CH361865A - Elektrische Halbleitervorrichtung - Google Patents

Elektrische Halbleitervorrichtung

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CH361865A
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Wagner Hans
Aloisius Dr Hinrichs Her Franz
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Description


  Elektrische     Halbleitervorrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Halb  leitervorrichtungen, insbesondere für     Hochleistungs-          gleichrichtungszwecke,    mit halbleitenden     Körpern    aus  Silizium, Germanium oder     intermetallischen    Verbin  dungen. Zu dieser Gruppe von Gleichrichtern gehören  beispielsweise die     sogenannten    Diffusionsgleichrichter,  bei denen die Anwendung der Erfindung besondere  Vorteile bringt.  



  Die Herstellung von Diffusionsgleichrichtern er  folgt z. B. in bekannter Weise aus     plattenförmigem     Halbleitermaterial, das     zunächst    zur Erzeugung des  gewünschten     p-n-Überganges    einem     Diffusionsprozess     unterworfen, dann mit einer Nickelauflage versehen  und in kleine quadratische Plättchen vorgegebener  Grösse zersägt wird, an welche die elektrischen Zu  leitungen angelötet werden.

   Als geeignetes Material  für die Anschlüsse wird Kupfer     verwendet    und zum  Verlöten dienen vorgeformte Plättchen der üblichen       Blei-Zinn-    bzw.     Blei-Silberlegierung    mit     Zinkam-          moniumchloridlösung    als     Flussmittel.    Der kontaktierte  Gleichrichter wird häufig noch einem     Ätzverfahren     ausgesetzt und dann in ein Gehäuse eingebaut, um  mechanische Beschädigungen und atmosphärische  Einwirkungen zu verhüten.  



  Bei der Herstellung und beim Betrieb solcher       Hochleistungsgleichrichter    entstehen nun eine Reihe  von Schwierigkeiten, die unter anderem dadurch ver  ursacht werden, dass man wegen der hohen Ströme  dicke     Anschlussleitungen    verwenden muss, die bei  spielsweise in der bekannten Form von Stäben, Bol  zen oder dicken Drähten ausgeführt sein     können.     Diesen Anschlüssen haftet der Nachteil an, dass sie  beim Betrieb der     Gleichrichtervorrichtung    mecha  nische Spannungen am     Gleichrichterplättchen    erzeu  gen, die z. B. durch Ausdehnung der     Anschlussleitun-          gen    infolge Erwärmung des Gleichrichters entstehen.

    Zur     Vermeidung    dieses Nachteiles hat man versucht,    die     Anschlussleitungen    elastisch auszuführen, z. B. mit  einer kleinen Wendel zu versehen oder in     S-Form          auszubilden.    Beim Anlöten solcher     Anschlussleitungen     ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, dass das Lot  durch     Kapillarwirkung    in den Leitungen hochsteigen  und die     Elastizität    wesentlich beeinträchtigen kann.    Weitere Schwierigkeiten entstehen bei der Her  stellung solcher     Diffusionsgleichrichter,    die nach dem  Kontaktieren einem     Ätzverfahren    unterzogen werden.

    Beim Atzen des bereits kontaktierten Gleichrichters  darf das     Anschlussmaterial    von der     Ätzflüssigkeit     nicht angegriffen werden. Diese Aufgabe hat man  beispielsweise dadurch zu lösen versucht, dass man  die     Anschlussleitung    mit einem besonderen metal  lischen Überzug versieht. Es hat sich aber gezeigt, dass  die bekannten Schutzauflagen beim Anlöten der An  schlüsse infolge der hohen Löttemperatur zum Teil  unwirksam werden, z. B. durch teilweise     Diffusion     des Überzugs in das Grundmaterial.  



  Die Verwendung der bekannten     Anschlussleitun-          gen    bringt noch einen weiteren Nachteil mit sich, der  darin besteht, dass nur ein Teil der Nickelauflage auf  dem Halbleiterplättchen von den Anschlüssen be  deckt wird. Auf diese Weise werden beim nachträg  lichen Atzen des kontaktierten Gleichrichters die  nichtbedeckten Teile der Nickelschicht abgelöst und  der für die     Stromführung    nutzbare Querschnitt     ver-          kleinert,    wodurch sich die     Durchlasskennlinie    wesent  lich verschlechtert.    Die Erfindung bezweckt unter anderem, diese  Nachteile zu vermeiden.

