CH362110A - Führerbremsventileinrichtung an Schienenfahrzeugen mit mehreren Bedienungsstellen - Google Patents

Führerbremsventileinrichtung an Schienenfahrzeugen mit mehreren Bedienungsstellen

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Publication number
CH362110A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
control
driver
control chamber
valve device
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Application number
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English (en)
Inventor
Falke Erich
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/16Arrangements enabling systems to be controlled from two or more positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


      Führerbremsventileinrichtung    an Schienenfahrzeugen     mit    mehreren     Bedienungsstellen       Die Erfindung betrifft eine     Führerbremsventil-          einrichtung    an Schienenfahrzeugen, die von mehreren  Stellen des Fahrzeuges aus betätigt werden können.  



  Bisher war es üblich, sollten auf     einem    Fahrzeug  mit mehreren Bedienungsstellen für die Bremsein  richtung diese     freizügig,    das heisst ohne Rücksicht auf  den     Momentanzustand    der Bremseinrichtung, ge  wechselt werden können,     im    Fahrzeug ein     Führer-          bremsventil    unterzubringen, dessen Spindel     mecha-          nisch    durch Ketten, .Zahnräder oder Gestänge mit den       Führerbremshebeln    an den Bedienungsstellen ver  bunden war.

   Die räumliche Anordnung der Bedie  nungsstellen war hierbei nicht beliebig, sondern an  die Gegebenheiten der     übertragungseinrichbung    ge  bunden. Ausserdem musste die     mechanische    Über  tragungseinrichtung für jeden Fahrzeugtyp besonders  konstruiert werden, und des weiteren bedurfte die  Mechanik einer ständigen Wartung, um betriebsfähig  zubleiben.  



  Es sind auch pneumatische     Lösungen    der Auf  gabe einer freizügigen     Wechselbarkeit    der Bedie  nungsstellen bekanntgeworden.     Bei        ihnen    ist jedoch  die Betätigung eines :besonderen     Ventiles        erforder-          lich,    wonach der     gewünschte    Bedienungsstand die  Regelung der     Bremsvorgänge        übernimmt.    Ausserdem  ist es bei diesen Anlagen nur     möglich,    je zwei Bedie  nungsstellen zu     koppeln.     



  Dagegen ist es     Aufgabe    der     Erfindung,    das frei  zügige Wechseln von beliebig vielen Bedienungs  stellen, die an keine     Mechanik    gebunden im Fahr  zeug angebracht sein können, ohne Betätigung zu  sätzlicher Ventile zu ;ermöglichen.  



  Diese Aufgabe soll     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst     sein,    dass ein     Relaisventil    den Druck in der       Hauptluftleitung        bestimmt,    das durch einen     auf        einen     Solldruck eingestellten Druckregler     überwacht    wird  und dessen Druck in :

  mindestens     einer        Steuerkammer       durch von     Hand    betätigte     Druckluftventile,    die an  den     Bedienungsstellen    angeordnet sind,     gesteuert          wird.     



  In der Zeichnung ist     als        Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgegenstandes    eine Einrichtung     mit    zwei  Bedienungsstellen     und        Anschlussmöglichkeit    für be  liebig viele weitere     Bedienungsstellen    in schema  tischer Ansicht gezeigt.  



       An    ein an     sich    bekanntes     ,Relaisventil    1 mit     einem          Steuerkolben    3 ist     ein    Gehäuse 4 mit einem zweiten  Steuerkolben 5, der mit ersterem durch die Kolben  stange 17 verbunden ist, so ,angebracht, dass ins  gesamt vier getrennte     Steuerkammern    7, 9, 11, 13  entstehen. Die nach der Zeichnung oberste Steuer  kammer 13 .ist über eine Leitung 23 und     eine     Drosseldüse 25 mit     einem    Druckregler 15 bekannter  Bauart verbunden, der seine Druckluft aus dem.       Hauptlufbbehälter    27 erhält.

   Die     :untere        :Steuerkam-          mer    11 des oberen Steuerkolbens 5 ist     durch    eine       Membrane    29,     die    einen Ventilsitz 31 trägt, abge  schlossen. Der Ventilsitz 31     kann    sich gegen eine  Dichtscheibe 33 anlegen, so dass der     Luftdurchtritt     von der     Steuerkammer    11 durch eine Düse 35 in  die obere     Steuerkammer    9 des Steuerkolbens 3, die  ständig mit der     Aussenluft    in     Verbindung        steht,          unterbrochen    wird.

   Die     untere    Steuerkammer 7 des       Steuerkolbens    3 ist ständig     mit    :dem     :Druck    der       Hauptluftleitung    37     beaufschlagt.    An den räumlich       voneinander    getrennten, gleichartig aufgebauten Be  dienungsstellen 39     befindet    sich     jeweils    ein Hebel 41,  der, wird er von     Hand        in    die eine oder andere  Richtung bewegt,     jeweils        ein        Druckluftventil    43 oder  45 öffnet,

   wodurch über eine     Leitung    19 die untere       Steuerkammer    11 :des oberen Steuerkolbens 5 aus  dem     Hauptluftb.ehälter    27     beaufschl.agt    oder     ins    Freie       entlüftet    wird.

