CH362595A - Verfahren zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen Flächengebilden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen Flächengebilden

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CH362595A
CH362595A CH6390558A CH6390558A CH362595A CH 362595 A CH362595 A CH 362595A CH 6390558 A CH6390558 A CH 6390558A CH 6390558 A CH6390558 A CH 6390558A CH 362595 A CH362595 A CH 362595A
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CH
Switzerland
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sep
paper
polyamide resin
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production
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CH6390558A
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Bruno S W Dr Phil Marek
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Schweizerische Viscose
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/20Macromolecular organic compounds
    • D21H17/33Synthetic macromolecular compounds
    • D21H17/46Synthetic macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D21H17/54Synthetic macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds obtained by reactions forming in the main chain of the macromolecule a linkage containing nitrogen
    • D21H17/55Polyamides; Polyaminoamides; Polyester-amides
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 356662    Verfahren zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen     Flächengebilden       Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen  Flächengebilden enthaltend     Cellulosefasern,    indem  man aus einer     Cellulosefasem    enthaltenden     wässrigen     Suspension ein Blatt bildet, dieses trocknet, imprä  gniert, erneut trocknet und bei einer Temperatur  von mindestens 100  C presst, dadurch gekennzeich  net, dass man das getrocknete Blatt mit einer Lösung  eines     Polyamidharzes,    das Gruppen der Formel  
EMI0001.0006     
    aufweist,

   wobei n eine ganze Zahl zwischen 1 und 6  und R einen Wasserstoff- oder     Hydroxylrest    bedeu  ten,     imprägniert.     



  Das vorliegende Zusatzpatent bezieht sich auf  eine Verbesserung des Verfahrens gemäss Haupt  patent und ist dadurch gekennzeichnet, dass die zur  Imprägnierung zu     verwendende    Lösung des     Poly-          amidharzes    zusätzlich einen sauren     Kondensations-          Katalysator    enthält, und zwar vorzugsweise in einer  Konzentration von     2-1211/0,    bezogen auf den Gehalt  an     Polyamidharz.     



  Dass die Gegenwart schwacher Säuren bei unter       Beteiligung    von Formaldehyd stattfindenden Kon  densationen eine reaktionsfördernde und härtende  Wirkung zeitigt, ist an sich bekannt. Hierbei werden  vor allem schwache Säuren, wie Zitronen-,     Oxal-,          Maleinsäure,    verwendet. Es war aber zu befürchten,  dass bei dem     Verfahren    gemäss Hauptpatent die    günstige Wirkung derartiger saurer Zusätze ange  sichts der Empfindlichkeit der Polyamide gegen  Säureeinwirkung nicht nutzbar gemacht werden  könne bzw. mit einer Einbusse der mechanischen  Eigenschaften des     Polyamidharzes    und gegebenen  falls der     Polyamidfasern    erkauft werden müsse.  



  Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich saure Kata  lysatoren auch hier     erfolgreich    verwenden lassen,  wobei aber die Wirkung stark von der Natur der  verwendeten sauren Substanz abhängt.  



  Anhand der nachfolgenden Tabelle wird deutlich  ersichtlich, dass beispielsweise bei Verwendung von       Oxalsäure    die Reisslängen sowohl in trockenem wie  in nassem Zustand gegenüber säurefrei behandeltem  Papier     ihrem    absoluten Betrage nach zurückgehen.  Die Einbusse der     Nassfestigkeit    ist aber bedeutend  geringer als diejenige der Trockenfestigkeit, so dass  das Verhältnis der Festigkeit     nass/trocken    ansteigt.

    Bei Verwendung von     Maleinsäure    nimmt nur die  Trockenfestigkeit ab, die     Nassfestigkeit    aber zu, wo  durch das     Verhältnis        Nass-/Trockenfestigkeit,    den Be  dürfnissen der Praxis entsprechend, noch mehr zu  nimmt. Zugabe von Zitronensäure bewirkt ein An  steigen der Festigkeit sowohl in trockenem wie in  nassem Zustand. Als besonders vorteilhaft erwies  sich aber die     Verwendung    von Borsäure, nicht nur  wegen der     günstigen    mechanischen Eigenschaften des  damit erzielten Papiers, sondern auch wegen gerin  gerer Beeinträchtigung des Weissgrades.

   Es zeigte  sich     nämlich,    dass die     Anwesenheit    von organischen  Säuren bei der nachfolgenden Heisspressung der Pa  piere vielfach zu einer     Vergilbung,    das heisst zu einem  Rückgang des Weissgrades     führt,    was bei Verwen  dung von Borsäure nicht bzw. weit weniger ausge  prägt der Fall ist.

