CH362265A - Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel

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CH362265A
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CH
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hollow cylinder
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Roth Oskar Dr Chem
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Inventor Kreditanstalt
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/20Poisoning, narcotising, or burning insects
    • A01M1/2022Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
    • A01M1/2061Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source
    • A01M1/2088Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source using a burner or a flame as heat source

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Description


  



  Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel aus Wasser und   01,    bei der Wasser über eine   Misch-    leitung dem   01    zugesetzt wird und das aus Wasser und   il    bestehende Gemisch über   Wärmeaustausch-    flachen durch Heizgase oder Heissluft erhitzt wird.



   Es sind bereits Apparate zur Erzeugung künstlicher Nebel bekannt, die jedoch nur eine absolut ungenügende Leistung hatten, so dass sie beispielsweise für die Bedürfnisse der Landwirtschaft als Frostschutz oder für die Schädlingsbekämpfung   ungenü-    gend waren. Anderseits sind auch schon Apparate gebaut worden mit einer Vernebelungsleistung von   4-100    Hektaren pro Stunde, die jedoch den Nachteil hatten, dass sie ein Gewicht von mehreren hundert bis zu einigen tausend Kilo hatten und zudem einen schlechten Wirkungsgrad aufwiesen.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung einer derartigen Vorrichtung und die Vermeidung der aufgeführten Nachteile. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die   Wärmeaustausch-    flächen aus zwei ineinanderliegenden Hohlzylindern bestehen, von denen der äussere zur Aufnahme des Wassers und der innere zur Aufnahme des Wasser  Öl-Gemisches    dient, das Ganze derart, dass die Heizgase zuerst durch den inneren und dann weiter durch den vom inneren und äusseren Hohlzylinder   gebilde-    ten Hohlraum streichen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Die Vorrichtung weist zwei koaxial zueinander angeordnete, senkrecht stehende Hohlzylinder 1 und 2 auf. Der äussere Hohlzylinder   1    dient der Aufnahme von Wasser und ist zu diesem Zweck an seiner unteren Mantelseite mit einem Wassereintrittsstutzen 3 versehen.



   Der innere Hohlzylinder 2 ist an seinem oberen Ende mantelseitig mit einem   Oleintrittsstutzen    5 versehen. Die beiden Hohlzylinder   1    und 2 sind an ihrem oberen Ende mittels einer Mischleitung 4 miteinander verbunden. Der innere Hohlzylinder 2 weist innen an seiner Innenseite einen Olverteiler auf, der die   Forum'veiner    Drahtwendel 6 hat. Es wären auch andere Formen solcher   Olverteiler    denkbar, beispielsweise waagrechte, dwrchbohrte Zwischenringe, Schraubennuten usw. Das obere Ende der beiden Hohlzylinder 1, 2 ist mit einer Umlenkhaube 10 versehen, durch welche die in der Heizkammer 9 aufsteigenden Heizgase umgelenkt und in den zylinderförmigen Hohlraum 11 zwischen dem innern und dem äusseren Hohlzylinder geleitet werden, in welchem sie absinken.

   Hierauf treten die Heizgase auf der Unterseite des äusseren Hohlzylinders aus, werden von der trich  terförmigen    Begrenzungswand 12 des Feuerraumes umgelenkt, worauf sie im Ringkanal 13 hochsteigen und schliesslich durch den Austrittsstutzen 15 ins Freie abgeführt werden.



   Auf der Unterseite ist eine Wärmequelle 8 vorhanden, beispielsweise ein   Olbrenner.   



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Durch den Eintrittsstutzen 3 wird Wasser und durch den Eintrittsstutzen 5 wird   01    unter geringem Druck zugeführt. Die von der Wärmequelle 8 entwickelte Wärme bewirkt, dass das Wasser im äusseren Hohlzylinder 1 verdampft, so dass der überhitzte Dampf durch die Mischleitung 4 in den inneren Hohlzylinder 2 strömt. Das in diesem enthaltene   0l    verdampft ebenfalls, wobei die einzelnen Dampfmoleküle mit einem Öldampffilm überzogen werden, so   dass schliess-    lich aus dem Austrittsstutzen 7 ein dichter Nebel austritt.

