CH362671A - Verfahren und Maschine zum Verformen von Blechband zu Dachrinnen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Verformen von Blechband zu Dachrinnen

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CH362671A
CH362671A CH4842257A CH4842257A CH362671A CH 362671 A CH362671 A CH 362671A CH 4842257 A CH4842257 A CH 4842257A CH 4842257 A CH4842257 A CH 4842257A CH 362671 A CH362671 A CH 362671A
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CH4842257A
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Maier Jun Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/06Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by drawing procedure making use of dies or forming-rollers, e.g. making profiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Verfahren und     Maschine    zum Verformen von Blechband zu     Dachrinnen       Dachrinnen üblicher Form aus Blech wurden im  allgemeinen so hergestellt, dass an vorgeschnittenen       Blechbändern    von etwa 2 m Länge an einer Kante  auf einer bekannten     Abkantmaschine    zunächst ein  Wasserfalz     angebogen,    sodann das Stück auf Walzen  gängen in die halbrunde Formgebracht und in einem  weiteren Arbeitsgang auf einer anderen Biegevorrich  tung ein Ringwulst     angeformt    wurde. Eine     Anzahl    der  artiger     Rinnenlängen    wurden dann auf die üblichen  Transportlängen (etwa 4-6 m) zusammengenietet  und an den Stossfugen verlötet.

   An der Baustelle  konnten dann diese Teilstücke in die     Rinnenträger    ein  gehängt und an den Stossstellen vernietet und zusam  mengelötet werden.  



  Durch ein bekanntes maschinelles Ziehverfahren  lassen sich zwar über 2 m betragende     Rinnenlängen     in einem Stück herstellen. Derartige Ziehmaschinen  besitzen jedoch grosse Abmessungen und erfordern  viel Platz für ihre Aufstellung, so dass eine Anschaf  fung für kleinere oder mittlere Werkstattbetriebe nicht  in Frage kommt. Die     Vorfertigung    grösserer Binnen  längen (etwa     10-15    m und mehr) mit solchen gross  räumigen Maschinen erweist sich auch als unzweck  mässig, weil die Rinnen wegen der geltenden Beför  derungsvorschriften nicht länger als 6 m sein dürfen;  die Rinnen müssen infolgedessen schon in der Fabrik  auf Längen von höchstens 6 m geschnitten werden.

    Für eine     Dachlänge    von beispielsweise 11 m wird  demnach die     Vorfertigung    von mindestens zwei Bin  nenabschnitten     erforderlich,    die dann auf der Bau  stelle aneinander zu legen und in oben genannter  Weise zu verbinden sind. Dabei können erhebliche  Abfälle meist nicht vermieden werden.  



  Es sind auch Verfahren     bekanntgeworden,    bei  denen eine schrittweise Verformung von Blechen  durch senkrecht zur Profilachse bewegliche     Gesenk-          teile    erfolgt, indem bei der stufenweisen     Verformung       mehrere     Gesenke    mit verschiedenen, den     einzelnen     Stufen entsprechenden Profilformen     hintereinander          geschaltet    sind.

   Bei diesem     Verfahren    können zwar  volloffene Profile, jedoch keine Dachrinnen herge  stellt werden, weil es bei einem derartigen senkrechten  Präge- und     Pressbetrieb    unmöglich ist, gleichzeitig mit  der     Halbrundform    der Rinne auch die     Wasser-    und       Wulstfälze    anzubringen. Die     Anformung    dieser für       Dachrinnen    unerlässlichen Wasser- und     Wulstfäize     wäre bei Anwendung dieser bekannten Maschine erst  in weiteren Arbeitsgängen möglich.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die zu sei  ner Durchführung geeignete Maschine ermöglichen  es hingegen, ein zu     verformendes        glattes,        abrollbares     Blechband nicht mehr in einzelnen Teilstücken bzw.  nur in der Werkstatt, sondern entweder in der Werk  statt oder an der Baustelle selbst zu einer     Dachrinne     zu formen.

