CH362625A - Abschliesseinrichtung, insbesondere für Schächte von Luftschutzräumen, mit einem Rahmen und einem darin eingelassenen, über ein Gestänge verriegelbaren Deckel - Google Patents

Abschliesseinrichtung, insbesondere für Schächte von Luftschutzräumen, mit einem Rahmen und einem darin eingelassenen, über ein Gestänge verriegelbaren Deckel

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CH362625A
CH362625A CH5743058A CH5743058A CH362625A CH 362625 A CH362625 A CH 362625A CH 5743058 A CH5743058 A CH 5743058A CH 5743058 A CH5743058 A CH 5743058A CH 362625 A CH362625 A CH 362625A
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CH
Switzerland
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CH5743058A
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English (en)
Inventor
Wirz Andre
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Von Roll Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas
    • E06B5/14Gasproof doors or similar closures; Adaptation of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description


      Abschliesseinrichtung,   <B>insbesondere für Schächte von Luftschutzräumen,</B>     mit   <B>einem</B>  Rahmen und einem darin eingelassenen, über ein Gestänge     verriegelbaren    Deckel    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Abschliess-          einrichtung,    insbesondere für Schächte von Luft  schutzräumen, mit einem Rahmen und einem darin  eingelassenen, über ein Gestänge     verriegelbaren        Dek-          kel,

      der wahlweise nach     einer    von zwei Seiten aus  schwenkbar     ist    und dessen Seitenwände gegen den  Rahmen satt     abdichten.    Bei solchen Schächten be  steht ein Bedürfnis dafür, die Deckel sowohl nach  der Innenseite als auch nach der     Aussenseite    öffnen  zu können.  



  Es sind bereits Flügeltüren     bekannt,    die nach  beiden Seiten geöffnet werden können.     Derartige     Türen sind jedoch als Schachtabschlüsse für Luft  schutzräume nicht     verwendbar,    weil sie hohen     Druk-          ken    standhalten müssen (Hauseinsturz) und weil we  gen der etwaigen Rauchgase eine ausreichende Dich  tung zwischen Deckel und Rahmen erforderlich ist.

    Die erforderliche Druckfestigkeit     bedingt        eine    ge  genüber normalen Flügeltüren bedeutend     grössere     Dicke, was aber wieder einer     Verschwenkung    des  Deckels nach beiden     Seiten    hinderlich .ist.  



  Wegen der für Luftschutzräume erforderlichen  Gasdichtheit ist für Deckel und     Rahmen    ein     dichtes          Aneinanderpressen        Grundbedingung.    Dabei ist auf  sattes Anliegen des eingelassenen     Deckels    zu     achten.     



  Die Erfindung bildet eine Verbesserung der bis  her bekannten Ausführungen von     Abschliesseinrich-          tungen    und ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei  gegenüberliegende Seitenwände des Deckels mit ihren  Aussenflächen schräg zur unteren Fläche des Deckels  stehen und dass die ihnen     gegenüberliegenden    Sei  tenwände des Rahmens in     gleicher    Richtung geneigt  sind, wobei der Deckel im Bereich einer seiner vor  erwähnten Seitenwände auf einem Vorsprung des  Rahmens aufliegt und im Bereich der anderen vor  erwähnten     Seitenwand    aus dem Rahmen ausrück-    bare     Verriegelungsorgane        aufweist,

      von denen zwei  gegenüberliegen und     Schwenkstellen    für die     Ver-          schwenkung    des Deckels um     eine    zur letztgenannten  Seitenwand     parallel    verlaufende Achse bilden.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes        dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt     eine    Ansicht     einer        Abschlies.sein-          richtung    nach der Erfindung von     unten          Fig.    2 ist ein Schnitt nach der     Linie        II-II        in          Fig.    1 ;       Fig.    3 stellt einen Schnitt nach der     Linie        III-III     in     Fig.    1 dar<B>;</B>       Fig.    4 ist     eine    perspektivische Teilansicht einer  Seite des Rahmens ;

