CH362314A - Blenden-Vorwahleinrichtung für photographische Aufnahmeobjektive mit automatischer Blendenbetätigung - Google Patents

Blenden-Vorwahleinrichtung für photographische Aufnahmeobjektive mit automatischer Blendenbetätigung

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CH362314A
CH362314A CH362314DA CH362314A CH 362314 A CH362314 A CH 362314A CH 362314D A CH362314D A CH 362314DA CH 362314 A CH362314 A CH 362314A
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CH
Switzerland
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aperture
lever
spring
diaphragm
ring
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Inventor
Richter Johannes
Neugebauer Oscar
Baldamus Wolfgang
Weigel Erich
Original Assignee
Feinoptisches Werk Goerlitz Ve
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


      Blenden-Vorwahleinrichtung    für photographische Aufnahmeobjektive  mit automatischer     Blendenbetätigung       Die Erfindung     betrifft    eine     Blenden-Vorwahlein-          richtung    für     Aufnahmeobjektive    mit automatischer       Blendenbetätigung,    insbesondere für     Spiegelreflex-          Kameras.     



  Es sind entsprechende Ausführungen bekannt, die  mit Hilfe einer sogenannten Vorwahl-blende den be  nötigten     Blendenwert    vor der Aufnahme     festzulegen     gestatten.  



  Bei     Spiegelreflex-Kameras    beispielsweise erfolgt  die     Entfernungseinstellung    am Objektiv     gewöhnlich    bei  voller     Blendenöffnung,    die dann vor der Aufnahme,  von Hand oder automatisch, auf den     vorbestimmten     Wert zurückverstellt werden muss. Im letzteren Falle  ist dieser Vorgang mit der Auslösung des Kamera  verschlusses gekuppelt.

   Man kennt hierbei die     Spring-          und    die     Druckblendenauslösung.    Bei dem einen Sy  stem wird die Blende mittels Federkraft in geöffneter  Stellung gehalten und beim Auslösen des     Verschlus-          ses    auf die     vorgewählte        Blendenöffnung    von Hand ge  schlossen. Nach Freigabe der     Auslösehandhabe     springt die Blende wieder in ihre ursprüngliche Lage  zurück. Bei dem anderen System wird die Blende  durch Federkraft in der jeweils vorgewählten     Blen-          denstellung    gehalten.

   Beim Spannen des     Verschlusses     wird     die    Blende gegen die Kraft der Feder bis     zur     grössten Öffnung geöffnet und in dieser Stellung arre  tiert. Beim Auslösen wird die Sperre gelöst, so dass  sich die Blende auf die vorgewählte Öffnung automa  tisch schliesst.  



  Die bisher bekannten Blenden     Vorwahleinrich-          tungen    für photographische Objektive haben - ab  gesehen von den rein äusserlichen Merkmalen bei  einigen Systemen, wie     zum    Umschalten der Blende  am     Objektiväusseren    angebrachte Bedienungselemente,  z. B.

   Spannhebel oder Umschaltknöpfe, welche das    Aussehen stören und obendrein für den Zweck un  handlich     sind    -     den.    bedeutenden     Nachteil,    dass das  Umschalten von     normaler        Blendeneinstellung    mit  nichtautomatischer     Blendenbetätigung    auf Vorwahl  blendeneinstellung mit automatischer     Blendenschlie-          ssung    nur bei Einstellung auf     :

  einen    bestimmten dafür  vorgesehenen     Blendenwert    geschieht und der     Blen-          denring    demzufolge wieder auf den vorgewählten  Wert     eingestellt    werden muss, was     einen    für den  Zweck der schnellen     Schussbereitschaft        erheblichen     Nachteil hat und nicht narrensicher ist, da die     Ein-          stellung    nicht bis zu einem festen Anschlag erfolgt.

    Die schnelle     Umschaltung    der Blende ist jedoch für  eine Zwischenbeobachtung des     Tiefenschärfenberei-          ches    bei dem vorgewählten     Blendenwert    vor der Auf  nahme erforderlich.  



  Die     Erfindung    hat     zur    Aufgabe, eine Einrichtung       der        eingangs    erwähnten     Art    zu schaffen, deren Be  tätigungsglieder die äussere Form des Objektivs nicht       beeinträchtigen,,

      die ein narrensicheres und schnelles  Umschalten von     normalerBlendeneinstellung        mit    nicht  automatischer     Blendenbetätigung    auf     Vorwahlblen-          deneinstellung    mit automatischer     Blendenschliessung     bei jeder     Blendeneinstellung    ermöglicht und sowohl  bei Objektiven mit     Springblenden-        als    auch     mit          Druckblendenauslösung    anwendbar     ist.     