   Dies geschieht, indem das aus     einer    Rolle  zugeführte Blechband mittels Führungsstäben in am  Einlauf vorbereiteten     Fälzen    gefasst und so über einen  festen     Verformungsholm    gezogen wird, dass beim Nie  derziehen des     Bleches    über den Holm die endgültige,  zugleich mit einem     Wulstfalz    versehene Binnenform  entsteht. Es braucht dann     nur    auf die von Fall zu Fall  notwendige Länge     abgeschnitten    zu werden.

   Diese Art  der Fertigung auf die jeweils verlangte Baulänge     kann     sowohl     in    der Werkstatt als auch - was der wesent  liche Vorteil der Erfindung ist - an der Baustelle  selbst, ja sogar auf dem Dachboden eines Neubaues  vorgenommen werden. Ein zusätzlicher Vorteil be  steht noch darin, dass die Fertigung der Rinnen nach  dem Verfahren bzw. mit der Vorrichtung gemäss der  Erfindung auch von nicht geschulten     Hilfskräften     durchgeführt werden kann.  



  Eine zur     Ausübung    des Verfahrens besonders  geeignete Maschine ist beispielsweise in den Zeich  nungen dargestellt, und zwar als     Handgerät,    wie es      z. B. für kleinere     Flaschnereiwerkstätten    oder zur  Mitnahme an die Baustelle geeignet ist, da es von  zwei Personen auf einen Fahrzeuganhänger gehoben  und     mitgenommen    werden kann. Dieses Gerät kann  auch maschinellen Antrieb erhalten, ohne dass hier  durch seine Ortsbeweglichkeit und     Handlichkeit    be  einträchtigt würde.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Maschine     für        Handbetrieb    in perspek  tivischer Darstellung,     Fig.    2 eine Draufsicht,     Fig.    3  einen     schematischen    Querschnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.2    gegen das     Schiebespant    mit dem       Vorschaltschuh,        Fig.    4 -das Schema :

  der     Vorfalze    für  die     Wasserfalzbildung    (links von     a-f)    und die     Wulst-          falzbildung    (rechts von     a1    f 1),     Fig.    5 das     Schiebe-          spant    mit dem zugehörigen Vorschauschuh, teils  im Schnitt, teils in Seitenansicht,     Fig.    6 und 6a  je eine Seitenansicht der den     Wasserfalz    füh  renden bzw. :

  den     Wulstfalz        anformenden        Falzstäbe     (F bzw.     F1)        mit    Angabe der Querschnitte an den  verschiedenen Stellen .des     Wulstfalzes,        Fig.    7 Quer  schnitte der entstehenden Rinne mit dem     Wasserfalz     und dem     Wulstfalz    während des fortschreitenden     Ver-          formungsvorganges,        Fig.7a    einen schematischen  Querschnitt,

   mit teilweise perspektivischer Ansicht  der     Falzstäbe    und des     Formhohns    nach der Linie  <B><I>C -D</I></B> ,der     Fig.    2 gegen das     auslaufseitige    feste Spant,       Fig.8    ein Schaubild des     Formholmes,        Fig.9    ein  Schema für die     durch    den Schwengel     erfolgende    Be  tätigung.  



  Die     Vorrichtung    besteht aus einem Rahmen 1       (Fig.    1 bis 3), der -durch drei Spanten 2, 4 und 5 mit  einem     gemeinsamen    Lagerrohr 6 zu einem festen  Gerippe verbunden ist. Ein weiteres Spant, .das soge  nannte     Verschiebespant    3, ist auf dem Lagerrohr 6       axial    verschiebbar gelagert.

   Der Unterteil dieses     Span-          tes    3 ist mittels     Seitenteilen    oder Stäben 24 mit einer  am Ende     dieser    Stäbe befestigten     Traverse    21     (Fig.    2,  in     Fig.    1 zum Teil sichtbar) und über diese mit dem  Antriebsschlitten 36 verbunden. An diesem Antriebs  schlitten 3<B>6</B> greift ein von Hand zu bewegender  Schwengel 18 an, der     gabelförmig    ausgebildet und  an seinen beiden vorderen Lagerenden in     Bolzen    19  des     Rahmens    1     angelenkt    ist.