         Fig.    5 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer  gegenüber     Fig.    4 abweichenden     Ausführungsform     derselben Rahmenseite ;       Fig.    6     stellt    eine perspektivische     Teilansicht        einer     anderen, an der vorerwähnten Seite     anschliessenden     Seite des Rahmens dar       Fig.    7 ist eine perspektivische Teilansicht     einer     von     Fig.    6 abweichenden Ausführungsart der Rah  menseite ;

         Fig.    8 zeigt eine perspektivische Teilansicht der  mit dem Riegel     zusammenwirkenden    letzterwähnten  Rahmenseite und zwar     in    einer gegenüber     Fig.    6 ab  weichenden Ausführungsform ;       Fig.    9 ist     eine    schematische Darstellung der     Fern-          betätigungsvorrichtung    des Deckels ;       Fig.    10     zeigt    einen Teil einer zu     Fig.    1 analogen  Ansicht, jedoch bei geöffnetem Riegel;       Fig.    11 ist eine perspektivische Teilansicht des  Deckels ;

         Fig.    12 ist ein Teilschnitt durch den im Rahmen  eingesetzten Deckel     in    perspektivischer Darstellung.      Die     Abschliesseinrichtung    weist zwei Hauptteile  auf,     nämlich    den     Rahmen    1 und den darin passend  eingesetzten Deckel 2. Die vier     Seitenwände    des  Deckels sind mit 3, 4, 5, 6 bezeichnet und liegen  satt an den     gegenüberliegenden    Seitenwänden des  Rahmens dichtend an.

   Die beiden gegenüberliegen  den Seitenwände 3 und 4 verlaufen zur oberen Flä  che des Deckels     senkrecht,    und die Aussenfläche  jeder der beiden übrigen Seitenwände 5 und 6 ist zur  unteren Fläche des Deckels leicht     geneigt,    und zwar  beide in gleicher Richtung     (Fig.    3). Die diesen Wän  den 5, 6 gegenüberliegenden Seitenwände 5', 6' des  Rahmens sind in gleicher Richtung wie erstere ge  neigt. Der Deckel 2 besteht aus einem     Gusstück    und  weist     rasterartig    angeordnete Rippen 7 auf, wobei  die dadurch gebildeten Räume mit Beton     etc.    ausge  füllt sind.

   Der     Deckel    liegt seitlich mit seinem Unter  teil auf einem vorstehenden Ansatz 26 des Rahmens  1 auf.  



  Der Rahmen hat gemäss den     Fg.    1 bis 4 im  Querschnitt die Form einer nach unten offenen       Rinne,    die beim Verlegen mit Beton ausgefüllt wird.  An Stelle einer     Rinnenform    könnte - etwa gemäss       Fig.    5 - auch eine     L-Form    mit eingesetzten Ver  stärkungsrippen oder eine     T-Form    gewählt werden.  



  Zwischen     Rahmen    1 und Deckel 2 sind     Verrie-          gelungselemente    vorhanden, und zwar in Form  zweier Kniehebel 8, 9 und eines Riegels 10. Damit  der Riegel 10 in den Rahmen 1 eingreifen     kann,     weist dieser     eine    der     Riegelform        angepasste    Längs  rinne 11 auf. Der Hebel 8 ist an     einem    Ende um  einen am Deckel festgemachten     Befestigungszapfen    12  schwenkbar und am anderen Ende über eine Quer  stange 13 mit dem Hebel 9     verbunden.    Das der  Querstange 13 gegenüberliegende Ende dieses He  bels 9 wirkt mit dem Riegel 10 zusammen.

   Die An  ordnung ist so getroffen, dass in der     Schliesstellung     des Riegels 10 die Endlage der Kniehebel über der       Totpunktlage    liegt und in der     Öffnungsendlage    des  Riegels sich die Endlage derselben demgegenüber  auf der anderen Seite der     Totpunktlage    befindet. Die  Kniehebel 8, 9 bewegen sich dabei in einer Ebene,  die senkrecht zur Ebene liegt, in der sich der Schub  riegel 10 bewegt.

