CH361907A - Hallenartiges Gebäude - Google Patents
Hallenartiges GebäudeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/12—Roofs; Roof construction with regard to insulation formed in bays, e.g. sawtooth roofs
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Description
Hallenartiges Gebäude Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein ,hallenartiges Gebäude, insbesondere für industriel:e Zwecke.
Für die schnelle, Baukosten und Arbeitszeit spa- ren.de Errichtung von Shedbauten ist es wichtig, mit wenigen einfachen Montageteilen auszukommen. Er- findungsgemäss weist ibei dem hallenartigen Gebäude ,die tragende Konstruktion eän auf Stützen;
aufgelagertes Trägerelement auf, welches als Fertigteil die Dach rinne und die Fensterfront einschliesslich der Auflage für die Unterkonstruktion des Daches umfasst. Die Dachrinne bildet dabei zweckmässig den Untergurt eines Binders und die Abführung des Wassers kann an den Stossstellen zweier Binder durch .die hier vor- ,gesehene, zweckmässig hohle Stütze erfolgen. Die Dachrinne kann im Gegensatz zu bekannten Kon struktionen als massiver,
tragender Teil von verhält- nismässig grosser Breite ausgebildet sein, so dass sie zwecks Reinigung und Überwachung des Daches be gehbar ist. Ferner können die Fensterflächen eine negative Neigung, das ,heisst eine Neigung nach aussen erhalten.
Beiden bekannten Sägedachkonstruktionen wurde zunächst die Ansicht vertreten, dass die Fen sterflächen zur Erreichung eines möglichst günstigen Lichteinfalles eine bestimmte positive Neigung be sitzen müssen.
Spätere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass der Lichteinfall ,durch eine derartige geneigte Fensterfläche nur theoretisch grösser ist als der Lichteinfall durch eine senkrechte Fensterfläche. In Wirklichkeit führen aber die Russ- und Staublage rungen auf einer nach innen geneigten Fensterfläche dazu, dass der Lichtdurchgang in kurzer Zeit ungÜn- stnger ist als bei senkrechter Anordnung der Fenster flächen.
Auch bei letzterer bleibt aber der Nachteil bestehen, dass bei Bruch der Glasscheiben Menschen md Maschinen gefährdet werden. Aus diesem ,Grunde wird häufig Drahtglas verwendet, wodurch aber wiederum der Lichtdurchlass gemindert wird.
Mit der negativen Neigung der Fensterflächen wird bewirkt, @dass bei Bruch der Glasscheiben .die Scherben nicht in das Innere der Halle fallen, son dern in die Dachrinne.
Durch diese Anordnung wird idie Beleuchtung nicht verringert, sondern die negativ geneigte Fensterfläche kann insoweit sogar als Vor teil auch für die Beleuchtung gewertet werden, als sie den Lichtdurchlass für das von der zugeordneten Dachfläche reflektierte Licht verbessert.
Die zugeord nete Dachfläche wird vorteilhaft aus einem Werkstoff ,hergestellt, der auch bei Staub- und Russanfall eine starke Reflexbewirkung beibehält, wie z. B. weiss glasierte Dachziegel, die sich überdies bei Nieder- ,Schlägen von selbst reinigen.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht durch ein hallen artiges Gebäude.
Fig. 2 ist eine Teilsicht zu Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht auf das Trägerelement nach Fig. 2.
Fig. 4 ist eine andere AusiÜhrungsform des Schenkels.
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines hallen artigen Gebäudes, und Fg. 6 ist ein Querschnitt einer weiteren Aus- führungsform des Gebäudes.
Bei Odem hallenartigen Gebäude :gemäss Fig. 1 ruhen auf Stützen 1, die hohl ausgebildet sind, Trägerelemente, die aus einem senkrechten Sehen kel 2 und oder Dachrinne 4 bestehen, die aus einem Stück hergestellt, also Fertigteile sind. Die Schenkel 2 sind als Fensterfront ,
ausgebildet. Mit 3 sind die als Unterkonstruktion des Daches dienenden Dachsparren bezeichnet.
