CH361611A - Backenbremse an einem Elektromotor - Google Patents

Backenbremse an einem Elektromotor

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CH361611A
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CH
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Buerkle Walter
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Zentra Apparatebau Albert Buer
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1023Magnetically influenced friction brakes using electromagnets

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Description


  Backenbremse an einem Elektromotor    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Backenbremse     an einem Elektromotor.  



  Bei den an sich bekannten     Backenbremsen    für  Elektromotoren wird     üblicherweise    die Bremsbacke  über ein     magnetisierbares        Teil    betätigt, das vom       Motorfeld        beeinfl!usst    wird. Um diese Einwirkung des  Feldes in     einwandfreier    Weise zu erreichen,     ist    es  dabei üblich, das     Statorblechpaket    zu verlängern und  innerhalb desselben das     magnetisierbare,    häufig       segmentartig        ausgebildete        Teil    anzuordnen.

   Durch die  Verlängerung des     Statorpaketes    ergibt sich jedoch  ein     Mehraufwand        an        Statorblechen    und an Leitun  gen, dem keine Leistungssteigerung des Motors ge  genübersteht. Im     Gegenteil,    es     entstehen    Wirbel  stromverluste, durch die eine Erwärmung eintritt,  und diese     Erwärmung    muss durch einen grösseren  Motor ausgeglichen werden.  



  Für die Übertragung der Bewegung des     magneti-          sierbaren    Teils auf     die    Bremsbacke wird bei     dieser     Konstruktion ausserdem ein     verhältnismässig    kompli  ziertes     übertragwngsgestänge    benötigt.  



  Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen  die Bremse durch den     Anker    eines     Elektromagneten     betätigt wird, doch sind diese Konstruktionen     in    der  Weise ausgebildet, dass     zwischen    dem Elektromagne  ten und der Bremse     Übertragungshebe1,    und über  tragungsgestänge angeordnet     sind,        die    eine sperrige  und     störanfältige        Bauweise        ergeben.     



  Diese     Nachteile    der bekannten Konstruktionen  sind bei der     Backenbremse    an einem Elektromotor  mit     einem    auf der Motorwelle fest     angeordneten     Bremsring und einer     mit    diesem zusammenwirken  den, nicht umlaufenden Bremsbacke, die mit     einem     Anker verbunden ist,

       der    unter der     Wirkung        eines     stationären     Elektromagneten    geigen die Wirkung     einer     Bremsfeder zusammen     mit        der    Bremsbacke nach       innen    bewegbar ist, gemäss der Erfindung dadurch    vermieden,     @dass    die Bremsbacke um einen, vorzugs  weise am     Lagerschild    befestigten, stationären Bolzen  schwenkbar ist und der Anker und der     Elektro-          magnet    mit     seinen    Polen sich in     Umfangsrichtung     erstrecken,

   wobei der     Elektromagnet        vorzugsweise     ausserhalb am     Lagerschild    befestigt ist.     Durch    diese       Konstruktion        fallen    alle     Übertragungsglieder    weg,  und es wird damit eine     einfache    und betriebssichere  Bremseinrichtung geschaffen.     Vorteilhaft    kann es       sein,        wenn        der        Anker    um eine zur Motorachse paral  lele Mittelachse schwenkbar an der Bremsbacke an  geordnet ist.  



       Eine    besonders günstige Lagerung des Ankers  ergibt sich, wenn der Anker     in    eine Aussparung der  Bremsbacke     eingreift,    und um dies zu     ermöglichen,          kann    die Bremsbacke     beispielsweise    einen U-förmigen  Querschnitt     aufweisen.    Der     Anker    wird     dann    vorteil  haft auf einem Stift schwenkbar     gelagert,

      der     seiner-          seits    in den Schenkeln der Bremsbacke     gelagert        oder     mit diesen starr verbunden     ist.        Dabei    kann es zweck  mässig     sein,    wenn der     Anker        in        Anpassung        an    die       Form    der Bremsbacke,     ungefähr        segmentförmig    ist.  