   Durch diese Ausbildung wird er  reicht, dass die durch eine Deckelbelastung entste  henden Kräfte auf den Riegel 10     keine    unbeabsich  tigte Öffnung des     Verriegelungsmechanismus    verur  sachen     können.    Die Betätigung der Kniehebel erfolgt  durch ein Zugkabel 14, das über Rollen zu einem       Auslösehebel    15 führt     (Fig.    9).  



  Die Betätigung der Kniehebel zum Öffnen des  Deckels kann aber auch von der andern Seite des  Deckeloberteiles her - also von aussen - erfolgen.  Dazu ist im     Deckel    2 über der die beiden Knie  gelenke verbindenden Querstange 13 eine Bohrung  vorhanden, in die eine     Dichtungsschraube    16 einge  setzt     ist.    Nach     Entfernen    dieser Dichtungsschraube  16 mit einem     Steckschlüssel,    z.

   B.     Hydrantenschlüs-          sel,    kann von aussen ein Stab 27     resp.    Schenkel die  ses Schlüssels     in    diese Öffnung eingeführt     (Fig.    9)    und auf die Querstange 13 ein Druck (Schlag) aus  geübt werden, wodurch die     Knichebel    über ihre Tot  punktlage hinaus in Öffnungsstellung gebracht wer  den     können    und sich der Deckel nach innen öffnet.  Der Riegel 10 greift annähernd über die ganze  Längsseite des Rahmens in die eine Schrägfläche  aufweisende Rinne 11 ein und wird am Deckel durch  Bügel 17 geführt, damit er nicht verkanten kann.  



  Um den Deckel nach der Innenseite - also in  Richtung des Pfeiles C in     Fig.    3 - schwenken zu  können, befindet sich an der dem Ansatz 26 auf  weisenden Rahmenseite eine Schiene 18, die einen  vorstehenden Ansatz 19 aufweist. Im Deckel 2 ist  ein angegossener, mit der Schiene 18 zusammenwir  kender Längssteg 20 vorhanden. Bei einer waag  rechten Einbaulage des Deckels erstreckt sich der  Längssteg 20 in waagrechter Richtung von der Sei  tenwand 6 ausgehend in Richtung gegen die Deckel  mitte hin, und der Ansatz 19, welcher in seiner  Höhe etwa der     Längsstegbreite    20     entspricht,    er  streckt sich in senkrechter Richtung nach oben in  den Deckel hinein.

   Die Schiene 18 und der Längs  steg 20 reichen nur über zwei Teilstücke der der  Seitenwand 6 gegenüberliegenden Seitenwand 6' des  Rahmens ; es wäre jedoch denkbar, dass sie sich  über deren ganze Länge erstreckte. Das freie Ende  des Längssteges 20 ist gerundet,     ebenso    der über  gang von der Schiene 18 zum     Ansatz    19, so dass die  beiden Teile beim     Verschwenken    des Deckels nach  unten     scharnierartig    zusammenwirken und der hän  gende Deckel nicht herausfallen kann. Die Schwenk  achse liegt annähernd im Deckelunterteil.  



  Zum Öffnen des Deckels nach oben - also in  Richtung des Pfeiles D in     Fig.    3 - dienen weitere       Verriegelungsorgane    21-23 bei der dem Längssteg  20 und der Schiene 18 gegenüberliegenden Wand  seite 5 des     Deckels.    Die beiden in der Nähe der ent  sprechenden Ecken des Rahmens angeordneten     Ver-          riegelungsorgane    sind so ausgebildet, dass sie wahl  weise in oder ausser Eingriff mit dem Rahmen ge  bracht werden können und ausserdem im Rahmen  auch eine geradlinige Bewegung ausführen können.  Sie sind daher um einen     Bolzen    21     verdrehbar    und  weisen zwei radial abstehende Arme 22, 23 auf.

   Der  Arm 22 greift dabei in einen Schlitz<I>an der</I> Seiten  fläche des Riegels 10 ein, und der Arm 23 ist dazu  bestimmt, in eine im Rahmen angebrachte     Rille    24  einzudringen. In     Fig.    1 ist die     Schliesstellung    des  Riegels 10 und damit zugleich die Eingriffslage der       Verriegelungsorgane    im Rahmen 1 dargestellt ; aus       Fig.    10 ist die Öffnungsstellung des Riegels 10 er  sichtlich, bei der die beiden     Verriegelun.gsorgane    21  23 ausser Eingriff mit dem Rahmen stehen.  



