CH362781A - Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von Heizungsanlagen - Google Patents
Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von HeizungsanlagenInfo
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- CH362781A CH362781A CH4860757A CH4860757A CH362781A CH 362781 A CH362781 A CH 362781A CH 4860757 A CH4860757 A CH 4860757A CH 4860757 A CH4860757 A CH 4860757A CH 362781 A CH362781 A CH 362781A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
ZufluBregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von Heizungsanlagen Die Erfindung betrifft einen Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner, wie sie in Heizungsanlagen gebräuchlich sind. Bei derarti gen Reglern benutzt man für die Dosierung des zum Brenner fliessenden Brennstoffes ein Gehäuse, in wel chem ein Schwimmer vorgesehen ist, der entspre chend dem Ölspiegel im Schwimmergehäuse ein Ein trittsventil mehr oder weniger öffnet. oder schliesst, so dass auf diese Weise der Brennstoffspiegel im Ge häuse konstant gehalten wird.
Um Störungen im Betrieb dieser Einrichtung zu vermeiden, hat man auch bereits vorgeschlagen, einen zusätzlichen Schwimmer zu verwenden, der eine auf dem Hauptschwimmer angeordnete Mechanik auslöst, die dann das gleiche vom Hauptschwimmer gesteuerte Ventil mit einem zusätzlichen Schliessdruck versieht, um auf diese Weise die weitere Brennstoffzufuhr zu unterbinden. Derartige Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass sie beim Nichtfunktionieren des Ventils wirkungslos bleiben. Wenn beispielsweise im Ventil ein Fremdkörper das Schliessen des Ventils verhin dert, so vermag auch der erhöhte Schliessdruck diesem Mangel nicht abzuhelfen.
Die Folge davon ist, d'ass der Brennstoff aus dem Vorratsbehälter immer weiter nachströmt und dass schliesslich das Schwimmer gehäuse überläuft. Dieses überfliessen des Brennstof fes ist besonders auch deshalb leicht möglich, weil die bisher bekannten Schwimmergehäuse zwar einen Deckel aufweisen, dieser aber das Gehäuse nicht dichtend abschliesst.
Durch die Erfindung können diese Mängel be hoben werden, indem erfindungsgemäss in den Flüs sigkeitszulauf ausser einem von einem Hauptschwim mer gesteuerten Hauptventil ein zusätzliches Sicher heitsventil eingeschaltet ist, welches von einem zwei ten Schwimmer unabhängig vom Hauptventil derart gesteuert wird, dass es bei Störungen dieses Haupt ventils den weiteren Flüssigkeitszulauf unterbricht.
Vorzugsweise kann der für die Betätigung des zusätzlichen Sicherheitsventils vorgesehene zweite Schwimmer frei pendelnd im Schwimmergehäuse auf gehängt und zwischen dem Schwimmer bzw. dessen Haltearmen und dem Zusatzventil eine Kipphebel- m@echanik eingeschaltet sein, die jeweils, vom zweiten Schwimmer betätigt, in die der Schliessstellung des Sicherheitsventils entsprechende Lage umkippt und das Zusatzventil auch dann noch geschlossen hält, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Schwimmergehäuse wieder absinkt.
Von der Kipphebelmechanik des Zu satzventils oder vom Zusatzschwimmer kann dabei gleichzeitig eine Anzeigevorrichtung gesteuert wer den, vorzugsweise in Form eines über den Gehäuse deckel hinausreichenden Anzeigestiftes, Knopfes oder dergleichen, so d'ass schon von aussen her leicht hin erkennbar wird, wenn im Ventil bzw. Schwim mergehäuse eine Störung vorliegt.
Dieser Anzeige knopf kann gleichzeitig als Betätigungsorgan für die Kipphebelmechanik ausgebildet sein, indem durch Niederdrücken dieses Knopfes usw. nach Behebung der Störung der Kipphebel wieder in seine Ausgangs lage zurückgekippt werden kann.