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch  gelöst, dass ausser dem     Blendeneinstellring    :ein     weiteres          Ringelement    für die Betätigung der Umschaltung der  Blende vorgesehen ist, welches eine geringe, von zwei  festen Anschlägen begrenzte Drehbewegung ermög  licht, mit der die     Umschaltung    der Blende erfolgt,

    wobei die     eine        Endstellung    der     Einstellung    auf     Vor-          wahlblende    mit automatischer     Blendenschliessung    und  die andere     Endstellung    der     Einstellung    auf Normal-      blende mit nichtautomatischer     Blendenbetätigung     entspricht, und dass sowohl der     Blendeneinstellring     als auch der     Umschaltring    unabhängig voneinander  jederzeit betätigt werden können.  



  In der nachstehenden Beschreibung sind     zwei     Ausführungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die schematische Darstellung eines Ge  triebes für Objektive mit     Springblendenauslösung,          Fig.    2 die schematische Darstellung eines Getrie  bes für Objektive mit     Druckblendenauslösung,          Fig.    3 die Ansicht eines     Objektivs.    mit angewen  deter     Blenden-Vorwahleinrichtung.     



  Der Ring 1 dient zur     Einstellung    der Blenden  werte. Er     weist    im     Objektivinnern    eine Kurve 3 auf,  deren Steigung dem     für    den     gesamten        Blendenbereich     zum Photographieren     erforderlichen    Ausschlag eines       halbkreisförmigen    zweiseitigen Hebels 5 entspricht,  der unter Wirkung einer Feder 10 und     eines,    am, lan  gen     Hebelarm    vorgesehenen Zapfens 4 während der       Aufnahme,

      bei normaler     Blendeneinstellung    des Objek  tivs mit nichtautomatischer     Blendenbetätigung    kraft  schlüssig an das Kurvenstück 3     angreift    und durch  den     formschlüssigen        Eingriff        eines    an seinem einen  Ende angebrachten Zapfens 7 in eine schlitzförmige       Ausnehmung    8 eines die     Blendenlamellen    bewegen  den     Blendensteuerringes    9 die Drehbewegung des       Blendenringes    1 auf eine geringe Drehbewegung des       Blendensteuerringes    9     überträgt.     



  Der Hebel 5     weist    an seinem kurzen Hebelarm  einen in 12 schwenkbar     gelagerten    Schalthebel 11 auf,  der unter Wirkung einer Feder 13 am Hebel 5     anliegt.     Am anderen Arm des Hebels 5 ist in 16 ein schwenk  bar unter Wirkung einer Feder 15 gelagerter Aus  gleichshebel 14 vorgesehen, an dessen Zapfen 17 ein  Steuernocken 18 kraftschlüssig anliegt.

       Letzterer    ist  mit einem in     Fig.    3 dargestellten     Objektiv-Auslöse-          stössel    20 mittelbar verbunden, der bei Objektiven mit       Springblendenauslösung    während der Betätigung des  Filmtransportes und des     Verschiussspannens    durch  einen kameraseitig anliegenden, unter Federkraft ste  henden Stössel eingedrückt wird und den     Steuernok-          ken    18 in Pfeilrichtung gegen die Kraft der Feder 10  bewegt,

   wobei sich der Zapfen 4 von der Kurve 3  abhebt bis zu einem nicht dargestellten Anschlag des  Hebels 5 und die Blende bis zu einer grösseren als  der für photographische Aufnahmen zulässigen     Blen-          denöffnun,g    für ein     helles    Sucherbild geöffnet wird.  Dabei ist die     Kraft    der Feder 15 grösser als die der  Feder 10. Die Arretierung des kameraseitigen Stössels,  welche nach     erfolgtem    Spannvorgang an der Kamera  selbsttätig erfolgt, wird erst durch den Kameraaus  löser freigegeben, so dass die Blende unter Wirkung  der Feder 10 bis zum vorgewählten Öffnungswert  durch     Anschlagen    des Zapfens 4 an die Kurve 3  geschlossen wird.  



  Bei Objektiven     mit        Druckblendenaus.lösung    wird  die Blende unter Wirkung der Feder 10 ,stets von der  Kurve 3 weg     in        Offenstellung    gehalten. Durch Betäti-         gung    der Kamera- oder     Objektivauslöserhandhabe     wird die Blende gegen die Kraft der Feder 10 bis  zum vorgewählten     Blendenwert    beim     Anschlagen    des  Zapfens 4 an die Kurve 3 geschlossen und nach Frei  gabe der     Auslösehand-habe    wieder selbsttätig geöffnet.  



  Der Schaltring 2 ist am äusseren Umfang mit zwei  Markierungen 21 versehen, die seinen Anschlagstel  lungen, einmal der Einstellung auf     normale    Blenden  betätigung und zum anderen der Einstellung auf Vor  wahlblende     mit    automatischer     Blendenschliessung    ent  sprechen.

