CH362724A - Elektrische Verbindung zwischen einer Transformatorkaskade und einer Wanddurchführung mit konzentrischen Metalleinlagen - Google Patents

Elektrische Verbindung zwischen einer Transformatorkaskade und einer Wanddurchführung mit konzentrischen Metalleinlagen

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CH362724A
CH362724A CH6323258A CH6323258A CH362724A CH 362724 A CH362724 A CH 362724A CH 6323258 A CH6323258 A CH 6323258A CH 6323258 A CH6323258 A CH 6323258A CH 362724 A CH362724 A CH 362724A
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transformer
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CH6323258A
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Johannes Dipl Ing Laepple
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Siemens Ag
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    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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Description


  Elektrische Verbindung     zwischen    einer     Transformatorkaskade    und einer     Wanddurchführung     mit konzentrischen Metalleinlagen    In Versuchs- und Prüffeldern werden zur Er  zeugung sehr hoher Betriebsspannungen, z. B. von  1000     kV    und darüber,     Transformatoren    in Kaskaden  schaltung verwendet. Die     Transformatorkaskaden    be  stehen aus mehreren in Reihe geschalteten Trans  formatoren, von denen jeder nur einen Teil der  Spannung erzeugt. Um die Prüfung eines Gerätes  nicht nur dort vornehmen zu können, wo die Trans  formatorkaskade aufgestellt ist, ist es z.

   B., wenn die       Transformatorkaskade    im Freien steht, die Prüfung  aber in einem Gebäude     durchgeführt    werden soll, er  forderlich, einen Leiter mit sehr hoher Spannung  gegen Erde durch die Wand des Gebäudes zu führen.  Diese Durchführungen wurden bisher als     Konden-          satordurchführungen    ausgebildet, bei denen in be  kannter Weise durch in das Isoliermaterial eingelegte  konzentrische Metalleinlagen die Feldverteilung     be-          einflusst    wurde. Durch eine bestimmte Abstufung der  Längen der Metalleinlagen kann man dabei erreichen,  dass der Spannungsverlauf in radialer Richtung linear  ist.

   Das hat aber zur Folge, dass der Spannungsverlauf  in axialer Richtung von der     Linearität    abweicht. Man  kann diese Abweichung durch andere Bemessung der  Längen der Metalleinlagen verringern, muss dann aber  wieder eine Abweichung des Spannungsverlaufes in  radialer Richtung von der     Linearität    in Kauf nehmen.  



  Gemäss der Erfindung ist die elektrische Verbin  dung zwischen einer     Transformatorkaskade    und einer  Wanddurchführung mit konzentrischen Metalleinlagen  so ausgebildet, dass mindestens ein Teil der Metall  einlagen mit Stellen der     Transformatorkaskade    lei  tend verbunden ist, die verschiedene Spannungen  gegen Erde besitzen.  



  Hierdurch wird zwischen den genannten Metall  einlagen eine von aussen festgelegte Spannungsauf-         teilung    erzielt. Man hat es somit     nunmehr    in der  Hand, eine den     jeweiligen    Erfordernissen entspre  chende Spannungsaufteilung zu erzwingen. Beispiels  weise kann man die     Metalleinlagen        in    gleichem  Abstand voneinander anbringen und an die Trans  formatorkaskade so anschliessen, dass die Spannungs  differenz zwischen je zwei Einlagen konstant ist. Dann  erhält man in radialer Richtung eine lineare Span  nungsaufteilung.

   In axialer Richtung weicht sie von  der     Linearität    ab, aber nicht so stark wie bei einer  entsprechenden     Kondensatordürchführung.    Das hat  seinen Grund darin, dass mit wachsender Dicke der       Kondensatordurchführung    bei gleichmässiger Span  nungsverteilung in radialer Richtung die Spannungs  verteilung in axialer Richtung     immer    ungünstiger  wird.

   Bei dem Gegenstand der Erfindung hat man  jedoch durch den Anschluss der Metalleinlagen an  feste Spannungen sozusagen eine Reihe von     inein-          andergeschobenen    Einzeldurchführungen gewonnen,  deren Dicke kleiner ist als die einer entsprechenden       Kondensatordurchführung,    so dass bei gleichmässigem  radialem Spannungsverlauf der axiale Spannungsver  lauf günstiger wird. Macht man den axialen Span  nungsverlauf linear, so wird der radiale Spannungs  verlauf zwar von der     Linearität    abweichen, aber nicht  so viel wie bei der bekannten     Kondensatordurch-          führung,    wenn deren axialer Spannungsverlauf     linear     gemacht wird.  



