CH361716A - Verfahren zur Verbesserung der Farbwiedergabe bei der Reproduktion von Mehrfarbenbildern - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Farbwiedergabe bei der Reproduktion von Mehrfarbenbildern

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CH361716A
CH361716A CH361716DA CH361716A CH 361716 A CH361716 A CH 361716A CH 361716D A CH361716D A CH 361716DA CH 361716 A CH361716 A CH 361716A
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Antoine De Ramaix Maurice
Frans Danckaert Valere
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Gevaert Photo Prod Nv
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/18Processes for the correction of the colour image in subtractive colour photography

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  Verfahren zur Verbesserung der     Farbwiedergabe    bei der     Reproduktion     von     Mehrfarbenbildern            Bekanntlich    treten     bei    der Reproduktion     von    pho  tographischen     Mehrfarbenbildern    gewisse     Änderungen     der Farbwiedergabe :ein, die durch Mängel der an     dein          Reproduktionsverfahren        beteiligten        Farbstoffe    (Bild  farbstoffe eines     Mehrschichten:

  flms,        Druckfarben)        be,-          dingt    sind. Die Art     und    das Mass dieser     Farbverän-          derungen        sind    je     nach    der Farbe     verschieden;        :es    kön  nen sowohl     Sättigungs-    :als. .auch     Helligkeits-    als     auch          Farbtonverschieb:

  ungen        sein,    und     zwar    allein oder in       Kombination        miteinander.    Die Mängel :der Farbstoffe       sind    die optischen     Abweichungen    vom     .sogen@annten          idealen    Verhalten,     die    darin bestehen,     :dass    jeder der  an der Reproduktion beteiligten Farbstoffe in     jeweils          zwei        Dritteln    des sichtbaren     Spektrums    Licht absor  biert, das er vollständig durchlassen sollte.  



       Die    Hauptlast an den Farbverfälschungen trägt       bekanntlich    der     Purpurfarbstoff,    der     -,irr    von (dem  idealen stark abweichendes     Verhalten    zeigt     und    im       Spektralgebiet    -eine     b:eson.ders    hohe Nebendichte hat.  Dem idealen Verhalten am nächsten kommst der     gelbe     Farbstoff, :der im roten     Spektralgebiet        praktisch    voll  ständig     durchlässig        isst.     



  Die Absorptionen wirken sich in einem     mit    Licht  aus     jeweils        einem        Drittel        ödes    Spektrums gefertigten       Farbauszug    aus     :einem        Mehrfarbenbild        darin    aus, dass  dieser die zu :

  den beiden     Spektrurndritteln    gehören  den Farbauszüge     inbestimmten        Gradationen    als uner  wünschte     Bilder    mit     enthält.        Beispielsweise    ist     im     Blaufilter     (Gelb).auszug    zu     einem        beträchtlichen        Gra-          dationsanteil    der Grün- und     :der        Rotfilterauszug    ent  halten.

   So ist     grundsätzlich        jeder        Farbauszug    durch       die    beiden anderen     Farbauszüge    mehr oder     weniger          verfälscht.     



  Auf diesen Umstand hat eine     Farbwertrrichtigstel-          lung    der Auszüge,     :die        bekanntlich    durch .Masken         ,erfolgt,        Rücksicht        zu    nehmen,     indem        die    Maskierung       beide        unerwünschten        Teilbilder    aus dem     korrektur-          bedürftigen        Auszug    zu     entfernen    hat.

   In     bestimmten          Verfahren    werden     deshalb        Maisken    verwendet, die       für        zwei        Drittel    des Spektrums     lichtempfindlich        sind          und    in dergleichen Farbe     eingefärbt        sind,    für die sie  jeweils empfindlich     sind.     



  Es ist auch     bekannt,        mindestens    zwei (z. B.     drei)     dieser     Masken        .anzuwenden,    wobei diese     vorzugsweise     auf     einem    gemeinsamen     Träiger        angebracht        isind;    es  kann überdies,     beispielsweise    in der     Blaugrünschicht,          seine        kontrastverringernde    Maske     anwesend    sein.

