CH362148A - Elektrolytkondensator - Google Patents
ElektrolytkondensatorInfo
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Description
Elektrolytkondensator Das Patent betrifft einen Elektrolytkondensator mit einem in einem Gehäuse untergebrachten Wickel mit wenigstens zwei Aluminium-Elektroden, die je mit einem streifenförmigen Elektrodenanschluss versehen sind, sowie auf ein Verfahren zu dessen Herstellung. Die streifenförmigen Anschlüsse bei solchen Kon densatoren bestehen in der Regel aus dem gleichen Material, aus dem auch die Elektroden bestehen. Die Anschlussstreifen können z. B. aus einem aus der Elektrodenfolie geschnittenen Streifen bestehen, der längs eines Randes noch mit dem übrigen Teil der Folie zusammenhängt. Auch ist es möglich, ge trennte Streifen zu verwenden, die an die Elektroden folie geschweisst oder genietet werden. Es wurde fest gestellt, dass die Festigkeit der üblichen Elektroden anschlussstreifen, deren Stärke praktisch gleich der jenigen der Elektrodenfolie beträgt, mit der sie ver bunden sind, nicht immer ausreicht, um die mechani schen Belastungen auszuhalten, denen sie insbeson dere bei der Herstellung, aber auch im Betrieb des Kondensators unterworfen sind. Man kann diesen Nachteil dadurch beheben, dass eine grössere Stärke des Anschlussstreifens gewählt wird; dies bietet jedoch gewisse Schwierigkeiten bei der Herstellung des Kon- densators. Eine grössere Stärke ist insbesondere er schwerlich bei einem Anschlussstreifen, der zwischen einem Rand des Metallgehäuses und einem auf diesen Rand aufgedrückten Isolierdeckel festgeklemmt wird und auf diese Weise eine elektrische Verbindung zwi schen dem Gehäuse und der betreffenden Elektrode herstellen soll. Nach der Erfindung wird der Nachteil der gerin- gen mechanischen Festigkeit des üblichen Anschluss- streifens dadurch beseitigt, dass dieser Anschlussstrei- fen aus einer gehärteten, praktisch kupferfreien Alu- miniumlegierung besteht, die weniger als 99, 5% Alu- minium enthält. Ein streifenförmiger Anschluss der obenerwähnten Beschaffenheit wird vorzugsweise für die Verbindung einer Elektrode mit dem den Wickel umgebenden Metallgehäuse verwendet, wobei der Streifen zwischen der Gehäusewand und einem das Gehäuse abschlie ssenden, auf einen Stützrand drückenden Isolier- deckel festgeklemmt ist. Auf diese Weise wird ver mieden, dass an der Stelle der Festklemmung der Anschlussstreifen durch einen etwas scharfen Rand des Deckels durchschnitten wird. Der Anschlussstreifen besteht vorzugsweise aus einer Aluminium-Magnesium-Silicium-Legierung mit weniger als 0,05% Kupfer und mit einem Magne-- siumgehalt von 0,4-1,4% und einem Siliciumgehalt von 0,5-1, 2%. Die Erfindungen werden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, in der ein Querschnitt des oberen Teiles eines Elektrolytkondensators dar gestellt ist. In einem am oberen Ende offenen Aluminium becher 1, der das Gehäuse des Kondensators darstellt, ist ein Wickel 2 untergebracht, der in üblicher Weise zwei durch einen mit Elektrolyt getränkten Distanz halter, z. B. aus Papier, getrennte Aluminiumfolien enthält. Die Stromzuführung an die eine Folie wird durch einen Metallstreifen 3 bewirkt, der mit einer Aluminiumniete 4 verbunden ist, welche durch einen das Gehäuse verschliessenden Deckel 5 hindarchge- führt ist. Der Deckel 5 besteht an der Aussenseite aus einer Gummischeibe 6, die auf eine Hartpapier scheibe 7 gleichen Durchmessers geklebt ist. Die Hartpapierscheibe 7 wird dadurch auf einen Stütz rand 8 des Gehäuses 1 gedrückt, dass der Rand des Gehäuses auf die Gummischeibe 6 umgebördelt ist. Ein zweiter Metallstreifen 9 ist mit der anderen Elek trode im Wickel 2 verbunden und zwischen der Hart- papierscheibe 7 des Deckels 5 und dem Stützrand 8 festgeklemmt. Die Streifen 3 und 9 bestehen aus einer gehärte ten, praktisch kupferfreien Aluminiumlegierung mit einem Gehalt von weniger als 99,5% Aluminium. Ein geeignetes Material für diese Streifen ist eine Alu- minium-Magnesium-Silicium-Legierung mit weniger als 0, 05% Kupfer und mit einem Magnesiumgehalt von 0,4-1,4% und einem Siliciumgehalt von 0,5 bis 1,20/0. Die Streifen 3 und 9 sind auf übliche Weise durch Kaltschweissen mit den betreffenden Elektrodenfolien im Wickel 2 verbunden. Das Härten der ursprün,- lieh weichen Streifen 3 und 9 ist nach dem Montieren des Wickels 2 im Gehäuse 1 erfolgt. Dieses Härten kann beim Nachformieren des Wickels erfolgen, wäh rend der Wickel im Gehäuse untergebracht ist. Die beim Nachformieren angewendete Temperatur, näm lich 70-85 C, ergibt eine hinreichende Härtung. Der Anschlussstreifen 3 ist mit einer Elektrode im Wickel 2 verbunden, die mit einer dielektrischen Oxydhaut versehen ist. Auch der Anschlussstreifen 3 ist mit einer solchen Oxydhaut bedeckt, welche mittels der glei chen Spannung formiert wird wie die der betreffen den Elektrodenfolie. Der Rand des Gehäuses 1 wird erst nach der Nachformierung auf den Deckel 5 um- gebördelt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Elektrolytkondensator mit einem in einem Ge häuse untergebrachten Wickel mit wenigstens zwei Aluminium-Elektroden, die je mit einem streifenför- migen Elektrodenanschluss versehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens einer dieser streifenför- migen Anschlüsse aus einer gehärteten, kupferarmen Aluminiumlegierung besteht,die weniger als 99,5 % Aluminium enthält. II. Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkon- densators nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der aus der gehärteten Aluminiumlegie rung bestehende Elektrodenanschluss bei einer Tem peratur von 70-85 C gehärtet wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrolytkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus der erwähnten Legierung bestehender Elektrodenanschluss zwischen dem Gehäuse und einem das Gehäuse verschliessen den, auf einen Stützrand des Gehäuses aufdrücken den Deckel festgeklemmt ist. 2.Elektrolytkondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumlegierung eine höchstens<B>0,0501o</B> Kupfer enthaltende Alumi- nium-Magnesium-Silicium-Legierung mit einem Ge- halt an Magnesium von 0,4-1,4% und einem Sili- ciumgehalt von 0,5-1,2% ist. 3.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Härtung beim Nachformie- ren des Wickels innerhalb des Gehäuses vorgenom men wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL362148X | 1957-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362148A true CH362148A (de) | 1962-05-31 |
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ID=19785424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH362148D CH362148A (de) | 1957-06-25 | 1958-06-23 | Elektrolytkondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362148A (de) |
-
1958
- 1958-06-23 CH CH362148D patent/CH362148A/de unknown
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