   (In     Fig.    2     verdeckt    der       Schlitten    36 den     Rahmen    1 auf dem rechten Zeich  nungsteil.)     über        Zwischenhebel    38     (Fig.    1 und 9)  erfasst er gelenkig an     Lagerbolzen    39 das Ende des  zwei     Schienen    aufweisenden Antriebsschlittens 36.

    Durch Heben und Senken des Schwengels wird der       Schlitten    36 mit dem am     einlaufseitigen    hinteren Ende       :angeschlossenen        Vorfalzschlitten    35     horizontal    ab  wechselnd vorwärts (in     Vorsahubrichtung)    und     rück-          wärts    bewegt.

   In der     Längsachse    der     Vorrichtung    ist  der     Formhohn    17     (Fig.    8) angeordnet, welcher der  Dachrinne die eigentliche     halbrunde    Form zu geben  hat.     Sein    Umriss ist in     Fig.    9 gestrichelt angedeutet.  Er liegt im Gerät auf einer Stütze 17"     (Fig.    7a) fest.

    Die Schienen 32 und 32' des     Schlittens    36 tragen die  Falzstäbe F und F1, die     sich    direkt an die seitlichen  Formwangen 17a des Hohns 17 legen und wegen    dessen in Richtung des Ausstossendes keilförmiger  Gestalt nur beim Vorwärtsgang des Schlittens, das  heisst in     Richtung    nach rechts in     Fig.    9, ein wenig  von ihm     entfernt    werden.

   Die linke (in     Fig.    2 die  obere) Schiene trägt den     Wasserfalzstab    F, und die  rechte Schiene den     Wulstfalzstab        F1.    Diese Falzstäbe  sind in     Fig.    6     und    6a gesondert dargestellt.  



  An dem waagrecht auf dem Rohr 6 gleitenden,  mit dem Antriebsschlitten durch Stäbe oder Blech  winkel 24 verbundenen     Verschiebespant    3 sowie an  den festen Spanten 2, 4 und 5 sind 'Schuhe 13, 9, 14  und 9a an     Pleueln    15 bzw. 16 schwenkbar in Lagern  aufgehängt. Unter den Schuhen 9, 14, 9a gleitet das  Blechband ohne Hemmung hinweg, wenn es sich in       ;Richtung    zum     Ausgangsende    bewegt, also vom An  triebsschlitten 36 und dem     Verschiebespant    3 mit  dem Schuh 13 durch Heben des Schwengels 18 nach  vorn gezogen wird.

   Wenn jedoch der Schwengel ge  senkt und dadurch der Antriebsschlitten 36 zurück  bewegt wird     (Verformungshub),    stemmen sich die  Schuhe 9, 14 und 9a der     feststehenden    Spanten 2, 4,  5     auf    die Oberseite des     Bleches    und halten dieses  fest.  



  Die Herstellung :einer Rinne beginnt nun damit,  dass das freie Ende einer in der als     Gleitunterlage     dienenden, am Gestell 1 befestigten Halbschale 12  liegenden     Blechbandrolle    8 von Hand in zwei Ein  führungszungen 11     (Fig.    2) des     Vorfalzschlittens    35  eingeschoben wird. Dabei gelangt die Mitte des Blech  bandes 8 über einen Stützholm 17' laufend unter den  Schuh 9, der am hintersten festsitzenden Spant 2       angelenkt    ist, und der sich bei seinem Ausweichen  nach vorn etwas hebt.

   Das Blechband 8 gelangt dann  weiter nach vorn bis zu den     noch    im Bereich des       Spantes    2 in den Gehäusen 27 des     Vorfalzschlittens     35 angeordneten, um senkrechte Zapfen 28 drehbare       Falzrollen    29     (Fig.    3), mittels denen links der Was  ,serfalz, rechts der     Wulstfalz        vorgebogen    wird     (Fig.    4).  



  Von diesen Falzrollen, an deren Stelle auch Biege  schienen verwendet werden könnten, sind an jeder  Seite     der    den Falzschlitten 35 bildenden Gehäuse 27  je fünf     hintereinandergelagert.     



  Die     Vorwärtsbewegung    des Blechbandes unter  der Wirkung des Hebers und Senkens des     Schweng;        1s     beginnt, nachdem es von Hand .in die     Einführungs-          schlitze    11 zu den     Falzzungen    30, 31, die mit den  Falzrollen 29 zusammenwirken, eingeführt und von  den Falzrollen 29 erfasst ist.

