CH362354A - Bauelement für Bauspielzeuge - Google Patents

Bauelement für Bauspielzeuge

Info

Publication number
CH362354A
CH362354A CH362354DA CH362354A CH 362354 A CH362354 A CH 362354A CH 362354D A CH362354D A CH 362354DA CH 362354 A CH362354 A CH 362354A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pin
component
component according
primary
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kirk Christiansen Godtfred
Original Assignee
Kirk Christiansen Godtfred
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kirk Christiansen Godtfred filed Critical Kirk Christiansen Godtfred
Publication of CH362354A publication Critical patent/CH362354A/de

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00—Other toys
    • A63H33/04—Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/06—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements
    • A63H33/08—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails
    • A63H33/086—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails with primary projections fitting by friction in complementary spaces between secondary projections, e.g. sidewalls

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


  Bauelement für Bauspielzeuge    Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauelement  für Bauspielzeuge.  



  Jedes Bauwerk ist bekanntlich aus einer     grös-          seren    oder kleineren Anzahl von gleichartigen Bau  elementen wie Ziegelsteinen,     Dachziegeln,    Balken und  Bauplatten aufgebaut.  



  In entsprechender Weise hat man sich in der  Spielzeugindustrie bemüht, Bausätze aus Standard  elementen herzustellen, die derart ausgebildet     sind,     dass sie sich in einfacher Weise zur Herstellung von  Gebäudekonstruktionen von verschiedener Form und  unterschiedlichem Aussehen zusammenfügen und  zur erneuten Benutzung in anderen Kombinationen  leicht auseinandernehmen lassen.  



  Es sind Bauspielsteine für     Bauspielzeuge    unter  Anwendung des Steck- bzw. Klemmprinzips bekannt,  bei welchen auf einer Seite eines     Bauelementes        in          Hohlkastenform    im     Querschnitt    kreuz- bzw. sternar  tige Vorsprünge vorgesehen sind, welche in entspre  chende kreuz- bzw. sternartige     Ausnehmungen    eines  Nachbarelementes     eingreifen.    Neben solchen kreuz  förmigen Vorsprüngen sind des weiteren an Spiel  zeugbauelementen im Abstand voneinander angeord  nete plattenartige Vorsprünge bekannt, welche so  wohl auf der Unterseite als, auch auf der Oberseite  einer     Bauelementplatte    angeordnet sind.

   Diese Bau  steine erfordern     zum    Erstellen von Bauwerken die  Verwendung von zusätzlichen     andersgeformten    Hohl  steinen, in welche die     plattenartigen    Vorsprünge je  weils eingreifen und sich gegen die Seitenwandungen  der Hohlsteine legen.  



  Des weiteren ist ein Bauelement aus Kunststoff  zum Herstellen von     Spielzeug-    und Modellbauten  bekannt, bei welchem das Bauelement in der Weise  mit wenigstens zwei der     offenen    Seite zugewandten  Stiften und an der gegenüberliegenden Seite mit  Aussparungen versehen ist, dass beim Zusammen-    schliessen gleicher Elemente die     Stifte    und die Aus  sparungen     übereinanderliegender    Elemente     ineinan-          derpassen,

      und bei welchem die schmaleren Seiten  flächen jedes Elementes etwas gewölbt     sind    und der  Abstand zwischen der Aussenkante     einer    gewölbten  Seitenfläche und der Mitte des nächsten     Stiftes        grös-          ser    als der halbe     Abstand    zwischen den Mitten der  Stifte eines Bauelementes ist.

   Hier     wird    durch nach  unten stehende Zapfen     eines    Bauelementes und ent  sprechende     Öffnungen    eines benachbarten Bauele  mentes die Klemmverbindung unter     Zuhilfenahme     der gewölbten Seitenflächen     hergestellt,    die sich beim  Einsetzen eines benachbarten Bauelementes etwas  verformen.  



  Des weiteren ist ein     Baukastenstein    aus Kunst  stoff bekannt, der auf der einen Seite     in    der Mitte  eine Reihe von Vorsprüngen aufweist, während der  nach unten offene Kasten mit drei durchgehenden  Nuten versehen ist, deren mittlere schmaler als die  anderen Nuten ist, um dadurch     mit    den Vorsprün  gen eines benachbarten Baukastensteines eine  Klemmverbindung herzustellen.  



