CH362430A - Kunsteisbahnanlage - Google Patents

Kunsteisbahnanlage

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CH362430A
CH362430A CH6743358A CH6743358A CH362430A CH 362430 A CH362430 A CH 362430A CH 6743358 A CH6743358 A CH 6743358A CH 6743358 A CH6743358 A CH 6743358A CH 362430 A CH362430 A CH 362430A
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CH
Switzerland
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slab
ice rink
water
tubing
pool
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Application number
CH6743358A
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English (en)
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Sulzer Ag
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Publication date
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Publication of CH362430A publication Critical patent/CH362430A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C3/00Processes or apparatus specially adapted for producing ice or snow for winter sports or similar recreational purposes, e.g. for sporting installations; Producing artificial snow
    • F25C3/02Processes or apparatus specially adapted for producing ice or snow for winter sports or similar recreational purposes, e.g. for sporting installations; Producing artificial snow for ice rinks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kunsteisbahnanlage   Die    Erfindung   betrifft eine    Kunsteisbahnanlage   mit in die Fahrbahnplatte eingelegter, als Verdampfer einer Kältemaschine dienender    Berohrung.   



  Die Erfindung besteht darin, dass die Fahrbahnplatte    derart   umrandet ist, dass sie ausserhalb der Eisbahnbetriebszeit als Planschbecken    benutzt   werden kann, und dass hierzu die    Berohrung   der Platte als Kondensator der als Wärmepumpe    betreibbaren   Kältemaschine geschaltet werden kann. 



  Die Umstellung von    Eisbahnbetrieb   auf Planschbeckenbetrieb oder umgekehrt, und damit die Steuerung der    Kältemittelzirkulation,   ist äusserst einfach. Ausserdem werden weitgehend die gleichen Rohrleitungen für beide Betriebsarten verwendet. Es ist lediglich erforderlich, einige zusätzliche Armaturen wie Ventile und Rohrleitungen vorzusehen, sowie eine entsprechende Vergrösserung des    Konden-      sators   der    Eisbahnanlage   für Betrieb als Verdampfer beim Betrieb als Planschbecken. 



  Die üblichen Kunsteisbahnen, auf denen Eishockeyspiele stattfinden, haben eine Grösse von 30 auf 60 m. Die Fahrbahnplatte, auf der Wasser für die Eisfläche aufgespritzt wird, ist von einer niedrigen Ummauerung und sogenannten Holzbanden von etwa 1 m Höhe    eingefasst.   Bei der Kunsteisbahn nach der Erfindung werden    vorteilhafterweise   als Banden für die Umrandung der Fahrbahnplatte wasserundurchlässige Wandungen, beispielsweise aus Stein oder Beton, vorgesehen. 



  Als Zugang für die Fahrbahn bei    Eisbahnbetrieb   kann in den    wasserundurchlässigen   Wandungen mindestens eine Tür vorgesehen werden, die für den Betrieb als Planschbecken wasserdicht ausgebildet wird. Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, gegebenenfalls die Fahrbahnplatte so tief in den Erdboden einzulassen, dass das Planschbecken als Schwimmbad benutzt werden kann. Das in der    Fahrbahnplatte   einbetonierte    Ver-      dampferrohrnetz   zur notwendigen Kälteerzeugung beim Betrieb der Kunsteisbahn arbeitet - im Falle, dass das Wasser des Planschbeckens geheizt werden soll - als    Kondensatorrohrnetz.   



  Bekanntlich arbeiten Wärmepumpen nach genau demselben Prinzip wie Kältemaschinen. Wird die an sich zur Erzeugung    einer   Kunsteisbahn dienende Kältemaschine als Wärmepumpe für den Betrieb als Planschbecken umgeschaltet, so wird dabei das Medium, das in dem in der Fahrbahnplatte eingebetteten Rohrnetz strömt, auf Kosten eines zweiten, im Wärmeaustausch mit dem Medium der Wärmepumpe strömenden Wärmeträgers geringerer Temperatur - zum Beispiel    Leitungs-,   Quell-, Grund- oder Abwasser - geheizt. Diese Art der Heizung hat den Vorteil, mit der zum Antrieb der    Wärmepumpanlage   benötigten Energie eine nutzbare Wärmemenge zu erzeugen, die einen mehrfachen Wert der Antriebsenergie darstellt. 



  Die    Erfindung   wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. 



  In der in der Fahrbahn eingebetteten    Berohrung   1 strömt - für den Fall, dass die Anlage als Kunsteisbahn betrieben wird - flüssiges Ammoniak als Kältemittel, das infolge Wärmeentzug aus der Fahrbahn zum Teil verdampft und dabei die Fahrbahnplatte kühlt, auf der anschliessend durch Aufspritzen von Wasser eine    Eisfläche   gebildet wird. Durch die Rohrleitung 2 und das offene Ventil 3 strömt das Kältemittel in den    Dampfsammelraum   eines Auffangbehälters 4, von hier wird es durch die Leitung 5 von einem durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetriebenen Kompressor 6 angesaugt. Das verdichtete und erwärmte Kältemittel wird dann durch die Leitung 7 und das offene Ventil 8 dem Kondensator 9 zugeführt, in dem es    abgekühlt   und 

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 verflüssigt wird.