   Die     erfindungsgemässe    elek  trische Halbleitervorrichtung, die insbesondere     für          Gleichrichtungszwecke    bei hohen Leistungen dient  und einen halbleitenden Körper aus Silizium, Ger  manium oder einer     intermetallischen    Verbindung auf  weist, ist dadurch     gekennzeichnet,.    dass     mindestens         eine     Anschlussleitung    aus einer flexiblen Litze besteht,  die an wenigstens einem Ende in einen massiven ver  breiterten Teil übergeht, welcher eine zur Längsachse  der Litze quer liegende     Anschlussfläche    aufweist,

   über  welche er mit einer entsprechenden Fläche des Halb  leiterkörpers     kontaktiert    ist.  



  Eine derartige Ausführungsform einer     Anschluss-          leitung    erfüllt die Forderung, die Entstehung mecha  nischer Spannungen am Halbleiterkörper während des  Betriebs zu     verhindern;    denn die Flexibilität der       Anschlussleitung    bleibt auch nach dem Anlöten er  halten, da keine     Kapillarwirkung    wegen des massiv  verbreiterten Teils eintreten kann, die das Lot in der  Litze hochsteigen liesse und dadurch zu einer Ver  steifung führen könnte. Ausserdem lässt sich eine  einwandfreie und sichere     Kontaktierung    des halblei  tenden Körpers durch Anwendung einer breiten und  ebenen     Anschlussfläche    der Zuleitung ermöglichen.

    Aus dem gleichen Grunde erhält man auch eine gute  Wärmeabführung vom Halbleiterkörper, so dass auf  diese Weise eine Halbleitervorrichtung entsteht, die  im Betrieb, insbesondere auch bei hohen Leistungen  weitgehend sicher arbeitet.  



  Im folgenden wird die Erfindung zur besseren  Verständlichkeit an Hand einiger Ausführungsbei  spiele erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.  



  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen in Seitenansicht die ein  zelnen Herstellungsschritte für ein     Anschlussorgan,     und zwar handelt es sich hierbei um die Herstellung  der Verbreiterung an seinem Ende.     Fig.    4 zeigt im  Querschnitt eine nach diesem Verfahren gefertigte       Anschlussleitung,    die für die angegebenen Zwecke  metallisch überzogen ist. In der     Fig.    5 werden teil  weise in Seitenansicht, teilweise in Draufsicht weitere  Ausführungsformen einer     Anschlussleitung    nach der  Erfindung gezeigt.

   Die     Fig.    6 zeigt im Querschnitt  schematisch einen mit     Anschlüssen'versahenen    Gleich  richter vom     P-N-Typ    und in     Fig.    7 ist eine betriebs  fertige     Gleichrichtervorrichtung    dargestellt.  



  In den     Fig.    1 bis 3 bezeichnet 1 die     Anschluss-          leitung,    die aus einer elektrisch gut leitenden flexiblen  Litze, z. B. aus einer Kupferlitze, besteht. Diese Litze  wird am einen Ende zu einer Verbreiterung mit den  gewünschten Eigenschaften verformt. Zu diesem  Zwecke wird nach     Fig.    1 die Litze 1 in eine Lehre 2  eingespannt, und zwar derart, dass wenigstens das eine  Ende etwas herausragt, welches dann beispielsweise  mittels eines Schweissbrenners oder im Stumpf  schweissverfahren zu einer Verbreiterung verschmol  zen und/oder zu einer gewünschten Form gepresst  oder gequetscht wird. Zur besseren     Kontaktierung    auf  dem Halbleiterkörper wird noch das verbreiterte  Ende der Litze eben abgeschliffen.

    



  Eine spezielle Ausführungsform besteht darin,  dass das überstehende Ende der Litze zu einer Perle       verschmolzen,    flachgequetscht und dann geglättet  wird. Diese Herstellungsmethode ist besonders ein  fach und billig, und es werden nur wenige technische       Hilfsmittel    benötigt. Diese Ausführungsform ist in    den     Fig.    2 und 3 dargestellt. Der herausstehende Teil  la der     Fig.    1, wird z. B. mittels eines Schweissbrenners  zu einer Perle 1 b     verschmolzen,    wie in     Fig.    2 gezeigt  ist.

   Die Perle wird zur besseren     Kontaktierung    auf  dem     Halbleitkörper    zu einer Verbreiterung     1c    flach  gequetscht und die verbreiterte     Endfläche        1d    eben  abgeschliffen. Dies ist in     Fig.    3 dargestellt. Ein sol  ches     Anschlussorgan    kann nun unmittelbar am Halb  leiterkörper festgelötet werden.  