       Schliesslich    ist ein Baustein für     Spielzeuge    be  kannt, bei welchem auf der einen Fläche     eines    hohl  kastenförmigen     Bauelementes    nach oben     ringförmige     Vorsprünge vorgesehen sind, die sich in der Form  von konischen     buchsenartigen        Vorsprüngen    in den  Hohlraum des Bauelementes fortsetzen, so dass bei  dem     Aufsetzen    eines benachbarten     Bauele2nentes    die  Enden der sich verjüngenden Buchsen jeweils in die  ringförmigen Vorsprünge eines. benachbarten Bau  steines     klemmend    hineinpassen.

   Ferner sind aus     Ma-          terialersparni.sgründen    in der die Vorsprünge tra  genden Wandung des Bauelementes     Ausnehmungen     vorgesehen.  



  Ein weiteres bekanntes Spielzeugbauelement be  steht aus einem     kastenförmigen,        einseitig    offenen      Hohlkörper, der im     Spritzgussverfahren    oder durch  Heisspressen aus Kunststoff hergestellt wird, und  dessen Boden an der Aussenseite Kupplungsorgane  in Form von Vorsprüngen zum     Eingriff        mit    den In  nenflächen der Seitenwände eines entsprechenden  Nachbarelementes aufweist.

   Die auf der Aussenseite  des Bodens des kastenförmigen Bauelementes vorge  sehenen Kupplungsorgane sind im allgemeinen mit  konstantem gegenseitigem Abstand derart paarweise  nebeneinander     angeordnet,        dass.    vier Kupplungs  organe in zwei Nachbarpaaren ein Quadrat bilden.  Das Zusammenkuppeln von zwei Nachbarelementen  dieser Art beruht auf einer Klemmwirkung     nvi-          schen    den Kupplungsorganen auf der Aussenseite  des Bodens des Elementes und den inneren Innen  flächen der Seitenwände eines entsprechenden Nach  barelementes.

   Infolgedessen ist die Wandstärke der       Se:,ten-    und Endwände des Hohlkörpers von ent  scheidender Bedeutung, weshalb bei der Herstellung       derartiger    Bauelemente eine ausserordentlich grosse  Präzision     erforderlich    ist, da schon sehr kleine Än  derungen der Wandstärke zu     Ungenauigkeiten    füh  ren, die das Zusammenkuppeln von zwei Nachbar  elementen erschweren oder unmöglich machen.  



  Hierbei werden die     Seiten-    und Endwände des  Hohlkörpers während des Heisspressens des Kunst  stoffes zwischen zwei Formteilen, einem Oberteil und  einem Unterteil, gebildet, so dass kleinste seitliche  Verschiebungen des einen Formteils im Verhältnis  zum anderen Formteil Ungenauigkeiten in der Wand  stärke und somit die sich hieraus ergebenden oben  genannten Nachteile mit sich bringen.  



  Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin,  bei einem Spielzeugbauelement der zuletzt genann  ten Art die Klemmverbindung mit einem benachbar  ten Bauelement oder mehreren insoweit zu verbes  sern, als unter Wahrung des Vorteiles der leichten  Trennbarkeit der einzelnen Bauelemente voneinan  der die Klemmverbindung zwischen den einzelnen  Bauelementen verbessert wird.  



  Ein weiterer Zweck der     Erfindung    besteht darin,  bei Bauelementen der     vorgekennzeichneten        Art    die  Variationsmöglichkeiten zu erhöhen, wo beispiels  weise die Möglichkeit gegeben ist, weniger als vier  der Primärzapfen an der einen Seite für eine Klemm  verbindung mit     einem    anderen Bauelement zu  schaffen.  



  Demgemäss bezieht sich die     Erfindung    auf ein  Bauelement für     Bauspielzeug,    dessen eine Wand an  einer Seite mit     Kupplungsorganen    in der Form von  paarweise     nebeneinanderliegenden,    vorzugsweise zy  lindrischen Zapfen, sogenannte Primärzapfen, ver  sehen ist, von denen     ein    Zapfen an jeder Ecke     eines     Quadrats angeordnet ist, und mit mindestens einem  an der anderen Seite der Wand angeordneten     Ge-          genkupplungsorgan,

      wobei gemäss der Erfindung  das     Gegenkupplungsorgan    als     zwischen    die Primär  zapfen eines     gleichartigen    benachbarten Bauelemen  tes klemmend passender Vorsprung ausgebildet ist.    Hierdurch wird erreicht, dass sich zwei Nachbar  elemente in einer Vielzahl von verschiedenen gegen  seitigen Stellungen ausschliesslich durch Zusammen  wirken der Kupplungsorgane ohne Eingriff mit an  deren Flächen     zusammenkuppeln    lassen.  