  Zur     Vereinfachung    der     Konstruktion    ist es gün  stig, den     Elektromagneten    am     Lagerschild,        beispiels-          weise    auf dem     Lagerträger,    starr zu befestigen, und  auch die Bremsbacke     kann    am     Lagerschil'd        um,        eine     Ebene senkrecht     zur    Motorachse schwenkbar     ange-          ordnet        sein..     



       Eine    besonders günstige Konstruktion ergibt sich,       wenn    die Bremse ausserhalb des Lagerschildes ange  ordnet ist. Zu     diesem        Zweck    ist in     @diesem    Fall. die  Motorwelle     entsprechend    verlängert, und auf der  Verlängerung     kann        dann,    eine     Bremstrommel    befe  stigt sein, deren     Umfangsteil    den     Bremsring    bildet.

    Im Innern der     Trommel        sind    dann die übrigen,     zur     Bremse gehörenden     Teile    angeordnet. Eine solche  Bremse ist von     aussen    her besonders     Seicht    zugäng-           lich,    und die einzelnen     Teile    der     Bremse        können     leicht     repariert    und ausgewechselt     werden,    ohne dass  ,das Lagerschild des     Elektromotors    abgenommen     zu     werden braucht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Eindung     dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 einen Elektromotor mit einer erfindungs  gemässen Bremse in ' Seitenansicht, wobei einzelne  Teile,     insbesondere    solche der Bremse, aufgebrochen  sind,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der     Fig.    1,       Fi;g.    3 eine Variante der     Lagerung    des Ankers.

    Inder     Fig.    1 ist     nur    der     rechte    Teileines Elektro  motors dargestellt, und es ist der Gehäusemittelteil  des Motors mit 10 und das gemäss     Fig.    1 rechte  Lagerschild mit 11 bezeichnet. Dieses     Lagerschuld     weist einen     Lagerträger    12 auf, in dem ein Kugel  lager 13 zum Lagern der Motorwelle 14 vorgesehen  ist.

   Die Motorwelle .ist gemäss     Fig.    1 nach rechts ver  längert, und auf dem     Verlängerungsstück    15 der  Motorwelle     ist    eine Buchse 16     undrehbar,        beispie%-          wei@se    durch     einen    Keil 17,     befestigt,    die     eine    Trom  mel 20 trägt. Die     letztere    besitzt     eine        Trommel-          scheibe    21 und     einen        Bremsring    22.

   Die Buchse 16  ist durch     Anliegen    gegen     eine        Schulter    25 des Ver  längerungsstückes 15     und    durch eine auf dem Wel  lenende     befestigte    Scheibe 26 in axialer Richtung       festgelegt.     



  Ein     Elektromagnet,    der als     Ganzes.    mit 30     be-          zeichnet    wird, weist     ein.        Magnetjoch    31 auf, auf des  sen Mittelsäule 32     eine        Magnetspule    33 angeordnet  ist.

   Das Joch     isst    mit Hilfe von Befestigungsschrauben  35 am Lagerschild 11     befestigt,    und     @esi    kann am       Lagerschild    ein Ansatz 18 vorgesehen sein, um den       Elektromagneten    in     gewünschtem    Abstand vom     La-          gerschild    anzuordnen. Mit 40 ist eine Bremsbacke       bezeichnet,    die     -einen        U-förmigen        Querschnitt    besitzt.

    Die Bremsbacke ist in üblicher Weise kreisbogen  förmig gebogen, und das Basisstück 41     trägt    an seiner       Aussenfläche    einen     Bremsbelag    42.     Zwischen    den  beiden Schenkeln 43 der Bremsbacke ist mit     Hilfe          eines    Stiftes 44 ein im wesentlichen     segmentförmiger     Magnetanker 45 schwenkbar befestigt. Die Brems  backe ist an. .einem Schwenkzapfen 46 schwenkbar  angeordnet, der     seinerseits    am     Lagerschild        befestigt     ist.