  Es sind noch andere Herstellungsmethoden an  wendbar, die alle darin übereinstimmen, dass in  möglichst wenigen Arbeitsgängen die     Anschlussorgane     gefertigt werden können. Die     Anschlussleitungen     können nun unmittelbar am Halbleiterkörper ange  lötet werden nach den üblichen Verfahren. In vielen  Fällen ist es vorteilhaft, sie vor dem Anbringen auf  den halbleitenden Körper noch mit elektrisch gut  leitenden     Überzügen    zu versehen. Eine solche Mass  nahme kann beispielsweise von Wichtigkeit sein zur  Herstellung einer guten     Kontaktierung    des halblei  tenden Körpers.

   Vorzugsweise ist sie aber von Be  deutung bei Halbleitervorrichtungen, die nach dem  Kontaktieren noch einem     Ätzverfahren    unterworfen  werden, wobei die     Anschlussleitung    vor chemischen  Angriffen geschützt werden soll.  



  Zu diesem Zweck erhält daher mindestens der  verbreiterte Teil der     Anschlussleitung    einen oder  mehrere elektrisch gut leitende Überzüge, und zwar  muss der äusserste Überzug so beschaffen sein, dass  er sich beim Ätzen der Halbleitervorrichtung nicht  in der verwendeten     Ätzflüssigkeit    löst. Zu diesem  Zweck kann der äusserste Überzug aus einem geeig  neten Edelmetall bestehen. Wird beispielsweise als  Material für die     Anschlussleitung    Kupferlitze ver  wendet, so besteht dieser Überzug zweckmässig aus  Gold. Beim Ätzen der kontaktierten Halbleiter, z. B.  in einer Mischung von Fluss- und Salpetersäure  schützt dieser Goldüberzug die Kupferlitze vor che  mischen Angriffen.  



  Es hat sich aber ergeben, dass der Goldschutz der  Kupferlitze weitgehend zuverlässiger und wirksamer  wird, wenn die Kupferlitze vor ihrer Vergoldung eine  Silber- oder Nickelauflage erhält. Dieser Massnahme  liegt folgende Erkenntnis zu Grunde: Beim Kon  taktieren des Halbleiterkörpers, beispielsweise mit       Blei-Zinn-    bzw.     Blei-Silberlot,    wird die Anordnung  auf etwa 350  C erhitzt. Bei dieser Temperatur diffun  diert ein beträchtlicher Teil der Goldauflage in das  Kupfermaterial hinein. Für das anschliessende Ätzen  der Halbleitervorrichtung ist daher der Goldschutz  auf der Kupferlitze teilweise unwirksam. Es gehen  Kupferionen in Lösung und setzen sich als Kupfer  atome auf dem Halbleiter ab.

   Dadurch kann bei  spielsweise bei Gleichrichtern die     P-N-Schicht    des  Halbleiters kurzgeschlossen werden. Durch die     Zwi-          schenvernicklung    oder     -versilberung    wird die Diffusion  der Goldauflage in das Kupfermaterial wesentlich  herabgesetzt. Es ist zu diesem Zweck erforderlich,  die Silber- bzw. Nickel- und     Goldauflage    genügend  dick herzustellen. Von besonderem Vorteil ist es, vor      der Vergoldung zwei oder mehrere Schichten aus  Silber und Nickel in wechselnder Reihenfolge aufzu  bringen, so dass auf diese Weise die Schutzauflage  aus Gold beim nachträglichen Ätzen voll wirksam ist.

    Es können auch andere Materialien für die     einzelnen          überzüge    verwendet werden, falls sie bei     Löttempe-          ratur    die Bedingungen erfüllen, sich weder mit dem       Anschlussmaterial    noch miteinander zu legieren und  weder in das     Anschlussmaterial    noch ineinander  merklich zu diffundieren.  



  Zur besseren     Kontaktierung    erhält noch die mit  dem Halbleiterkörper durch Lot verbundene Fläche  am verbreiterten Ende der     Anschlussleitung    einen  elektrisch gut leitenden     überzug    aus einem als Lot  dienenden Material. Bei Verwendung des üblichen  Lots besteht dieser     überzug    z. B. aus Blei. Die auf  diese Weise hergestellten     Anschlussorgane    werden nun  am Halbleiterkörper festgelötet.  