  Die     Gegenkupplungsorgane-vorzugsweise    eben  falls Zapfen - werden nachstehend Sekundärzapfen  genannt. Ein solches Bauelement bietet fertigungs  technisch den sehr wesentlichen Vorteil, dass die  Primärzapfen beim Pressen mittels eines einzigen  Formteiles geformt werden können, so dass durch  eventuelle gegenseitige Verschiebungen der Formteile  sich ergebende Ungenauigkeiten belanglos sind.  



  Es ist somit prinzipiell nicht erforderlich, das       erfindungsgemässe    Bauelement mit Seiten- oder     End-          wänden    zu versehen. Es besteht jedoch durchaus  die Möglichkeit, eine oder mehrere in     einem    Stück  mit der die Vorsprünge tragenden Wand ausgebildete  Wände der     genannten    Art     vorzusehen,    um beispiels  weise die Kupplungsorgane abzudecken, wenn die  Elemente zum Aufbau einer     Konstruktion    dienen,  bei der die einzelnen Elemente Bausteine darstellen  sollen.

   Bei solchen Elementen brauchen die     Seiten-          oder    Endwände keine technische Funktion zu ha  ben, da die Elemente allein mit     Hilfe    der Kupp  lungsorgane     zusammengekuppelt    werden können, so  dass eventuelle Variationen hinsichtlich der Wand  stärke keine Schwierigkeiten bereiten.  



  Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis  auf die Zeichnung vorwiegend in bezug auf verschie  dene Ausführungsformen von kastenförmigen     Hohl-          körpern    mit äusseren Primärzapfen auf der Boden  fläche des Körpers beispielsweise beschrieben, die  praktisch wohl die meisten Verwendungsmöglich  keiten geben.

   In der Zeichnung zeigen       Fig.    1 die äussere Bodenfläche eines     kastenför-          migen    Bauelementes ;       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    in       Fig.    1 ;       Fig.    3 die gleiche Ausführungsform in perspek  tivischer Darstellung ;       Fig.    4 eine ähnliche Ausführungsform mit drei  Sekundärzapfen ;       Fig.    5 die in     Fig.    3 gezeigte     Ausführungsform     mit geschlitzten Sekundärzapfen von unten gesehen ;

         Fig.    6 eine abgeänderte Ausführungsform des in       Fig.    3 gezeigten Bauelementes mit im Querschnitt  kreuzförmigen Sekundärzapfen ;       Fig.    7 und 8     abgeänderte    Ausführungsformen  des in     Fig.    5 gezeigten Bauelementes ;       Fig.    9 zwei zusammengekuppelte Bauelemente  der in     Fig.    3 gezeigten Art, die in seitlicher Rich  tung gegeneinander versetzt sind ;

         Fig.    10 eine     abgeänderte    Ausführungsform eines  Bauelementes mit quadratischer Bodenfläche und       einer    durchgehenden Öffnung in der     :Mitte    derselben;       Fig.    11 ein plattenförmiges Bauelement in per  spektivischer Darstellung ;           Fig.    12 und 13 zwei in verschiedenen Stellungen  zusammengekuppelte Bauelemente, von oben ge  sehen ;

         Fig.    14 in perspektivischer Darstellung eine ab  geänderte Ausführungsform des in     Fig.    11     gezeigten     Bauelementes, und       Fig.    15 zwei zusammengefügte Bauelemente nach  den     Fig.    4 und 11.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein Spielzeugbauelement in  Form eines kastenförmigen Hohlkörpers, dessen  Endwände mit 1 und dessen     Seitenwände    mit 2 be  zeichnet sind. Die Bodenfläche des Elementes ist  mit 3 und die durch die Endflächen der Seiten- und  Endwände bestimmte Ebene     mit    4 bezeichnet. An  der Aussenseite der     Bodenfläche    3 hat das Element  Kupplungsorgane in Form zylindrischer Zapfen, so  genannter Primärzapfen 5, durch die sich das Ele  ment mit einem Nachbarelement zusammenfügen  lässt, wobei die Primärzapfen 5 mit den inneren Sei  ten- und     Endflächen    des Nachbarelementes in Ein  griff gebracht werden. Solche Elemente sind bereits  bekannt.  