Um mit einem möglichst kleinen Schwimmer gehäuse auszukommen, können Hauptschwimmer und Zusatzschwimmer ineinander angeordnet sein, wo bei der Hauptschwimmer unmittelbar auf das Haupt ventil arbeitet, während der Zusatzschwimmer an. einem Hebelarm im Schwimmergehäuse aufgehängt ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Möglichkeit zu einer besonders feinfühligen Regelung, indem beispielsweise die zum Brenner fliessende Öl menge durch einen gegenüber einem Ölzulauf ver- stellbaren Schieber geregelt wird, der eine in der Ver- stellrichtung verlaufende, sich keilförmig nach der Seite des Ölablaufes hin erweiternde-bzw. verengende Nut aufweist, wobei entsprechend der jeweiligen Schieberstellung ein mehr oder weniger grosser Durch flussquerschnitt freigegeben ist.
Mit besonderem Vorteil ist der Schieber als ein in einem Zylinder mittels einer Verstellspindel axial verstellbarer Regelkolben ausgebildet, der auf seinem Umfang, dem die Zylinderwand durchsetzenden Öl- zulauf gegenüberliegend, die sich nach einer Kolben seite hin öffnende Keilnut trägt, während für den Ölablauf eine Öffnung im Zylinderboden vorgesehen ist.
Eine weitere Verbesserung in der Regelung kann durch die Zuordnung von Heizelementen zum Regler erreicht werden, die die Wandungen des Reglergehäu- ses oder die Ölkanäle und die Regulierorgane so weit erwärmen, dass beim Vorüberfliessen des Öles eine Strukturänderung des im Öl enthaltenden Paraffins, die das Öl schwerflockiger machen würde, verhütet wird. Ausserdem wird aber die Temperatur und da mit die Viskosität der durch den Regler fliessenden Ölmenge etwa konstant bzw. in den für eine gute Regelbarkeit dienenden Grenzen gehalten.
Man kann dabei in das Reglergehäuse eine elektrische Wider standsheizung einbauen oder einen Radiator vor sehen, der direkt von dem Brenner aus beheizt wird. Die Steuerung der Heizelemente kann durch einen entsprechend angeordneten Temperaturfühler erfol gen.
Weitere mit Vorteil vorgesehene Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden anhand der beilie- "enden Zeichnungen an Beispielen beschrieben, ohne dass jedoch die Erfindung hierauf beschränkt sein soll.
Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Zufluss- regler für den Brenner einer Ölheizungsanlage, Fig. 2 und 3 ähnliche Darstellungen wie Fig. 1 bei anderer Stellung der einzelnen Teile, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Zuflussregler ge mäss Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4, Fig. 6 einen Längsschnitt durch den das Regel organ aufnehmenden Teil des.
Reglergehäuses, Fig. 7 eine ähnliche Schnittdarstellung wie Fig. 6 bei anderer Stellung der einzelnen Teile, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6 im vergrösserten Massstab, Fig. 9 eine Abwicklung der Rasteinrichtung für die Verstellspindel des Reglers im vergrösserten Mass stab, Fig. 10 eine Draufsicht auf die mit den Rasten versehene Führungshülse für die Verstellspindel,
Fig. 11 eine schematische Darstellung eines mit einer elektrischen Widerstandsheizung ausgestatteten Reglergehäuses und Fig. 12 einen Schnitt durch das Reglergehäuse bei Anwendung einer Umlaufheizung. An dem Boden des Schwimmergehäuses 1 sitzen der Zulaufstutzen 2 und der Ablaufstutzen 3, an die die Ölleitungen vom Vorratsbehälter bzw. dem Bren ner angeschlossen sind. Auf der Oberseite. ist der Be hälter 1 mit einem Deckel 4 öldicht abgeschlossen.