  Man kann aber auch beispielsweise bei gleicher  Spannungsdifferenz zwischen zwei Metalleinlagen  durch verschiedene Dicke des Isoliermaterials zwi  schen den Metalleinlagen die radiale Beanspruchung  zum geerdeten Flansch hin zunehmen lassen. Es wird  dann die geringere     Wärmeabgabefähigkeit    der inneren  Schichten gegenüber den äusseren Schichten durch  ihre geringere Beanspruchung     ausgeglichen.         Zweckmässig werden mindestens so viele Metall  einlagen vorgesehen, wie die     Transformatorkaskade     ausser dem Anschluss für den     Durchführungsbolzen     leicht zugängliche Stellen verschiedener Spannung  gegen Erde besitzt.

   Diese Metalleinlagen werden mit  den entsprechenden Stellen der     Transformatorkaskade     verbunden.  



  Man kann auch zwischen zwei mit der     Transfor-          matorkaskade    verbundene Metalleinlagen weitere  Metalleinlagen, wie sie für     Kondensatordurchfüh-          rungen        üblich    sind, verwenden, um eine noch bessere  Spannungsverteilung zu erhalten.  



  Durch die elektrische Verbindung gemäss der       Erfindung    erhält man auch in bezug auf die     über-          schlagsgefahr    bei Verschmutzung erhebliche Vorteile  gegenüber der bekannten     Kondensatordurchführung.     Setzen sich an der     Oberfläche    der Durchführung  Schmutzschichten an, und werden diese feucht, bei  spielsweise durch Tauniederschlag, so fliesst über die  Oberfläche der Durchführung ein Strom. Dieser  trocknet die Schmutzschichten.

   Die Trocknung erfolgt  um so rascher, je     grösser    die Stromdichte ist, das heisst  bei der     Kondensatordurchführung    erfolgt die Trock  nung in der Nähe des     Bolzens    der Durchführung am  schnellsten, so dass dort eine Trockenzone entsteht,  während die übrigen Teile der     Oberfläche    noch feucht  sind. Die Folge davon ist, dass die ganze Spannung  an dieser Trockenzone     liegt,    so dass es zu über  schlägen kommen kann.

   Beim Gegenstand der Er  findung dagegen kann zwischen zwei an die ent  sprechenden Spannungen angeschlossenen Metall  einlagen immer nur die     Differenz    dieser beiden Span  nungen auftreten, ganz gleichgültig, ob am Isolator  eine Trockenzone vorhanden ist oder nicht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer  elektrischen Verbindung gemäss der Erfindung dar  gestellt, wobei alle Metalleinlagen mit der     Transfor-          matorkaskade    leitend verbunden sind und die Span  nungsdifferenz zwischen je zwei Metalleinlagen und  ihr Abstand konstant sind.  



  Die     Transformatorkaskade    ist mit dem Bezugs  zeichen 1 versehen und besteht aus zwei Spartrans  formatoren 2 und 3. Jeder Spartransformator liefert  eine Spannung von 500     kV,    so dass die Spannung der       Transformatorkaskade    insgesamt 1000     kV    beträgt.  Die Wicklung des Spartransformators 2 trägt das  Bezugszeichen 4 und die des Transformators 3 das  Bezugszeichen 5. An die Eingangsklemmen 6 und 7  des Transformators 2 ist eine     Wechselspannungs-          quelle,    z. B. ein Generator, angeschlossen, der den  mit den Klemmen 6, 7 leitend verbundenen Teil 8  der Wicklung 4 speist. Mit den Ausgangsklemmen  10 und 11 des Transformators 2 ist ein Teil 9 der  Wicklung 4 verbunden.

   Der Wicklungsteil 9 dient  zur Speisung des Transformators 3, an dessen Ein  gangsklemmen 12 und 13 ein am unteren Ende seiner  Wicklung gelegener Teil 16 angeschlossen ist. Die  beiden Transformatoren sind über Leitungen 14 und  15 miteinander verbunden. Das obere Ende der Wick  lung 5 ist an die Ausgangsklemme 17 des Trans-         formators    3 angeschlossen. Die Mitte der Wicklung 4  ist mit dem Gehäuse 18 des Transformators 2 über  eine Leitung 19 und die Mitte der Wicklung 5 über  eine Leitung 20 mit dem Gehäuse 21 des Transfor  mators 3 leitend verbunden. Das Gehäuse 18 des  Transformators 2 hat daher, wenn die Transformator  kaskade in Betrieb ist, eine Spannung von 2.50     kV     gegen Erde und das Gehäuse 21 des Transformators  3 eine Spannung von 750     kV    gegen Erde.

