CH361781A - Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen - Google Patents

Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen

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CH361781A
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folded
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James Dolman Henry
Meyer Hans
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Description


  



  Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen, der eine thermoplastische Komponente besitzt, welche an einer der beiden Oberflächen des Streifens bei Einwirkung von Druck und Wärme derart wirksam wird, dass sie den Streifen an dem Kleidungsstück haftend hält.



   Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Kennzeichnend für das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung ist, dass von einem Ausgangsband der Streifen teilweise abgetrennt und derart umgefaltet wird, dass zwei die thermoplastische Komponente aufweisende Oberflächenteile miteinander in Kontakt kommen können, worauf die Abtrennung des Streifens vollständig erfolgt.



   Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch aus, dass bei einem   Markierungsvor-    gang eine Schneidvorrichtung zunächst einen Teil eines Streifens von einem Ausgangsband abtrennt, welcher Teil umgefaltet wird, damit er mit dem restlichen Teil des Streifens in Kontakt gelangen kann, worauf an der umgefalteten Stelle ein Transportorgan angreift, wonach die Schneidvorrichtung die Schneidbewegung fortsetzt und den Streifen vollständig abtrennt, welcher anschliessend durch das Transportorgan in eine Lage gebracht wird, in der er sich über dem zu markierenden Kleidungsstück befindet.



   Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert :
Die Ausgangsbänder zur Herstellung der Markierungsstreifen enthalten thermoplastische Komponenten, welche erweicht werden können und bei einer erhöhten Temperatur und Druck zum Haften an den Kleidungsstücken gebracht werden können. Bei dieser Temperatur darf das Kleidungsstück natürlich nicht versengt werden können. Die Markierungsstreifen dienen dabei zur Markierung von Kleidungsstücken, welche gewaschen oder chemisch gereinigt werden sollen. Anschliessend werden die Markierungsstreifen wieder von den Kleidungsstücken entfernt, was leicht zu bewerkstelligen ist. Die Verwendung von solchen Markierungsstreifen zur vorübergehenden Kennzeichnung von Kleidungsstücken ist bekannt. Vorrichtungen für das Aufbringen derartiger Markierungsstreifen sind ebenfalls bekannt.

   Es wurde weiterhin schon vorgeschlagen, auf die Markierungsstreifen vor der Befestigung an dem   Textilstück    unter Wärme und Druck ein Lösungsmittel einwirken zu lassen, um die Erweichung der thermoplastischen Komponente und somit die Haftung an dem   Textilstück    zu verbessern.



   Wenn der Markierungsstreifen nach Gebrauch wieder entfernt werden soll, muss ein nichthaftender Teil vorgesehen werden, welcher als Griff dient und auch bei der Behandlung des Kleidungsstückes bei Druck und Wärme nicht an diesem haften bleibt.



  Wenn der verwendete Markierungsstreifen so beschaffen ist, dass ein Lösungsmittel zum Erweichen bei der Verwendung des Streifens angewendet wird, lässt es sich erreichen, dass dieser Griff nicht an dem Kleidungsstück haften bleibt.



   Bestimmte Kleidungsstücke bestehen jedoch aus einem Material, welches durch das Lösungsmittel bei erhöhter Temperatur beschädigt wird. Chemisch zu reinigende Kleidungsstücke bestehen oft mindestens zum Teil aus synthetischen Fasern, welche in manchen Fällen thermoplastische Eigenschaften zeigen.



   Das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung sollen anschliessend anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert werden. Soweit Teile nicht näher dargestellt und erläutert sind, handelt es sich um Bekanntes.



   Im einzelnen zeigen :
Fig.   1    einen Markierungsstreifen, gemeinsam mit dem Ausgangsband, das eine thermoplastische Komponente besitzt, welche an der unteren Oberfläche bei Einwirkung von Druck und Wärme derart wirksam wird,   dal3    sie einen vom Band abgeschnittenen Streifen an einem Kleidungsstück haftend hält, aber so, dass der Streifen später leicht wieder abgelöst werden kann,
Fig. 2, 3 und 4 die aufeinanderfolgenden Schritte bei der Bildung des Markierungsstreifens,
Fig.   5    und 6 Teilansichten in Draufsicht und Schnitt des Markierungsstreifens bei der Herstellung,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung von Markierungsstreifen, wobei die Ansicht dem in Fig. 6 gezeigten Verfahrensschritt entspricht und
Fig. 8 eine Draufsicht auf die in Fig.