   Zu       idiesem    Zweck     kann        @die    betreffende     Blaugrünmasken-          teilschicht    noch eine     gewisse,    :aber niedrige     ,spektrale     Empfindlichkeit im dritten.     Spektrumsdrittel    (Rot)     er-          halten.     



  Alle diese     bekannten    Masken weisen den Nachteil       auf,    dass die     Korrektur    der     Blaulichtnebenabsorption          des    Purpurs (welche     Nebenabsorption        mimst    störend  ist)     unzureichend    ist, und dass die Korrektur der       Blaulichtnebemabsorption    des     Blaugrüns        allzu    stark  hervortritt.  



  Es wurde nämlich     festgestellt,    dass bei Verwen  dung einer Farbmaske eines bestimmten     y-Wer-          tes    für     idie    Korrektur :einer     einzelnen    Nebenabsorption       -eines        Farbstoffeseine        ,geiringere    Korrektur erreicht wird  mit einer     Farbmaske,    deren     Empfindlichkeit    über ein       Drittel        ides        Spektrums    hinausreicht,

   als mit einer     Farb-          maske        derselben        Grad:ation,deren        Empfindlichkeit   <B>je-</B>  doch ;gerade auf ein     Drittel    des     Spektrums        @abgestimmt     ist;

       hieraus    gebt     hervor,        idass    die     mit    einer     grün-        und          rotempfindlichen        Gelbfarbmaske    mit     y-Wert    von 0,5       erzielte        Korrektur        ider        Blaulichtnebenabaorption    des       Purpurfarbstoffes        unter    derjenigen     liegt,

      die mit     einer          ausschliesslich        grünempfindlichen        Farbinaske        nvit              einem        y-Wert    von 0,5     stattfindet,    und     dass    die Kor  rektur mit     einer    blau-, grün- und     rotempfindlichen          Gelbfarbmaske    mit     y-Wert    von 0,5 noch unzweck  mässiger ist.  



  Darauf ist     zurückzuführen,    dass durch     Anwendung          einer    Maske mit blau-     und        rotempfindlicher        Purpur-          schicht    samt     einer    grün- und     rotempfindlichen    Gelb  schicht der meist störende     Fehler,        nämlich    die     Blau-          lichtnebenabsorproon        :

  des    Purpurs,     unzureichend    kor  ngiert     wird,    weil die Empfindlichkeit der Gelbschicht  über     zwei    Drittel des     Spektrums    verbreitet ist.  



  Es     wurde        weiter        beobachtet,    dass bei der     Zusam-          mensetzung    der Masken auf den     Umstand    Rücksicht  zu     nehmen    ist, dass die in der     Maske    anwesenden oder  gebildeten Farbstoffe     iihre:

  rse@ts        Nebenabsorptionen     zeigen, die insbesondere     für    den     Purpurfarbstoff    so       beträchtlich        sind,    dass diese     Nebenabsorptionen    an  sich als     Maskenbilder        angesehen    werden     können;

            falls    nun bei der Zusammensetzung des     Maskenmate-          rials        diesen        Nebenabsorptionen        keine        Rechnung    ge  tragen     wird,    werden     einige    Nebenabsorptionen der       Farbstoffe    aus der     Originalvorlage    in gewissen Fällen       mehrmals    korrigiert werden, so dass     Überkorrektur          ,auftritt.    So wurde festgestellt,

   dass durch Verwendung       eines        Malskenmaterials,    das     eine    blau- und     rotemp-          gindliche        Purpursahicht        enthält,        infolge    der     Neben-          absorption    des     Purpurfarbstoffes        irn    Blau (falsches  Gelb),     nicht        nur        eine    Korrektur für die     Nabenab-          ,

  sorption    des     Blaugrüns    und des Gelbs im Grün,     son-          dern    auch eine     ziemliche        Korrektur    für     die        Neiben-          absorption    des Blaugrüns.

   im Blau     stattfindet.    Durch       Verwendung        einer    blau- und     rotempfindlichen        Pur-          pursahicht        samt        einer        grün-        und        rotempfindlichen          Gelbschicht    wird demnach derselbe Fehler,     nämlich          die        Blaulichtnebenabsorption    des     Blaugrüns,    zweimal       korrigiert;        auf    :

  diese Weise entsteht     leicht        Üb:erkor-          rektur"um    so     mehr    .als diese     Blaulichtnebenabsorption          des        Blaugrüns    eher gering ist, z. B. im     Vergleich    zu  der     Grünliahtnebenabsomption    des     Blaugrüns.     



