CH361759A - Verankerung freiliegender Festpunktsrohre von Druckrohrleitungen - Google Patents

Verankerung freiliegender Festpunktsrohre von Druckrohrleitungen

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CH361759A
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CH
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anchoring
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concrete
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point pipes
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Georg Dipl Ing Feder
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Voest Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verankerung freiliegender     Festpunktsrohre    von     Druckrohrleitungen       Zur Bildung der Festpunkte von Druckrohrleitun  gen für Wasserkraftwerke oder dergleichen wurde  bisher meist ein mit Schubringen versehenes Rohr in  einen Betonblock eingegossen. Da einerseits zufolge  des durch die laufende Verbesserung der verwendeten  Stahlsorten bedingten Ansteigens der zulässigen  Spannungen im Rohrmaterial der     Festpunktsbeton     den Dehnungen des Rohres nicht mehr folgen kann  und anderseits aus Gründen der Sicherheit und Kor  rosionsbeständigkeit angestrebt wird, auch die Fest  punktsrohre allseits     zugänglich    anzuordnen, ist man  in neuerer Zeit zu freiliegenden     Festpunktsrohren     übergegangen.  



  Es ist bereits bekannt, das     Festpunktsrohr    mit  einer     Stahlblechhaube    zu     ummanteln,    die mit     Hilfe     von Ankerschrauben am Betonfundament des Fest  punkts befestigt ist.

   Abgesehen von der Unzuläng  lichkeit des Raumes zwischen der     Stahlblechhaube     und dem Druckrohr ergibt sich dabei der Nachteil,  dass die Ankerschrauben nur     geringe    Lagekorrekturen  bei der     Krümmermontage    zulassen, dass die Längs  kräfte in der Rohrleitung nur ungleich und     ungünstig     über die Ankerschrauben abgeführt werden können,

    dass die Konstruktion     wegen    der mechanisch zu be  arbeitenden Teile     verhältnismässig    teuer ist und     dass     die beidseitig des     Festpunktsrohres        angeordneten    An  kerschrauben eine Vergrösserung des Abstandes pa  rallel verlegter Druckleitungsrohre notwendig ma  chen. Die Auflösung der Haube in     einzelne,    je für  sich mittels Ankerschrauben am Betonfundament be  festigte Bügel bringt keine wesentliche Verbesserung  mit sich.

   Bei einer anderen bekannten     Konstruktion     ist das     Festpunktsrohr    in der Mitte mit einem Haupt  auflagerring und an den Enden mit je einem     Hilfsauf-          lagerring    versehen. Der     Hauptauflagerring    ist durch  Streben, die im Betonkörper des Festpunktes einge-    gossen sind und zur besseren Haftung Schlaudern  aufweisen, verankert. Nachteilig ist hiebet die örtliche       Längskrafteinteilung    im     Knotenpunkt    der Streben,  die Weichheit der Konstruktion gegen Biegung um  die Vertikalachse und die Notwendigkeit vieler  Schweissarbeit.  



  Zweck der     Erfindung    ist die Beseitigung dieser  Mängel und die Schaffung     einer        Festpunktsveranke-          rung,    die eine besonders einfache und billige Kon  struktion guter ästhetischer Wirkung aufweist,     eine     unbedingt verlässliche Verankerung der freiliegenden       Festpunktsrohre        gewährleistet    und die Möglichkeit  bietet, das     Festpunktsrohr    bei der Montage zum Ein  richten unbeschränkt zu     verschieben.     



  Die     erfindungsgemässe        Verankerung,    bei der an  den Enden der     Festpunktsrohre    ebenfalls Auflager  ringe vorgesehen sind, zeichnet sich     dadurch    aus, dass  die Gurte der     Auflagerringe    nach unten in den     Be-          tonkörper    verlängert sind und dort eine     geschlossene     Schlaufe bilden. Dabei können die     Auflagerringe     einen T- oder     kastenförmigen    oder beliebigen Quer  schnitt aufweisen. Die senkrecht zum     Betonkörper     wirkenden     Kräfte    bzw.

   Kraftkomponenten     werden     durch die Gurte der     Auflagerringe        in    den Beton  körper übertragen, wobei durch die geschlossene       Schlaufenform        keine    Massnahmen zur     Verbesserung     der Haftung erforderlich sind und die     Möglichkeit     gegeben ist, die     Betonarmierungen    durch die Schlaufe  wie durch eine Öse zu führen, so dass eine unbedingt  verlässliche Verankerung erzielt wird. Ausserdem er  laubt diese Art der Verankerung ein beliebiges Ver  schieben des     Festpunktsrohres    bei der Montage, um  es     einrichten    zu können.

   Sollen mehrere parallele  Rohre verlegt werden, ist es     möglich,    den Abstand  der     einzelnen        Festpunktsrohre    auf ein     Minimum    zu  reduzieren, da die     schlaufenförmigen        Gurte    der Fest-           punktsrohre    benachbarter Stränge keinen besonderen  Betonkörper     zwischeneinander    erfordern.  