   7 gezeigte Vorrichtung, gemeinsam mit einer Markierungsapparatur.



   Der in Fig.   1    bei T gezeigte Markierungsstreifen ist an einem Ende, wie bei F gezeigt, nach innen   um-    gefaltet bzw. umgeschlagen. Der umgefaltete Teil stellt einen Griff dar, welcher an dem zu markierenden Kleidungsstück auch bei Wärme und Druckanwendung nicht haftet. Der Markierungsstreifen   T    besteht aus einem gewebten oder einem anderen Stoff, der thermoplastische und nichtthermoplastische Garne in wiederholter Reihenfolge enthält und von welchem die obere Fläche einen Aufdruck oder eine andere Markierung erhält, während die ent  gegengesetzte    Oberfläche b mit dem zu markierenden   Textilstück    in Kontakt kommt.

   Der Markie  rungsstreifen    ist bei F derart umgefaltet, dass ein Teil der Fläche b an dem Ende mit einem weiteren   Flä-    chenteil   b    in Kontakt kommt.



   Der Stoff ist derart gewebt oder auf andere Weise hergestellt, dass die thermoplastischen Garne zum Grossteil an der Oberfläche b erscheinen,   wäh-    rend an der Oberfläche a nur in geringerem Masse oder vorzugsweise keine   thermoplastsichen    Garne erscheinen.



   Der Markierungsstreifen wird aus einem Ausgangsband S aus entsprechendem Material gewonnen. Dieses Ausgangsband wird aus einem entsprechend grossen Gewebestück als Streifen abgeschnitten, auf eine Vorratsrolle aufgerollt und in dieser Form in die Apparatur zur Erzeugung der Markierungsstreifen und zu deren Befestigung auf dem zu kennzeichnenden Kleidungsstück eingesetzt. Die Breite dieses   Ausgangsbandes    entspricht dabei der Länge des Markierungsstreifens, wenn die durch die Faltung bei F entstehende Längenverminderung ausser acht gelasse wird. Es ist zu ersehen, dass das ungefaltete Endteil F während der Herstellung des Markierungsstreifens   T    gebildet wird, während das   Ausgangs-      b nd S eben,    das heisst nicht gefaltet ist und die entsprechende Breite besitzt.



   Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die aufeinanderfolgenden Herstellungsschritte des Markierungsstreifens T.



  Bei dem ersten in Fig. 2 gezeigten Verfahrensschritt wird eine Lasche t an dem vorderen Ende des Ausgangsbandes S abgeschnitten, wobei der Einschnitt von der einen Seitenkante des Ausgangsbandes um eine Strecke d in das Material hineinreicht. Die auf diesem Wege geformte Lasche t gelangt nun mit einem Faltorgan 8 in Kontakt, welches vorzugsweise   Wink. elform besitzt und zunächst, wie durch    den Pfeil A gezeigt, nach unten bewegt wird, bis die Lasche t mit einem mindest annähernd rechten Winkel nach unten ragt, wie dies aus Fig. 3 zu ersehen ist. Das Organ 8 bewegt sich nun in einer Richtung, die senkrecht auf der Richtung der ersten Bewegung steht. Die Richtung dieser weiteren Bewegung ist in Fig. 3 durch den Pfeil B angegeben.

   Bei dieser Bewegung wird die Lasche   t    unter den zum Teil abgetrennten Teil des Bandes S bewegt, wie dies aus Fig. 4 zu ersehen ist. Auf diesem Wege wird das   umgefaltete    Ende F erzeugt. Anschliessend wird der Markierungsstreifen völlig abgetrennt und in eine zum Aufbringen auf ein zu kennzeichnendes Klei  dungsstück    geeignete Stellung gebracht.



   Aus den Fig. 5 und 6 ist zu ersehen, dass der Teil des   Auagangsbandes 5', der gerade einen Mar-      kierungsstreifen      T    bildet, auf einer   Unterlage 9 auf-    liegt, von welcher eine Kante in eine Scheide ausläuft. Die Unterlage 9 ist aus Erläuterungszwecken stärker als tatsächlich erforderlich gezeichnet. Fig. 6 zeigt im Querschnitt die in Fig. 4 dargestellten Teile, wobei sich das Faltorgan 8 unter   goder    spitz   zugehenden    Vorderkante der Unterlage 9 befindet und somit die   Herstellung des gefalteten    Teiles F abgeschlossen ist.



