CH361808A - Verfahren zur Herstellung von Lactamen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lactamen

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CH361808A
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caprolactam
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Keith Duxbury Frederick
Burchell Edgar Owen
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Ici Ltd
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  • Polyamides (AREA)
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      Verfahren        zur        Herstellung    von     Laetamen       Bekanntlich können Ester und     Ami-ne,    beispiels  weise beim     Erhitzen        miteinander,    unter     Bildung    von       Ami'den    reagieren. Sofern diese     Umsetzung        eintritt,    er  geben     Verbindungen    mit zwei und mehr Ester- oder       Amingruppen    in deren     Molekul    Anlass zur Bildung  von Produkten, welche meistens polymerer Natur  sind.  



  Es wurde nun gefunden,     d@ass    Ester von     Amino-          säuren    der Formel       NH.-        R1    . CO.     ORz     worin     R1    einen     Polymethylenrest    mit 3-6     Kohlen-          stoffatomen,    welcher     Substituenten    tragen kann, .und       RI,    einen     Alkyl-    oder     Cycloalkylrest    bedeuten, sich  leicht in die entsprechenden     Lactame        überführen    las  sen,

       indem    man     die        Aminoester        in    der Dampfphase,  und vorzugsweise in Gegenwart eines die     Abspaltung     von Alkoholen begünstigenden     Katalysators        und/oder     Wasserdampf, auf eine Temperatur von 250-300  C       erhitzt.     



       .Das        Erhitzen    kann     vorzugsweise    durch     Hindurch-          leiten    der Dämpfe des     Aminoesters    durch ein den  Katalysator     enthaltendes        und    .auf     die        gewünschte          Temperatur        erhitztes    Gefäss     erfolgen.    Die     Aminoester-          ,däanp        e    können einen     beliebigen    Druck,

       gewöhnlich          Atmosphärendruck,aufweisen        und    können     .gewün@sch-          tenfalls    mit einem     inerten    Gas, z. B.     Stickstoff        ver-          dünnt    sein. Der günstigste Druck und Verdünnungs  grad hängen von der Flüchtigkeit des     verwendeten          Aminoesters        ab.     



  Man     mischt    den     Dampf    des     Aminoesters,    vorzugs  weise mit einer gewissen Menge Wasserdampf, da  auf diese Weise der     Reiaktionsverlauf    verbessert wird.  Der Anteil an     Wasserdampf    kann     :bis    zu 70 % betra  gen und liegt     vorzugsweise        zwischen    30     Gew.a/o        und     60     Gew.o;

      o-,     bezogen    auf den     Aminoester.       In der obigen Formel     bedeutet        R1    wie gesagt     einen          gegebenenfalls    substituierten     Polymethylenrest    mit  3-6     C-#Atomen;

      es handelt     sich    also um     die    Ester  der     co-Amrnnobuttersäure,        co-Aminovaleriansäure,        co-          Aminocapronsäure    und     w-Aininooenanthsäure    und       ihrer        Substitutionsprodukte,    z. B. :die     Methyl-,-Äthyl-,          Isopropyl-    und     Cyclohexylester.     



       iDiese        Aminvester    lassen sich durch katalytische       Hydrierung    von     Cyanestern    nach Angaben im Schwei  zer Patent Nr. 361292 oder durch     Veresterung    der       entsprechenden        Amino:säuren        herstellen.     



  Als die     Abspaltung    von     Alkoholen        begünstigende     Katalysatoren kommen vor allem     Aluminiumoxyd     oder     Siliciumdioxydgel        in.    Frage.  



  Die nach     diesem        Verfahren        ,erzeugten        Lactame          sind    als     Zwischenprodukte        ;für    die     chemische    Syn  these, z. B. für die     Herstellung    von Polyamiden, wert  voll.

   Das     :erfindungsgemässe    Verfahren eignet sich  insbesondere für die, Herstellung von     Caprolactam        aus          Estern    der     a)-Aminocapronsäure.        _     In den folgenden Beispielen     sind        die    Teile sowie  die Prozentsätze gewichtsmässig     angegeben.     



  <I>Beispiel l</I>  70 Teile einer     wässerigen        Lösung,    enthaltend  66     fl/a        Isopropyl-co-#aminocaproat,    werden     reit        einer     Geschwindigkeit von 1,2     Teilen    pro     Minute    ver  dampft und der Dampf über 60 Teile     aktiviertes    Alu  miniumoxyd mit einer Maschenzahl von 1,575 bis  3,15 je cm     geleitet,

          welches    eine     Temperatur    von  250-275  C     aufweist.    Unter     diesen        Bedingungen    be  trägt das     Molverhältnis    von     Aminoester    zu Wasser  <B><I>1:</I></B> 5,     während        die        Kontaktdauer    etwa 5 Sekunden  beträgt.

