CH362514A - Schnellspannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen verleimter Bretter und Platten - Google Patents
Schnellspannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen verleimter Bretter und PlattenInfo
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Description
Schnellspannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen verleimter Bretter und Platten Die Erfindung betrifft eine Schnellspannvorrich- tung, insbesondere zum Zusammenpressen verleimter Bretter und Platten, wie sie beispielsweise zur Her stellung von Sperrholzeinlagen verwendet werden.
Derartige Spannvorrichtungen bestehen im all gemeinen aus einer vorzugsweise aus Schienen gebil deten Unterlage, auf welcher die eigentlichen Spann elemente angeordnet sind, wobei letztere in der Regel aus einem beweglichen Spannaggregat und einem als Widerlager dienenden Anschlag bestehen, zwischen welchen die zusammenzuspannenden Stücke einge legt werden.
Zur Ausführung der Spannoperation muss das Spannaggregat einerseits fest auf der Unterlage bzw. Schiene verriegelt sein und anderseits ein als Spann backe ausgebildeter Teil desselben in Richtung auf die zu spannenden Stücke verschoben werden kön nen, wobei gleichzeitig eine Niederhaltevorrichtung ein Aufbäumen der Stücke unter der Einwirkung des Spanndruckes verhindert.
Bei den bisher verwen deten Spannvorrichtungen konnte das Spannaggre gat auf der meist schräg angeordneten Unterlags- schiene entweder nur in einer Richtung, entgegen dem Spanndruck, verriegelt werden oder es waren zum Verriegeln und zum Spannen zwei getrennte, voneinander unabhängige Hebel erforderlich, was so wohl die Konstruktion als auch die Handhabung komplizierte.
Ausserdem bildeten die Niederhalter stets ein separates Konstruktionselement. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schnellspannvor- richtung, insbesondere zum Zusammenpressen ver leimter Bretter und Platten,
ist gemäss den oben an geführten Grundsätzen gebaut und sucht den bis herigen Mängeln abzuhelfen. Sie ist gekennzeichnet durch mindestens ein Organ zur Verriegelung des Spannaggregates auf der Unterlagsschiene und min destens ein Druckorgan zur Ausübung des Spann- druckes auf die zusammenzuspannenden Stücke, wo bei diese Organe durch einen einzigen, gemeinsamen Griffhebel gleichzeitig betätigbar sind.
Sowohl das Verriegelungsorgan als auch das Druckorgan kann durch Exzenter oder Hebel gebildet werden, wobei der Griffhebel zweckmässig Exzenter zum Aufpressen des Spannaggregates auf der Unterlagsschiene be sitzt und einen Teil eines Kniegelenkhebels bildet, der mit der Spannbacke des Spannaggregates durch Laschen gekuppelt ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schnellspannvorrichtung in einem schematischen Aufriss dar.
Dieses Ausführungsbeispiel besteht im wesent lichen aus einer als Unterlage dienenden, U-förmigen und mit oberen Führungsleisten versehenen Schiene 1, auf welcher der Schlitten 2 des Spannaggregates geführt ist, indem er einerseits die oberen Führungs leisten der U-Schiene untergreift und anderseits mit einer Klemmplatte 21 auf diesen Führungsleisten auf ruht. Der Schlitten 2 weist ausserdem eine Führung 22 für die bewegliche Spannbacke 3 und Ösen 23 auf.
In diesen ist der Griffhebel 4 mit seiner Achse 51 gelagert, der im gezeigten Beispiel aus einem Bügel besteht, dessen beide parallelen Schenkel mit je einem der beiden Exzenter 5 einstückig verbunden sind. Diese bevorzugte Ausführungsform lässt in der Längsachse des Spannaggregates 2-4 einen Durch gang frei und ermöglicht auf diese Weise den weiter unten im einzelnen beschriebenen Niederhalter 11 zwischen den beiden Bügelschenkeln mit den Exzen tern 5 hindurchzuführen, wodurch eine sehr platz sparende und zweckmässige Konstruktion entsteht.
Sinngemäss könnte der Griffhebel 4 auch als gekup- pelter Doppelhebel ausgebildet sein, zwischen dessen beiden Teilen der Raum zum Durchschieben des Niederhalters 11 frei bleibt. Die Exzenter 5 wirken bei ihrer Betätigung durch den Griffhebel 4 pro gressiv auf die Klemmplatte 21 und klemmen diese bzw. den Schlitten 2 auf der U-Schiene 1 fest, womit der Schlitten verriegelt ist. Der Griffhebel 4 ist an derseits durch Druckorgane bildende Kniegelenk laschen 6 mit der Spannbacke 3 der Spannvorrich tung gekuppelt.
Die Zeichnung lässt klar erkennen, dass beim Schwenken des Griffhebels 4 in Richtung des Pfeiles x gleichzeitig der Schlitten 2 des Spann aggregates auf der Unterlagsschiene 1 verriegelt und dessen Spannbacke 3 in Richtung auf die zusam menzupressenden Holzleisten 7 verschoben wird.
Der als Widerlager dienende Anschlag 8 sitzt ebenfalls auf der U-Schiene 1 und ist auf dieser ver schieb- und feststellbar angeordnet. Er wird einer seits durch seine Sohle, die auf der U-Schiene 1 auf ruht, und anderseits durch einen Bolzen 9 geführt, der durch Ansätze am Anschlag 8 hindurchgreift und am Boden der Führungsschiene 1 entlang schleift. Der Anschlag 8 besitzt zu seiner Feststellung auf der U-Schiene 1 einen Zapfen 10, der in Löcher in der letzteren eingesteckt werden kann. Auch der An schlag 8 ist vorteilhaft so beschaffen, dass der Nieder halter 11 ihn durchgreift.