Oberhalb des Zulaufstutzens 2 ist im Innern des Öl behälters 1 eine zylindrische Kammer 5 vorgesehen, in welche der Ölfilter 6, welcher vermittels einer Ver schraubung 7 im Deckel 4 des Gehäuses gehalten wird, hineinreicht. In einem Aufsatz 8 des Deckels und in diesem selbst sind Quer- und Längsbohrungen 9 vorgesehen, die nach der noch später zu beschrei benden Ventilanordnung führen. Der Ölzulauf erfolgt durch den Zulaufstutzen 2, wobei zunächst das Innere der Kammer 5 ausgefüllt wird. Dann kann das Öl durch den Filter 6 in dessen Innenraum eintreten und über die Längs- und Querkanäle 9 schliesslich nach einer Ventilkammer 10 gelangen, in welcher das mit einer Nadel 11 ausgerüstete Hauptventil 12 unter gebracht ist.
Das Hauptventil lagert auf der Unterseite des Deckels 4 und ist hängend angeordnet, derart, dass unmittelbar unter ihm der Hauptschwimmer 13 vorgesehen werden kann, der sich auf einer Vertikal führung 14 im Behälter 1 in vertikaler Richtung auf- und abbewegen kann. In der unteren Lage des Schwimmers 13, der unmittelbar auf die Ventilnadel 11 wirkt, ist das Hauptventil 12 geöffnet. Das Öl kann in den Behälter 1 einströmen und hebt dabei den aus einem Hohlkörper gebildeten Schwimmer 13 hoch. Diese Bewegung wird auf die Nadel 11 des Ventils 12 übertragen. Sobald ein bestimmter Ölspie- gel erreicht ist, schliesst das Hauptventil 12 ab.
kleben der den Filter 6 aufnehmenden Kammer 5 sitzt im Behälter 1 noch ein Zylinder 45, der mit einer seitlichen Eintrittsöffnung 48 für das Öl aus gestattet ist. Im Innern des Zylinders 45 ist eine später zu beschreibende Reguliereinrichtung gemäss Fig. 6-10 untergebracht, die von einem Regulier knopf 17 verstellbar ist. Diese Reguliereinrichtung regelt die Abflussmenge des im Schwimmergehäuse 1 enthaltenen Öles, welches durch die seitliche Öffnung 48 in das Innere des Zylinders 45 eintritt und in der jeweils eingestellten Menge über den Abfluss 3 das Schwimmergehäuse verlässt.
Um den Hauptschwimmer 13 herum ist in dem Gehäuse 1 ein Zusatzschwimmer 18 vorgesehen, der beispielsweise aus einem Kork gebildet ist. Der Schwimmer 18 wird von einem Hebelarm 19 ge halten, der auf einer Achse 20 in einem ebenfalls auf der Deckelunterseite befestigtem Lager 21 auf- und abschwenkbar gelagert ist.
Der Hebelarm 19 wird aus zwei parallelen Schie nen gebildet, die untereinander starr verbunden sind, aber zwischen sich einen Raum freilassen für einen weiteren auf der Achse 20 gelagerten Hebel 22. Die ser Hebel kann sich frei zwischen den beiden Teilen des Hebels 19 bewegen und sich mit einem Ansatz 23 auf die Oberseite des Hebels 19 auflegen. Nach unten fasst der Hebel 22 mit einem Vorsprung 24 zwischen jenen zwei Hebelteilen (Schienen) hindurch, der einen Zapfen 25 für den Angriff einer Kipphebel- feder 26 trägt. Diese Feder sitzt mit ihrem anderen Ende an einem Zapfen 27 im Lager 21. Auf dem Zapfen 27 sitzt frei beweglich ein Zwischenhebel 28, in welchem eine Rolle 29 frei drehbar ist. Die Rolle 29 stützt sich auf der Oberseite des Hebels 22 ab.
