CH361922A - Verfahren zum Herstellen einer MnBi-Legierung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer MnBi-Legierung

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CH361922A
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CH
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mnbi
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alloy
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heated
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Philip Marks Christiaan
Meerkamp Van Embden H Johannes
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Philips Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C28/00Alloys based on a metal not provided for in groups C22C5/00 - C22C27/00

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Description


  Verfahren zum Herstellen einer     1VInBi-Legierung       Aus der     .britischen        Patentschrift    Nr. 596 966 ist  es bekannt,     eine        MnBi-Le@gierung    dadurch     herzustel-          len,    dass ein Gemisch aus Mn und     Bi        geschmolzen     und auf     eine    Temperatur zwischen 700 und     1250     C  erhitzt wird.

   Die     Gussstücke    werden     nach        Abkühlung     längere Zeit     einer        Anlassbehandlung    bei     einer    Tempe  ratur zwischen 150 und 600  C     unterworfen        und,dann     zu einem feinen Pulver zermahlen, wonach die ma  gnetische     ;

  Phase        MnBi        als        Bestandteil    des     herzustel-          lenden        ansotropen        MnBi-Magneten        aus    dem     Pulver          albgetrennt    wird.  



  Bei diesem     bekannten        Verfahren    beträgt das Ver  hältnis zwischen der Menge an     MnBi,    das     heisst,der     magnetischen Phase, und der Menge .an     gesondertem     Mn und Bi etwa 40     bis    60 0/0.  



       Durch    Anwendung des     Verfahrens    nach ,der Er  findung hat es sich als möglich erwiesen, dieses Ver  hältnis erheblich zu steigern, so dass die Ausbeute       der        magnetischen        Phase        sogar        mehr        als        90        %        be-          tragen        kann.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren Dur Herstel  lung einer die Verbindung     MnBi        enthaltenden.    Legie  rung, bei dem ein Gemisch aus äquivalenten     Mengen     Mn und Bi, das heisst aus 50 Atomprozent     Mn    und  50     Atomprozent    Bi,     geschmolzen    und auf     eine    Tem  peratur     oberhalb    1000, vorzugsweise auf 1250  C,       erhitzt        wird,        istdadurch        gekennzeichnet,

      dass die       Schmelze        abgeschreckt    und die Verbindung     MnBi          durch    thermische Umwandlung aus der     abgeschreck-          ten        Schmelze    erzielt wird.  



  Durch     ,das        Abschrecken    wird     die        Ausscheidung     grober, nicht magnetischer Zwischenphasen     verhin-          dert,    wodurch die     nachfolgende        peritektische    Um  wandlung .in     MnBi    .durch die     thermische    Umwand  lung     während.    des     Anlassvorganges        schnell    und mög  lichst vollständig erfolgen     kann,        beispielsweise    .in    <B>16</B> Stunden bei 420 bis 440  C,

   anstatt wie bisher in  einigen     Talgen,    und zwar mit der vorstehend angege  benen :hohen Ausbeute der     magnetischen        Verbin-          dung        MnBi        von        90        %.     



  Beim Abschrecken der     Schmelze    entstehen     Mn-          Bi-Keime,    die mehr Mn     enthalten        als    die     Verbindung          MnBi,    so dass der     restliche    Teil     grösstenteils    aus     me-          tallischem    Bi besteht.

   Nachdem die     Legierung    :auf  eine Teilchengrösse von etwa 6     ss    und weniger zer  kleinert ist, kann das Pulver     in    einem     Magnetfeld          ausgerichtet    und bis     oberhalb    des     Schmelzpunktes     von     Bi,        beispielsweise    auf 240  C,     erhitzt    werden, wo  nach es     zusammenigepresst    und     abgekühlt    wird.

       Das     Bi dient hierbei als     Bindemittel,    so dass kein     zusätz-          hehes        Bindemittel        erforderlich    ist.  



  Das     schnelle    Abschrecken der     Schmelze        kann        bei-          spielsweise    durch Ausgiessen zu dünnen Platten mit       einer    Stärke von höchstens 10     mm    in gut     gekühlten     Kokillen erfolgen.  



  Bei     Versuchsmagneten    mit     einem        Durchmesser     von 10 mm und     einer    Höhe     .zwischen    6 und 10 mm  wurde nach     Odem        .allgemein        üblichen,    bekannten Ver  fahren ein     (BH)m.",-Wert    von 4500000 Gauss -     ör-          sted    erzielt,     während    mit dem Verfahren gemäss der  Erfindung ein     (BH).""    -Wert von 7300000 Gauss       örsted        erzielt    wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Herstellen einer die Verbindung MnBi enthaltenden Legierung, bei :dem ein Gemisch aus äquivalenten Mengen Mn und Bi geschmolzen und auf eine Temperatur oberhalb 10:
    00 C erhitzt wird, @dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze ab geschreckt und die Verbindung MnBi aus der -,ab geschreckten Schmelze durch thermische Umwand lung erzeugt wird.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schmelze des Gemisches aus Mn und Bi auf 1250 C erhitzt wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung der nach Patentanspruch I her- gestellten Legierung zur Herstellung von Dauer- magneten, wobei die Legierung zu einem Pulver zer kleinert wird,
    die Teilchen in einem Magnetfeld aus- gerichtet werden und die Pulvermasse nach Erhitzen auf eine Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes von Bi zusammengepresst wird.
CH361922D 1956-07-28 1957-07-26 Verfahren zum Herstellen einer MnBi-Legierung CH361922A (de)

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