  Eine geeignete Ausführung der vorstehend er  wähnten Art zeigt die     Fig.    4. Die Kupferlitze erhält  eine Silber- oder Nickelauflage 3 und wird dann mit  einer Goldauflage 4 versehen. Das verbreiterte Ende  erhält noch einen Bleiüberzug 5 zur     Verlötung    mit  dem Halbleiterkörper.  



  Bei anderen Ausführungsformen erhält das ver  breitete Ende die Form einer Pyramide oder eines  Kegels, wie dies aus der     Fig.    5 hervorgeht. Die     Fig.        5a     zeigt in Seitenansicht eine     Anschlussleitung,    bestehend  aus einer flexiblen Litze 1, mit     pyramiden-    oder  kegelförmig verbreitertem Teil 6. Die     Fig.    5b und 5c  zeigen diese Ausführungen in Draufsicht von der       Anschlussleitung    aus gesehen. Diese Formgebungen  sind dadurch gekennzeichnet, dass sich die Litze dem  Ende zu kontinuierlich verbreitert. Von besonderem  Interesse sind solche Ausführungen bei Halbleiter  vorrichtungen, die nachträglich geätzt werden.  



  Wird die Halbleitervorrichtung noch einem nach  träglichen     Ätzverfahren    unterzogen, so muss zur  Vermeidung der Verunreinigung des     Ätzbades    die  Massnahme getroffen werden, den kontaktierten Halb  leiterkörper beim Ätzen nur so weit in das Bad einzu  setzen, dass zwar der überzogene verbreiterte Teil der       Anschlussleitung,    aber nicht die Litze selbst     eintaucht,     Selbst bei einer vollständig überzogenen     Anschluss-          leitung    ist diese Vorsichtsmassregel zu empfehlen, da  häufig die     Plattierung    an der     übergangsstelle    zwi  schen verbreitertem Teil und Litze ungenügend aus  fallen kann,

   so dass an dieser Stelle beim Ätzen Ionen  des     Litzenmaterials    in Lösung gehen können. Zu  diesem Zweck soll in der     Fig.    5a die Länge h der  Verbreiterung 6 mindestens 2 mm betragen, so dass  auf alle Fälle die Gefahr der Verunreinigung des     Ätz-          bades    dadurch herabgesetzt wird. Eine Verlängerung  des verbreiterten Teils über 2 mm hinaus richtet  sich dann auch nach der Grösse der verbreiterten       Anschlussfläche.    Die Form der verbreiterten     End-          fläche    7 richtet sich insbesondere nach der Form  gebung des Halbleiterkörpers.

   Besteht dieser, wie  beispielsweise bei Diffusionsgleichrichtern, aus einem    quadratischen Plättchen, so wählt man     zweckmä-          ssigerweise    ebenfalls eine quadratisch verbreiterte  Endfläche, möglichst von der gleichen Grösse wie die       Anschlussfläche    des Halbleiterkörpers. In jedem Fall  ist es von Wichtigkeit, dass die Verbreiterung     m        einer     zur Längsachse der Litze querliegenden ebenen  Fläche endet.  



  Bei dem Gleichrichter nach     Fig.    6 sind auf einem  Halbleiterblock 8 vom     P-N-Typ,    der an seinen An  schlussseiten geeignete metallische Auflagen 9 und 10  besitzt, die     litzenförmigen        Anschlussleitungen    1 mit  dem verbreiterten Ende 11 aufgelötet und bedecken  vollständig die     Anschlussseiten    des Halbleiterkörpers,  was die bereits angegebenen Vorteile bringt.  



  Bei der Bauart einer     Gleichrichtervorrichtung    für  hohe Leistungen nach     Fig.    7 wird eine     metallische     Trägerplatte 12, die zugleich als Elektrode dient, ver  wendet, auf welcher der Halbleiterkörper 13 nach       einem    üblichen     Verfahren    aufgebracht ist. Der Halb  leiterkörper besitzt eine     Metallauflage    14, auf der  die     Elektrodenzuleitung    15 mit dem verbreiterten  Ende 16 angelötet ist. Zum Schutz gegen mechanische  Beschädigungen und atmosphärische Einflüsse ist der  Halbleiter von einem Gehäuse 17 umgeben, durch  welches die     Elektrodenzuleitung    15 isoliert hindurch  geführt ist.