Die Anordnung der Feder 26 ist so getroffen, dass in der unteren Endstellung des Schwimmers 18 bzw. des Hebels 22 sich die Punkte 27, 20 und 25 in einer Geraden befinden, das heisst die Feder 26 liegt in ihrer Strecklage. Sobald der Schwimmer 18 über ein gewisses Mass hinaus von dem den Behälter 1 aus füllenden Öl hochgetragen wird, trifft der Hebelarm 22 auf den Vorsprung 30 des Ansatzes 23 auf. Bei der weiteren Bewegung wird nunmehr auch der Kipp- hebel 22 mitgenommen, bis die Zugfeder 26 über ihre Strecklage gerückt wird. In diesem Augenblick kippt der Hebel 22 in seine obere Endstellung gemäss der Darstellung in den Fig. 2 und 3.
Hierdurch wird über die Rolle 29 und eine dazwischengeschaltete Membrane der Stössel 32 eines Sicherheitsventils 33 bewegt. Das Ventil 33 ist zusätzlich zu dem Haupt ventil 12 in die Ölzuleitung 9 eingeschaltet. Sobald der Stössel 32 nach oben verschoben wird, erfolgt ein Schliessen des Sicherheitsventils 33 und damit ein Absperren der weiteren Ölzufuhr. Die Schliessstellung des Ventils 33 wird durch einen Anzeigestift 34 nach aussen hin erkennbar gemacht. Dieser Stift ist in einer Führungsmutter 35 im Gehäusedeckel 4 frei verschiebbar geführt.
Sobald also bei Eintritt einer Störung durch übermässigen ölzufluss der Zusatz schwimmer 18 das Sicherheitsventil 33 über den Kipphebel 22, 24 geschlossen hat, ist auch gemäss Fig. 2 und 3 der Anzeigestift 34 aus dem Gehäuse hervorgetreten. Die für den Anzeigestift 34 im Ge häusedeckel 4 vorgesehene Lagerung bzw. Führung 36 kann gleichzeitig auch als Belüftungsöffnung für den öldicht abschliessenden Behälterdeckel ausgebil det sein. Die in Fig. 1-4 linke Seite soll die Vorder seite des Reglers bilden, so dass sich also der Anzeige stift örtlich vor dem Ventil 33 befindet.
Beim Hochkippen des Hebels 22 kann eine an dem Anzeigestift 34 sitzende Platte 37 diese Entlüf tungsöffnung öldicht abschliessen, so dass damit ein überströmen des Öles verhindert ist.
Wenn der Ölspiegel im Behälter 1 wieder ab sinkt, fallen auch die Schwimmer 13 und 18 wieder mit nach unten. Der Zusatzschwimmer 18 gelangt aus der Stellung gemäss Fig. 2 wieder in seine ursprüng liche Stellung gemäss Fig. 1 oder 3. Bei dieser Rück bewegung verbleibt aber der Kipphebel 22 in seiner Schliessstellung. In dieser wird er durch die Zugfeder 26 auch weiterhin gehalten. Erst wenn die Bedie nungsperson den Anzeigestift 34 wieder in die Füh rung 36 hineindrückt, wird der Kipphebel 22 wieder über seinen Kippunkt hinweg in seine untere Aus gangsstellung gemäss Fig. 1 gedrückt. Damit ist die Anlage wieder betriebsfertig.
Von besonderer Bedeutung ist, dass alle Ventile, Regelorgane und sonstige Mechaniken an der Unter- Seite des Deckels 4 montiert sind, so dass man Repa raturen an den Ventilen und dem Schwimmer bzw. der Kipphebelmechanik sehr leicht ausführen kann, wenn man den Deckel 4 abgenommen hat. Zwischen Deckel 4 und Gehäuse 1 ist eine geeignete Dichtung für den öldichten Abschluss eingeschaltet.
Bei der in Fig. 6-10 gezeigten Ölregulierung ist im Boden des Schwimmerbehälters 1 oberhalb des Ölabflusses 3 ein Ventilsitz 44 vorgesehen, und über diesen ist ein Zylinder 45 fest aufgesetzt, der das ge samte Regelorgan in sich aufnimmt.