   Fig. 8 zeigt eine Vorrichtung zum Aufbringen der Markierungsstreifen auf Kleidungsstücke in   Drauf-    sicht. Sie besitzt ein Transportorgan 50, welches sich vorzugsweise auf einer Kreisbahn bewegt, und eine Unterlage bzw. Deckplatte 127. Die Vorderwand der Vorrichtung enthält einen Träger für das   Auflage-    organ 13 für die Kleidungsstücke. Dieses Organ 13 ist von einer in vollen Linien dargestellten   Beschik-    kungslage in eine Lage verstellbar, die mit strichpunktierten Linien dargestellt ist und in der der   Markierungsstreifen aufgebracht    werden kann.

   Ein   nach oben bewegbares Druckorgan    18 ist gleitend in dem Organ 13 vorgesehen und drückt das Kleidungsst ck und den Markierungsstreifen - in der Lage B des   Transportorgans      50-nach    oben gegen eine nicht gezeigte erwärmte Platte.



   Eine vertikale stationäre Achse 65 erstreckt sich in ein teilweise kreisförmiges Gehäuse auf der Platte 127. Die Welle 65 trägt eine drehbare Radanordnung 52 mit einer gekurvten Oberfläche 55. Die Anordnung 52 ist als Malteserkreuz zur Erzeugung einer inter  mittierenden    Bewegung   ausgebildet. Das Malteser-    kreuz wird durch eine Scheibe 53 angetrieben, welche die Antriebsstifte 54 und die   Arretierscheibe    56 trägt.



   Das Transportorgan 50 ist mit einem Arm 504 verbunden, welcher drehbar mittels einer Hülse auf der Achse 65 sitzt. Der Arm 504 trägt ein   Greif-    organ 501, das eine gewisse Elastizität besitzt. Der Arm 504 trägt einen weiteren Arm 503, welcher an einem Ende das zweite Greiforgan 502 trägt und am anderen Ende ein Tastorgan 505, welches auf einem stationären, auf der Achse 65 befestigten Nocken 69 gleitet und dabei den Greifer 502 schliesst bzw. öffnet, um den Markierungsstreifen T zu greifen oder freizugeben. Die Antriebsscheibe 53 wird von der Hauptwelle der Machine (nicht dargestellt) angetrieben, die wÏhrend eines   Markierungsvorganges    läuft und nach dessen Abschluss anhält. Fig. 8 zeigt die Teile in der Normalstellung.

   Es ist zu ersehen, da¯ das Transportorgan 50 in der Lage A einen vorgeformten Markierungsstreifen hält, wobei der Streifen in dieser Lage durch nichtgezeigte Druckmittel markiert wird.



   Der   Markierungszyklus    beginnt mit einer nach innen gerichteten Bewegung des Teiles 13 in die strichpunktiert eingezeichnete Lage, worauf weitere Vorgänge wie folgt automatisch ablaufen.



   1. Das Malteserkreuz macht eine   Viertelumdre-    hung, um den Markierungsstreifen über das zu   mar-    kierende Kleidungsstück zu bringen, welches sich auf dem Organ 13 befindet. Diese Lage ist mit B bezeichnet. Nun wird auf das Kleidungsstück durch das   Druckorgan    18 ein Druck ausgeübt. Der Druck bleibt nahezu während des ganzen übrigen Teiles einer Markierung bzw. eines Kreislaufes erhalten.



   2. Das Malteserkreuz dreht sich um eine weitere Viertelumdrehung und nimmt die der Lage A entgegengesetzte Lage ein. In dieser Lage ist keine Funktion zu erfüllen.



   3. Während der nächsten   Viertelumdrehung    wird der Markierungsstreifen, wie in den Fig. 1-4 gezeigt, automatisch geformt und kommt mit dem Transportorgan 50 in der Stellung C in Kontakt. Diese Stellung ist auch in Fig. 5 gezeigt.