  Ausgehend von den     obenerwähnten        Feststellungen     wurde gefunden, dass bei der Reproduktion     von        Mehr-          farbenbildern        unter        gleichzeitiger    Verwendung von  drei     in    Gelb,     Baugrün    und Purpur     eingefärbten        Farb-          korrekturmasiken    eine ziemlich bessere Farbwieder  gabe erzielt wird,

   falls nebst     einer        blau-    und grün  empfindlichen     Schicht        gebildeten        Blaugrünmaske    und       eüner    aus einer     blau-    und     rotempfindlichen        Schicht          gebildeten        Pwrpunmaske    eine Gelbmaske verwendet       wird,    die nicht ans     :

  einer        grün-    und     rotempfindlichen     Schicht,     sondern.    aus     einer        allein        grünemphndlichen     Schicht     gebildet    wurde.  



  Weiter wurde festgestellt,     ;dass        die        erzielte    Korrek  tur mit     einer    nur für     zwei        Drittel    des     sichtbaren    Spek  trums, nämlich für Blau und für Grün,     empfindlichen          Blaugrünm    aste in vielen Fällen eher     allzustark        :

  ist.    Es       wurde    aber gefunden, dass diesem Übel     leicht    abge  holfen     werden    kann,     falls        die        Blaugrünmaske    aus       .einer        für    das ganze sichtbare     Spektrum        empfindlichen          Schicht        gebildet        wird.       Auf diese Weise kommt man mit einer kombinier  ten     Farbkorrekturmaske    aus,

   wobei die für die     bedeu-          tendsten        Korrekturen        dienende    Maske nur für ein       Drittel        des        sichtbaren    Spektrums     empfindlich    ist,

         während    die für die     mittleeren    Korrekturen dienende  Maske     für        zwei    Drittel des sichtbaren Spektrums     emp-          findlich    ist und die für die geringsten Korrekturen  dienende Maske für     zwei    Drittel oder für das     vollstän-          dige        sichtbare        Spektrum    empfindlich ist.  



  Die     Eindung        betrifft    demgemäss     ein    Verfahren  zur Verbesserung der     Farbwiedergabe    bei der     Repro-          duktion    von     Mehrfarbenbildern    mit     Hilfe    von drei bei  der     Reproduktion    gleichzeitig verwendeten     Farbkor-          rekturmasken,    bei deren Herstellung von drei licht  empfindlichen     Halogensilberemuls.ionsschichten        :

  aus-          gegangen    wird, wobei eine dieser     Maskenschichten     für zwei Drittel des sichtbaren Spektrums,     nämlich          für    Blau und Rot, und eine andere     :

  ebenfalls    für     zwei     Drittel des sichtbaren     Spektrums,    nämlich für Blau  und Grün, oder für das     vollständige    sichtbare Spek  trum     lichtempfindlich    ist, und wobei der Farbstoff       jedes    mit diesen beiden     Maskenschichten    hergestell  ten     Maskenbildes        )seine        Hauptdurchlässigkeit    in den       gleichen        Zweidrittel-Teilgebieten    des Spektrums, für  die die betreffende Maskenschicht lichtempfind  lich ist,

   nämlich .im blauen und roten     bzw.    im blauen  und grünen Teilgebiet, und der Farbstoff des     dritten     Maskenbildes (des     Galbmaskenbildes)    seine Haupt  durchlässigkeit im grünen und roten     Teilgebiet    hat,       das        dadurch        gekennzeichnet    ist,     dass        zur        Herstellung     der bei der     Reproduktion    verwendeten     Farbko:rrektur-          maske    mit dem     Gelb:

  maskenbild    von einer     lichtemp-          findlichen        Halogensilberemullsionsschicht        ausgegangen     wird, die so ausgebildet oder derartRTI ID="0002.0235" WI="18" HE="4" LX="1689" LY="1587">  abgeschirmt    ist,  dass sie nur     auf    ein Drittel des sichtbaren     Spektrums,          nämlich    nur auf     grüne        Strahlen,    anspricht.  