       ,Bei    einer     Fortsetzung    der Bewegung  des Hebels 41     in        dex    die     Steuerkammer    11 entlüften-      den     Richtung    öffnet sich     zusätzlich    ein     Druckluftventil     47, wodurch die Steuerkammer 13 des     Steuerkolbens    5  über die Leitung 21 mit dem     Hauptluftbehälter    27  verbunden wird.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende:  In der     Mittelstellung    des Hebels 41     eines    Bedie  nungsstandes 39 sind sämtliche     Druckluftventile    43,  45, 47 geschlossen. Die Steuerkammer 11 des Steuer  kolbens 5 des     Relaisiventils    ist drucklos, die Mem  brane 29 hebt daher infolge     .ihrer    Eigenspannung den       Ventilsitz    31 von der     Dichtplatte    33 ab     :und    gibt  den Luftdurchgang durch die Düse 35 zur Aussenluft  frei.

   Es können sich .also in der Steuerkammer 11       infolge    irgendwelcher     Undichtigkeiten    keine     über-          drücke    gegenüber der Aussenluft     einstellen.    Die  Steuerkammer 13 des Steuerkolbens 5 ist vom Druck  regler 15     beaufschlagt        und    deren Druck hält     ,im     Zusammenwirken     mit    dem Druck in der Steuer  kammer 7 des Steuerkolbens 3 das Kolben- und       Ventilsystem    in solcher Lage, dass der Hau     ptluft-          leitungsdruck    auf gleicher Höhe bleibt.  



  Wird nun an einem Bedienungsstand 39 der  Handgriff 41 gemäss der Zeichnung nach unten be  wegt und hierdurch das Ventil 43     geöffnet,    so strömt  Luft aus dem     Hauptluftbehälter    27 in die     Steuer-          kammer    11 des Steuerkolbens 5. Durch den .sich       in    diesem Raum     aufbauenden    Druck     *ird    der Ventil  sitz 31 auf die Dichtplatte 33 gedrückt, so dass die  Düse 35 verschlossen wird.

   Ausserdem wird der sich  oberhalb des Kolbens 5     befindende        Druckreglerdruck     zum Teil     kompensiert,    so dass sich der Hauptluft  leitungsdruck .um .diesen Wert erniedrigen muss, um  einen neuen Gleichgewichtszustand     zu        erreichen.    Der       Druckanstieg    in der     Steuerkammer    11 hält an, so  lange der     Handhebel    41 nach unten gedrückt wird.

    Wird dieser freigegeben, so bleibt der augenblicklich       vorhandene    Druck bestehen, wird er nach oben be  wegt, so senkt sich der     Druck    durch     Entlüftung    über  das nun :geöffnete Ventil 45 ab, bis der Ausgangs  zustand wieder erreicht ist. Dieser Zyklus kann be  liebig unterbrochen und abgestuft werden.  



  Bei einer starken Bewegung des     Handhebels    41  nach oben wird zur Erzeugung eines     Füllstosses    die  obere Steuerkammer 13 des oberen Steuerkolbens 5  über -das Ventil 47 mit dem     Hauptluftbehälter    27  verbunden; es gelangt Luft hohen Druckes in diese       .Steuerkammer.       Nach Freigabe des Handhebels und Unterbre  chung der Nachspeisung wird der     überdruck,    durch  die Düse 25 gedrosselt, vom Druckregler 15 ab  geblasen; der     Füllstossdruck    wird     zeitrichtig    abgebaut.  



  Da es gleichgültig ist, von welcher Stelle aus  die     Steuerkammern        beaufschlagt    oder entlüftet wer  den, ist es möglich, beliebig viele     Bedienungsstellen     an die Leitungen 19, 21, 28 anzuschliessen und diese  dann     freizügig    zu     wechseln.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Führerbremsventileinrichtung an Schienenfahr- zeugen mit mehreren Bedienungsstellen, gekennzeich net durch ein den Druck in der Hauptluftleitung (37) bestimmendes Relaisventil (1), das durch einen auf einen Solldruck eingestellten Druckregler (15) über wacht wird und dessen Druck in mindestens einer Steuerkammer durch von Hand betätigte Druckluft ventile (43, 45, 47), welche an den Bedienungsstellen (39) angeordnet sind, gesteuert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Führerbremsventileinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais ventil (1) mindestens drei Steuerkammern (7, 11, 13) besitzt, deren eine Kammer (11) mit einer Ent lüftungsdüse (35) ausgerüstet ist, die mittels eines Ventilei, das aus einer Membrane (29) mit einem Ventilsitz :(31) und aus einer Dichtplatte (33) be steht, so besteuert wird, dass die Entlüftungsdüse nur bis zu,einem Überdruck bestimmter Höhe in der Steuerkammer 11) geöffnet ist.
    2. Führerbremsventileinrichtung nach Patent anspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Bedienungsstellen (39) des Fahrzeuges je drei Druck luftventile (43, 45, 47) befinden, :die durch einen Hebel @(41) betätigt werden und mit dem Relaisventil derart durch Leitungen verbunden sind, dass bei einer Bewegung des Hebels in der einen oder anderen Richtung eine Steuerkammer (11) des Relaisventi1Ps beaufschlagt bzw.
    entlüftet wird und bei einer weite ren Bewegung in letzterem .Sinne zusätzlich die mit dem Druckregler (15) verbundene Steuerkammer (13) des Relaisventiles vom Hauptluftbehälter (27) aus direkt .beaufschlagt wird.
CH362110D 1957-05-10 1958-04-29 Führerbremsventileinrichtung an Schienenfahrzeugen mit mehreren Bedienungsstellen CH362110A (de)

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DE362110X 1957-05-10
DE1195726X 1957-05-10

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