In Fig. 2 ist die Auflagerung eines derartigen kombinierten Bauteiles 2, 4 auf einen verdickten Teil der Stütze 1 gezeigt. Der verdickte Teil sammelt gleichzeitig .das Wasser an der Stossstelle zweier Bau teile 2, 4 und führt dieses durch den Hohlraum 5 der Stütze 1 ab.
Fig. 3 zeigt den senkrechten Schenkel 2, bei wel chem die Fensterfläche durch diagonale Stäbe unter teilt ist, während Fig. 4 die Ausbildung dieses Schenkels als Fen sterfront mit senkrechten, parallelen Stäben erkennen lässt. Die Dachsparren 3 sind mit dem einen Ende auf den Obergurt, mit dem anderen Ende auf den die Dachrinne bildenden Untergurt des Bauteiles 2, 4 aufgelegt.
Wie Fig. 5 deutlich erkennen lässt, stossen sich die Bauteile 2, 4 jeweils in der Stützenmitte und sind an ihren Enden mit halbkreisförmigen Aussparungen 4a versehen, die beim Verlegen mit dem Hohlraum 5 der Stütze 1 in Deckung kommen und dadurch das Wasser abführen.
Mit Fig. 6 wird die Schrägstellung der Fenster flächen gezeigt. Mit 4 ist die Dachrinne bezeichnet, auf deren kürzeren Teil die Dachsparren 3 aufliegen. Der längere Schenkel der Rinne 4 ist aus einem Stück mit dar Fensterbaud 2 hergestellt, welches eine negative Neigung zur Senkrechten aufweist, das heisst unter einem Winkel a schräg nach aussen geneigt ist.
Auf -der Oberseite der Fensterbänder 2 liegen die .Dachsparren 3 ;auf. Die Stützen 1 tragen die Rinnen 4. Der Neigungswinkel des Fensterbandes ist auf der Zeichnung grösser dargestellt als er in der Praxis ist.
Wie die Pfeile auf der Zeichnung -erkennen lassen, wird das Licht von der durch die Dachsparren 3 ge tragenen Dachfläche, die z. B. aus weissglasierten Zie geln besteht, durch die Fensterfläche 2 in den Innen raum geworfen, wo es an der Unterseite der Dach- fläche, die ebenfalls aus einem reflektierenden -Stoff bestehen oder mit einem solchen bedeckt sein kann, nach unten in den Raum geworfen wird.
Es liegt im Bereich der Erfindung, auch die Aussenfläche des Daches mit einem reflektierenden Überzug zu versehen, falls aus irgendwelchen Grün den das Material des ,Daches keine oder keine aus reichende Reflexion besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hallenartiges Gebäude, dadurch gekennzeichnet, dass die tragende Konstruktion ein auf Stützen auf gelagertes Trägerelement aufweist, welches als Fertig teil die Dachrinne und die Fensterfront einschliesslich der Auflage für die Unterkonstruktion des Daches umfasst. UNTERANSPRÜCHE 1.Gebäude nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflagerstützen in ihrem Kern als Ablaufrohr ,ausgebildet sind, welches an jedem Stoss der Trägerelemente den Ablauf des Wassers aus der Dachrinne ermöglicht. 2. Gebäude nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das aus :der Dachrinne und der Fensterfront bestehende Trägerelement mit senkrech ten Stegen oder mit diagonalen Stäben versehen ist. 3.Gebäude nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, mit Sägedach, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterfront (2) gegenüber der Senkrechten eine Neigung nach aussen aufweist, und dass die Aussenflächen des Daches aus reflektierendem Stoff hergestellt oder mit solchem überzogen sind, so dass das Licht ;durch die Scheiben der Fensterfront in das Innere des Raumes reflektiert wird. 4. Gebäude nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Innenseiten des Daches lichtreflektierend aus gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE361907X | 1956-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH361907A true CH361907A (de) | 1962-05-15 |
Family
ID=6302426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361907D CH361907A (de) | 1956-06-05 | 1957-06-04 | Hallenartiges Gebäude |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361907A (de) |
-
1957
- 1957-06-04 CH CH361907D patent/CH361907A/de unknown
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