  Zur     Durchführung    des erfindungsgemässen     Mas-          kierverfahrens    können drei     Farbkorrekturmasken        ver-          wendet        werden,        dle    je auf     einem        gesonderten    Material       hergestellt    und danach aufeinander ein     gepass;

  t        werden,     so dass     eine    kombinierte Maske entsteht, vorzugsweise  wird     ein    einziges die drei     Maskenschichten        enthalten-          das    Material verwendet.

       Die        Herstellung        .eines    derar  tigen     kombinierten        Maskiermaterials        kann        beispiels-          weise    in der     Weise        erfollgen,        d@ass    von     einem        subtrak-          tiven    farbenphotographischen     Meihrschichtenmaterial          ausgegangen        wird,

      auf dessen transparenten Träger       der    Reihe nach eine     grünempfindliche        Haloigensilbier-          emulsionsschicht,    die einen     Gelbfarbsxoffbildnar    ent  hält, eine blau- und     rotempfindliche        Halogensüber-          emulsionsschicht,    die     :einen        Purpurfarbstoffbildner     enthält, und     eine    blau-,     grün-    und eventuell     rotemp-          findliche        Halogensüberemuls.io:

  nsschicht,    die einen       Blauigrünfarbstoffbildner        enthält,        aufgebracht        werden.     



  Die geeignete Farbempfindlichkeit wird den ver  schiedenen     Schichten    dies M     .askiermaterials    in bekann  ter Weise durch Zusatz     eines    oder mehrerer     optischer          Sensi!bilisatomen    erteilt. Die     Eigenblauempfindlichkeit     der     Halogensilbersehicht,    die den     Farbstoffbildner    für  Gelb enthält, kann     ganz    beseitigt werden,     indem    diese           bchicht    gelb     angefärbt    wird.

   Es ist auch möglich,  zwischen dieser und den     bzden    anderen     Schichten     eine     Gelbflterschic        t,    beispielsweise aus kolloidalem       Silber,    anzubringen.

   Wird in     diesem        Falle    bei     der          Herstellung    der Maske das     lichtempfindliche    Mate  rial derart     belichtet,    dass die     blauempfindliche        Schicht     am     weitesten    von der     Lichtquelle        entfernt    ist, so wird  diese Schicht der Einwirkung des blauen     Teiles    des       Kopierlichtes        nicht        ausgesetzt.     



  Geeignete     Farbstoffbildner    zur     Herstellung    der       erfindungsgemäss    verwendeten Masken     sind:     Zum Beispiel für     Purpur:          6-a-Hexadecenylsuccinyl-amidaind:azolon    oder       1-p-Sulfophenyl-3-octadecylpyrazolon-5;     für     Blaugrün:          4-Sulfo-l-oxy-2-.naphthoesäurcoctadecylamid    oder       4-Sulfo-l-oxy-2-napihitho,e@säure-2';hexadiecyloxy-          5'-sulfoanilid;     für Gelb:

         p-Stearoylamindbenzoylaceito,-3,5-dicarboxyanil#id,          m-        Palrnitoylaminobenzoylaceto-3,5-,dicarboxy-          anilid    oder       p-Cetyloxybenzoylacetamino-(3        )-benzol-          sulfonisäure-(1).     



  Die Verarbeitung des     belichteten    Ma     iklermaterials     zu     einer        Mehrfarbenimaske    kann nach den in der       Farbenphotographie        a1.lgemein        bizkannten        Methoden     erfolgen.  



  Bei der Maskierung von     Durchsichtsvorlagen    wird  im allgemeinen     zunächst    ein Lichter-     bzw.    Tiefen  negativ auf sehr hart     @arb,eitendes        panchromatisches     Material im Kontakt ohne Farbfilter     hergestellt.        Dieses     Negativ wird wie     üblich    auf die     Originalvorlage        einge^          passt    und     festmontiert.     



  Von dieser Kombination wird im     Kontaktkopier-          verfahren    mit dem     erfindungsgemäss    verwendeten       Maskenfilm    wiederum     ohne        Verwendung        eines    Farb  filters     eine        Farbkontrastmaske        hergestellt.        Diese     Maske     wird    entwickelt in einem     Farbentwickler,    wie  er     bei    der Herstellung von     Farbnegativen    allgemein  verwendet wird.