   Das Kühlwasser wird dabei in dem Kondensator    erwärmt.   Anstelle von Wasser kann selbstverständlich als    Kühlmittel   auch Luft oder ein anderes    Kühlmittel   verwendet werden. Das im Kondensator    verflüssigte   Ammoniak wird schliesslich in einem Drosselorgan 10 entspannt und damit weiter abgekühlt und durch eine Rohrleitung 11 dem Flüssigkeitsraum des Auffangbehälters 4 zugeführt. Von hier aus wird es mittels der Pumpe 24 in die Leitung 12 gepumpt und strömt durch das offene Ventil 13 in die    Berohrung   1 der Fahrplatte zurück. 



  Soll nun beispielsweise im    Frühjahr   erfindungsgemäss die Kunsteisbahn als Planschbecken benutzt werden, so wird die Zirkulation des nun als    Heiz-      mittel   wirkenden    Kältemittels   so geleitet, dass in der    Berohrung   1 das im Kompressor 6 verdichtete und erwärmte    Ammoniakgas   strömt. Zur Umschaltung des    Ammoniakkreislaufes   für den Betrieb als Planschbecken ist es lediglich    erforderlich,   die beim Eisbahnbetrieb geöffneten Ventile 3, 8, 13 und 23    ;zu   schliessen und die dabei geschlossenen Ventile 14, 16, 17, 18 und 19 zu öffnen.

   Zusätzlich zu den für den Kreislauf des Ammoniaks als Kältemittel dienenden Rohrleitungen sind für den Betrieb als Planschbecken die Rohrleitungen 15, 20, 21 und 22 vorgesehen. Das in der    Berohrung   1 strömende    dampf-      förmige   Ammoniak erwärmt das Wasser des Planschbeckens und kondensiert dabei. Die    Berohrung,   die bei der    Kunsteiserzeugung   als Verdampfer dient, arbeitet beim Heizen des Planschbeckens als Kondensator. Von der    Berohrung   1 wird das    flüssige   Ammoniak durch die Leitungen 12 und 21 dem Drosselorgan 10 zugeführt. In letzterem wird es entspannt und damit abgekühlt und strömt sodann durch die Leitung 11 in den Flüssigkeitsraum des Auffangbehälters 4.

   Von hier wird das    flüssige   Ammoniak durch die Leitung 22 dem nun als Verdampfer arbeitenden Kondensator 9 zugeführt, indem es infolge Wärmeaustausches mit dem den Verdampfer durchströmenden Wasser verdampft und dann durch die Leitung 20 in den    Dampfsammelraum   des Auffangbehälters 4 geleitet wird. Von hier wird analog zu dem    Eisbahnbetrieb   das dampfförmige Ammoniak durch die Leitung 5 vom Kompressor 6 angesaugt. 



  Die ausgezogenen Pfeile geben die Strömungsrichtung des Ammoniaks bei Betrieb als Planschbecken und die gestrichelten Pfeile die Strömungsrichtung bei    Eisbahnbetrieb   an. 



  Ist beispielsweise ausser einem Planschbecken ein Schwimmbecken vorhanden, so ist es möglich, zum Beispiel über eine gemeinsame Vorrichtung zur Wasserreinigung auch das Wasser des Schwimmbeckens aufzuwärmen. Mittels der    Wasserumwälz-      anlage   kann dann das im Planschbecken aufgewärmte Wasser in das Schwimmbecken    geführt   werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kunsteisbahnanlage mit in die Fahrbahnplatte eingelegter, als Verdampfer einer Kältemaschine dienender Berohrung, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrbahnplatte derart umrandet ist, dass sie ausserhalb der Eisbahnbetriebszeit als Planschbecken benutzt werden kann, und dass hierzu die Berohrung der Platte als Kondensator der als Wärmepumpe betreibbaren Kältemaschine geschaltet werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Banden für die Umrandung der Fahrbahnplatte Wandungen aus wasserundurchlässigem Material vorgesehen sind. 2.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den wasserundurchlässigen Wandungen der Fahrbahnplatte mindestens eine Türe vorgesehen ist, die ebenfalls aus wasserundurchlässigem Material besteht und beim Betrieb als Planschbecken das Becken wasserdicht nach aussen abschliesst. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den für den Kreislauf des Kältemittels vorgesehenen Rohrleitungen zusätzlich Rohrleitungen (15, 20, 21, 22) zwischen der Berohrung (1) und dem Kompressor (6), zwischen dem Dampf- sammelraum eines Auffangbehälters (4) und dem Kondensator (9), zwischen letzterem und dem Flüssigkeitsraum des Auffangbehälters (4) und zwischen dem Drosselorgan (10) der Kältemaschine und einem Ventil (13) in einer bei Eisbahnbetrieb das flüssige Kältemittel zur Platte führenden Leitung (12) vorgesehen sind und dass der für den Betrieb als Planschbecken dienende Teil des Rohrsystems gegen den für den Eisbahnbetrieb der Anlage dienenden Teil des Rohrsystems mittels Ventilen (3, 8, 13, 23)
    und für den umgekehrten Betrieb der letztgenannte Teil des Rohrsystems gegen den erstgenannten Teil desselben mittels weiterer Ventile (14, 16, 17, 18, 19) abgeriegelt werden kann.
CH6743358A 1958-12-18 1958-12-18 Kunsteisbahnanlage CH362430A (de)

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