   4. Der Markierungsstreifen wird durch das Trans  portorgan    50 in die Ausgangslage A gebracht, so dass ein neuer Kreislauf beginnen kann. Die Maschine hÏlt an und das Teil 13 wird freigegeben, so dass es sich in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage   zurüokbewegen    kann, in welcher das gekennzeichnete Kleidungsst ck abgenommen und ein neues Kleidungsstück aufgelegt werden kann.



   Es ist zu ersehen, da¯ das   Ausgangsband 5'von    hinten in die Maschine in der Richtung der Achse   65      eingefuhrt    wird, und da¯ der Markierungsstreifen um einen Winkel von   180     in die mit B bezeichnete Markierungslage an der Frontseite der Vorrichtung bewegt wird.



   In der in Fig.   5    strichpunktiert eingezeichneten Lage befindet sich der gefaltete Teil F zwischen den Greifteilen, wobei diese Teile an der von dem winkeligen Faltorgan 8 freigelassenen Stelle angreifen.



  Nach dem Erfassen des Markierungsstreifens bewegt sich das Faltorgan 8 weiter nach unten und   anschlie-    ssend in der dem Pfeil B entgegengesetzten Richtung, bevor es in die in den Fig. 2 und 7 gezeigte Ausgangslage zurückkehrt. Die Unterfläche des Auflagers 9 kann mit einem schrägen Führungsteil 11 versehen sein, während das Greif teil 501 des   Transportorgans    50 aus elastischem Material bestehen kann, so dass dieses Greifteil durch die OberflÏche 11 in Eingriff mit der Unterfläche des umgeschlagenen unteren Teiles F gelangt, wÏhrend das obere   Greifteil    502 der Transporteinrichtung gegen die Oberfläche des Markierungsstreifens T an einer Stelle drückt, unterhalb welcher sich das   umgeschlagene    Teil F befindet.



   Bei dieser oder kurz bevor dieser Stufe wird die Abtrennung des Markierungsstreifens T beendigt und das Transportorgan von, dem Auflager 9 fortbewegt.



  Diese Weiterbewegung'erfolgt vorzugsweise entlang einer Kreislinie in Richtung auf die Markierlage A und auf die Kleblage B zu. Anschliessend wird durch geeignete F¯rderwalzen, das Ausgangsmaterial um ein weiteres Stück vorgeschoben, so dass der nächste   Markierungsstreifen geformt werden kann.   



   Eine beispielsweise Ausführungsform eines Vorrichtungsteiles zur   Erzeugung der Markierungsstreifen    ist mehr im einzelnen in Fig. 7 gezeigt. An der Vorrichtung sei ein TrÏger 12 befestigt, und zwar vor den (nicht gezeigten)   Förderwalzenfür    den Aus  gangsstreifenF.DieFörderwalzen    werden intermit  tierend um entsprechende Längen    des Bandes S wÏh  rend des Betriebes der Maschine    rotiert, und zwar   derart,dassdasBand    zwischen ein oberes und unteres Abschermesser 19 bzw. 20 gelant. Die beiden Schneiden befinden sich vor der Auflage 9. Der Träger 12 trÏgt F hrungsimittel 23   finir    eine in   vertikaler Richtunig sich    auf-und   abwärtsbewegende    Stange 21.

   Die Stange ist weiterhin am oberen Ende in einer Muffe 35 geführt, die an einem Träger 34 befestigt ist, der einerseits mit dem Träger 12 ver  bunden    ist. Der Träger 34 trägt femer ein   winkel-    förmiges Teil zur Führung der sich b, ewegenden   Schneide 19.    Die Stange 21 ist so ausgebildet, dass sie von einem Nocken bewegt werden kann, welcher mit der Hauptwelle verb, unden ist. Dieser Nocken ist dabei derart angeordnet, dass die bewegliche Scheide 19, die ülber einen Halter 22 mit der Stange 21 1 verbunden ist, in aufeinanderfolgenden Schritten  ber bei 25   gezeigte. Gelenkmittel bawegt    wird. Der erste Schritt besteht dabei darin, den Streifen S derart einzuschneiden, da¯ die Zunge t entsteht, welche nach unten umgefaltet wird, wie dies bereits ausgeführt wurde.

   Die Stange 21 erstreckt sich iiber das obere Lager 35 hinaus, wobei hier eine Feder 26 vorgesehen ist, welche bestrebt ist, die Stange   anzuhaben.   