   Nachdem die     Dreifarbenma@ske        ge-          trocknet    und das     Lichternegativ    abgenommen wurde,       wird    die     Dreifaxbenmaske    auf die     Originalvorlage          passgerecht    aufmontiert. Von dieser     Kombination     können     nun    unter     Verwendung    von     Auszugsfarbfil-          tern    korrekte     Farbauszuigsneigative        hergestellt    werden.

    Der     Schwarzauszug    wird     ohne        Farbfilter    oder je nach  Art der Originalvorlage mit einem oder mehreren  Farbfiltern hergestellt.  



  Das erfindungsgemäss-,     Verfahren        kann    z. B. zur  Herstellung von     m@ehrfarbi.'igen    Kopien und Vergrösse  rungen auf     Mehrfarbenpapiier,        photographischen,          lichtempfindlichen        Übertragungsschichten    usw. ange  wandt werden.

   So ist es     beispielsweise    möglich, Mas  ken für ein     Farbneigativ    auf     einem    nach den     obigen          Angaben        hergestellten        Mehrschichtenfilm        herzustellen,

       dieselben auf     dass        Farbnegativ    zu     montieren        und     Kopien oder     Vergrösserungen    auf     Mehrfarbenpapier          anzufertigen.    In derselben Weise können Kopien oder         Vergrösserungen    angefertigt werden auf lichtempfind  lichen     Gelatmeschichten,die    zur     Übertragung    geeignet       ,sind,    oder     auf        lichtempfindlichen        Schichten,

      welche  sich zur     Übertragung    von Druckfarben eignen.  



  Bei der Herstellung von Masken für     ein        Farbdia-          positiv    kann der nach den obigen Angaben     herge-          .stellte        MehrschichtenfIlm        ebenfalls    zur     Anwendung     gebracht werden; die Masken werden     auf    das     Dia-          positiv        montiert    und     Kopien        bzw.        Vergrösserungen          auf        Mehrfarbenumkehrpapier    angefertigt.

    



       SAbstverständlich    können statt der     erwähnten     Filme     auch        entsprechende    Platten     verwendet    werden.  Die     Empfndlichkeliten    der     verschiedenen    Schichten       des        Maskenfilmes        können    der Art     .der        Farbstoffe        der          Originalivorliage    oder des     Kopiermaterials    angepasst  werden.  



       Verschiedene        Herstellungsweisen    und     Anwen-          ,dungsunöglichkeiten        einer    der oben     erwähnten        Farb-          korrekturmasken    sind     beschrieben    worden     in    der       Gavaert-B@oischüre         Reprorama     Nr. 10 vom Oktober  <B>1959.</B>  



  <I>Beispiel l</I>  Wie     üblich    zum Verbessern der Farbwiedergabe  bei der     Reproduktion    von     Farbdiapositiven        mittels     Farbmasken, wird     zunächst        ein    Lichternegativ dieses  Diapositivs hergestellt, das heisst ein Negativ, das  nur die am meisten     transparenten        Details    der Origi  nalvorlage     reproduziert.    Verwendet wird hierzu ein  sehr hart     arbeitendes        panchromatisches    Material, das  in     einem    stark     verdünnten,

          normal    arbeitenden Nega  tiventwickler entwickelt wird. Dia     geidecktesten    Stel  len     weisen    eine Dichte von     etwa    0,5 auf.  



  Das     Lichterneigativ    wird     dann        genlau    auf die Vor  lage     eingepasst    und an der Rückseite der Vorlage  befestigt. Eine Mattfälle, die auf das     Ganze    gelegt  wird,     bewirkt    eine     leichte        Unschärfe    in der nachfol  gend     herzustellenden    farbigen Maske.

   Durch diese       leichte    Unschärfe werden die     feinen        Details    und  Konturen später von der Maske nicht aufgehoben       und    bleiben somit     in    den     einzelnen        Farbiauszugsnega-          tiven        erhalten.     



