CH362190A - Stehsitz - Google Patents

Stehsitz

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CH362190A
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CH
Switzerland
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seat
flap
standing
stand
footboard
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Frey Charles
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Frey Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/02Office stools; Workshop stools
    • A47C9/025Stools for standing or leaning against, e.g. in a semi-standing or half-seated position

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  • Special Chairs (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)

Description


  Stehsitz    Die     Erfindung        betirifft        einen        Stehsitz,    bei wel  chem auf dem     hinteren        Teil        eines.        Fussbrettes,    dessen  vorderer Teil zum     Daraufstehen        bestimmt    ist, ein       höhenverstellbarer    Ständer fest angeordnet ist,

   auf       welchem    ein aus einem     waagrechten        hinteren    und  einem     mindestens        angenähert        senkrechten    vorderen       Teil        bestehender        Sitz,    welcher mit     einem        Pols'te'r     überzogen ist,     befestigt    ist.  



  Dieser     Stehsitz    ist     für    Personen bestimmt, welche  stehend     arbeiten    müssen, z. B. an     Zeichenbrettern,,     an     Stehpulten,    beim     Zuschneiden,    und ermöglicht es  diesen, beim     Arbeiten        anzulehnen    oder     leicht    aufzu  sitzen, wodurch     übermüdung        vermieden        werden     kann.

   Da :der     Benützer    das;     Fussbrett    belastet,     bietet     der     Stehsitz        einen    sicheren Halt.  



  In der     Zeichnung        sind        drei    beispielsweise Aus  führungsformen des     Erfindungsgegenstandes    schema  tisch     dargestellt.    Es     zeigen:          Fig.    1 eine Seitenansicht der ersten Ausführungs  form des Stehsitzes teilweise im     Schnitt,          Fig.2eine    Ansicht des     Sitzes        dieses        Stehsitzes     nach     F.i.g.    1, von der     Rückseite    her :gesehen,       Fig.    3 eine     :

  schaubildliche    Darstellung der zweiten  Ausführungsform     des        Stehsitzes        im    Gebrauch,       Fig.    4 eine Ansicht von vorn und       Fig.    5     eine        Seitenansicht    der dritten     Ausführungs-          form    des Steh     sitzes,

            Bei        edier        in        Fig.    1     und!    2     damgestellten    Ausführungs  form des Stehsitzes ist mit 1 das     Fussbrett        bezeichnet,

       auf     dessen        hinterem        Teil    eine Rohrsäule 2     fest     angeordnet     ist.    In     dieser        Rohrsäule    2     ist        eine    Stange  3 verschiebbar     geführt    und     mittels        Klemmschrauben     4     festklemmbar.    Am oberen Ende     dieser        Stange    3  sitzt eine     Platte    6,

   an welcher mittels     Schrauben    5  ein     hinterer,        waagrechter        Teill    7 des Sitzes     befestigt     ist.     Unten        an        diesem    hinteren Teil 7 des     Sitzes        sind       ,die einen Schenkel     zweier        Eisenwinkel    8 festge  schraubt, an deren     andienen,    steil nach     -unten    gerich  teten     Sehenkelin        ein        vorderer,

          angenähert        senkrechter     Teil 9     des        Sitzes    festgeschraubt ist. Zwischen dem       hinteren        Teil    7 und dem vorderen Teil 9 des Sitzes  ist     ein;        Zwischenraum        gewahrt.     



  Die Teile 7 und 9 des     Sitzes    sind     uvt        einem    kis  senartigen Polster 10 überzogen. Dieses     Polester    10  besitzt an seinem hinteren Ende     einen        Lappen    11  und     an    seinem. vorderen, unteren Ende einen Lappen  12.

   Am     mittleren    Teil der     Unterseite    des Polsters 10  ist durch     eine        Quernaht    13 ein Lappen mit     einem     hinteren     Teil    14 und einem vorderen Teil 15     ange-          näht,    welcher     durch    den     Zwischenraum        zwischen    den       Teilen    7 und 9 ödes     Sitzes    gezogen ist.