   Durch     Aufwärtsbewegen     des Schwengels 1.8 wird das Blechband 8 durch das  mit dem     Antriebsschlitten    36 verbundene Spant 3       mittels    dessen :sich gegen     dass    Band in     Vorwärts-          richtung    stemmenden Schuhes 13     vorgeschoben.    Bei  der     Abwärtsbewegung    des Schwengels wird das vor  geschobene Band zunächst nur durch den Schuh 9  ,des     Spantes    2, .später, wenn das Band über den  Formholm läuft, auch durch die Schuhe 14 und 9a  der Spante 4 und 5 nieder- bzw.

       festgehalten.    Dabei  werden, solange sich das Blechband noch im     Vor-          falzschlitten    35 befindet, unter der Wirkung der  Falzrollen die Kanten des Bandes umgebogen, wie      dies aus den     Fig.    3 und 4 ersichtlich .ist. Bei dem  Querschnitt gemäss     Fig.    3 .ist das Band als in der Stel  lung<I>b, b 1</I> befindlich gezeichnet.  



  Auf der linken Seite des     Falzschlittens    35 ist das       Bleohband    oberhalb der Zunge 30, auf der rechten  Seite unterhalb der Falzzunge 31 hindurchgeführt.  Dadurch biegt     sich    der linke     Blechrand    ,nach unten  und später nach innen, der rechte Rand dagegen  nach oben und dann ebenfalls nach innen, wie aus       Fig.    4 und 7 (unten) erkennbar ist.  



  Nach Durchgang des Bleches durch die letzten  Falzrollen verlässt das Band mit den     vorgefalzten     Rändern den     Vorfalzschlitten    35 und läuft über den  Formholm 17 und in die rechte und linke neben ihm  befindlichen, an den Innenkanten der     Schienen    32  und 32' des Antriebsschlittens 36 befestigten Falzstäbe  F und     F1.    Der Eingang dieser Falzstäbe muss der  Form der Blechkanten, wie sie den     Vorfalzschlitten     35 verlassen haben, angepasst sein.  



  Ihre weitere Ausbildung bis zum Ausgang des       Verformungsgerätes    ist bestimmt durch die ge  wünschte Form des     Wasserfalzes    und des     Wulstfalzes,     wie sie aus der obersten     Biegungsphase    m in     Fig.    7  hervorgeht, unter der die vorher zu     durchlaufenden     Zwischenphasen     g-1    .angedeutet     sind.    In     Fig.   <I>6a</I> ent  sprechen die Querschnitte g', j' und m' des Falz  stabes 32' den Entwicklungsphasen g, j und m des  Bandes 8 bzw. der Rinnen 7 nach     Fig.    7.

   Der Form  holm 17, der dem     Blechband    8 die     halbrunde        Rin-          nenform    geben russ, beginnt etwa bei dem festen  Spant 4, ist zunächst dort, wo er an den zwischen  den Falzzungen des     Vorfalzschlittens    35 liegenden  Stützholme 17' angeschlossen ist,     ebenflächig    gestal  tet     (Fig.    8) und kann auf seiner Unterseite     durch    eine       Schiene    17" gestützt sein.

   Allmählich wölbt     sich    je  doch die obere Fläche des Holms mehr und mehr,  wie aus den     Fig.    7, 7a und 8 ersichtlich, nach unten,  so dass     gleichzeitig    mit dem Entstehen des     Wulst-          falzes    auch das Niederbiegen der Rinne in ihre Halb  rundform veranlasst wird.

   Die Führung des Bleches  in den an den mit den seitlichen     Führungsschienen     36 zusammenhängenden Halteschienen der     Falzstäbe     F und     F1    geben die in der Verschieberichtung verlau  fenden bereits an- bzw.     vorgebogenen    Wasser-     bzw.          Wulstfälze.    Nach mehrmaligem Auf- und Nieder  bewegen des Schwengels verlässt     schliesslich    das Blech  den Holm 17 an dessen vorderem Ende in der mon  tagefertigen Form     (Fig.    1), so dass die     Rinne    7, so  bald erforderlich, auf die gewünschte Baulänge abge  schnitten werden kann.  