       Durch    die     obenbeschriebene        Kombination    der zu  reproduzierenden     Originalvorlage,    der     Mattfolie    und  des Lichternegativs hindurch wird     ein    Blatt     Mehr-          schichtenfarbenfilm    folgender     Zusammensetzung    be  lichtet:

    1.     eine    Trägerfolie     aus    Polystyrol     mit        Haftschicht;     2.     eine    mit     einer    dünnen     Gelatineschicht    über  zogene     Lnchthofschutzschicht    aus     feinverteilten    Sil  ber;

    3.     eine    für Grün     sensibilisierte        niedrigempfindhohe          Gelatiinejo@dbromsilb,eremulsionsischicht,    die als     Gelb-          farbstoffbiiildrner  die     p-Ceityloxybenzoylaoetamino-(3)-          benzolsulfonsäure-(1)    enthält;

    4.     einte        Gelbfnlterscbicht    aus     kolloidalem        Silber;     5. eine     blauempfindliche,    für Grün     sensibilisierte          nie@drigernpfindliche        GelatnDjadbroms@i,1beremu.sions-          schicht,        idie        Tals        Blaggrünfarbstoffbildner    :das.     1-Oxy-4-          ,sulfonaphthoesäure-2'-cetyloxy-5'-isulfolanilid    enthält;

        6. eine blau     empfindliche,    für Rot     sensibilisierte          niedrigempfindliche        Ge,atinejodbromsilberemulsioas-          schicht,    -die     als        Purpurfarbstoffbildner    das 6     Hexa-          :decenylsuccinylamidoindazolon        enthält;     7.     eine        Gelatineschutzschicht,    die ein wenig     Mat-          tierungsmittel        enthält.     



  Nach 4     Minuten        langem        Entwickeln    bei 20  C       unter        fortwährender        Bewegung        in    einer     Farbentwick-          lerlösung    der folgenden     Zusammensetzung:

            Diäthylparaphenylendiaminchlorhydrat    3 g       Hydroxylaminehlorhydrat    1,5 g       Natriumsulfit        (wasserfrei)    4     ,g          Natriumcarbonat        (krist.)    50 g       Bromkalium    1     #g     Destilliertes Wasser     bis    1000 cis  und 2,

  5     Minuten    langem     Spülen        in    fliessendem Was  ser von 18 bis 22  C     wird    der belichtete     Film    in ein       Bleichfixierbad    gebracht, das als     Bleichnvittel    einen  Eisenkomplex eines     Natriumsalzes    von     Äthylendi-          !amintetraessigsäure    enthält, wodurch :das     metallische          Silber        und        die        unentwickelten        Silbersalze    herausge  löst werden.

    



  Zur     Herstellung    des Bleichfixierbades kann     bei-          spielsweise    die unter der     Bezeichnung     G 70  durch       Gevaert    in den Handel     gebrachte        pulverige        Mischung     in Anwendung     gebracht    werden.

   Nach 10 Minuten  langem     Fixieren    im     Bleichfixierbad    auf 20  C unter  fortwährender Bewegung wird der Film noch für 10       Minuten    in fliessendem Wasser von 18 bis 22  C ge  spült     und        schliesslich        getrocknet.     



  Auf diese Weise entsteht     ein    drei     Farbstoffbilder          enthaltendes        Farbnegativ.    Der     Kontrastumfang    des  selben beträgt etwa 45     1/a        desjenigen    der     Originalvor-          lage.     



       Dass        Lichternegativ    wird von der     Originalvorlage          abgenommen    und an dessen Stelle die     Farbmaske     gebracht. Nun können in gewohnter Weise die     ein-          zelnen        Farbauszugsneigative    hergestellt     werden,    also  das Negativ für die     Gelbdruckplatte    mit einem     Blau-          filter,

      das für die     Rotdruckplatte    mit einem Grün  filter und das für die     Blaudruckplatte    bei     tirnmte          Negativ        mit        einem        Rotfilter.    Zur Herstellung einer       Schwarz-    oder     Graudruckplatte    wird je nach Art der  Originalvorlage durch     ein    oder     mehrere        Filter    hin  durch     belichtet.     