      
EMI0002.0001     
  
    Harzgehalt <SEP> Säurezusatz <SEP> Reisslänge <SEP> o <SEP> Weissgrad
<tb>  in <SEP> Art <SEP> der <SEP> Säure <SEP> % <SEP> trocken <SEP> nass <SEP> nass <SEP> in <SEP> /o
<tb>  o <SEP> in <SEP> in
<tb>  km <SEP> von <SEP> trocken
<tb>  7,51 <SEP> - <SEP> - <SEP> 7,0 <SEP> 1,82 <SEP> 26
<tb>  7,5 <SEP> Oxalsäure <SEP> 4 <SEP> 2,86 <SEP> 1,25 <SEP> 44 <SEP> 58
<tb>  7,5 <SEP> Maleinsäure <SEP> 4 <SEP> 5,89 <SEP> 3,09 <SEP> 52 <SEP> 64,5
<tb>  7,5 <SEP> Zitronensäure <SEP> 4 <SEP> 7,89 <SEP> 4,02 <SEP> 51 <SEP> 61
<tb>  7,5 <SEP> Borsäure <SEP> 2 <SEP> 9,48 <SEP> 3,45 <SEP> 36
<tb>  7,5 <SEP> Borsäure <SEP> 4 <SEP> 8,91 <SEP> 3,54 <SEP> 40 <SEP> 64,5
<tb>  7,5 <SEP> Borsäure <SEP> 10 <SEP> 10,10 <SEP> 3,

  72 <SEP> 37
<tb>  - <SEP> 1 <SEP> - <SEP> - <SEP> 533 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 65
<tb>  Nicht <SEP> erfindungsgemässe <SEP> Vergleichsbeispiele <SEP> 33 <SEP> Nicht <SEP> gemessen
<tb>  = <SEP> Gemessen <SEP> als <SEP> Lichtreflexion <SEP> mit <SEP> Blaufilter <SEP> 4 <SEP> Unmessbar <SEP> klein       Die in der     obenstehenden    Tabelle aufgeführten  Zahlenwerte beziehen sich auf Papiere, die alle unter  gleichen in Beispiel     II    des Hauptpatentes beschrie  benen Bedingungen, aber mit Zugabe verschiedener  Säuren bzw. Säuremengen zur     Polyamidharz-Lösung     und     unter    Heisspressung bei 175  C während nur  einer Minute hergestellt werden.

   Das an letzter Stelle  stehende, nicht     erfindungsgemässe    Papier     (Kraft-          Pack    ohne jeden     Polyamidharz-Zusatz)    wurde an  geführt, um einen Vergleich der     Weissgrad-Zahlen     erfindungsgemässer Papiere mit demjenigen von Pa  pieren ähnlicher Art zu ermöglichen.  



  Die erforderlichen Massnahmen zur     Ausführung     des erfindungsgemässen Verfahrens ergeben sich aus  folgendem Beispiel.  



  <I>Beispiel</I>  Aus einer gebleichte     Kraftcellulose    und     Poly-          amid-66-Fasern    von 3     Denier    und 6 mm Schnittlänge  im Verhältnis von 9 zu 1 enthaltenden     wässrigen     Suspension wird eine Bahn gebildet.

   Diese wird ge  trocknet und mit einer     7,5o/aigen    Lösung eines       N-Alkoxy-alkyl-Polyamidharzes    in     70o/oigem    Äthanol,  die ausserdem     101 /o    Borsäure als Katalysator (berech  net auf den     Feststoffgehalt    der Lösung) enthält, im-         prägniert.    Darauf wird nass gepresst, getrocknet und  anschliessend während 1 Minute bei 170  C gepresst.  Die Harzaufnahme beträgt dabei 11-13 0/0.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Papier oder pa pierähnlichen Flächengebilden enthaltend Cellulose- fasern, gemäss Patentanspruch 1 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Imprägnierung zu verwendende Lösung des Polyamidharzes zusätz lich einen sauren Kondensations-Katalysator enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung des Polyamidharzes den Katalysator in einer Konzentration von 2-12%, bezogen auf den Gehalt an Polyamidharz, enthält. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator Borsäure ver wendet wird. PATENTANSPRUCH 1I Nach Verfahren gemäss Patentanspruch I her gestelltes Papier oder papierähnliches Flächengebilde.
CH6390558A 1958-04-14 1958-09-13 Verfahren zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen Flächengebilden CH362595A (de)

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CH6390558A CH362595A (de) 1958-04-14 1958-09-13 Verfahren zur Herstellung von Papier oder papierähnlichen Flächengebilden
BE577598A BE577598A (fr) 1958-04-14 1959-04-11 Procédé de fabrication d'articles plats contenant des polyamides

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