   Der     hintere     Teil 14 dieses Lappens ist     durch        eine        Verschnürung     16 mit dem am     hinteren    Ende des     Polsters    10 sitzen  den,     nun    die     hintere    Kante des     Teiles    7 das     Sitzes          geschlagenen    Lappen 11 verbunden,

   und     in        gleicher     Weise     ist        Bier    vordere     Teile    15 des Lappens     mittels     einer Verschnürung 17 mit     clean    am vorderen, unte  ren Ende des     Polsters    10     sitzenden,        um    die untere  Kante des vorderen     Teiles    9 des     Sitzes        geschlagenen          Lappen    12 verbunden.

   In     dieser        Weisse    ist das     Polster     10     unverrückbar,    aber     leicht    lösbar am Sitz 7, 9  befestigt. Dank diesem Polster 10 und dank dem  Umstand, dass zwischen den Teilen 7 und 9 des       Sitzes        ein    Zwischenraum gewahrt ist, ist     eine        scharfe     Kante an der     Anlehnftläche    dies     Sitzes    7, 9,

       welche     bei     länger    dauerndem     Anllehnen        Schmerzen        verur-          sachenkönnte,        vermieden.     



  Der     Benützer        stellt        den    Sitz 7, 9 auf die     .ihm     zusagende Höhe     ein    und     steh    sich auf den     vorderen          Teil    des     Fussbrettes    1.

   Er     kann        nun.        nicht    nur     vorn     an den     Tenl    9 des     Sitzes        anlehnen,    sondern sich     gege-          benenfaüs        auch        auf    dessen     Teil    7     aufstützen,

          wie    es  aus     Fig.    3     ersichtlich        ist.         Die     Ausführungsform    des     Stehsitzes        nach        Fig.    3  unterscheidet sich von der     vorbeschriebenen        Ausfüh-          rungsform        lediglich    durch die Ausbildung     des    Stän  ders.

   Der     Ständer        besitzt    hierbei     einen        Unterteil    18,  welcher aus     einem    U     förmig        gebogenen    Rohr     besteht,     dessen geschlossener     Teil    19     rechtwinklig    abgebogen  und auf dem hinteren     Teil    des Fussbrettes 20 auflie  gend auf diesem befestigt ist, so dass     seine        Schenkel     senkrecht     nach    oben stehen.

   Der     Ständer        besitzt    fer  ner einen     Oberteil    21, welcher     ebenfalls    aus     einem     U     förmig    gebogenen Rohr besteht, an dessen     geschlos-          senem,        oberem    Teil der     hintere        Teil.    dies     Sitzes    22       befestigt    ist.

   Die freien     Enden    des Oberteiles 21 sind  in den freien Enden des     Untetrteiles    18     geführt    und  in diesen     mittels        Klemnmschrauben    23     festklemmbar.     



  An     Stehle    der     Klemmschrauben    4 bzw. 23 kön  nen zur     Höhenverstellung    des     Ständers    7, 9     bzw.    18,  21,     und    damit des Sitzes,     auch:    andere     Mittel,    z. B.  eine     Verrastung    oder eine     Schnellverstelleinrichtung,     wie sie z. B. bei     Bureaustühlen    üblich     sind,    vorgese  hen     sein.     



  Bei der     Ausführungsform    des Stehsitzes nach       Fig.    4     und    5 besteht     der    Ständer aus Holz     und        besitzt     zwei fest     auf    beiden     Seiten    des     Fussbrettes    24     ange-          ordnete,    wandartige Unterteile 25,     an    welchen     innen-          seitig    je ein     ebenfalls        wandartiger        Oberteil    26 anliegt,

    der am     Sitz    27 befestigt ist. Die Unterteil, 25 und     die          Obertee    26 des     Ständers    weisen je eine     im:        ihrer          Längsmitte    verlaufende     Reihe    von in     gleichen    Ab  ständen angeordneten     Löchern    28 auf.