   Der Olverteiler 6 hat die Aufgabe, das   O ; l am    ganzen Umfang der erhitzten inneren Zylinderwand entlang zu führen und dadurch eine gute   Wärmeaus-    nützung und eine vollständige   Olverdampfung    zu erreichen. Je nach dem Mischungsverhältnis zwischen Wasser und   01    und den Temperaturverhältnissen kann die Beschaffenheit des Nebels verändert werden, indem dieser trocken oder nass, dicht oder dünn wird.



   Durch am Austrittsrohr angebrachte Zusatzteile wäre es auch möglich, dem Nebel noch Wirkstoffe zuzusetzen, beispielsweise für die Schädlingsbekämp  fung.    Zu diesem Zwecke könnte das   Nebelaustritts-    rohr zur Aufnahme des Kopfes einer sogenannten Aerosolflasche ausgebildet sein, wobei sich der Materialaustritt aus der Flasche mit einer Schraubbewegung regeln lässt. Ferner wäre es möglich, das Nebelaustrittsrohr mit einem Injektor mit auswechselbaren Düsen zu versehen, zwecks Zufuhr von Wirk-oder Farbstoffen usw.



   Als Ausführungsvariante wäre auch eine elektrische Heizung denkbar, wobei die elektrischen Heizkörper zweckmässigerweise im Hohlraum 9 und 11 untergebracht würden.



   Ein Vorteil des Gerätes besteht darin, dass es von einer einzigen Person tragbar ist und einen hohen Wirkungsgrad aufweist, indem eine Ausführungsform bei einem Leergewicht von etwa 8 kg und einem Verbrauch von je etwa 5 kg Wasser und   0l    eine Ver  nebelungsleistung    von 10 Hektaren pro Stunde aufweist. Eine Vergrösserung der Reichweite kann durch gruppenweises Zusammenfassen mehrerer Geräte erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel aus Wasser und 01, bei der Wasser über eine Mischleitung dem 01 zugesetzt wird und das aus Wasser und 01 bestehende Gemisch über Wärmeaustauschflächen durch Heizgase oder Heissluft erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Wärmeaustauschflächen aus zwei ineinanderliegenden Hohlzylindern (1, 2) bestehen, von denen der äussere zur Aufnahme des Wassers und der innere zur Aufnahme des Wasser-Öl-Gemisches dient, das Ganze derart, dass die Heizgase oder die Heissluft zuerst durch den inneren und dann weiter durch den vom inneren und äusseren Hohlzylinder gebildeten Hohlraum streichen.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Hohlzylinder einen Stutzen (3) zur Wasserzuführung und der innere Hohlzylinder (2) an seinem oberen Ende einen Stutzen (5) für die Ölzuführung aufweist, wobei die beiden Hohlzylinder etwa in Höhe der Olzuführungsleitung mittels der Mischleitung (4) miteinander verbunden sind, und am unteren Ende des inneren Hohlzylinders eine Ne belaustrittsöffnung vorhanden ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den höchsten Temperaturen der Heizgase ausgesetzte innere Hohlzylinder (2) innen an seiner Innenwand einen ölverteiler aufweist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölverteiler die Form einer an der inneren Mantelfläche des Hohlzylinders befestigten Drahtwendel hat.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der unteren Umlenkung der Heizgase dienende Begrenzungswand (12) gleichzeitig die Abschlusswand für den Feuerungsraum bildet.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Hohlzylinder (1) an seinem oberen Ende eine Haube (10) aufweist, welche die im Mittelteil (9) des inneren Hohlzylinders (2) aufsteigenden Heizgase in den zwischen den beiden Hohlzylindern bestehenden Hohlraum (11) umleitet.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlzylinder koaxial zueinander und stehend angeordnet sind.
CH362265D 1957-02-28 1958-02-25 Vorrichtung zur Erzeugung von künstlichem Nebel CH362265A (de)

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