  Für das Öffnen des     Deckels    nach oben - also in  Richtung des Pfeiles D - sind in der Zeichnung  nicht dargestellte Schlüssellöcher im Deckeloberteil  vorhanden, so dass der Deckel 2 mittels entspre  chender Hebeorgane hochgehoben werden kann. Da  der Riegel 10 noch geschlossen ist und sich demzu  folge die     Verriegelungsorgane    21-23 in der in     Fig.    1      gezeichneten     Eingriffslage    im Rahmen befinden,  kann sich der Deckel mit     diesen        Verriegelungsorga-          nen        verschwenken,    wobei sich der Lappen 23 auch  im Schlitz 24     geradlinig    verschieben kann.

   Die  Schwenkachse liegt dabei schachtseitig, d. h. unter  halb des Deckels. Durch den Arm 23 wird vermie  den, dass der Deckel in den Schacht     hinunterrutscht.     



  Die gegen den Rahmen 1 anliegenden Seiten  wände 3, 4, 5, 6 des Deckels werden     zweckmässi-          gerweise    bearbeitet. Durch Anwendung von Dich  tungsmaterialien, beispielsweise     Spezialfett,    kann die       Abschliesseinrichtung    gas- und wasserdicht gemacht  werden und durch Einsetzen von Dichtungsringen 25  aus Gummi oder ähnlichen gummielastischen Stoffen  lässt sich ebenfalls eine     zusätzliche    Dichtung  schaffen.  



  Neben dem beschriebenen     Ausführungsbeispiel     sind zahlreiche     Varianten        möglich.    So ist es beispiels  weise denkbar, dass statt eines einzigen Deckels  deren mehrere im Rahmen 1 vorhanden sind. Ferner  ist es möglich, dass die Rahmenkonstruktion in Ab  weichung zu der in     Fig.    3     dargestellten    Ausführungs  form, gemäss den     Fig.    7 und 8, ausgebildet würde.  Ausserdem wäre auch     eine    andere Ausbildung der       Verriegelungselemente    denkbar, bei welcher die  Kniehebel sich in einer     Parallelebene    zur Bewegungs  ebene des Riegels bewegen würden.

   An Stelle von  Kniehebeln könnten auch Konstruktionen mit Zahn  stangen oder Gewindespindeln Anwendung finden.  Eine weitere Ausführungsvariante würde darin be  stehen, dass die     Verriegelungsorgane        nicht    durch den  Riegel betätigt würden, sondern wahlweise und ein  zeln oder gemeinsam von Hand verstellt werden  könnten oder indem jeweils in     Scharniere    ein Dorn  eingesetzt     resp.    entfernt werden könnte.

       Schliesslich     wäre es auch denkbar, den     Seilzug    oder das Ge  stänge zur Bedienung der     Verriegelungselemente    zu  sätzlich mit einem Betätigungsorgan ausserhalb des       Schachtes        resp.    Innenraumes vorzusehen. Schliesslich  wäre es auch     möglich,    den Riegel statt     mit        einer     Schrägfläche oder Rundung mit rechteckigem Quer  schnitt zu versehen und die mit dem Riegel zusam  menwirkende Rinne 11 im Rahmen ebenfalls ent  sprechend auszubilden.  



  Es wäre ferner eine Ausbildung der     Verriege-          lungsorgane    21-23 möglich, bei welcher an zwei  gegenüberliegenden Seiten des Rahmens je ein in  axialer Richtung verschiebbarer Zapfen und im     Dek-          kel    ein mit diesen zusammenwirkender     Längsschlitz     vorhanden wäre oder aber, dass an zwei gegenüber  liegendenDeckelselten je ein zum     Deckeloberteil    paral  lel verlaufender, über den Deckelrand vorstehender  Bolzen oder ähnliche     Schwenkgliedervorhanden    wären,

    die je in     einen    am Rahmen vorhandenen     Längsschlitz     eingreifen können und gegebenenfalls auch ausser  Eingriff gebracht werden können. An Stelle eines  geradlinigen Längsschlitzes könnte auch ein kurven  förmiger treten.  