   Mit der     Bremsbacke    ist ein Zugarm 48 starr ver  bunden, auf dessen Ende eine     Bremsfeder    49     ein-          wirkt,    die an     einem    am     Lagerschild    starr angeord  neten Bolzen 50 befestigt ist. Um einsicheres     Anliegen     des Ankers 45 gegen die äusseren Enden der Schen  kel' 311 des     Magnetjoches    31     zu        erreichen,    liegt der  Anker 30 im angezogenen Zustand nicht gegen die  Mittelsäule 32 an.  



  Im     Lagerschild    11 kann noch     ein    Fenster 52 vor  gesehen     sein,    durch das     Anschlussleitungen    'der Spule  33     ins        Innere    des Motors     führen,    und das gegebenen  falls Raum für     einen        Teil    der     Magnetspule    33     schafft.     



  Der     elektrische        Anschluss    zu der Magnetspule ist  an sich bekannt und braucht nicht     näher    beschrieben  zu werden.    Die Wirkungsweise der     erfindungsgemässen        Bak-          kenbremse    ist     derart,    dass bei     Einschalten    des Motor  stromes der     Elektromagnet        erregt    wird.

   Hierdurch  wird der Magnetanker 45 angezogen, wobei seine  äusseren Enden gegen die Schenkel<B>311</B> des     Magnet-          joches    31 zum Anliegen kommen und die Brems  backe 40 entgegen der Wirkung der Bremsfeder 49       um    den Schwenkzapfen 46 geschwenkt und damit der  Bremsbelag 42 vom Bremsring 22 abgehoben wird.  Damit ist die Bremse gelöst. Bei Abschalten des       Motorstromes    bremst die Einrichtung unter der Wir  kung     der        Bremsfeder    49 den Motor     selbsttätig    ab.  



  Um     ein    gutes, sattes Anliegen des Ankers 45  gegen die, Jochschenkel 311 zu erreichen, ist es       zweckmässig,    den Anker 45 nicht nur um eine Achse       parallel    zur Motorachse, sondern auch um eine Achse  senkrecht hierzu schwenkbar     vorzusehen.    Dies kann  beispielsweise dadurch     geschehen,    dass der     Stift    44,  von der Mitte aus gesehen, sich. den     Emden        zu    ver  jüngt oder es kann auch, wie in     Fig.    3 angedeutet,  die Lagerbohrung für den     Stift    44 nach aussen zu       Erweiterungen    55 aufweisen, die z.

   B. konisch oder  auch     zylindrisch    sein können, so dass in der     Mitte     eine kurze,     ringförmige        Lageroberfläche    57 am Anker  entsteht, um die sich der Anker schwenken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Backenbremse an einem Elektromotor mit einem auf der Motarwelle fest angeordneten Bremsring und einer mit diesem zusammenwirkenden, nicht umlau fenden Bremsbacke, die mit einem Anker verbun den ist, der unter der Wirkung eines stationären Elektromagneten gegen die Wirkung einer Brems feder zusammen mit der Bremsbacke nach innen be wegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Brems backe um einen stationären Bolzen schwenkbar ist und der Anker und der Elektromagnet mit seinen Polen sich in Umfangsrichtung erstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anker um eine zur Motorachse parallele Mittelachse schwenkbar an der Bremsbacke angeordnet ist. z. Backenbremse nach dem Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, d'ass der Anker zwischen den Schenkeln der einen U-förmigen Querschnitt aufwei- senden Bremsbacke angeordnet ist. 3. Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass der Anker zur Anpassung an die Form der Bremsbacke ungefähr segmentförmig ist. 4.
    Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bremse ausserhalb des Lagerschildes angeordnet .ist und auf einer Ver längerung der Motorwelle eine den Bremsring auf- weisende Bremstrommel befestigt ist. 5. Backenbremse nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet am Lagerträger des Lagerschildes befestigt ist.
    6. Backenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker mindestens noch um eine zweite, in Längsrichtung des Ankers angeord- nete, durch den statsonlären Bolzen gehende Achse um einen begrenzten Winkel schwenkbar ist.
    7. Backenbremse nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das am Anker für den Bolzen vorgesehene Lageslloch sich von der Mitte aus nach aussen zu erweitert.
CH361611D 1957-05-22 1958-05-09 Backenbremse an einem Elektromotor CH361611A (de)

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