Dieser besteht aus einer Flacheisenschiene, die sich mindestens vom Anschlag 8 bis zum Spannaggregat erstreckt und in einem auf gewinkelten Handgriff 111 endigt. Der Niederhal ter 11 wird über die zusammenzuspannenden, zu einer verleimten Holzplatte gefügten Holzleisten 7 gelegt und verhindert während des Spannvorganges deren Aufbäumen. Hierzu ist es erforderlich, dass er selbst nicht nach oben ausweichen kann.
Diesem Erfordernis wird die dargestellte Vorrichtung dadurch gerecht, dass am Niederhalter 11 ein Querzapfen 12 vorgesehen ist, der beim Auflegen des Niederhalters 11 auf die Holzleisten 7 in einen Schrägschlitz 13 des Anschlages 8 eingeführt wird. Anderseits drückt ein an der Spannbacke 3 vorgesehener, federbelaste ter Stempel 14 ebenfalls auf den Niederhalter 11. Dieser Stempel dient ferner zum Festhalten eines am Niederhalter 11 vorgesehenen Nockens 15 und sol cherart des Niederhalters selbst in seiner strichpunk tiert dargestellten unwirksamen Stellung.
Die Schnell- spannvorrichtung wird nämlich meist in steiler Schräglage verwendet, und zwar so, dass die linke Seite der Zeichnung oben und die rechte Seite unten ist. Vor der Inbetriebnahme der Vorrichtung wird nun der Niederhalter 11 nach oben (in der Zeich nung also nach links) gestossen und dort durch den am Stempel 14 anliegenden Nocken 15 festgehalten. Dadurch bleibt die Mitte der Vorrichtung zum Auf legen der Holzleisten 7 frei.
Um den Stempel 14 ausser Funktion setzen zu können, ist an seinem oberen Ende ein Hebel 16 angeordnet, der den Stempel 14 U-förmig umgreift und um die Achse 161 drehbar ist. Wird der Stem pel 14 hochgedrückt, beispielsweise mit Hilfe des Niederhalters 11, so fällt der Hebel 16 in die strich punktiert gezeichnete Stellung, stützt sich derart auf die Hülse des Stempels 14 ab und blockiert diesen in der ausgerückten Lage.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nach stehend erläutert.
Eine Anzahl von zu Brettern oder Platten zusam menzuspannenden Stücken bzw. Holzleisten 7 wird zwischen dem zweckentsprechend eingestellten An schlag 8 und der Spannbacke 3 des Spannaggregates auf die U-Schiene 1 aufgelegt und der Niederhalter 11 darüber geschoben. Hierauf wird der Griffhebel 4 betätigt, der gleichzeitig durch die Exzenter 5 den Schlitten 2 auf der Schiene 1 verriegelt und die Spannbacke 3 vorschiebt. Letztere drückt gegen die auf gelegten Stücke 7 und presst sie gegeneinander, wobei der im Anschlag 8 verankerte und durch den Stem pel 14 gehaltene Niederhalter 11 ein Aufbäumen der eingespannten Stücke verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schnellspannvorrichtung, insbesondere zum Zu sammenpressen verleimter Bretter und Platten, ge kennzeichnet durch mindestens ein Organ zur Ver riegelung des Spannaggregates auf der Unterlags- schiene und mindestens ein Druckorgan zur Aus übung des Spanndruckes auf die zusammenzuspan nenden Stücke, wobei diese Organe durch einen ein zigen, gemeinsamen Griffhebel gleichzeitig betätigbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsorgan durch Exzenter gebildet wird. 2.Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsorgan durch Hebel gebildet wird. 3. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Druckorgan durch Exzenter gebildet wird. 4. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Druckorgan durch Hebel gebildet wird. 5. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Griffhebel Exzenter zum Aufpressen des Spannaggregates auf der Unter lagsschiene besitzt und mit der Spannbacke des Spannaggregates durch Laschen gekuppelt ist. 6.Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffhebel als Winkelhebel ausgebildet ist. 7. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffhebel einen Teil eines Kniegelenkes bildet. B.Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 7, dadurch gekennzeich net, dass der Griffhebel aus einem Bügel besteht, des sen beide parallelen Schenkel jeweils mit je einem Exzenter und je einer Kniegelenklasche versehen sind, wobei die beiden Exzenter die Verriegelung des Spannaggregates auf der Unterlagsschiene und die Kniegelenklaschen das Verschieben der Spann backe bewerkstelligen. 9. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass in Richtung der Längsachse des Spann aggregates ein Durchgang frei ist, durch welchen ein Niederhalter hindurchgeführt ist. 10.Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der als Widerlager zur Aufnahme des Spanndruckes dienende Anschlag, der auf der Unterlagsschiene verstellbar angeordnet ist, auf dieser durch Zapfen, die in entsprechende Löcher in der Schiene eingreifen, feststellbar ist. 11. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter den Anschlag in Richtung der Längs achse der Vorrichtung durchgreift, wobei der An schlag mit einem Schrägschlitz versehen ist, welcher bewirkt, dass der mit einem Querzapfen ausgerüstete Niederhalter in gespanntem Zustand gegen die Werk stücke gedrückt wird. 12.Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter im Spannaggregat durch einen Stempel gegen die Werkstücke gedrückt wird. 13. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter mit einem Nocken versehen ist, durch den er, wenn die Spannvorrichtung in steiler Schräglage aufgestellt wird, vom Stempel in einer unwirksamen Stellung fixiert werden kann. 14. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Stempel in ausge rückter Stellung festzuhalten.
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Family Applications (1)
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1957
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