CH362148A - Elektrolytkondensator - Google Patents

Elektrolytkondensator

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CH362148A
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CH
Switzerland
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housing
aluminum
electrolytic capacitor
strip
hardened
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Inventor
Dirk Buegel Roelof
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals
    • H01G4/236Terminals leading through the housing, i.e. lead-through

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Elektrolytkondensator    Das Patent     betrifft    einen     Elektrolytkondensator     mit einem in einem Gehäuse untergebrachten Wickel  mit wenigstens     zwei    Aluminium-Elektroden, die je mit  einem     streifenförmigen        Elektrodenanschluss    versehen  sind, sowie auf ein     Verfahren    zu dessen Herstellung.  



  Die streifenförmigen     Anschlüsse    bei solchen Kon  densatoren bestehen in der Regel aus dem gleichen  Material, aus dem auch die Elektroden bestehen. Die       Anschlussstreifen    können z. B. aus einem aus der       Elektrodenfolie    geschnittenen Streifen bestehen, der  längs eines Randes     noch    mit dem übrigen Teil der  Folie     zusammenhängt.    Auch ist es     möglich,    ge  trennte Streifen     zu    verwenden, die an die Elektroden  folie geschweisst oder genietet werden.

   Es wurde fest  gestellt, dass die Festigkeit der üblichen Elektroden  anschlussstreifen, deren Stärke praktisch gleich der  jenigen der     Elektrodenfolie    beträgt, mit der sie ver  bunden sind, nicht immer ausreicht, um die mechani  schen Belastungen     auszuhalten,    denen sie insbeson  dere bei der Herstellung, aber auch im Betrieb des  Kondensators     unterworfen    sind.

   Man     kann    diesen  Nachteil dadurch beheben, dass eine grössere Stärke  des     Anschlussstreifens    gewählt wird; dies bietet jedoch  gewisse Schwierigkeiten bei der Herstellung des     Kon-          densators.    Eine grössere Stärke ist insbesondere er  schwerlich bei einem     Anschlussstreifen,    der zwischen  einem Rand des Metallgehäuses und einem auf     diesen          Rand        aufgedrückten    Isolierdeckel     festgeklemmt    wird  und auf diese Weise eine     elektrische    Verbindung zwi  schen dem Gehäuse und der betreffenden Elektrode  herstellen soll.  



  Nach der     Erfindung    wird der Nachteil der     gerin-          gen    mechanischen Festigkeit des üblichen     Anschluss-          streifens    dadurch beseitigt, dass dieser     Anschlussstrei-          fen    aus einer     gehärteten,    praktisch     kupferfreien        Alu-          miniumlegierung        besteht,        die        weniger        als        99,

  5%        Alu-          minium    enthält.    Ein     streifenförmiger    Anschluss der obenerwähnten  Beschaffenheit wird vorzugsweise für die Verbindung  einer Elektrode mit dem den Wickel umgebenden  Metallgehäuse     verwendet,    wobei der Streifen zwischen  der Gehäusewand und     einem    das Gehäuse abschlie  ssenden, auf einen Stützrand drückenden     Isolier-          deckel    festgeklemmt ist. Auf diese Weise wird ver  mieden, dass an der Stelle der     Festklemmung    der       Anschlussstreifen    durch einen etwas scharfen Rand  des Deckels durchschnitten wird.  



  Der     Anschlussstreifen    besteht vorzugsweise aus  einer     Aluminium-Magnesium-Silicium-Legierung    mit       weniger        als        0,05%        Kupfer        und        mit        einem        Magne--          siumgehalt        von        0,4-1,4%        und        einem        Siliciumgehalt          von        0,5-1,

  2%.       Die     Erfindungen    werden an Hand der     Zeichnung     beispielsweise näher     erläutert,    in der ein Querschnitt  des oberen Teiles eines     Elektrolytkondensators    dar  gestellt ist.  



  In     einem    am oberen Ende offenen Aluminium  becher 1, der das Gehäuse des Kondensators     darstellt,     ist ein Wickel 2 untergebracht, der in     üblicher    Weise       zwei    durch     einen    mit     Elektrolyt        getränkten    Distanz  halter, z. B. aus Papier, getrennte     Aluminiumfolien     enthält.