   Der Halter 22 ist weiterhin so angeordnet, dass er als Gleitf hrung f r ein Teil 27 dient, welches das 'winkelförmige Faltorgan 8 trägt. Das andere Ende des Teiles   27    ist an der entgegengesetzten Seite des Halters 22 mit einem Kopf 28 versehen, an dem eine Feder 29 angreift und den Kopf 30 gegen ein   Winkelteil    31 dr ckt Ein Arm dieses   Winikelteiles    ist mit einer Stange 32 verbunden, die mit einem weiteren Nocken in Eingriff steht, der ebenfalls von der   Antriebsmaschine gedr, eht    wird.

   Der Nocken ist dabei   so geformt, dass das Faltorgan    8 die   gewünsch-    ten Bewegungen ausf hrt
Das freie Ende der Schneide 19 ist in einen Teil 33 geführt, welcher mit, dem Träger 34 ver  bunden    ist, der die   Führungsmuffe    35 trägt. Die beiden aufeinanderfolgenden Stufen beim Abschneiden der Lasche   t    des Markierungsstreifens und dieses Streifens selbst von dem auf der Unterlage 9 auf  liegenden Ausgangsband weiden durch    die Schneiden 19 und 20 durchgeführt, wobei Federmittel   36,      Fiig.    8, vorgesehen sind, welche bewirken, dass'die beiden Schneiden während des Schneidvorganges gegenein  ander gedrückt werden.   



   Die beschriebene Anlage arbeitet wie folgt. Es sei angenommen, dass dtas Band S um eine zur Bil  dung des Markierungsstreifens    T hinreichende Länge vorgeschoben worden ist. Die Stange 21 wird nun   durcheinenNocken'betätigt,welcher    so geformt ist, dass die Schneide 19 den ersten Teil ihrer Bewegung g ausf hrt, so da¯ die Lasche t an dem Ausgangsband S gebildet wird. Während des ersten Teiles dieser Abwärtsbewegung der Stange 21 bewegt sich das   winkelförmige Faltorgan    8 vonder in Fig. 2 gezeigten Lage zu der in Fig. 3 gezeigten Lage, so dass der Faltprozess der Lasche   T    des entstehenden Markie  rungsstreifens T eingoleitet    wird.

   Anschliessend wird die Stange 32 durch den mit ihr in Eingriff   stehen-    den Nocken derart   bewegt, dass das Faltorgan    8 in 'die in Fig. 4 gemigte Lage gelangt, wodurch die Lasche t gegen die Unterfläche des vorderen Endes des Auflagers 9 gedrückt wird. Die Endstellung dieser Bewegung ist in den Fig. 4 und   6    gezeigt. Die Auf  lagefläche    30 des Winkelteiles 31 nimmt nun eine im wesentlichen vertikale Lage ein. Durch die sich fortsetzende Abwärtsbewegung der Stange 21 bewegt sich auch das Faltorgan 8 weiter nach unten, jedoch ohne weitere Funktionen zu erfüllen. Bevor die Stange 21 sich weiter nach unten bewegt, hat das Transportorgan 50 den Markierungsstreifen an der gefalteten Stelle erfasst, so dass der Streifen in seiner Lage gehalten wird.