  Zusammenfassend ist zu wiederholen, dass der  am Gestell fest     .angebrachte    Formhohn stets in seiner  Lage verbleibt, während von den beiden     Falzstäben     des hin und her bewegten     Schlittens    36 der linke F  die Rinne in dem .im     Vorfalzschlitten    bereits herge  stellten     Wasserfalz    führt, während der rechte     F1    je  weils beim Rückgang des Schlittens 36 den Wulst  formt.

   Der Vorschub des     Bleches    erfolgt beim Vor  lauf der Führungen, das heisst beim     Aufwärtsbeweger.       des Schwengels 18, wogegen die     eigentliche    Verfor  mung, also das     Anbiegen    :der seitlichen     Fälze    durch  die Falzrollen am Beginn des     Schlittens    und     die    wei  tere Verformung durch die     Falzstäbe    F,     F1    bei der       Abwärtsbewegung    des Schwengels 18 bei     stillstehen-          dem    Blech 8 vor sich geht.

   Dabei wird dann auch das  durch die     Schuhe    9, 14 und 9a festgehaltene Blech  über den     Holm    17 in die     endgültige        Halbrundform     zur Rinne 7 niedergebogen. Der     Formhohn    17 und  die Falz- und Führungsstäbe könnten auch aus unter  sich     ver-    und feststellbaren     Einzelteilen    bestehen.  



  Der durch die     Erfindung    erzielte     technische    Fort  schritt ist erheblich. Während -ein gelernter Arbeiter  z. B. bisher zur     Herstellung        einer        Rinnenlänge    von  10 m     ,infolge    der vielen gesonderten Arbeitsgänge  etwa eine Stunde Zeit benötigte,     sind    jetzt hierzu nur  noch etwa 10     Minuten    Arbeitszeit einer     Hilfskraft          erforderlich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verformen von Blechband zu Dachrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verformung zur Dachrinne das aus einer Rolle zuge führte Blechband mittels Führungsstäben in ein Ein lauf vorbereiteten Fälzen gefasst und so über einen festen Verformungsholm gezogen wird, dass beim Niederziehen des Bleches über den Hohn die end gültige,
    zugleich mit einem Wulstfalz (F1) versehene Rinnenform entsteht. 1I. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Rahmen (1) eine Anzahl unbeweglicher Span ten (2, 4, 5) sowie ein mit einem Vorfalzschlitten (35) bewegungsverbundenes bewegliches Spant (3) und ein konischer, mit dem Rahmen starr verbundener auswechselbarer Verformungsholm (17) angeordnet sind,
    wobei im Bereiche des Endspantes (5),am Rah men ein heb- und senkbarer Schwengel (18) ange- lenkt ist, der mit seinem freien Ende über und hinter die Blechbandralle (8) auslädt und :auf- und abbe- wegbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass sowohl der Vorschub des abrollen- .den .Blechstreifens Tals auch,die Anformung des Was ser- und Wulstfalzes und das Niederziehen über den Verformungsholm und der Ausstoss der gebrauchs fertigen Rinne durch das Bewegen eines Schwengels erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass durch das Bewegen -eines Schwen gels ein Vorfalzschlitten (35) axial hin und her be wegt und die Falzbildung immer dann bewirkt wird, wenn an unbeweglichen Spanten (2, 4, 5) befestigte Schuhe (9, 14, 9a) das Blechband niederhalten und gegen Rückbewegung bremsen. 3.
    Maschine ,nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Formhohn (17) hinter dem Vorfalzschlitten (35) ebenfläcbig beginnt, diese sieh bis zum Ausstossende verjüngt und, vom Beginn bis zum Ende sich stetig vergrössernde, seitliche Form wangen (17a) aufweist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch I3, dadurch ge kennzeichnet, d-ass das mit dem Vorfalzschlitten (35) bewegungsverbundene bewegliche Spant (3) einen nachgiebig aufgehängten Vorschaltschub (13) trägt.
CH4842257A 1957-03-23 1957-07-13 Verfahren und Maschine zum Verformen von Blechband zu Dachrinnen CH362671A (de)

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