  Der Deckel wird     üblicherweise    in horizontaler  Lage montiert. In besonderen Fällen wäre es jedoch    auch denkbar, dass er in schräger oder senkrechter  Lage angeordnet würde. An     Stelle    von     Gussdeckeln     mit Betonfüllung     könnten    natürlich auch massive  Volldeckel aus Gusseisen, Stahl oder andern Mate  rialien treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abschliesseinrichtung, insbesondere für Schächte von Luftschutzräumen, mit einem Rahmen und einem darin eingelassenen, über ein Gestänge verrie- gelbaren Deckel, der wahlweise nach einer von zwei Seiten ausschwenkbar ist und dessen Seitenwände gegen den Rahmen satt abdichten, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei gegenüberliegende Seitenwände (5, 6) des Deckels (2)
    mit ihren Aussenflächen schräg zur unteren Fläche des Deckels stehen und dass die ihnen gegenüberliegenden Seitenwände (5', 6') des Rahmens (1) in gleicher Richtung geneigt sind, wobei der Deckel (2) im Bereich einer seiner vorerwähnten Seitenwände (6) auf einem Vorsprung (26) des Rahmens (1) aufliegt und im Bereich der anderen vorerwähnten Seitenwand (5) aus dem Rah men ausrückbare Verriegelungsorgane (10, 21-23) aufweist,
    von denen zwei gegenüberliegen und Schwenkstellen für die Verschwenkung des Deckels (2) um eine zur letztgenannten Seitenwand (5) paral lel verlaufende Achse bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel sowohl von aussen als auch von innen über ein Gestänge (8, 9) durch einen entlang der Deckelunterseite beweglichen Schubriegel (10) in einer Längsrinne (11) des Rahmens.
    (1) ver- riegelbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass parallel zu dem das feste Auflager bildenden Rahmenvorsprung (26) im Deckel eine nach unten offene Ausnehmung vorhanden ist, in die bei der Verschwenkung des Deckels. nach unten ein vom Rahmen (1) abstehender, die Auflagefläche des Deckels überragender Ansatz (19) eingreift. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Riegelpaar ausgebildete Schubriegel (10) mit je einem Schieber in der Verriegelungslage in den Rah men (1) eingreift und in der Öffnungslage des Schub riegels (10) ausser Eingriff mit dem Rahmen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge stänge ein Kniegelenk einschliesst, wobei Kniehebel (8, 9) in einer Ebene senkrecht zur Ebene, in der sich der Schubriegel (10) bewegt, bewegbar sind und in der Verriegelungsendlage unter Bildung eines stumpfen Winkels gegen den Deckel (2) anliegen und erst nach Überwindung der Totpunktlage in die Öff- nungsstellung gelangen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Dek- kel (2) beim Kniegelenk eine durch ein Dichtungs- organ (16) verschliessbare Öffnung vorhanden ist, das Ganze derart, dass nach Wegnahme des Dich- tungsorganes und Hindurchstossen eines stabförmi- gen Gegenstandes (27)
    durch die Öffnung die Knie hebel und der Riegel in Öffnungsstellung gebracht werden können. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schubriegel (10) die übrigen Verriegelungsorgane (21-23) zusammenwirken, welch letztere je einen im Deckel (2) drehbaren Zapfen (21) und zwei in radia ler Richtung von diesem abstehenden Arme (22, 23) aufweisen, von denen der.eine (22) mit dem Schub riegel (10) zusammenwirkt und der andere (23) in der Verriegelungslage in einen Längsschlitz (24) des Rahmens eingreift.
CH5743058A 1958-03-24 1958-03-24 Abschliesseinrichtung, insbesondere für Schächte von Luftschutzräumen, mit einem Rahmen und einem darin eingelassenen, über ein Gestänge verriegelbaren Deckel CH362625A (de)

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