   Die aneinan  der anliegenden     Unterteile    25 und     Oberteile    26 des       Ständers    sind     durch    je zwei     Schraubenbolzen    29 mit       Flügehnuttern    30 starr     miteinander    verbunden. Die  Reihen von Löchern 28     in    den     Unterteilen    25 und  den Oberteilen 26 des     Ständeas        ermöglichen    es, den  Sitz 27 auf die gewünschte Höhenlage     einzustellen.     



  Die     Oberteile    25 des     Ständers        könnten    auch in       einer    an     dessen        Unterteilen    26     vorgesehenen        Führung          geführt    sein-,     in    welchem     Falle    für .die     Verbindung    der       Oberteile    26 mit den     Unterbeilen    25 nur je ein       Schraubenbolzen    erforderlich wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stehsitz, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem hinteren Teil eines Fussbrettes, dessen vorderer Teil zum Daraufstehen bestimmt ist, ein höhenvenstell- bairer Ständer fest angeordnet ist, auf welchem ein aus einem waagrechten hinteren und einem minde- stens angenähert senkrechten vorderen Teil beste hender Sitz,
    welcher mit einem Polster überzogen ist, befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Stehsitz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der waagrechte hintere Teil und der mindestens angenähert senkrechte vordere Teil des Sitzes -an den Schenkeln zweier Eisenwinkel unter Wahrung eines Zwischenraumes
    festgeschraubt sind. 2. Stehsitz nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Polster des Sitzes aus einem kissenartigen Überzug besteht, welcher an seinem vorderen und an ,
    seinem hinteren Ende je einen Lap pen besitzt und an dessen mittlerem Teil an der Unterseite durch eine Quernaht ein Lappen mit einem vorderen und einem hinteren Teil angenäht ist, welche Teile des Lappens durch den Zwischen raum zwischen dem hinteren und dem vorderen Teil des Sitzes gezogen sind,
    wobei der hintere Teil dieses Lappens mit dem um die hintere Kante des hinteren Teilfes des Sitzes geschlagenen, am hinteren Ende des Überzuges sitzenden Lappen und der vordere Teil dieses Lappens mit dem um die untere Kantle des vorderen Teiles des Sitzes geschlagenen,
    am vor deren Ende des Überzuges sitzenden Lappen je durch eine Verschnürung verbunden sind. 3. Stehsitz nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Ständer aus einer fest auf dem Fussbrett angeordneten Rohrsäule und einer in .dieser Rohrsäule verstellbaren und festklemmbaren, am Sitz befestigten Stange besteht.
    4. Stehsitz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ständer aus einem Unterteil, wel cher aus einem U-förmig gebogenen Rohr, dessen geschlossener Teil rechtwinklig abgebogen und auf dem Fussbrett aufliegend auf diesem befestigt ist, und einem ebenfalls aus einem U-förmig gebogenen Rohr gebildeten Oberbeil, an dessen geschlossenem Teil der Sitz befestigt ist,
    und dessen Schenkel .in den Schen keln des Unterteiles geführt und in diesen festklemm- bar ,sind, besteht.
    5. Stehsitz nach Patentanspruch., dadurch gekenn zeichnet, dass der Ständer aus Holz besteht und zwei auf beiden Seiten des Fussbrettes fest angeordnete, wandartige Unterteile und zwei innenseitig an diesen anliegende Oberteile, an welchen der Sitz befestigt ist, besitzt, wobei die Oberteile dies Ständers mit dessen Unterteilen höhenverstellbar verbunden sind.
CH362190D 1958-09-26 1958-09-26 Stehsitz CH362190A (de)

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CH6441958 1958-09-26

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CH362190D CH362190A (de) 1958-09-26 1958-09-26 Stehsitz

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DE (1) DE1149147B (de)
GB (1) GB867164A (de)

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