CH362223A - Verfahren zur Herstellung von in periodischen Abständen Verdickungen aufweisenden Treibriemen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in periodischen Abständen Verdickungen aufweisenden Treibriemen

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CH362223A
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CH
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Zumbrunnen Erhard
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Viso S A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/04Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps
    • F16G11/042Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps using solidifying liquid material forming a wedge

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Description


  Verfahren zur Herstellung von in periodischen Abständen  Verdickungen aufweisenden Treibriemen    Es ist bekannt, dass Antriebssaiten, die in peri  odischen Abständen Verdickungen aufweisen, die in  entsprechende Vertiefungen von     Rundriementrieb-          räder    eingreifen, den Vorteil aufweisen, dass sie einen  praktisch vollständig     schlupffreien    Antrieb gestatten.  



  Die Herstellung von in periodischen Abständen  Verdickungen aufweisenden Treibriemen erfolgt ent  sprechend dem     Schweizer    Patent Nr. 339373, indem  man einen endlos     verseilten    Rundriemen aus natür  lichen oder synthetischen Fasern durch eine aus zwei  Teilen     beistehenide        Spnitzgussform        führt    und in peri  odischen Abständen durch Aufspritzen von Kunst  stoffen verdickt. Nachteilig an diesem     Verfahren    ist  die Verwendung von endlos     verseilten    Rundriemen.  Zudem lassen sich nach diesem Verfahren     monofile     Antriebssaiten aus Draht oder Kunststoffdraht nicht  herstellen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in periodischen  Abständen aufgebrachte Verdickungen aufweisende,  endlose Treibriemen herstellen kann, indem man die  Enden von endlichen, auf gewünschte Länge ge  schnittenen, in periodischen Abständen     mit    im Spritz  gussverfahren mit Verdickungen versehenen Rund  riemen durch eine im     Spritzgussverfahren    aufge  brachte, aus mindestens teilweise aus Metall be  stehende Verdickung verbindet und die so erhal  tene Metallverdickung kalt     nachpresst.     



  Es zeigt sich, dass in periodischen Abständen  Verdickungen aufweisende Treibriemen, die nach  dem     erfindungsgemässen    Verfahren durch eine Metall  verdickung geschlossen sind, allen Anforderungen  auf Zugfestigkeit entsprechen, wenn die Metallver  dickung im     Spritzgussverfahren    etwas grösser gespritzt  wird als ihr Sollmass beträgt. Um einen festen Kon  takt zwischen Metall und Fasergebilde des Treib-         riemens    zu erreichen, presst man dann die Metall  verdickung nach.  



  Eine beispielsweise Ausführung einer nach dem  erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbin  dung zweier Enden ist     in    der Zeichnung im Schnitt  gezeigt. Dabei bedeuten 1 die beiden Enden eines  aus     fasierigem    Material bestehenden     Rundriemens        und     2 die im     Spritzgussverfahren    aufgebrachte und auf  Sollmass     nachgepresste    Kugel aus Metall.  



  Selbstverständlich ist es nach dem erfindungs  gemässen     Verfahren    auch möglich,     sämtliche    in peri  odischen Abständen aufgebrachten Verdickungen aus  Metall herzustellen, das heisst im     Spritzgussverfahren     aufzubringen und durch kaltes Nachpressen so mit  der Antriebssaite zu verbinden, dass die     Kugeln    nicht  verrutschen. Beim Aufspritzen von     Metallkugeln    auf  Antriebssaiten aus Kunststoffseilen oder aus Kunst  stoff- oder     Naturfaserriemen    empfiehlt es sich,     einige     Vorsichtsmassnahmen zu treffen.

   So ist es     vorteilhaft,     wenn das Kunststoff- oder     Naturfaserseil    vor dem  Aufbringen einige Feuchtigkeit enthält. Es genügt,  wenn das Seil vor dem Aufspritzen von     Metallkugeln     einige Zeit an feuchter Luft gelagert wird. Werden  an Stelle von Seilen Kunststoffdrähte zur Herstellung  von Verdickungen aufweisenden Antriebsriemen ver  wendet, so ist es allerdings nicht möglich, durch  Lagern an der Luft so viel Feuchtigkeit in die Drähte  zu bringen, dass sich beim Aufspritzen des     Metalles     durch Verdampfen von Wasser ein schützender  Dampfmantel zwischen Draht und flüssigem Metall  bildet, welcher eine Zerstörung des     Drahtes    verhin  dert.

   Man kann in diesem Fall so vorgehen, dass man  eine Metallegierung wählt, deren     Schmelzpunkt    min  destens 10-20  C unterhalb des     Schmelzpunktes    des  Kunststoffes     liegt.    Eine andere Möglichkeit besteht  darin, dass man für rasche Wärmeabfuhr sorgt, indem      man den Draht oder die     Spritzgussform    oder auch  beide unmittelbar vor dem Spritzvorgang unterkühlt.  



  Als     Treibriemenmaterial    ist praktisch jedes Mate  rial geeignet, welches sich zu Seilen oder Drähten  verarbeiten lässt und das die zur Verwendung als       Treibriemenmaterial    nötige Zugfestigkeit aufweist, so  z. B. Leder, Jute, Hanf,     Ramie,    Polyamid- und       Polyterephthalatsaiten    oder -seile, Metalldrahtseile  <B>USW.</B>  



  Eine besonders günstige     Ausführungsform    eines  erfindungsgemässen Treibriemens besteht aus einem  Kunststoff- oder Metalldrahtseil, dem in periodischen  Abständen Metallkugeln aufgespritzt sind, die ihrer  seits von Kunststoff umhüllt sind. Die Herstellung  einer solchen Antriebssaite erfolgt, indem die Enden  eines in periodischen Abständen     Metallkugeln    auf  weisenden, endlichen Kunststoff- oder Metalldraht  seiles     im        Spritzgussverfahren    durch eine Metallkugel  zu einer     Endlossaite    verbunden werden.

