CH362690A - Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden StoffesInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes in Form seiner wässerigen Lösung. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass etwa 2 Volumteile einer 12- bis 25/obigen wässerigen Ammoniaklösung mit etwa 1 Volumteil etwa 960/0 eigen Athylalkohols gemischt werden und in die Mischung allmählich etwa 1 Volumteil konzentrierte Schwefelsäure (spez. Gewicht 1,84) eingebracht wird. Man erhält dabei in lebhafter Reaktion bei hoher Temperaturentwicklung eine vollkommen klare Flüssigkeit, die eine starke Säure darstellt. Diese Säure bewirkt trotz ihrer Stärke keine Verkohlungen auf Papier und andern Stoffen, d. h. sie enthält offenbar keine freie H2SO4. Bei langsamem Abkühlen auf etwa 37 C beginnen aus dieser Flüssigkeit feine, hexagonale Kristalle auszufallen, die sich beim Erhitzen der Flüssigkeit bis etwa zum Siedepunkt des Wassers wieder vollkommen auflösen. Der Schmelzpunkt dieser Kristalle liegt bei etwa 920 C (Kapillarröhrchen). Beim Arbeiten mit niedriger Konzentration von Ammoniak ist der Anfall an Kristallen geringer und die Kristallisierung erfolgt erst bei niedrigerer Temperatur; bei höherer NH3-Konzentration (27 und mehr Prozent) bilden sich nur schwer hexagonale Kristalle. Beim Zusetzen von Schwefelsäure bildet sich zuerst eine weisse Kristallmasse; erst bei weiterer Zugabe bis zur richtigen Menge bildet sich eine klare Flüssigkeit. Die neue Verbindung ist in jedem Verhältnis in Wasser löslich, sie wird in stark verdünntem Zustand (15 cm3/l 1 Wasser, besonders häufig 5 cm3/l 1 Was- ser) verwendet. Charakteristisch ist ihr spezifisch zitronensaftähnlicher Geschmack. Bekanntlich geht bei Vorhandensein von freiem Alkohol die gelbe Färbung des Kaliumbichromats in eine grüne über; andernfalls fehlt der Alkohol oder er ist gebunden. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren bleibt aber die gelbe Färbung des Kaliumbichromats in der Lösung der neuen Verbindung erhalten, was besagt, dass der Äthylalkohol in der Verbindung gebunden ist. Fügt man 2 Volumteilen Ammoniak 1 Volumteil Schwefelsäure hinzu, so erhält man nach der Reaktion insgesamt 2,6 Volumteile Ammonsulfat-Lösung. Vereinigt man hingegen 2 Volumteile Ammoniak, 1 Volumteil Alkohol und 1 Volumteil Schwefelsäure, erhält man die erfindungsgemässe neue Verbindung in einer Menge von insgesamt 3,35 Volumteilen. Der Unterschied von 3,35 Volumteilen bis 2,6 Volumteilen ist auf den Äthylalkohol zurückzuführen, der in der neuen Verbindung gebunden ist. Bei kontinuierlicher Führung des Verfahrens muss man die Reaktionspartner stets in der gleichen Rei henfolge vermischen. Die Verbindung gemäss der Erfindung kann in entsprechender Verdünnung als Regulierungs-und Vorbeugungsmittel gegen verschiedene Krankheiten, wie z. B. Lebererkrankungen, asthmatische Leiden und Tumore, gebraucht werden. Der erfindungsgemässe Stoff wirkt ähnlich wie das bekannte Taurin im Körper, ist aber wesentlich aktiver. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes in Form seiner wässerigen Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass etwa 2 Volumteile einer 12- bis 250/oigen wässerigen Ammoniaklösung mit etwa 1 Volumteil etwa 960/obigen Athyl- alkohols gemischt werden und in die Mischung allmählich etwa 1 Volumteil konzentrierte Schwefelsäure (spez. Gewicht 1,84) eingebracht wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes in Form seiner wässerigen Lösung.Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass etwa 2 Volumteile einer 12- bis 25/obigen wässerigen Ammoniaklösung mit etwa 1 Volumteil etwa 960/0 eigen Athylalkohols gemischt werden und in die Mischung allmählich etwa 1 Volumteil konzentrierte Schwefelsäure (spez. Gewicht 1,84) eingebracht wird.Man erhält dabei in lebhafter Reaktion bei hoher Temperaturentwicklung eine vollkommen klare Flüssigkeit, die eine starke Säure darstellt. Diese Säure bewirkt trotz ihrer Stärke keine Verkohlungen auf Papier und andern Stoffen, d. h. sie enthält offenbar keine freie H2SO4. Bei langsamem Abkühlen auf etwa 37 C beginnen aus dieser Flüssigkeit feine, hexagonale Kristalle auszufallen, die sich beim Erhitzen der Flüssigkeit bis etwa zum Siedepunkt des Wassers wieder vollkommen auflösen. Der Schmelzpunkt dieser Kristalle liegt bei etwa 920 C (Kapillarröhrchen).Beim Arbeiten mit niedriger Konzentration von Ammoniak ist der Anfall an Kristallen geringer und die Kristallisierung erfolgt erst bei niedrigerer Temperatur; bei höherer NH3-Konzentration (27 und mehr Prozent) bilden sich nur schwer hexagonale Kristalle.Beim Zusetzen von Schwefelsäure bildet sich zuerst eine weisse Kristallmasse; erst bei weiterer Zugabe bis zur richtigen Menge bildet sich eine klare Flüssigkeit.Die neue Verbindung ist in jedem Verhältnis in Wasser löslich, sie wird in stark verdünntem Zustand (15 cm3/l 1 Wasser, besonders häufig 5 cm3/l 1 Was- ser) verwendet. Charakteristisch ist ihr spezifisch zitronensaftähnlicher Geschmack.Bekanntlich geht bei Vorhandensein von freiem Alkohol die gelbe Färbung des Kaliumbichromats in eine grüne über; andernfalls fehlt der Alkohol oder er ist gebunden. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren bleibt aber die gelbe Färbung des Kaliumbichromats in der Lösung der neuen Verbindung erhalten, was besagt, dass der Äthylalkohol in der Verbindung gebunden ist.Fügt man 2 Volumteilen Ammoniak 1 Volumteil Schwefelsäure hinzu, so erhält man nach der Reaktion insgesamt 2,6 Volumteile Ammonsulfat-Lösung.Vereinigt man hingegen 2 Volumteile Ammoniak, 1 Volumteil Alkohol und 1 Volumteil Schwefelsäure, erhält man die erfindungsgemässe neue Verbindung in einer Menge von insgesamt 3,35 Volumteilen. Der Unterschied von 3,35 Volumteilen bis 2,6 Volumteilen ist auf den Äthylalkohol zurückzuführen, der in der neuen Verbindung gebunden ist.Bei kontinuierlicher Führung des Verfahrens muss man die Reaktionspartner stets in der gleichen Rei henfolge vermischen.Die Verbindung gemäss der Erfindung kann in entsprechender Verdünnung als Regulierungs-und Vorbeugungsmittel gegen verschiedene Krankheiten, wie z. B. Lebererkrankungen, asthmatische Leiden und Tumore, gebraucht werden. Der erfindungsgemässe Stoff wirkt ähnlich wie das bekannte Taurin im Körper, ist aber wesentlich aktiver.PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen taurinähnlich wirkenden Stoffes in Form seiner wässerigen Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass etwa 2 Volumteile einer 12- bis 250/oigen wässerigen Ammoniaklösung mit etwa 1 Volumteil etwa 960/obigen Athyl- alkohols gemischt werden und in die Mischung allmählich etwa 1 Volumteil konzentrierte Schwefelsäure (spez. Gewicht 1,84) eingebracht wird.
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1957
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT220134B (de) | 1962-03-12 |
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