CH362273A - Mehrteilige Sicherungsmutter - Google Patents

Mehrteilige Sicherungsmutter

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CH362273A
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CH
Switzerland
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resilient element
lock nut
nut
clamping cone
nut according
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English (en)
Inventor
Doerr Freidrich
Original Assignee
Doerr Friedrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


      Mehrteilige    Sicherungsmutter    Der Gegenstand der Erfindung ist     eine    mehr  teilige Sicherungsmutter, die aus einem Oberteil mit  mehrfach geschlitztem     Klemmkonus    und aus einem  den letzteren umgebenden Unterteil mit     kegehger          Innenfläche    besteht, die beide mittels einer Wulst  oder einer     Umbördelung    zusammengehalten     sind,     mit dem Kennzeichen, dass zwischen dem     Oberteil     und dem Unterteil ein auswechselbares     federndes     Element angeordnet ist.  



  Es ist vorteilhaft, das federnde Element in eine       seiner    Stärke     entsprechende    flache     Vertiefung    in  dem Oberteil und in dem Unterteil oder     nur        in    dem       Unterteil    einzulegen, damit es in seiner     Lage    gehalten  wird.  



  Die Erfindung soll anhand des auf der Zeichnung  schematisch dargestellten     Ausführungsbeispieles    und  anhand mehrerer Anwendungsbeispiele erläutert wer  den. Es zeigen:       Fig.    1 eine Sicherungsmutter mit     Schraubenbolzen,     teilweise im Schnitt,       Fig.    2 einen Teilausschnitt der     Fig.    1 in vergrö  ssertem Massstab,       Fig.    3 eine Sicherungsmutter in     abgeänderter    Aus  führung mit     Schraubenbolzen,    teilweise im Schnitt,       Fig.    4 einen Teilausschnitt der     Fig.    3 in vergrö  ssertem Massstab,

         Fig.    5 eine Flachbundmutter in Ausführung nach       Fig.    2,       Fig.    6 eine     Nutmutter    in Ausführung nach     Fig.    4.       Fig:

      7 eine     Mebrlochmutter    in Ausführung nach       Fig.    2,       Fig.    8 eine Sicherungsmutter in abgeänderter Aus  führungsform, teilweise im Schnitt,       Fig.    9 eine Sicherungsmutter in Ausführung nach       Fig.    2 mit     zusätzlichem    Gewinde im Unterteil,       Fig.    10 einen Stellring in Ausführung nach     Fig.    4  mit     zusätzlichem    Gewinde im Unterteil,         Fig.    11 eine     Autaradmutter    in     Ausführung    nach       Fig.    2,

         Fig.    12 eine andere     Autoradmutter    in Ausführung  nach     Fig.    4,       Fig.    13 eine Bolzen- oder     Rohrverbindung,    teil  weise im Schnitt,       Fig.    14 eine     überwurfmutter,    teilweise im Schnitt.

    Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 und 2 ist  eine zweiteilige     Sicherungsmutter,    die aus dem Ober  teil 1 mit dem mit Schlitzen 3 versehenen Klemm  konus 2 und dem Unterteil 5 besteht, der     hohlkegelig     ausgebildet ist und dessen konische     Innenfläche    6  sich auf der Oberfläche des     Klemmkonus    2     abstützt.     Die Schlitze 3 reichen bis in die am     Grunde    des       Klemmkonus    2 angebrachte Hinterdrehung 4.  



  Die Steigung des Klemmkonus 2 weicht von der       Steigung    der konischen     Innenfläche    6 etwas ab (vgl.       Fig.    2), wodurch ein satter Sitz der     einzelnen    Schrau  benwindungen in festgezogenem     Zustand    entsteht.  Anstelle der Hinterdrehung 4 kann der     Klemmkonus     2 am Grunde seiner Schlitze 3 auch über     einen;    klei  neren Teil 20 seiner Länge zylindrisch     ausgeführt     sein, wie in     Fig.    2     dargestellt    ist.