   Der Trans  formator 2 wird von Isolatoren 22 und der Trans  formator 3 von Isolatoren 23 getragen, die die  Isolation gegen Erde übernehmen. Durch diesen  Aufbau der     Transformatorkaskade    ergeben sich vier  leicht zugängliche Stellen, die, wenn die Kaskade in  Betrieb ist, eine feste Spannung gegen Erde besitzen,  und zwar das Gehäuse 18 des Transformators 2     mit     einer Spannung von 250     kV    gegen Erde, die Leitung  15 mit einer Spannung von 500     kV    gegen Erde, das  Gehäuse 21 des Transformators 3 mit einer Spannung  von 750     kV    gegen Erde und die Ausgangsklemme 17  des Transformators 3 mit einer Spannung von  1000     kV    gegen Erde.

   Da die Ausgangsklemme 17 des  Transformators 3 mit dem     Bolzen    der     Durchführung     verbunden wird, stehen nur noch drei leicht zugäng  liche Stellen der     Transformatorkaskade,    die verschie  dene Spannungen gegen Erde besitzen, für die Ver  bindung mit den Metalleinlagen der Durchführung  zur Verfügung.  



  Die Wanddurchführung 24 besitzt einen geerdeten  Flansch 25, einen     Metallbolzen    26 und drei in das  Isoliermaterial eingelegte konzentrische Metallein  lagen 27, 28 und 29. Der Bolzen 26 der Durch  führung ist durch eine Leitung 30 mit der Ausgangs  klemme 17 des Transformators 3 verbunden. Die  Dicke des zwischen zwei     Metalleinlagen    befindlichen  Isoliermaterials ist gleich gross. Gemäss der Erfindung  sind die Metalleinlagen mit den Stellen der Trans  formatorkaskade leitend verbunden, die     verschiedene     Spannungen gegen Erde besitzen, und zwar über  Leitungen 31, 32 und 33.

   Durch die Leitung 31. wird  die Metalleinlage 27 mit dem Gehäuse 18 des Trans  formators 2, durch die Leitung 32 die Metalleinlage  28 mit der Ausgangsklemme 10 des Transformators  2 oder mit der Eingangsklemme 12 des Transfor  mators 3, die die gleiche Spannung gegen Erde hat,  und durch die Leitung 33 die Metalleinlage 29 mit  dem Gehäuse 21 des Transformators 3 verbunden.  Durch die leitende     Verbindung    der Metalleinlagen der       Durchführung    mit den Stellen der     Transfo.rmator-          kaskade,    die verschiedene Spannungen gegen Erde  besitzen, wird zwischen diesen Metalleinlagen eine  von aussen festgelegte Spannungsaufteilung erzielt.

    Die Metalleinlagen sind mit der     Transformatorkas-          kade    so verbunden, dass die Spannungsdifferenz zwi  schen je zwei Metalleinlagen konstant ist. Sie beträgt  im vorliegenden Fall 250     kV.     



  Zwischen je zwei mit der     Transformatorkaskade     verbundenen Metalleinlagen können weitere Metall  einlagen vorgesehen werden, wie sie bei Kondensator  durchführungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Verbindung zwischen einer Transfor- matorkaskade und einer Wanddurchführung mit kon zentrischen Metalleinlagen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Metalleinlagen mit Stellen der Transformatorkaskade leitend verbunden ist, die verschiedene Spannungen gegen Erde besitzen. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalleinlagen mit leicht zugänglichen Stellen verschiedener Spannung verbunden sind. 2.
    Elektrische Verbindung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass so viele Metalleinlagen mit der Transformatorkaskade leitend verbunden sind, wie diese ausser dem Anschluss für den Durchfüh- rungsbolzen leicht zugängliche Stellen verschiedener Spannung gegen Erde besitzt.
CH6323258A 1957-08-30 1958-08-23 Elektrische Verbindung zwischen einer Transformatorkaskade und einer Wanddurchführung mit konzentrischen Metalleinlagen CH362724A (de)

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DES54951A DE1063236B (de) 1957-08-30 1957-08-30 In Verbindung mit einer Transformatorkaskade stehende Hochspannungsdurchfuehrung mitkonzentrischen Metalleinlagen

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Cited By (2)

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CN116364401A (zh) * 2021-12-27 2023-06-30 特变电工沈阳变压器集团有限公司 一种铁壳式串级工频试验变压器

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DE1063236B (de) 1959-08-13

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