CH361907A - Hallenartiges Gebäude - Google Patents

Hallenartiges Gebäude

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CH361907A
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Wilhelm Dr Ing Ludowici
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Wilhelm Dr Ing Ludowici
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/12Roofs; Roof construction with regard to insulation formed in bays, e.g. sawtooth roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


      Hallenartiges    Gebäude    Die vorliegende     Erfindung        bezieht    sich     auf    ein       ,hallenartiges    Gebäude, insbesondere für     industriel:e     Zwecke.  



  Für die     schnelle,        Baukosten    und Arbeitszeit     spa-          ren.de    Errichtung von     Shedbauten    ist es wichtig, mit  wenigen     einfachen    Montageteilen auszukommen.     Er-          findungsgemäss    weist     ibei    dem hallenartigen Gebäude  ,die tragende Konstruktion     eän    auf Stützen;

       aufgelagertes     Trägerelement auf, welches als     Fertigteil    die Dach  rinne und die Fensterfront einschliesslich der     Auflage     für die     Unterkonstruktion    des     Daches        umfasst.    Die  Dachrinne bildet dabei     zweckmässig    den Untergurt  eines Binders und die Abführung des Wassers kann  an den Stossstellen zweier Binder durch .die hier     vor-          ,gesehene,    zweckmässig hohle Stütze     erfolgen.    Die  Dachrinne kann im Gegensatz zu bekannten Kon  struktionen als massiver,

   tragender Teil von     verhält-          nismässig    grosser Breite     ausgebildet        sein,    so dass sie       zwecks    Reinigung und     Überwachung    des Daches be  gehbar ist. Ferner können die     Fensterflächen        eine     negative Neigung, das     ,heisst    eine Neigung     nach    aussen  erhalten.

   Beiden bekannten     Sägedachkonstruktionen     wurde     zunächst    die     Ansicht        vertreten,    dass die Fen  sterflächen zur Erreichung eines möglichst     günstigen     Lichteinfalles eine     bestimmte        positive        Neigung    be  sitzen müssen.

       Spätere    Untersuchungen haben jedoch  ergeben, dass der     Lichteinfall    ,durch eine     derartige     geneigte     Fensterfläche    nur     theoretisch    grösser ist als  der Lichteinfall durch     eine    senkrechte     Fensterfläche.     In Wirklichkeit führen aber die Russ- und Staublage  rungen auf einer nach innen geneigten     Fensterfläche     dazu, dass der     Lichtdurchgang    in     kurzer    Zeit     ungÜn-          stnger    ist als bei senkrechter Anordnung der Fenster  flächen.

   Auch     bei    letzterer bleibt aber der     Nachteil     bestehen, dass bei Bruch der     Glasscheiben    Menschen       md        Maschinen        gefährdet        werden.    Aus diesem         ,Grunde        wird        häufig        Drahtglas    verwendet, wodurch  aber wiederum der     Lichtdurchlass    gemindert wird.  



  Mit der negativen Neigung der     Fensterflächen     wird     bewirkt,        @dass    bei     Bruch    der Glasscheiben .die       Scherben    nicht in das     Innere    der Halle     fallen,    son  dern     in    die Dachrinne.

   Durch diese Anordnung wird       idie        Beleuchtung    nicht verringert, sondern     die    negativ  geneigte     Fensterfläche    kann insoweit sogar     als    Vor  teil auch     für    die Beleuchtung     gewertet    werden, als  sie den     Lichtdurchlass        für    das von der zugeordneten       Dachfläche        reflektierte        Licht    verbessert.

   Die zugeord  nete Dachfläche wird vorteilhaft aus einem Werkstoff  ,hergestellt, der auch bei     Staub-    und     Russanfall    eine       starke        Reflexbewirkung    beibehält, wie z. B. weiss  glasierte     Dachziegel,    die sich überdies bei     Nieder-          ,Schlägen        von    selbst reinigen.  



       Auf    der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       Fig.    1 zeigt eine     Seitenansicht    durch ein hallen  artiges Gebäude.  



       Fig.    2 ist eine Teilsicht zu     Fig.    1.  



       Fig.    3     zeigt    eine Ansicht auf das Trägerelement  nach     Fig.    2.  



       Fig.    4     ist        eine    andere     AusiÜhrungsform    des  Schenkels.  



       Fig.    5 ist eine     perspektivische    Ansicht eines hallen  artigen Gebäudes, und       Fg.    6 ist ein Querschnitt     einer    weiteren     Aus-          führungsform    des Gebäudes.  