   In gleicher Weise  ist dann der betreffende gegenüberliegende     Teil    der       Innenfläche    6 des Unterteiles 5 ebenfalls     zylindrisch     mit einem etwas grösseren Durchmesser     ausgeführt.     



  Zwischen dem Oberteil 1 und dem Unterteil 5  ist ein federndes Element 12 zwischengelegt. Dieses  besteht z. B. aus einer Flachfeder, die     einseitig        ge-          schlitzt    und mehrfach     gewellt    ist.     Anstelle        einer    Flach  feder kann auch ein runder     Federdraht    treten.

   Das  federnde Element 12 kann in flache Vertiefungen  im     Oberteil        und        im        Unterteil        eingelassen        sein,    um       ein        Auseinanderapreizen    zu verhindern. Diese Ver  tiefungen entsprechen etwa der Stärke des federnden  Elementes. Ebensogut ist es aber auch     möglich,    diese      Vertiefungen nur in einem der beiden Teile 1 und 5  vorzusehen.  



  Das äussere Ende des Klemmkonus 2 ist mit einem       ringsumlaufenden,    nach aussen ragenden     kleinen     Wulst 7 versehen, der von den Schlitzen 3 unter  brochen ist. Der Wulst 7     greift    in eine     kegelige     Aussparung 8 an der äusseren Stirnfläche des Unter  teiles 5 federnd ein.     Beim        Zusammensetzen    ist es       lediglich        notwendig,    den Klemmkonus 2 in den Unter  teil 5 einzudrücken, um die Teile der Sicherungs  mutter einschliesslich des federnden Elementes     zu-          sammenzuhalten.     



  Wenn nun zwei Werkteile, z. B. zwei Bleche 10  und 11, durch Schraubenbolzen 9 und Mutter fest  miteinander verschraubt werden sollen, wird ent  sprechend     Fig.    1 der Unterteil 5 aufgeschoben und  der Oberteil 1 aufgeschraubt und festgezogen. Das  Festschrauben erfolgt mit     Hilfe    des federnden Klemm  konus 2 einerseits und des federnden Elementes 12  anderseits; hierbei werden das Gewinde der Klemm  backen des Klemmkonus 2 und das Gewinde des       Schraubenbolzens    9     radial        ineiinaudergepresst.    Da  durch entsteht eine sehr feste Verbindung zwischen  den Gewinden. Ein     Selbstlösen    der     Sicherungsmutter     z.

   B. durch Erschütterungen ist nicht möglich.  



  Zur weiteren Erläuterung der gebrachten Aus  führungsbeispiele wird noch auf folgendes hinge  wiesen.  



  Wenn Werkteile mittels     Schraubenbolzen    und       Sicherungsmuttern    miteinander verbunden werden,  werden die letzteren wie üblich auf den Bolzen fest  aufgeschraubt. Dabei entsteht durch das Zusammen  drücken des federnden Elementes eine     Vorspannung     in dem     Schraubenbolzen,    die nicht überschritten wer  den kann, weil bei     zusammengedrücktem    federndem  Element die Gewindegänge des Klemmkonus radial  in die Gewindegänge des     Schraubenbolzens    einge  drückt sind und die Sicherungsmutter nicht mehr  weitergedreht werden kann, das heisst festsitzt.

   Die  Höhe der     Vorspannung    richtet sich nach der Stärke  des     federnden    Elementes und bleibt dauernd aufrecht  erhalten. Durch das     federnde    Element kann also jedes  gewünschte Drehmoment erzeugt werden.     Dreh-          momentenscihlüssel    zum     Festziehen    der Mutter     werden     nicht benötigt. Gleichzeitig ist auch Gewähr dafür  gegeben, dass die Sicherungsmutter weder zu schwach  noch zu stark festgezogen oder sogar überdreht wird.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 und 4  ist das federnde Element 12 in dem Unterteil 5  eingelassen und wird von einer umgebördelten Ring  lippe 21 am äusseren Umfang des     Unterteiles    5 fest  gehalten. Gegen die andere Seite des federnden Ele  mentes 12, das nach innen etwas vorspringt, legt sich  ein     ringsumlaufender    kleiner Ansatz 23, der am  Grunde des Klemmkonus 2 des Oberteiles 1 an  gebracht ist. Auf diese Weise wird die Sicherungs  mutter mit dem     federnden    Element zusammengehal  ten. Der     Oberteil    1 drückt dabei mittels seines ab  gesetzten Bundes 22 auf das federnde Element 12.