  Die so hergestellten     Farbausaugsnegative    weisen  in der Farbe, in der sie     gedruckt    werden     sollen,        eine          höhere        Farbsättigung    und     eine        wesentlich    bessere       Farbtrennung        in    den Nachbar- und Komplementär  farben auf     als    diejenigen     Farbauszuigsnegative,    welche  ohne die Verwendung einer     Farbkorrekturmaske,    also  nur unter Verwendung von normalen     Selektionsfltern,

            hergestellt        wurden.    Des weiteren bringt die Anwen  dung     dieses    neuen     Maskenfilms        eine        Grautonwert-          korrektur        in        allen    vier     Farbauszuigsncgativen        zwangs-          läufig    mit     sich.     



  Soll von     einem        Farbdiapositiv    auf     Umkehrpapier          eine        farbige    Papierkopie     hergestellt    werden,     kann    der         beschriebene    Maskenfilm in derselben Weise     zur    An  wendung gebracht     werden.     



  <I>Beispiel 2</I>  Man     verfährt    wie in Beispiel 1 beschrieben, mit  ,der Ausnahme jedoch, dass bei der     Herstellung    der  Farbmaske     ausgegangen    wird von     einem        Mehrschich-          tenmaterial,    dessen     Gelatinejodbromsilberemusions-          schicht,    die den     Blauggrünfarbstoffbildner    enthält, für  Grün und für Rot sensibilisiert wurde mit einem       Orthop#ansensbi#l#isator    oder einer Kombination     eines          Ortho-    und     Pansensiibilisators.     



  <I>Beispiel 3</I>  Bei der     Maskierung    von     Aufsichtoriginalvorlagen     in der Reproduktionskamera kann der     'm    Beispiel 1  oder 2 beschriebene     Maskenfilm        ebenfalls    zur An  wendiung gebracht werden. Hierzu ist ein transparen  ter     Maskenhalter        erforderlich.    Bei     dieser    Methode  wird zunächst ein Stück des beschriebenen     Masken-          films    auf diesen transparenten     Maskenhalter        mittels     Vakuum in die     erforderliche    feste Planlage gebracht.

    Die     Belichtung    und Verarbeitung des     Maskenfilms     geschehen     in    genau derselben     Weise    wie im Beispiel  1 gesagt. Während der     Maskenfilm        trocknet,    stellt  man     das        Lichternegativ    her, welches später wechsel  weise hinter die einzelnen     Auszu!gsne@gative        montiert          wird.     



  Bei     eingeschalteter        Beleuchtung    und geöffnetem  Objektiv     kann    nun die Maske auf den     Maskenhalter          in    den     Strahlengang        eingepasst    werden.

   Zur     Kontrolle     der     Passgenauigkeit    verwendet man     ein    Stück     Matt-          folie,        welches        jeweils    an der zu     prüfenden        Stelle        über          das    Maskennegativ gelegt wird. Ist die Maske genau       engepasst,    wird sie an den Maskenhalter     befestigt,          damit    während der     Belichtung    in der     Dunkelkammer     das Vakuum abgeschaltet werden kann.

   Nun können       die        Farbauszugsnegative    in der     üblichen        Weise    her  gestellt werden.  



  <I>Beispiel 4</I>  Mit dem beschriebenen     Maskenfilm    ist es     auch     möglich, eine erhebliche     Qu        ialitätsverbesserung    der  Kino- und     Spielfilme    zu erreichen.

   Es wird hierbei       in        ähnlicher    Weise, wie     in    Beispiel 1 oder 2     beschrie-          bei,        vorgegangen,    ausgenommen, dass dieser Masken  film mit dem Negativ verwendet     wird.    Zur Errei  chung der hierbei     erforderlichen        Passgenauigkeit        be-          dient    man sich der Perforation des     Filmes,

      wie üblich  bei      Regis@tration        Printers .    Beider Anwendung des  neuen     Maskenfilms    auf diesem Gebiet erhält man       Positive    von     kräftigerer    Farbgebung als gewohnt, und       eis    werden alle Farben     reiner    wiedergegeben.  



  <I>Beispiel 5</I>  Auch bei :der     Herstellung    von farbigen Papier  kopien kann dieser neue  Maskenfilm        zur        Erzielung     :einer besseren Qualität verwendet werden. Es wird in       ähnlicher    Weise wie in Beispiel 1 oder 2 !beschrieben  vorgegangen.