  Innen im Hohlkörper sind klemmend wirkende       Gegenkupplungsorgane    in der Form von sogenann  ten Sekundärzapfen zum Eingriff zwischen die Pri  märzapfen 5 eines     Nachbarelemeates        ausgebildet.     Bei der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Ausführungsform  bestehen diese aus vom Boden 3 des Hohlkörpers  vorspringenden zylindrischen Rohren 6.  



  Das dargestellte Bauelement ist in bekannter  Weise als Standardelement bemessen, und zwar der  art, dass die Bodenfläche     (Fig.    1) rechteckige Form  hat, wobei die kurze Seite a     des    Rechtecks den     End-          wänden    1 und die lange Seite 2a den Seitenwänden 2  entspricht. Der Hohlraum des Elementes ist mit 0,  die Tiefe des Hohlraumes, d. h. der Abstand der  Bodenfläche 3 von der Ebene 4, mit c, die Wand  dicke des Elementes mit d und die Höhe der Primär  zapfen 5 mit e bezeichnet.

   Der rechteckige Boden  des Bauelementes trägt in der in     Fig.    1 gezeigten  Weise aussen acht Primärzapfen 5, deren Abstand  von den Seitenkanten 1 und 2 des Bodens gleich     der     Wanddicke     rl    des Hohlkörpers ist. Der Abstand von  Zapfen zu Zapfen beträgt 2d.

   Hieraus ergibt sich,  dass der Durchmesser D5 der Zapfen 5 bei einem  solchen Standardelement durch den Modul     ca    und  die Wanddicke d eindeutig definiert ist, wobei  
EMI0003.0024     
    Bei der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Ausführungs  form sind die im Hohlraum 0 in einem Stück mit  dem Boden 3 ausgebildeten Sekundärzapfen 6 zy  lindrisch ausgebildet und im Verhältnis zu den Pri  märzapfen 5     derart    angeordnet, dass der     Umfang     eines Sekundärzapfens im     Grundriss    die Umfänge  von vier Primärzapfen in der durch die punktierten  Kreise 6 in     Fig.    1 gezeigten Weise berührt.

   Bei die  ser     Ausführungsform    sind zwei Sekundärzapfen 6  vorgesehen ; es können im Innern des Hohlraumes    0 jedoch auch in der     in        Fig.    4     gezeigten    Weise drei  Sekundärzapfen 6 vorgesehen sein. Eine derartige       Ausführung    hat sich als besonders vorteilhaft erwie  sen, da sie eine grössere Anzahl von Variations  möglichkeiten     hinsichtlich    der     gegenseitigen    Stellung       zweier        zusammengekuppelter        Elemente    ergibt.

   Un  abhängig davon, ob das     Bauelement    nach     Fig.    1 und  2 rechteckig ist oder die in     Fig.    10 dargestellte qua  dratische Form hat, ist es für diese     bevorzugte    Aus  führungsform     kennzeichnend,    dass der Grundkreis  jedes Zapfens 6 im     Grundriss    stets die     Grundkreise     der vier Primärzapfen 5 berührt.  



  Hierdurch ist der Durchmesser D6 der Sekundär  zapfen 6     eindeutig    durch den Modul a und die  Wanddicke b     definiert,    wobei  
EMI0003.0049     
    Während zwei Nachbarelemente bekannter Art  allein dadurch zusammengefügt werden, dass die auf  der äusseren Seite des Bodens angeordneten, als Pri  märzapfen bezeichneten Kupplungsorgane     infolge    der  verwendeten Toleranzen und auf     Grund    der Elasti  zität des Materials beim     Enführen    in den     Hohlraum     des Nachbarelementes zwischen den Seiten- und  Endwänden dieses Hohlraumes festgeklemmt werden,

    beruht die für die Erfindung charakteristische tech  nische Wirkung bei dieser     Ausführungsform    auf dem  Zusammenwirken der     äusseren    Zapfen     mit    Gegen  kupplungsorganen im     Hohlraum    des Elementes, die  derart ausgebildet sind, dass beim Zusammendrücken  der Elemente     in    mehreren verschiedenen Richtungen  elastische Spannungen auftreten, wobei gegenseitige  Verschiebungen zweier     benachbarter    Elemente un  abhängig von der gegenseitigen Stellung derselben  verhindert werden.  