      In     Fig.    8 ist eine Ausführungsart dargestellt, bei  welcher der Oberteil 1 mit einer     ringsumlaufenden     Nute 24 versehen ist, in die der Unterteil 5 mit dem  federnden Element 12 eingreift, wobei der äussere  Rand des     Oberteiles    1 mit einer umgebördelten  Ringlippe 21 versehen ist, die sich hinter einen ring  förmigen Kragen 23 des Unterteiles 5 legt. Der  Unterteil 5 verläuft     zweckmässigerweise    aussen kegel  förmig, um seine äussere Stirnfläche zu vergrössern,  das heisst um eine vergrösserte Auflagefläche zu er  halten. Die Nute 24 in dem Oberteil 1 ist mindestens  an der Innenseite     kegelig    ausgeführt.  



  Die übrigen Figuren zeigen verschiedene Aus  führungsbeispiele, die in beliebiger Weise je nach       Bedarf    entweder nach     Fig.    2 oder nach     Fig.    4 oder  nach     Fig.8    ausgeführt sein können. Dabei ist es  gleichgültig, um was für Muttern oder dergleichen  es sich handelt. So können es z. B.     Maschinenmut-          tern,    Flachbundmuttern, Hutmuttern,     Nutmuttern,          Mehrlochmuttern,        LUberwurfmuttern,    Gewindestell  ringe, Rohrverbindungen,     Bolzenverbindungen    usw.  sein.

   Dabei können entweder nur die Oberteile 1  oder auch zusätzlich noch die Unterteile 5 mit  Gewinde versehen sein, wie z. B. in     Fig.    9 und 10  dargestellt ist.  



  Bei der Rohr- und     Bolzenverbindung    nach     Fig.    13  werden die beiden mit Gewinde versehenen     Bolzen-          oder    Rohrenden 15 in Oberteile 1 und in einen  gemeinsamen Unterteil 5 eingeschraubt. Das Fest  ziehen erfolgt von beiden Seiten her     mittels    der  Oberteile 1. Bei der in     Fig.    14 dargestellten über  wurfmutter sind die beiden Teile 1 und 5 ebenfalls  mit Gewinde versehen und auf den in einem Ventil  sitz endenden Stutzen 17 in dem Boden 16 eines  Behälters aufgeschraubt. Der     Rohranschluss    18 ist  mit einem Balligen Ventilansatz 19 versehen und  wird durch den Oberteil 1 fest auf den Stutzen 17  gepresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrteilige Sicherungsmutter, die aus einem Oberteil mit mehrfach geschlitztem Klemmkonus und aus einem den letzteren umgebenden Unterteil mit kegeliger Innenfläche besteht, die mittels einer Wulst oder einer Umbördelung zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Oberteil und dem Unterteil ein auswechselbares federndes Element angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherungsmutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnde Element aus einem im Querschnitt flachen Band besteht, einseitig geschlitzt ist und ringsumlaufende Wellun- gen aufweist. 2.
    Sicherungsmutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnde Element aus einem im Querschnitt runden Draht besteht, einseitig geschlitzt ist und ringsumlaufende Wellungen aufweist. 3. Sicherungsmutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnde Element in eine seiner Stärke entsprechende flache Ver tiefung in dem Oberteil und in dem Unterteil ein gelegt ist. 4. Sicherungsmutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnde Element in eine .seiner Stärke entsprechende flache Ver tiefung in dem Unterteil eingelegt ist.
CH362273D 1956-11-23 1957-11-19 Mehrteilige Sicherungsmutter CH362273A (de)

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