Die Büchse 45 ist in ihrem unteren Teil als glatter Zylinder 46 ausgedreht, in welchem sich der Regelkolben 47 dicht gleitend führt. In der Zylinder wandung 46 ist auf einer Seite die ölzu'lauföffnung 48 vorgesehen. Der vom Schwimmer 13 gehaltene Öl- spiegel liegt bei 49, so. dass das<B>Öl</B> aus dem Behälter 1 immer über die Öffnung 48 in das Innere des zylin drischen Teiles 46 eintreten kann. Wie bereits gesagt, führt sich der Regelkolben 47 dicht gleitend in dem Zylinder 46 (Fig. 6 und 7).
Durch einen Zapfen 50, der in einer längsgerichteten Führungsnut 51 gleitet, ist der Kolben 47 gegen Verdrehung gesichert. In seinem unteren Teil weist der Kolben 47 auf seinem Aussenumfang, und zwar dem ölzufluss 48 zugekehrt, eine keilförmige Nut 52 auf, die sich nach der unte ren Kolbenseite hin allmählich vertieft bzw. verbrei tert. Diametral der Keilnut 52 gegenüber liegt im Kolben 47 eine Blattfeder 53, die die Aufgabe hat, den Regelkolben 47 mit der Seite, welche die Keil nut 52 trägt, dichtend gegen die Innenseite des Zy linders 46 zu drücken, so dass damit eine gute Ab dichtung der Nut 52 bzw. des Ölzuflusses 48 gegeben ist.
Der Regelkolben 47 ist als Hohlkörper ausgebil det und trägt in seinem Innenraum 54 zwei einander gegenüberliegende Sitzflächen 55 und 56 für das untere kugelige Ende 57 der Verstellspindel 58 bzw. eine Ventilkugel 59, die sich in der untersten Kolben stellung auf den Ventilsitz 44 auflegt und so den Öl ablauf verschliesst. Zwischen den beiden Kugeln 59 und 57 ist eine Druckfeder 60 eingespannt.
Für die Durchführung der Verstellspindel 58 weist der Regelkolben 47 eine sich nach oben konisch erweiternde Öffnung 61 auf, so d'ass sich der Kolben körper kard'anisch gegenüber der Verstellspindel 58 bewegen kann. Diese Bewegungsmöglichkeit bzw. Aufhängung des Regelkolbens 47 an der Verstellspin- del 58 sichert jederzeit ein einwandfreies abdichten des Anlegen der den Zulauf regulierenden Elemente.
Oberhalb des Zylinders 46 ist in der Büchse 45 eine Stufe 62 gebildet, auf welche sich ein Teller 63 aufsetzt. Dieser bildet ein Auflager für eine Druck feder 64, die anderseits gegen einen Teller 65 bzw. einen auf die Verstellspindel 58 aufgesetzten, im Durchmesser grösseren Teil 66 drückt.
Die Verstellspindel 58 ist mit ihrem verstärkten Teil 66 durch das Lagerauge 67 im Deckel 4 nach aussen geführt. Hier sitzt auf einem am Teil 66 vor gesehenen Vierkant 68 eine Verstellkappe 69 mit dem Knopf 17, die von der Verstellstange 70 des Heiz reglers verdreht werden kann.
Auf der Unterseite des Deckels 4 besitzt dieser eine Hülse 71, auf der die einzelnen Rasten 72-80 gebildet sind. Am Teil 66 der Verstellspindel 58 ist eine Rolle 81 gelagert, die sich in die Rastaussparun gen 72-80 einlegen kann, wobei der Eingriff zwi schen den Rasten und der Rolle 81 durch die Druck feder 64 erzwungen wird.