       Fig.    3 bis 7 zeigen verschiedene     Varianten    in  der Ausbildung der     Sekundärzapfen,    die entweder  wie nach     Fig.    3, 4 und 5 rohrförmig     sind    oder nach       Fig.    6 und 7 andere     Querschnittsformen    haben kön  nen.

   Bei allen diesen Ausführungsformen     sind    die  Sekundärzapfen, die in     Fig.    3 und 4 mit 6 und in       Fig.    6 und 7 mit 61 bzw. 62 bezeichnet     sind,    derart  bemessen und angeordnet,

       dass    sie mit ihrer     äus-          seren        Oberfläche        einen    Teil der kreisrunden Um  fangsflächen der Primärzapfen 5     berühren    oder     um-          schliessen.    Diese kreisrunden     Querschnitte    sind     in          Fig.    3 bis 7, wie bei 5' gezeigt,     punktiert    angedeutet.

    Um die Elastizität der Sekundärzapfen zu erhöhen,  können diese in der in     Fig.    5     und    7 gezeigten Weise  in Längsrichtung     aufgeschlitzt    sein. Diese     Schlitze     sind in     Fig.    5 und 7 mit 7 bezeichnet.  



  Die Länge der in     Fig.    3 bis 7 gezeigten Gegen  kupplungsorgane 6, 61, 62 kann der Tiefe c des  Hohlkörpers entsprechen, so dass die     Endflächen    der       Gegenkupplungsorgane    mit der durch     die        Endflä-          chen    der Seiten- und Endwände des Hohlkörpers  bestimmten Ebene 4 fluchten     (Fig.    2).

       Hierdurch     wird erreicht,     dass    die     Gegenkupplungsorgane    nicht  nur bei beliebiger gegenseitiger Stellung der beiden      zusammengefügten Elemente als Sperrkörper für die  äusseren Zapfen 5 eines     Nachbarelementes    dienen,       sondern    ausserdem als Stützkörper wirken, wobei die       Endflächen    des Nachbarelementes auf den     Endflä-          chen    der     Gegenkupplungsorgane        ruhen.     



  Wie aus     Fig.    9     ersichtlich,    ermöglichen die     Ge-          genkupplungsorgane    6 ein derartiges Zusammenkup  peln von zwei Nachbarelementen A und B, dass das  Element B um eine halbe Seitenbreite gegen das Ele  ment A verschoben ist. Dabei können die Elemente  A und B natürlich auch in Richtung ihrer längeren  Seite beliebig versetzt zueinander angeordnet werden.       Eine    solche Anwendungsmöglichkeit ist bei den be  kannten Standardelementen nicht gegeben.  



  Die Verwendung der     Gegenkupplungsorgane    6,  61, 62 ermöglicht nicht nur das Zusammenkuppeln  von zwei identischen Nachbarelementen A und B in  der in     Fig.    13 gezeigten Weise, sondern hat     ausser-          dem    den wesentlichen Vorteil, dass     ein    derartiges  rechteckiges oder quadratisches Standardelement mit  inneren Klemmorganen sich     mit    irgendwelchen an  deren Standardelementen an sich bekannter Art und  mit gleichem Modul, beispielsweise mit     einem    die eine  Hälfte eines quadratischen Elementes der in     Fig.    10  gezeigten Art bildenden Standardelement zusammen  kuppeln lässt.  



  Ein Standardelement der in     Fig.    3 oder 4 ge  zeigten     Art    mit zwei bzw. drei Sekundärzapfen 6  lässt sich weiterhin mit     kreisbogenförmigen    Standard  elementen mit zwei Primärzapfen 5 oder mit     rohr-          förmigen    Standardelementen     mit        einem    koaxial     zum          rohrförmigen    Element und in     Verlängerung    dessel  ben angeordneten Kupplungszapfens     zusammenkup-          peln.     