  Das     Festpunktsrohr    kann mit in Längsrichtung ver  laufenden, vertikalen Schürzenversehen werden, welche  die in der Rohrleitung auftretenden Längskräfte über  Schlaufen (sofern es sich im     wesentlichen    um Zug  kräfte handelt) oder Stemmplatten (falls     vornehmlich          Druckkräfte    auftreten) in den Betonkörper übertra  gen. Die     schlaufenförmigen    Verankerungen können  auch vorgespannt werden, um die ungünstigen Aus  wirkungen, die durch Dehnungen längerer Veranke  rungen entstehen, zu vermeiden.  



  Der Werkstoff soll in der Regel mit der vollen  zulässigen Spannung ausgelastet werden. Da die ein  betonierten Teile sich dabei vom Beton     läsen    kön  nen, besteht die Gefahr, dass in den dadurch ent  stehenden Spalt Feuchtigkeit eindringt und zu Kor  rosionen     führt.    Zur Beseitigung dieser Gefahr ist es  möglich, die     Betonoberfläche    an den Eintrittsstellen  der Metallteile mit Nuten zu versehen und diese mit  einer     plastisch    bleibenden Masse, z. B. mit einer       Spachtelmasse    auf der Basis von Bitumen oder     Stein-          kohlenteerpech,    auszukitten.  



  Da am Rande der Schlaufen der     Leibungsdruck     auf den Beton plötzlich auf Null sinkt, entstehen im  Beton Spannungsspitzen, die zu Rissen führen kön  nen. Um dies zu     vermeiden,    können     schliesslich    die  Teile der     schlaufenförmigen    Verankerungen, die auf  den Beton einen     Leibungsdruck    ausüben, an den  Rändern abgeschrägt werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 eine     Festpunktsverankerung    in Seitenan  sicht,       Fig.    2 im Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1,  und       Fig.    3 und 4 Querschnitte nach den Linien     III-          III    und     IV-IV    der     Fig.    1.  



  Mit 1 ist das     Festpunktsrohr    bezeichnet, das an  seinen beiden Enden in     Auflagerringen    2 mit     kasten-          förmigem    Querschnitt gehalten ist. Die Gurte 3 der       Auflagerringe    2 sind nach unten in den Betonkörper  4 verlängert und bilden dort eine geschlossene  Schlaufe. Zur Übertragung der in der Längsrichtung  der Rohrleitung auftretenden     Kräfte        bzw.    Kraftkom  ponenten sind am     Festpunktsrohr    1 vertikale Schür  zen 5 angeschweisst, wobei die     Übertragung    in den  Betonkörper ebenfalls durch Schlaufen 6, 7 erfolgt.

    Die in     Fig.    1     strichpunktiert    angedeuteten     Armie-          rungsstähle    9 greifen in die Schlaufen wie ein Ket  tenglied in ein anderes ein, so dass eine absolut    verlässliche Verankerung erzielt ist. Die im Beton  körper 4 für den Einsatz der     Verankerungsteile    aus  gesparten Hohlräume werden nach der Montage  selbstverständlich mit Beton ausgegossen.  



  Wenn man sich die Schlaufe 3 gemäss     Fig.    3  oder die Schlaufen 6 und 7 gemäss     Fig.    2 im Schei  telbereich der Bögen geschnitten denkt, so ergibt sich  ein vom reinen Rechteck abweichender Querschnitt,  da die Längskanten an der Innen- oder Aussenseite  abgeschrägt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verankerung freiliegender Festpunktsrohre von Druckrohrleitungen, wobei an den Enden der Fest punktsrohre Auflagerringe vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte (3) der Auflagerringe (2) nach unten in den Betonkörper (4) verlängert sind und dort eine geschlossene Schlaufe bilden. UNTERANSPRüCHE 1. Verankerung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflagerringe (2) einen T-förmigen Querschnitt aufweisen. 2.
    Verankerung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflagerringe (2) einen kastenförmigen Querschnitt besitzen. 3. Verankerung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Festpunktsrohre (1) mit in Längsrichtung verlaufenden, vertikalen Schürzen (5) versehen sind, welche die in der Rohr leitung auftretenden Längskräfte über Schlaufen (6, 7) in den Betonkörper (4) übertragen. 4. Verankerung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schlaufenförmigen Verankerungen (3 bzw. 6, 7) vor gespannt sind. 5.
    Verankerung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Teile der schaufelförmigen Veranke rungen (3 bzw. 6, 7), die auf den Beton einen Lei- bungsdruck ausüben, an den Rändern abgeschrägt sind. 6. Verankerung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass die Betonfläche an den Eintrittsstellen der Metallteile Nuten aufweist, die mit einer plastisch bleibenden Masse ausgekittet sind.
CH361759D 1957-09-14 1958-05-22 Verankerung freiliegender Festpunktsrohre von Druckrohrleitungen CH361759A (de)

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