In Fig. 9 und 10 ist die Rasteinrichtung in Ab wicklung bzw. in grösserem Massstab wiedergegeben. Liegt die Rolle 81 in der untersten Rast 72, so befin det sich der Regelkolben 47 in seiner untersten Stel lung. In dieser schliesst die Kugel 59 den Ölablauf 3 ab. Gleichzeitig liegt dabei die glatte Wandung des Kolbens 47 auf der Innenseite der den Ölzulauf 48 umschliessenden Zylinderwand. Es ist also ein dop pelter Abschluss des Ölablaufes gegeben.
Wird in dieser Stellung die Verstellspindel 58 bzw. die Reglerstange 70 um 300 entgegengesetzt dem Uhr zeigersinn verdreht, so rastet die Rolle 81 schliess lich in die Rastaussparung 73. Der Regelkolben 47 ist um ein gewisses Mass angehoben. Der Abfluss 3 wird freigegeben, und die Keilnut 52 steht mit ihrem engsten Teil (Anfangsteil) gegenüber der Zulauföff- nung 48. Es kann auf diese Weise eine geringe Öl menge aus dem Behälter 1 über den Zulauf 48 und die Nut 52 nach dem Abfluss 3 hindurchfliessen. Dies ist die minimalste Ölmenge, die gerade ausreicht, um den Brenner am Brennen zu erhalten.
Je nachdem, wie weit man nun die Reglerstange 70 bzw. die Verstellspindel 58 weiterdreht, wird die Zuflussmenge gesteigert, indem der Regelkolben 47 mit seiner Keilnut 52 immer höher gezogen wird, so dass der Durchflussquerschnitt für das Öl immer grö sser wird. Sobald die Rolle 81 in die Rastöffnung 80 einrastet, ist die Maximalstellung gegeben, das heisst dann befindet sich der grosse Durchlassquerschnitt der Keilnut 52 vor der Zulauföffnung 48. Die Fig.7 zeigt eine Zwischenstellung, in der die Rast 78 ent sprechend einer relativ grossen Durchflussmenge ge wählt wurde.
Selbstverständlich kann der gezeigte Durchfluss- regler bei allen Arten von Ölbrennern Anwendung finden, und es ist auch die Möglichkeit gegeben, mit der gleichen Einrichtung eine Durchflussregulierung für die verschiedensten anderen Flüssigkeiten und Zwecke herbeizuführen.
Die Fig. 11 und 12 zeigen zwei Schwimmer gehäuse 1, die beheizbar sind, um auf diese Weise das vor dem Abflussregelorgan im Schwimmergehäuse enthaltene Öl auf einer bestimmten Temperatur zu halten und dem Öl eine solche Viskosität zu sichern, die die besten Regelbedingungen ergibt.
Bei der Anordnung gemäss Fig. <B>11</B> ist eine elek trische Heizpatrone 82 nach Art eines Tauchsieders im Deckei 4 vorgesehen, an die eine Stromzuleitung 84 anschliessbar ist. In dem Sockel 85 der Patrone kann ein mit einem Temperaturfühler verbundener Schalter für eine zeitweise Stromunterbrechung unter gebracht sein.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 12 gelangt ein Schwimmergehäuse 86 zur Anwendung, das in seinen Wandungen eine schraubenlinienförmig um laufende Rohrleitung 87 aufnimmt. Die Leitung 87 ist an einem Heizmittelzulauf 88 und anderseits an einem Heizmittelabfluss 89 angeschlossen. Die Lei tungen 88 und 89 führen zu einem im Bereich des Brenners vorgesehenen Heizelement, welches das Heizmittel erwärmt. Auch hier kann vermittels eines Temperaturfühlers eine Regelung oder eine Ausschal tung des Heizstromes bewirkt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbeson dere Ölbrenner von Heizungsanlagen, mit einem den Zufluss zu ihm regelnden, von einem Schwimmer ge steuerten Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass in den Flüssigkeitszulauf ausser diesem ein Hauptventil bildenden Ventil ein zusätzliches Sicherheitsventil eingeschaltet ist, welches von einem zweiten Schwim mer, unabhängig vom Hauptventil, derart gesteuert wird, dass es bei Störungen des Hauptventils den wei teren Flüssigkeitszulauf unterbricht.UNTERANSPRÜCHE 1. Zuflussregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Betätigung des zu sätzlichen Sicherheitsventils vorgesehene zweite Schwimmer frei pendelnd im Schwimmergehäuse auf gehängt und zwischen dem Schwimmer bzw. des sen Haltearm und dem Zusatzventil eine Kipphebel- mechanik eingeschaltet ist, die, jeweils vom zweiten Schwimmer betätigt, in die der Schliessstellung des Sicherheitsventils entsprechende Lage umkippt und das Zusatzventil auch dann geschlossen hält, wenn der Flüssigkeitsspiegel in dem Schwimmergehäuse wieder absinkt.2. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von der Kipp- hebelmechanik des Zusatzventils gesteuerte bzw. be tätigte Anzeigevorrichtung, vorzugsweise in Form eines wenigstens in Anzeigestellung über den Ge häusedeckel hinausreichenden Anzeigestiftes. 3. Zuflussregler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hauptschwimmer und der Schwimmer für das Zusatzventil ineinander angeord net sind bzw. gleichachsig zueinander lagern.4. Zuflussregler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der Hauptschwimmer unmittelbar auf das Hauptzulaufventil arbeitet, während der Zu satzschwimmer an einem Hebelarm im Schwimmer gehäuse aufgehängt ist.5. Zuflussregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem Hohlkörper gebil dete Hauptschwimmer auf einer am Boden des Schwimmergehäuses vorgesehenen Vertikalführung geführt ist und das über ihm angeordnete Haupt ventil unmittelbar steuert, während der Hilfsschwim- mer als Ring den Hauptschwimmer umschliesst und von einem im Schwimmergehäuse gelagerten, frei auf- und abschwingenden Hebel getragen wird, und dass an der Lagerstelle dieses Hebels zusätzlich ein weiterer federbeeinflusster Kipphebel lagert,der mit der Oberseite des den Schwimmer tragenden Hebels zusammenwirkt und das über ihm liegende, zusätz lich in die Ölzuleitung eingesetzte Sicherheitsventil steuert, wobei örtlich vor diesem Ventil eine Anzeige vorrichtung vorgesehen ist, deren wenigstens in An zeigestellung aus dem Gehäuse herausragender An zeigestift gleichzeitig ein Organ zur Betätigung des Kipphebels bildet, um diesen in seine Freigabestel lung zurückzuführen.6. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmergehäuse mit einem öldicht abschliessenden Deckel und einer Belüftungsöffnung versehen ist, wo bei die letztere mit einem bei Störungen dichtenden Ventil zusammenwirkt, welches von dem das Sicher heitsventil steuernden Gestänge bzw. dem Hilfs- schwimmer oder der Kipphebelmechanik betätigt wird. 7. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Be lüftungsventil mit einem Schwimmer und zugehöriger Mechanik versehen ist.B. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass in das Schwimmergehäuse von oben her ein am Deckel befestigter Ölfilter auswechselbar eingesetzt ist. 9. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass alle zur Mechanik des Gerätes gehörigen Teile, wie Schwimmerlagerung, Ventile, Anzeigevorrichtung und Regulierorgane, im Deckel des Schwimmergehäuses untergebracht sind bzw. vom Deckel getragen werden.10. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Haupt ventil und das Zusatzventil als hängende Ventile auf der Deckelunterseite des Schwimmergehäuses ange ordnet sind. 11. Zuflussregler nach Patentanspruch, für Öl brenner, insbesondere für Heizungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Gehäuseinnern aus zurr Brenner fliessende Ölmenge durch einen gegenüber einem Ölzulauf verstellbaren Schieber geregelt wird, der eine in der Verstellrichtung verlaufende, sich keil förmig nach der Seite des Ölablaufes hin vergrössernde oder verkleinernde Nut aufweist,wobei entsprechend der jeweiligen Schieberstellung ein mehr oder weniger grosser Durchflussquerschnitt freigegeben ist. 12. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Schieber als ein in einem Zylinder mittels einer Ver- stellspindel axial verstellbarer Regelkolben ausgebil det ist, der auf seinem Umfang, dem die Zylinder wand durchsetzenden Ölzulauf gegenüberliegend, die sich nach einer Kolbenseite hin öffnende Keilnut trägt, während für den Ölablauf eine Öffnung im Zylinderboden vorgesehen ist.13. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkolben an seiner Verstellspindel kardanisch auf gehängt und auf der der Keilnut bzw. dem Ölzulauf gegenüberliegenden Seite in der Kolbenführung eine Feder vorgesehen ist, die den Kolben jederzeit auf die Seite des Ölzulaufes. gegen die Innenseite der die sen Zulauf enthaltenden Zylinderwand drückt. 14. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil um die den Ölablauf bildende Öffnung im Zylinder boden als.Ventilsitz für den Regelkolben ausgebildet ist, der auf seiner Unterseite ein unter Federwirkung stehendes, den Ölablauf in der untersten Kolbenstel lung abschliessendes Organ trägt. 15. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen l2-14, dadurch gekennzeichnet, dass der kardanisch aufgehängte Kolben gegen Verdre hung gesichert ist.16. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 12-15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben als Hohlkolben ausgebildet ist und in seinem Innenraum einerseits ein Sitz für das ku gelige Ende der Verstellspindel und anderseits ein Sitz für die Ventilkugel zum Abschluss des Ölablau- fes vorgesehen und zwischen beiden kugeligen Teilen eine Druckfeder eingespannt ist.17. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellspindel in dem den Zylinder mit dem Regel kolben aufnehmenden Gehäuse verdrehbar und axial verschiebbar lagert, wobei sie sich federnd mit einem Widerlager auf einer sie umgebenden stufenförmig ansteigenden Rastkurve abstützt, die eine den ver schiedenen Kolbenstellungen entsprechende Anzahl von Rasten aufweist. 18.Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Beginn der Keilnut auf dem Kolbenumfang, der Ölzulauf in der Zylinderwandung und der den Öl- ablauf aufnehmende Ventilsitz so zueinander angeord net sind, d'ass in der untersten Kolbenstellung die mit diesem Sitz zusammenwirkende Ventilkugel den Abfluss und gleichzeitig der glatte, oberhalb der Keil nut liegende Teil des Regelkolbens den Zulauf ab schliesst.19. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter anspruch 11, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Heizelemente für die Beheizung der Wandungen des Reglergehäuses oder der Ölkanäle und Regulier organe. 20. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Heizelemente an dem die Regelorgane auf nehmenden Reglergehäuse angeordnet sind und die über den Regelschieber zum Brenner fliessende Öl menge auf einer gewünschten Temperatur halten.21. Zuflussregler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, d'ass das oder die Heizelemente aus einer elektrischen Wi- derstandsheizung gebildet sind. 22. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement aus einem Hohlkörper gebildet ist, durch den ein vom Brenner erwärmtes Medium fliesst.23. Zuflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 19-22, gekennzeichnet durch einen Temperaturfühler zur Steuerung des oder der Heiz- elemente.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH4860757A CH362781A (de) | 1957-07-19 | 1957-07-19 | Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von Heizungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH4860757A CH362781A (de) | 1957-07-19 | 1957-07-19 | Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von Heizungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362781A true CH362781A (de) | 1962-06-30 |
Family
ID=4516449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH4860757A CH362781A (de) | 1957-07-19 | 1957-07-19 | Zuflussregler für Flüssigkeitsverbraucher, insbesondere Ölbrenner von Heizungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362781A (de) |
-
1957
- 1957-07-19 CH CH4860757A patent/CH362781A/de unknown
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