  Ein Bauelement kann weiterhin     derart    ausgebil  det sein, dass die     rohrförmigen    Sekundärzapfen 6       ein    Loch 8 im Boden des     Hohlkörpers    mit gleichem  Durchmesser wie der Innendurchmesser des Rohres  umschliessen, wie dies     in        Fig.    10 dargestellt ist.

   Diese       Ausführungsform,    die sich selbstverständlich auch  in Verbindung     mit    jeder der in     Fig.    3, 4 und 5 ge  zeigten     Ausführungsform    verwenden lässt, ermög  licht ein     einfaches        Zusammenkuppeln    des Bauele  mentes mit     rohr-    oder     stabförmigen    Elementen, die  in     einen    Kupplungszapfen auslaufen, dessen Aussen  durchmesser dem Durchmesser des Loches 8 ent  spricht.

   Im Hinblick auf diese Kupplungsmöglich  keit     kann    der Innendurchmesser der     rohrförmigen     Sekundärzapfen 6 dem Aussendurchmesser der Pri  märzapfen 5 entsprechen.  



  Die rohrförmigen Sekundärzapfen 6 können im  übrigen auf der anderen Seite des Bodens des Hohl  körpers fortgesetzt sein und auf diese Seite in einer  der Höhe der Primärzapfen entsprechenden Länge  vorstehen.  



  Bei den in der Zeichnung dargestellten     Ausfüh-          rungsformen    sind die Sekundärzapfen 6     meistenteils          zylindrisch    und     rohrförmig    ausgebildet. Diese Zapfen  können     selbstverständlich        jedoch    auch massiv     sein     oder konische     Form    haben.    Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungs  formen sind die     Gegenkupplungsorgane    6, 61, 62  mit dem Boden 3 des Hohlkörpers in einem Stück  ausgebildet.

   Diese Ausführungsform     ergibt    hinsicht  lich des     Zusammenkuppelns    identischer oder ver  schiedener Standardelemente in beliebiger gegensei  tiger Lage die meisten Variationsmöglichkeiten.  



  Es ist aber prinzipiell möglich, Klemmorgane zu  sätzlich an den Innenwänden des     Hohlkörpers    aus  zubilden, die auch als     Teilwände    ausgebildet sein  können. Die     Fig.    8 zeigt eine Ausführungsform der  artiger Klemmorgane, bei der neben dem bzw. den  Sekundärzapfen an den Innenwänden des Hohlkör  pers Rippen bzw. konvexe Vorsprünge ausgebildet  sind.  



  Die Dicke der Seiten- und Endwände ist hier  etwas grösser bemessen als bei den übrigen Ausfüh  rungsformen, derart, dass die Dicke etwa dem Ab  stand der Seitenkanten der Bodenfläche zur Mitte  des     kreisrunden    Querschnitts der Primärzapfen ent  spricht.  



  Das in     Fig.    11 gezeigte Bauelement besteht aus  einer Platte q, die auf der einen Seite acht Primär  zapfen p und auf der anderen Seite drei rohrför  mige Sekundärzapfen s aufweist. Die Sekundärzapfen  sind derart angeordnet, dass der     Grundkreis    jedes  Sekundärzapfens im     Grundriss    die     Grundkreise    von  je vier Primärzapfen berührt. Der zylindrische Hohl  raum im Inneren der Sekundärzapfen ist mit s' be  zeichnet und hat den gleichen Durchmesser wie die  Primärzapfen p.

   Der     Abstand    x zwischen den Ach  sen der Sekundärzapfen entspricht somit dem Ab  stand zwischen den Achsen der Primärzapfen, so  dass sich zwei Nachbarelemente durch Einführen der  Primärzapfen des einen Elementes in die Sekundär  zapfen des anderen Elementes in der in     Fig.    12 und  13 gezeigten Weise     zusammenkuppeln    lassen.  



  Die gegenseitige Lage der beiden     zusammenge-          kuppelten    Nachbarelemente kann im     übrigen    in  mannigfacher Weise dadurch variiert werden, dass  zwei oder mehrere beliebige Primärzapfen des einen  Elementes in die Sekundärzapfen des anderen Ele  mentes eingeführt werden.  



  Bei der geänderten Ausführungsform nach       Fig.    14 ist das Plattenelement q längs einer Seite  mit einer Wand r versehen. An den übrigen Kanten  des Plattenelementes q können     entsprechende    Wände  vorgesehen sein, deren Höhe zweckmässig etwas klei  ner als die Länge der Sekundärzapfen s ist, damit  Zwischenteile eingesetzt werden können.  



