ist die Bremse gelöst. Bei Abschalten des Motorstromes bremst die Einrichtung unter der Wir kung der Bremsfeder 49 den Motor selbsttätig ab.
Um ein gutes, sattes Anliegen des Ankers 45 gegen die, Jochschenkel 311 zu erreichen, ist es zweckmässig, den Anker 45 nicht nur um eine Achse parallel zur Motorachse, sondern auch um eine Achse senkrecht hierzu schwenkbar vorzusehen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass der Stift 44, von der Mitte aus gesehen, sich. den Emden zu ver jüngt oder es kann auch, wie in Fig. 3 angedeutet, die Lagerbohrung für den Stift 44 nach aussen zu Erweiterungen 55 aufweisen, die z.
B. konisch oder auch zylindrisch sein können, so dass in der Mitte eine kurze, ringförmige Lageroberfläche 57 am Anker entsteht, um die sich der Anker schwenken kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Backenbremse an einem Elektromotor mit einem auf der Motarwelle fest angeordneten Bremsring und einer mit diesem zusammenwirkenden, nicht umlau fenden Bremsbacke, die mit einem Anker verbun den ist, der unter der Wirkung eines stationären Elektromagneten gegen die Wirkung einer Brems feder zusammen mit der Bremsbacke nach innen be wegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Brems backe um einen stationären Bolzen schwenkbar ist und der Anker und der Elektromagnet mit seinen Polen sich in Umfangsrichtung erstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1.Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anker um eine zur Motorachse parallele Mittelachse schwenkbar an der Bremsbacke angeordnet ist. z. Backenbremse nach dem Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, d'ass der Anker zwischen den Schenkeln der einen U-förmigen Querschnitt aufwei- senden Bremsbacke angeordnet ist. 3. Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass der Anker zur Anpassung an die Form der Bremsbacke ungefähr segmentförmig ist. 4.Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bremse ausserhalb des Lagerschildes angeordnet .ist und auf einer Ver längerung der Motorwelle eine den Bremsring auf- weisende Bremstrommel befestigt ist. 5. Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet am Lagerträger des Lagerschildes befestigt ist.6. Backenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker mindestens noch um eine zweite, in Längsrichtung des Ankers angeord- nete, durch den statsonlären Bolzen gehende Achse um einen begrenzten Winkel schwenkbar ist.7. Backenbremse nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das am Anker für den Bolzen vorgesehene Lageslloch sich von der Mitte aus nach aussen zu erweitert.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE361611X | 1957-05-22 |
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| CH361611A true CH361611A (de) | 1962-04-30 |
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| CH361611D CH361611A (de) | 1957-05-22 | 1958-05-09 | Backenbremse an einem Elektromotor |
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| CH (1) | CH361611A (de) |
-
1958
- 1958-05-09 CH CH361611D patent/CH361611A/de unknown
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