   Nach dem Passieren der     Reaktionsdämpfe          über        das          werden    sie,     durch        Kühlen     kondensiert     und        Idas        kondensierte        Produkt    hierauf un  ter vermindertem     Druck        fraktioniert        destilliert.              Man        erhält    27 Teile     Caprolactam        (Sdp.    132 bis  134  C bei 9 mm Quecksilber).

   Die Ausbeute beträgt  90  /o der Theorie.  



  <I>Beispiel 2</I>  69,8     Teile    einer wässerigen Lösung, enthaltend       66        %        Isopropyl-(,)-aminocaproat,        werden        mit        einer          Geschwindigkeit    von 0,8 Teilen pro     Minute    ver  dampft und der     Dampf        über    80 Teile     Raschigringe     von 0,

  32 cm     Durchmesser    bei einer     Temperatur    zwi  schen 250     und    275  C     .geleitet.    Unter diesen     Bedin-          gungen    beträgt das     Molverhältnis    von     Aminoester        zu     Wasser 1 : 5 und die     Kontaktdauer    beträgt ungefähr  7 Sekunden.

   Nach dem Passieren der     Rasohigringa          werden    die Dämpfe durch Kühlen     kondensiert    und  das kondensierte Produkt hierauf unter     vermindertem     Druck     fraktioniert        destilliert.     



  Man     erhält    dabei 5     Teile        Caprolactam        (Sdp.          132--134 C,bei    9     mm        Hg)    nebst 32     Teilen        Isopropyl-          c -aminocaproat.    Die     Ausbeute    an     Caprolactam        be-          trägt        17        %        der        Theorie.       <I>Beispiel 3</I>  33 Teile     Isopropyl-(i)

  -aminocaproat    werden mit  einer     Geschwindigkeit    von 1,7 Teilen pro Minute  verdampft     und    der Dampf über 30     Teile        aktiviertes     Aluminiumoxyd von 1,575-3,15 Maschen je cm bei  einer     Temperatur    von 250-275  C     geleitet.        Unter          diesen    Bedingungen beträgt die Kontaktdauer 7 Se  kunden.

       Nach    dem Passieren über dem     Aluminium-          oxyd    werden die Dämpfe durch     Kühlen    kondensiert  und das     kondensierte        Produkt    hierauf unter     vermin-          dertem        Druck    fraktioniert     destilliert.    Dabei erhält  man 14     Teile        Caprolactam        (Sdp.    132-134  C bei  9     mm        Hg)

          sowie    8     Teile        Isopropyl-o-#aminocaproat.          Die        Ausbeute        des        Caprolactams        beträgt        65        %.        der     Theorie.

      <I>Beispiel 4</I>    59,6 Teile     einer        wässerigen    Lösung, enthaltend  68     II/o    sek.     Butyl-a.)-aminocaproat,    werden mit einer       Geschwindigkeit    von 1,2     Teilen    pro Minute ver-         dampft    und der Dampf über 60 Teilen aktiviertes         Aluminiumoxyd    von 1,575-3,15 Maschen je cm  bei einer Temperatur von 250-275  C geleitet.

   Unter  diesen     Bedingungen    beträgt das     Molverhältnis    von       Aminoester    zu Wasser<B>1:</B> 5 und die     Kontaktlauer     etwa 5     Sekunden.        Nach    dem Passieren über Alumi  niumoxyd werden die     Dämpfe    durch Kühlen kon  densiert     und    das     kondensierte    Produkt hierauf unter       vermindertem        Druck    fraktioniert :destilliert.  



  10 Teile     Caprolactam        (Sdp.    132-134 C bei  9     man        Hg)    werden auf diese Weise neben 15     Teilen          sek.-Butyl-to-aminocaproat    erhalten. Die Ausbeute  an     Caprolaetam        :beträgt    41      /o    der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren -zur Herstellung von Lactamen, da durch gekennzeichnet, dass man einen Aminoester der Formel NH2. R1. CO.
    0R2 worin R1 einen 3-6 Kohlenstoffatome enthaltenden Polymethylenrest, w elcher Su!bstituenten tragen kann, und R2 einen Alkyl- oder Cycloalkylrest bedeuten, in der Dampfphase auf eine Temperatur zwischen 250 und 300 C erhitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Erhitzen in Gegenwart eines die Abspaltung von Alkoholen begünstigenden Kata- lysators erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ,das Erhitzen in Gegenwart von Wasserdampf erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter- ,anspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, dass die Menge an Wasserdampf .bis zu 7019/G, vorzugsweise zwischen 30 und 60 Gew II/o, bezogen auf den Aminoester, be trägt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das cyclische Amid Caprolactam ist.
CH361808D 1956-10-12 1957-10-11 Verfahren zur Herstellung von Lactamen CH361808A (de)

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