  Bauelemente mit Seitenwänden und Sekundär  zapfen können auch dadurch zusammengekuppelt  werden, dass in die Hohlräume der Sekundärzapfen  Kupplungszapfen in Form zylindrischer Zapfen ein  geführt werden, deren Durchmesser dem Durchmes  ser der Primärzapfen entspricht.  



  Das Bauelement kann im übrigen auch mit an  deren Elementen derart zusammengekuppelt werden,  dass beispielsweise die Sekundärzapfen s des einen      Elementes gemäss     Fig.    15 zwischen den Primärzap  fen des anderen Elementes eingeklemmt werden.  



  Es ist ersichtlich, dass sich bei der Verwendung  der erfindungsgemässen inneren     Gegenkupplungsor-          gane    (Sekundärzapfen) hinsichtlich der Zusammen  kupplung identischer oder verschiedener     Standard-          elemente        in    einer grossen Anzahl von     verschiedenen     gegenseitigen Stellungen eine Vielzahl von Varia  tionsmöglichkeiten     ergeben,    wobei die     Gegenkupp-          lungsorgane    bei allen gezeigten und beschriebenen  Ausführungsformen einen festen     Zusammenschluss     der zusammengekuppelten Nachbarelemente gewähr  leisten,

   da die Primärzapfen 5 in allen Stellungen  zwischen den Innenflächen der Seitenwände des Ele  mentes und einem oder mehreren der     genannten          Gegenkupplungsorgane    oder zwischen den Gegen  kupplungsorganen allein zusammengeklemmt werden.  



  Es lassen sich im Rahmen der Erfindung ver  schiedene Varianten ausführen, beispielsweise der  art, dass an Stelle der zylindrischen Primärzapfen  5 Zapfen beliebiger anderer Form verwendet werden,  die in die Zwischenräume zwischen den inneren     Ge-          genkupplungsorganen    und     in    die Zwischenräume  zwischen diesen und den Innenflächen der Seiten  wände des Hohlkörpers hineinpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bauelement für Bauspielzeuge, dessen eine Wand an einer Seite mit Kupplungsorganen in der Form von paarweise nebe.neinanderliegenden Zapfen, sogenannten Primärzapfen, versehen ist, von denen ein Zapfen an jeder Ecke eines Quadrates angeord net ist, und mit mindestens einem an der anderen Seite der Wand Gegenkupplungsor- gan, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gegenkupp- lungsorgan als zwischen die Primärzapfen eines gleichartigen benachbarten Bauelementes klemmend passender Vorsprung ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gegenkupplungsorgan als Zapfen, sogenannter Sekundärzapfen, ausgebildet ist. z. Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärzapfen zylindrisch ausgebildet ist. 3.
    Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärzapfen Kreuzform hat und an seinen Seitenflächen eine der Gestalt der Primärzapfen entsprechende Gegenprofilierung hat (Fig. 6, 7). 4.
    Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärzapfen prisma tischen Querschnitt mit Konkavflächen hat, die mit den Seitenflächen der Primärzapfen eines ange- schlossenen Bauelementes in Berührung treten (Fig. 6, 7). 5. Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärzapfen als Hohl körper ausgebildet ist. 6.
    Bauelement nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der als Hohlkörper ausgebildete Sekundärzapfen an den Seitenwänden mit Schlitzen (7) versehen ist (Fig. 5, 7).
    7. Bauelement nach Patentanspruch, das als ka- stenförmiger, auf einer Seite offener Hohlkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die In nenflächen der Seitenwände des Hohlkörpers zusätz- lich mit Klemmnocken zum Eingriff mit den Primär- zapfen eines angeschlossenen Bauelementes versehen sind. B.
    Bauelement nach Patentanspruch, das als ka- stenförmiger, auf einer Seite offener Hohlkörper aus gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass, das Ge- genkupplungsorgan mit den Seitenwänden des Hohl bauelementes bündig endigt. 9. Bauelement nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das bündig mit den Seiten wänden endende Gegenkupplungsorgan als Zapfen ausgebildet ist. 10.
    Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärzapfen eine zy lindrische Bohrung hat, die sich durch die die Zap fen tragende Wand des Bauelementes hindurch er streckt, wobei ihr Durchmesser mindestens annä- hernd gleich dem Aussendurchmesser der ebenfalls zylindrischen Primärzapfen ist.
CH362354D 1958-01-28 1958-05-21 Bauelement für Bauspielzeuge CH362354A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK362354X 1958-01-28
DK30358X 1958-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH362354A true CH362354A (de) 1962-05-31