   Die Metall  kugeln werden dann kalt     nachgepresst    und wiederum  in einem zweiten Spritzvorgang mit abriebfestem       Kunststoff    überzogen, wobei die Endprofilierung der  Verdickungen zu Kugeln, eventuell     Ellipsoiden    oder  anderen Formen     vorteilhafterweise    durch das Auf  spritzen des thermoplastischen Kunststoffüberzuges  erfolgt. Man erhält so einen Treibriemen, der einer  seits die     vorteilhaften    Eigenschaften der auf einem  Seil     aufgepressten    Metallkugeln aufweist, ohne dass  durch die Metallkugeln im Gebrauch zu grosse Flieh  kräfte auftreten.  



  Eine weitere Abart eines erfindungsgemäss her  gestellten Treibriemens besteht darin, dass mehrere  einfache Rundriemen parallel nebeneinander durch  gemeinsame, in periodischen Abständen ebenfalls  im     Spritzgussverfahren    aufgebrachte Verdickungen       in    Form von Stegen verbunden sind. Diese Antriebs  riemen können z. B. hergestellt werden, indem in  einer im, genannten Patent beschriebenen Apparatur  mehrere, parallel nebeneinander liegende Antriebs  saiten im     Spritzgussverfahren    in periodischen Ab  ständen durch     Kunststoff-    oder Metallstege gemein  sam und dann die Enden durch einen Metallsteg  verbunden werden.

   Der so hergestellte Antriebs  riemen hat dann die Form einer Art Flachriemens  und zeigt doch absolute     Schlupfsicherheit    beim Lauf  über Antriebsräder, die in diesem Falle als Ver  tiefungen Quernuten aufweisen müssen, in die die  Stege des Antriebsriemens eingreifen.  



  Als     Verdickungsmaterial    eignet sich vorzugsweise  Lagermetall, also eine Legierung bestehend aus Zinn,  Kupfer, Antimon und Blei. Durch Variation der  Zusammensetzung kann der     Schmelzpunkt    auf die  gewünschte Höhe gebracht werden.  



  <I>Beispiel</I>  Eine Antriebssaite, bestehend aus einem Zwirn  von etwa 1800     Einzelfibrillen    mit einer Gesamtdicke  von 250 den. ist mit einem aus     Polycaprolactam-          fäden    bestehendem Garn     umflochten.    Im     Spritzguss-          verfahren    werden in einem Abstand von etwa 1 cm    Metallkugeln aus einer Legierung von 80     Gew.o/o     Zinn, 12     Gew.o/o    Antimon, 6     Gew.o/o    Kupfer und  2     Gew.o/o    Blei aufgespritzt. Die Kugeln weisen einen  Durchmesser von 3,2 mm auf und werden nachher  auf 3 mm Durchmesser kalt zusammengepresst.

   Die  Spritztemperatur beträgt 200  C. Auf gleiche Art  werden die Enden der Saite durch Aufspritzen einer  Metallkugel miteinander verbunden. Man erhält so  eine Antriebssaite mit absolut festsitzenden Kugeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von in periodischen Abständen Verdickungen aufweisenden endlosen Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Länge eines Rundriemens im Spritzgussverfahren in periodischen Abständen mit Verdickungen versieht, deren Enden durch eine ebenfalls im Spritzgussver- fahren aufgebrachte, mindestens teilweise aus Metall bestehende Verdickung verbindet und diese kalt nachpresst. 1I. In periodischen Abständen Verdickungen auf weisender Treibriemen, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Verdickungsmaterial, aus genommen für die Verbindungsstelle, thermoplastische Kunststoffe verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Verdickungsmaterial allge mein mindestens teilweise Metall verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man aus Zinn, Antimon, Kupfer und Blei bestehende Legie rungen verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass .man zuerst Verdickungen aus Metall aufbringt und die Enden des Treibriemens durch Aufspritzen einer Metallegierung verbindet, alle Verdickungen kalt nachpresst und ihnen im Spritzgussverfahren durch Überziehen mit einem thermoplastischen Kunststoff das Endprofil gibt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man mehrere, parallel nebeneinander liegende Saiten durch Aufspritzen von mindestens teilweise aus Metall bestehenden Stegen zu einer Art Flachriemen ver bindet. 6. Treibriemen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen aus einem Seil, be stehend aus thermoplastischen Kunststoffäden, und die Verdickungen, ausgenommen die Verschlussver- dickung, mindestens teilweise aus Polyamiden be stehen. 7. Treibriemen nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussverdickung aus einer aus Zinn, Kupfer, Antimon und Blei bestehenden Legierung besteht.
    B. Treibriemen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundriemen aus monofilem Kunststoffdraht besteht. 9. Treibriemen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadurch gekennzeich- net, dass die Verschlussverdickung mit Kunststoff überzogen ist. 10. Treibriemen nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass meh rere, parallel nebeneinander liegende Einzelriemen durch gemeinsame Stege miteinander verbunden eine Art Flachriemen bilden.
CH362223D 1958-09-18 1958-09-18 Verfahren zur Herstellung von in periodischen Abständen Verdickungen aufweisenden Treibriemen CH362223A (de)

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