   Bei der sich fortsetzenden Ab  wärtsbewegung der Stange 21    wird der Streifen   T    vollständig abgetrennt, und das Transportorgan setzt seine Bewegung fort und nimmt den Markierungs streifen von dem Auflager 9 zu den weiteren Arbeitsstationen zur vorübergehenden Markierung eines Klei  dungsstuckes durch den Streifen    mit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen, der eine thermoplastische Komponente besitzt, welche'an einer der beiden Oberflächen des Streifens bei Einwirkung von Druck und Wärme derart wirksam wird, dass sie den Streifen an dem Kleidungsstück haftend hält, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Ausgangsband der Streifen teilweise abgetrennt und derart umgefaltet wird, dass zwei die thermoplastische Komponente ausweisende Oberflächenteile miteinander in Kontakt kommen können, womuf die Abtrennung des Streifens vollständig erfolgt.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Markierungsvorgang eine Schneidvorrichtung (19, 20) zunächst einen Teil eines Streifens von einem Ausgangsband abtrennt, welcher Teil umgefaltet wird, damit er mit dem restlichen Teil des Streifens in Kontakt gelangen kann, worauf an der umgefalteten Stelle ein Transportorgan (50) angreift, wonach die'Schneidvorrichtung (19, 20) die Schneid- bewegung fortsetzt und den Streifen vollständig abtrennt, welcher anschliessend durch das Transportorgan in eine Lage gebracht wird, in der er sich über dem zu markierenden Kleidungsstück befindet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausgangsband eine Breite gegeben wird, die gleich der Länge des herzustellen- den Markierungsstreifens ist, und dieses Band für einen Markierungsvorgang jeweils um eine Strecke gefördert wird, die gleich der Breite des herzustellenden Markierungsstreifens ist, der alsdann an einer Seite vom Ausgangsband, durch einen Einschnitt teilweise abagetrennt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transportorgan (50) in Eingriff mit dem gefalteten Streifenteil gebracht und anschlie ssend die Abtrennung des Streifens vervollstÏndigt wird, dass mittels des Transportorgans anschliessend das abgetrennte Markierungsmittel auf ein zu markierendes Kleidungssbück gebracht und hier mittels Wanne und Druck zum Haften gebracht wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfaltung an einem schmalen Ende des herzustellenden Streifens vorgenommen wird, das Ganze derart, dass die Falte einen Griff für die Finger bildet, und an dem Kleidungsstück nicht haften bleibt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den ersten Schneid- vorgang abgetrennte Streifenteil jeweils durch ein sich eunächst quer zu dem Streifen bewegendes Faltorgan (8) abgebogen und anschliessend umgeschlagen wird, worauf das umgefaltete Endteil durch das Transportorgan (50) erfasst und in eine Lage über dem Kleidungsstück bdwegt wird, an das es durch Wärme und Druck befestigt wird.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsband jeweils entlang einer Auflage (9) vorgeschoben wird und her nach der von dem Ausganlgsband labgetrennte Streifen- teil um die Seitenkante der Auflage durch das Faltorgan umgeschlagen wird.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Faltorgan abgewinkelt ist und sich das Transportorgan jeweils über das Falt- organ bewegt und den gefalteten Teil während des Umfallens des abgetrennten Streifenteiles um die Kante der Auflage ergreift, worauf das Faltorgan in seine Ausgangslage zurückkehrt, während das umge- faltete Teil durch das Transportorgan gehalten wird.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportorgan sich schritt- weise entlang einer Kreisbahn bewegen kann und jeweils in einer ersten stationären Lage die Falte des Streifens erfasst, wobei das Anhalten des Trans portorgans in dieser Lage mit der Zurückbewegung eines Faltorgans und dem vollständigen Abtrennen des Streifens zusammenfällt, und dass bei dem nächsten Schritt des Transportorgans dieses Sden abge- trennten Streifen von der Auflage fortbewegt.
    8. Vorrichtung nach Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (9) mit einem schrägen Führungsteil (11) versehen ist und dass das Transportorgan. (50) ein oberes und ein unteres Greifteil aufweist, von denen eines jeweils vom steil {11) gelfuhrt wird.
    9. Vorrichtung nach Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikal bewegbares Organ (22) mit einer horizontal verlaufenden F h rungsbahn fiir ein gleitbares Glied (27) versehen ist, welches das Faltorgan (8) trägt und von einer Feder an eine Arbeitsfläche eines Hebels (31) gedrückt wird, das Ganze derart, dass das Faltorgan (8) erst nach unten und anschliessend durch den Hebel quer hierzu bewegt wird, um unterhalb der Auflage den Falt , vorgang durchzuführen.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet,dasswährendeines Teiles der Bewegung des Gliedes (27) keine axiale Versohiebung auf Idas Faltorgan übertragen wird, trotzdem ein Oberflächenteil des Gliedes (27) sich auf der Arbeitsfläche des Hebels verschiebt, und dass anschliessend der Hebel bewegt wird und auf das Faltorgan eine axiale Bewegung überträgt zur Ausführung des Umfaltvorganges.
CH361781D 1958-06-23 1959-06-01 Verfahren zur vorübergehenden Markierung eines Kleidungsstückes durch einen Markierungsstreifen CH361781A (de)

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