Family

ID=26066865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH362354D CH362354A (de) 1958-01-28 1958-05-21 Bauelement für Bauspielzeuge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH362354A (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0117846A1 (de) * 1983-02-14 1984-09-05 Interlego AG Bauelement für Baumodelle, insbesondere Bauspielzeuge
EP0367719A1 (de) * 1988-10-25 1990-05-09 Lego A/S Bausatz mit Steckbausteinen für Schichtbauweise
EP0375544A1 (de) * 1988-12-19 1990-06-27 The Ritvik Group Inc. Bauspielanordnung
WO2003068356A1 (en) 2002-02-01 2003-08-21 Artur Moch Building blocks and linking elements
WO2018046288A1 (en) * 2016-09-06 2018-03-15 Valcon Design A/S A toy-building element
DE102022114167B3 (de) 2022-06-03 2023-09-28 Doubleeagle Industry (China) Limited Elektrische Steckdose für ein Konstruktionsspielzeug

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0117846A1 (de) * 1983-02-14 1984-09-05 Interlego AG Bauelement für Baumodelle, insbesondere Bauspielzeuge
EP0367719A1 (de) * 1988-10-25 1990-05-09 Lego A/S Bausatz mit Steckbausteinen für Schichtbauweise
EP0375544A1 (de) * 1988-12-19 1990-06-27 The Ritvik Group Inc. Bauspielanordnung
WO2003068356A1 (en) 2002-02-01 2003-08-21 Artur Moch Building blocks and linking elements
WO2018046288A1 (en) * 2016-09-06 2018-03-15 Valcon Design A/S A toy-building element
DE102022114167B3 (de) 2022-06-03 2023-09-28 Doubleeagle Industry (China) Limited Elektrische Steckdose für ein Konstruktionsspielzeug
EP4287416A1 (de) 2022-06-03 2023-12-06 Doubleeagle Industry (China) Limited Elektrische steckdose für ein konstruktionsspielzeug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2553027C2 (de) Spielbaukasten mit Knoten- und Stabbauteinen
DE6811521U (de) Spielzeugbauelement.
DE1750969B1 (de) Verbindungsvorrichtung zur verbindung rohrfoermiger teile
DE2016426A1 (de) Bauelement, insbesondere Spielzeug und Hochbau Bauelement
DE2446475A1 (de) Spielzeug-steckbaustein
DE1076007B (de) Bauelement fuer Bauspielzeuge
DE2921599C2 (de)
DE4320190A1 (de) Gebäudewandverkleidung
DE1278087B (de) Betonbauelement mit eingegossenen Hohlkoerpern
AT408464B (de) Baukasten-stecksystem zum verbinden von mauersteinen
DE69616262T2 (de) Baukastenspiel
AT211715B (de) Bauelement für Bauspielzeuge
CH389481A (de) Satz von Modellbau-Elementen
AT237260B (de) Verkleidungselement aus Kunststoff für mosaikförmig zusammengesetzte Wandverkleidungen
DE2326429C3 (de) Hohler transparenter Kunststoffbaustein aus zwei schalenförmigen Teilen
DE1128342B (de) Spielzeugbaukonstruktion und Verfahren zur Herstellung von dabei anzuwendenden Bauelementen
DE3900816A1 (de) Spielzeug-bauelement-system
DE1959249C3 (de) Spielbaukasten
EP0204016B1 (de) Baustein
DE1603379C3 (de) Spielbaustein Ausscheidung aus 1478465
DE4411329A1 (de) Steckbaustein
DE2641400C2 (de) Spielbaustein zum Aufbau von Wänden bzw. mit Wänden versehenen Bauwerken in Steckbauweise
DE1098422B (de) Hochlochstein fuer Spielbaukaesten
DE1692787U (de) Hohlbauelement- fuer kinderbaukasten.
DE3428148A1 (de) Trockenmauer-system