   Es     wird    von der     OriginaLrorlage    in Kon  takt     eine    Maske hergestellt, diese     passgerecht    auf die           Vorlage        montiert    und so die farbigen Papierkopien       angefertigt.    Es besteht hierbei die     Möglichkeit,    von  einem     Farbnegativ    eine     farbige    Kopie     herzustellen,          welche        eine    erheblich     bessere        Farbbrillanz        aufweist     ,

  als     eine    Kopie,     die        ohne        ,diese        Maske        hergestellt     wurde. Auf dieselbe Weise kann     selbstverständlich     auch     ein        Farbdiapositiv        hergestellt    werden.

   Meisten  falls wird es     nicht        erforderlich        sein,    vor     Herstellung     des Maskenfilms ein     Tiefenneigativ,    ähnlich     einem     Lichternegativ, wie in Beispiel 1 oder 2 beschrieben,       herzustellen.    Man wird ,ein     Tiefennegativ    verwenden,  wenn     eine        bessere        Trennurig    in den Schattenpartien  der Kopie     ,angestrebt        wind.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Verbesserung der Farbwiedergabe ,bei .der Reproduktion von Mehrfarbenbdldern mit Hilfe von drei ,bei der Reproduktion gleichzeitig ver wendeten Farbkorrekturmasken, bei deren Herstel lung von drei lichtempfindlichen Halogensübereanul- sionsschichten ausgegangen wird, wobei eine ,dieser Maskenschichten für zwei Drittel des sichtbaren Spektrums,
    nämlich für Blau und Rot, und eine andere ebenfalls für zwei Dritteldes sichtbaren Spek trums, nämlich für Blau und Grün, oder für das voll- ,ständige sichtbare Spektruan lichtempfindlich ist und wobei der Farbstoff jedes mit diesen beeiden Masken- ,
    schichten hergesteflten Masikenbildes seine Haupt durchlässigkeit in den gleichen Zweidrittel-Teilgebie- ten des Spektrums, für die die betreffende Masken- ,gohicht lichtempfindlich ist, nämlich im blauen und roten bzw.
    im blauen und .grünen Teilgebiet, und der Farbstoff dies dritten Maskenbildes (des Gelbmlasken- bildes)eine Hauptdurchlässigkeit ,im grünen und ro ten Teilgebiet hat, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der bei ,der Reproduktion verwendeten Farbkarrekturmask e mit dem Gelbmaskenbild von einer lichtempfindlichen HalogensübereurruLions- ,schicht ;
    ausgegangen wird, die so ausgebildet oder ,derart .abgeschirmt ist, dass sie nur auf ein Drittel des ,sichtbaren Spektrums, nämlich nur auf grüne Strah len, anspricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, ldass man für die Herste11ung,der Farb- korrekturrrraske mit dem gelben Maskenbild von einer für Grün sensib ilisierten, eine natürliche Blauemp findlichkeit ,
    anweisenden Halegensilberemulsions- schicht ausgeht, die ,durch einen Gelbfilter oder durch ,eine Gelbfärbung vor oder Einwirkung ,blauer Lichtstrahlen ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die drei bei der Reproduktion ,gleichzeitig verwendeten Farbkorrekturmasken auf einem ,gemeinsamen Träger langgeordnet sind.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch ,gekennzaichnet, @dass die drei ,auf einem gemeinsamen Träger angeordneten Farb- korrekturmasken durch Farbentwicklung hergestellt werden, ausgehend von einem lichtempfindlichen far- benphotographischen Mehrschichtenmaterlal,
    das auf .einem mit einer Lichthofschutzschücht versehenen Träger nacheinander folgende Schichten enthält: L eine für Grün ,sensibilisierte Halogensüber- schicht, die einen Farbstoffbildner für Gelb enthält; 2. eine Gelbfilterschiaht;
    3. eine blauempfindliche, für Grün oder für Grün und ,Rot sensibilisierte Halogensilb.eremulsionsschicht, die einen Farbe Stoffbildner für Blaugrün enthält, und 4.
    ,eine blauempfindliche, für Rot sensibilisierte Halogensilbleremulsionsschicht, die einen Farbstoff- bildner für Purpur enthält.
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