   Die     Stromzuführung    an die eine Folie wird  durch einen     Metallstreifen    3 bewirkt, der     mit    einer       Aluminiumniete    4 verbunden ist, welche durch einen  das Gehäuse     verschliessenden    Deckel 5     hindarchge-          führt    ist. Der Deckel 5 besteht an der Aussenseite  aus     einer        Gummischeibe    6, die auf     eine    Hartpapier  scheibe 7 gleichen Durchmessers geklebt ist.

   Die       Hartpapierscheibe    7 wird dadurch auf einen Stütz  rand 8 des Gehäuses 1 gedrückt, dass der Rand des  Gehäuses auf die Gummischeibe 6 umgebördelt ist.  Ein zweiter Metallstreifen 9 ist     mit    der     anderen    Elek  trode im Wickel 2 verbunden und zwischen der Hart-           papierscheibe    7 des Deckels 5 und dem     Stützrand    8       festgeklemmt.     



  Die Streifen 3 und 9 bestehen aus einer gehärte  ten, praktisch kupferfreien     Aluminiumlegierung    mit       einem        Gehalt        von        weniger        als        99,5%        Aluminium.     Ein geeignetes Material für diese Streifen ist eine     Alu-          minium-Magnesium-Silicium-Legierung    mit weniger       als        0,

  05%        Kupfer        und        mit        einem        Magnesiumgehalt          von        0,4-1,4%        und        einem        Siliciumgehalt        von        0,5     bis 1,20/0.  



  Die Streifen 3 und 9     sind    auf übliche Weise durch  Kaltschweissen mit den betreffenden     Elektrodenfolien     im Wickel 2 verbunden. Das     Härten    der     ursprün,-          lieh    weichen Streifen 3 und 9 ist nach dem Montieren  des Wickels 2 im Gehäuse 1 erfolgt. Dieses     Härten     kann beim     Nachformieren    des Wickels erfolgen, wäh  rend der Wickel im Gehäuse untergebracht ist.

   Die  beim     Nachformieren    angewendete Temperatur, näm  lich 70-85  C, ergibt eine     hinreichende        Härtung.    Der       Anschlussstreifen    3 ist mit einer     Elektrode    im Wickel  2 verbunden, die mit einer     dielektrischen        Oxydhaut     versehen ist.

   Auch der     Anschlussstreifen    3 ist mit     einer     solchen     Oxydhaut    bedeckt, welche     mittels    der glei  chen Spannung     formiert    wird wie die der betreffen  den     Elektrodenfolie.    Der Rand des Gehäuses 1 wird  erst nach der Nachformierung auf den Deckel 5     um-          gebördelt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Elektrolytkondensator mit einem in einem Ge häuse untergebrachten Wickel mit wenigstens zwei Aluminium-Elektroden, die je mit einem streifenför- migen Elektrodenanschluss versehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens einer dieser streifenför- migen Anschlüsse aus einer gehärteten, kupferarmen Aluminiumlegierung besteht,
    die weniger als 99,5 % Aluminium enthält. II. Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkon- densators nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der aus der gehärteten Aluminiumlegie rung bestehende Elektrodenanschluss bei einer Tem peratur von 70-85 C gehärtet wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrolytkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus der erwähnten Legierung bestehender Elektrodenanschluss zwischen dem Gehäuse und einem das Gehäuse verschliessen den, auf einen Stützrand des Gehäuses aufdrücken den Deckel festgeklemmt ist. 2.
    Elektrolytkondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumlegierung eine höchstens<B>0,0501o</B> Kupfer enthaltende Alumi- nium-Magnesium-Silicium-Legierung mit einem Ge- halt an Magnesium von 0,4-1,4% und einem Sili- ciumgehalt von 0,5-1,2% ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Härtung beim Nachformie- ren des Wickels innerhalb des Gehäuses vorgenom men wird.
CH362148D 1957-06-25 1958-06-23 Elektrolytkondensator CH362148A (de)

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