   Durch die Ausbildung der     Elektrodenzu-          leitung    als     flexible    Litze können beim Betrieb der       Gleichrichtervorrichtung    keine mechanischen Span  nungen am Gleichrichter infolge Erwärmung des  Gleichrichters und der damit vorhandenen beträcht  lichen Wärme im Gehäuse entstehen, da die An  schlusslitze weder bei Ausdehnung des Gleichrichters  noch bei Ausdehnung des Gehäuses sich vom Halb  leiterkörper abheben bzw. auf diesen einen Druck  ausüben kann.

   Durch das stark verbreiterte Ende der       Anschlussleitung    ergibt sich ausserdem eine gute       Wärmeabführung    vom Gleichrichter und man erhält  bei allen vorkommenden Temperaturen eine weit  gehend sicher arbeitende     Gleichrichtervorrichtung.     



  Die     Ausführung    der     Anschlussleitung,    bei welcher  ihre verbreiterte Endfläche die     Anschlussfläche    des  Halbleiterkörpers beim Kontaktieren vollständig be  deckt, ermöglicht eine besonders vorteilhafte Kühl  wirkung, was z. B. bei     Hochleistungsgleichrichtern     von Wichtigkeit ist. Diese Massnahme ist aber auch  wieder von besonderem Interesse bei Halbleitervor  richtungen, die nachträglich geätzt werden. In vielen  Fällen ist der Halbleiterkörper an seinen Anschluss  seiten plattiert, unter anderem zur Vergrösserung des  Stromquerschnitts. Bei der Verwendung von die       Plattierung    nicht vollständig bedeckenden Anschlüssen  können die nichtbedeckten Teile abgeätzt werden.

    Dadurch wird der für die Stromführung nutzbare  Querschnitt verkleinert.  



  Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Aus  führungsbeispiele beschränkt und kann mit beson  deren Vorteilen auf     Hochleistungsgleichrichter,    z. B.  die sogenannten     Diffusions-    und Legierungsgleich  richter und auf solche mit gezogenen     P-N-Schichten,     angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Halbleitervorrichtung, insbesondere für Hochleistungsgleichrichtungszwecke, mit halblei tendem Körper aus Silizium, Germanium oder einer intermetallischen Verbindung, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine Anschlussleitung aus einer flexiblen Litze besteht, die an wenigstens einem Ende in einen massiven verbreiterten Teil übergeht, welcher eine zur Längsachse der Litze quer liegende Anschluss- fläche aufweist, über welche er mit einer entsprechen den Fläche des Halbleiterkörpers kontaktiert ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Litze selbst an einem Ende zu einer Verbreiterung verformt ist, z. B. durch Verschmelzen und Quetschen des ver schmolzenen Endes. 2. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass sich die Anschlussleitung dem Ende zu kontinuierlich, z. B. pyramidenförmig, verbreitert. 3. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Litze aus Kupfer besteht. 4.
    Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der verbreiterte Teil der Anschlussleitung einen oder mehrere elektrisch gut leitende Überzüge besitzt. 5. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 4, bei der die Anschlussleitung am Halb leiterkörper durch Lot befestigt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Material der einzelnen Überzüge so gewählt ist, dass sie bei Löttemperatur weder mit dem Anschlussmaterial noch miteinander legieren und we der in das Anschlussmaterial noch ineinander merk lich diffundieren. 6.
    Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die äusserste überzugsschicht aus einem Edelmetall besteht. 7. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver wendung einer Anschlussleitung mit verbreitertem Teil aus Kupfer der Überzug aus Gold besteht. B. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter dem Goldüberzug eine Silberauflage befindet. 9. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter dem Goldüberzug eine Nickelauflage befindet. 10.
    Elektrische Halbleitervorrichtung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter dem Goldüberzug zwei oder mehrere aufeinander liegende Schichten aus Silber und Nickel in wech selnder Reihenfolge befinden. 11. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Halbleiter durch Lot verbundene Fläche der An schlussleitung einen elektrisch gut leitenden Überzug aus einem als Lot verwendbaren Material besitzt. 12. Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mitein ander durch Lot verbundenen Flächen der Anschluss- leitung und des Halbleiterkörpers gleiche Form und Grösse aufweisen. 13.
    Elektrische Halbleitervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verbrei terte Teil der Anschlussleitung mindestens eine Länge von 2 mm aufweist.
CH361865D 1957-01-25 1958-01-23 Elektrische Halbleitervorrichtung CH361865A (de)

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