   Bei     letztgenannter    Einstellung steht die im       Objektivinnern    am Schaltring 2 angebrachte     Kurve     19 mit dem     Blendengetriebe    ausser     Eingriff.    Bei Um  schaltung auf normale     Blendeneinstellung    mit nicht  automatischer     Blend'enbetätigung    wird mittels der  Kurve 19 infolge der Wirkung der Feder 13, die kräf  tiger als die Feder 15 ausgebildet ist, der Zapfen 4  des     Hebels    5 in Anschlag an das Kurvenstück 3 ge  bracht und darüber hinaus der     Schalthebel    11 von  seiner Anlage am Hebel 5 abgehoben,

   wodurch bei       schussbereiter    Kamera der Hebel 5 von seiner Anlage  am vom Steuernocken 18 arretierten     Ausgleichhebel     14 gegen die Wirkung der Feder 15 abgehoben wird.  



  Beim Zurückdrehen des Schaltringes auf Vor  wahlblendeneins.tellung mit automatischer     Blenden-          schliessung    wird der Hebel 11 von der Kurve 19 frei  gegeben, wodurch die Feder 13 sich entlastet und  unter Wirkung der Feder 15 gegen die Kraft der  schwächeren Feder 10 der Hebel 5 an den Aus  gleichhebel 14 gezogen bzw. von der Kurve 3 entfernt  wird bis zum     Anschlag    bei     geöffneter    Blende.  



  Bei Objektiven mit     Druckblendenauslösung          (Fig.    2) übernimmt der     Ausgleichhebel    14 die Funk  tion des Schalthebels 11, so dass letzterer entbehrlich  wird. Bei Umschaltung auf normale     Blendeneinstel-          lung    und nichtautomatischer     Bljendenbetätigung    wird  mittels der Kurve 19 gegen die Wirkung der Feder 15  und der schwächeren Feder 10 der Zapfen 4 des  Hebels 5 gegen die Kurve 3 gezogen und darüber  hinaus der Ausgleichshebel 14 von seinem Anschlag  an Hebel 5 abgehoben,

   wodurch die Blende bis zum       vorgewählten    Wert geschlossen wird und beim Aus  lösen der Kamera der Steuernocken 18 auf das     Blen-          dengetriebe    keinen Einfluss     ausüben    kann.  



  Beim     Zurückdrehen    des Schaltringes 2 auf     Vor-          wahlblendenein,stellung    mit automatischer Blenden  schliessung wird der Hebel 14 von der Kurve 19 frei  gegeben, wodurch die Feder 15 entlastet und der  Hebel 5 unter Wirkung der Feder 10 von der Kurve 3  bis zum Anschlag bei Einstellöffnung der     Blende    ab  gehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blenden-Vorwahleinrichtung für photographische Aufnahmeobjektive mit automatischer Blendenbetäti- gung, insbesondere für Spiegelreflexkameras, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenring (1) unabhängig von einem dem Umschalten von Vorwahl- auf Nor malblende und- umgekehrt dienenden Schaltring (2) gelagert ist und beide Ringe ein Kurvenstück (3 bzw. 19) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kurvenstück (3) die Drehbewe gung des Blendenringes (1) über einen Hebel (5) auf einen Blendensteuerring (9) vermittelt, wozu es mit einem auf dem Hebel (5) befindlichen Zapfen (4) in kraftschlüssiger Verbindung steht. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurvenstück (19) in der einen seiner beiden möglichen Schaltstellungen sich ausser Eingriff mit dem Blendengetriebe befindet, während es in der anderen Stellung mit einem auf dem Hebel (5) gelagerten Schalthebel (11) zur An lage kommt und dabei eine Feder (13) den Hebel (5) gegen das Kurvenstück (3) zieht, derart, dass ein wei terer, auf dem Hebel (5) schwenkbar gelagerter Aus gleichshebel (14) entgegen der Wirkung einer Feder (15) die Bewegung eines mit dem Objektivauslöse- stössel mittelbar verbundenen Steuernockens (18) auf nimmt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, mit Druck blendenauslösung, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (5) einen m eine Ausnehmung (8) des Blen- densteuerringes (9) greifenden Zapfen (7) aufweist sowie auf einer Feder (10) abgestützt ist, die ihn:
    mit dem Kurvenstück (3) zur Anlage bringt bei Druckblendenauslösung jedoch von dieser abhebt, wobei die Federn (10 und 13) entgegen der Feder (15) wirken; von denen die Kraft der Feder (13) grösser und die der Feder (10) schwächer als die der Feder (15) ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung der Kurve des Kur venstückes (3) entsprechend dem für die Blenden- skalenausführungerforderlichen Schwenkbereich des Zapfens (4) am Hebel (5) gestaltet ist.
CH362314D 1958-07-31 1958-07-31 Blenden-Vorwahleinrichtung für photographische Aufnahmeobjektive mit automatischer Blendenbetätigung CH362314A (de)

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