  Bei Odem hallenartigen Gebäude :gemäss     Fig.    1  ruhen     auf    Stützen 1, die     hohl    ausgebildet     sind,          Trägerelemente,    die aus einem     senkrechten    Sehen  kel 2     und        oder        Dachrinne    4 bestehen, die aus  einem     Stück        hergestellt,    also     Fertigteile        sind.    Die       Schenkel    2 sind     als        Fensterfront        ,

  ausgebildet.    Mit 3      sind die als     Unterkonstruktion    des Daches dienenden       Dachsparren    bezeichnet.  



  In     Fig.    2 ist die     Auflagerung    eines derartigen  kombinierten Bauteiles 2, 4 auf einen verdickten  Teil der     Stütze    1 gezeigt. Der     verdickte    Teil sammelt       gleichzeitig    .das     Wasser    an der Stossstelle zweier Bau  teile 2, 4 und     führt    dieses durch den     Hohlraum    5 der  Stütze 1 ab.  



       Fig.    3 zeigt den     senkrechten    Schenkel 2, bei wel  chem die     Fensterfläche        durch    diagonale Stäbe unter  teilt ist, während       Fig.    4 die     Ausbildung    dieses     Schenkels    als Fen  sterfront     mit        senkrechten,        parallelen    Stäben erkennen  lässt. Die Dachsparren 3 sind mit dem einen Ende auf  den     Obergurt,    mit dem anderen Ende auf den die  Dachrinne bildenden Untergurt des Bauteiles 2, 4  aufgelegt.  



  Wie     Fig.    5 deutlich erkennen lässt,     stossen    sich  die Bauteile 2, 4     jeweils    in der     Stützenmitte    und sind  an ihren Enden mit     halbkreisförmigen    Aussparungen  4a versehen, die     beim    Verlegen mit dem Hohlraum  5 der     Stütze    1 in Deckung     kommen    und     dadurch    das  Wasser abführen.  



  Mit     Fig.    6 wird die     Schrägstellung    der Fenster  flächen gezeigt. Mit 4 ist die Dachrinne bezeichnet,  auf deren     kürzeren    Teil     die    Dachsparren 3     aufliegen.          Der    längere     Schenkel        der    Rinne 4 ist aus einem  Stück mit dar     Fensterbaud    2 hergestellt, welches eine  negative Neigung zur     Senkrechten        aufweist,    das heisst  unter einem Winkel     a        schräg    nach aussen geneigt ist.

    Auf -der Oberseite der Fensterbänder 2 liegen die       .Dachsparren    3 ;auf. Die     Stützen    1 tragen die Rinnen 4.  Der     Neigungswinkel    des Fensterbandes ist auf der  Zeichnung grösser dargestellt als er     in    der Praxis ist.  



  Wie die Pfeile auf der Zeichnung     -erkennen    lassen,  wird das Licht von der durch die Dachsparren 3 ge  tragenen Dachfläche, die z. B.     aus        weissglasierten    Zie  geln besteht, durch die Fensterfläche 2 in den Innen  raum geworfen, wo es an der Unterseite der Dach-         fläche,    die     ebenfalls    aus einem reflektierenden     -Stoff     bestehen oder     mit    einem solchen bedeckt sein kann,  nach unten in den Raum geworfen wird.  



  Es liegt     im    Bereich der     Erfindung,    auch die       Aussenfläche    des     Daches    mit einem     reflektierenden          Überzug    zu versehen, falls aus irgendwelchen Grün  den das     Material    des     ,Daches    keine oder keine aus  reichende Reflexion     besitzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hallenartiges Gebäude, dadurch gekennzeichnet, dass die tragende Konstruktion ein auf Stützen auf gelagertes Trägerelement aufweist, welches als Fertig teil die Dachrinne und die Fensterfront einschliesslich der Auflage für die Unterkonstruktion des Daches umfasst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gebäude nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflagerstützen in ihrem Kern als Ablaufrohr ,ausgebildet sind, welches an jedem Stoss der Trägerelemente den Ablauf des Wassers aus der Dachrinne ermöglicht. 2. Gebäude nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das aus :der Dachrinne und der Fensterfront bestehende Trägerelement mit senkrech ten Stegen oder mit diagonalen Stäben versehen ist. 3.
    Gebäude nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, mit Sägedach, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterfront (2) gegenüber der Senkrechten eine Neigung nach aussen aufweist, und dass die Aussenflächen des Daches aus reflektierendem Stoff hergestellt oder mit solchem überzogen sind, so dass das Licht ;durch die Scheiben der Fensterfront in das Innere des Raumes reflektiert wird. 4. Gebäude nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Innenseiten des Daches lichtreflektierend aus gebildet sind.
CH361907D 1956-06-05 1957-06-04 Hallenartiges Gebäude CH361907A (de)

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