CH362825A - Fachwerkartiges Bauelement, insbesondere Träger - Google Patents
Fachwerkartiges Bauelement, insbesondere TrägerInfo
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/29—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
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Description
Fachwerkartiges Bauelement, insbesondere Träger Die Erfindung betrifft solche fachwerkartige Bau- elemente, insbesondere Träger, welche .aus hölzernen Gurten und einer Ausfachung ,aus Blechställen be stehen, die durch Nägel an Iden Gurten angeschlossen sind.
Die -bekannten Ausführungen weisen :sowohl in statischer als auch in fertigungstechnischer Hinsicht noch Mängel auf. So sind ,die Gurte mehrteilig, was nicht nur die Herstellung verteuert, sondern auch sta tisch ungünstig ist.
Die in Form von. ebenen Blech- streifenausgebildeten Ausfachungen übertragen zwar die .auftretenden Zugspannungen ohne weiteres. Druckkräften gegenüber mangelt es ihnen jedoch an der Knicksteifigkemt.
Um diesen Mängeln entgegenzuwirken, hat man bereits vorgeschlagen, die Gurte aus durch Mittel- länigsschnitt aufgetrennten Rundholzstangen herzustel len, während die Ausfachungen aus U-förmig ab gekanteten Blechen gestehen. Dies zwang jedoch,
von der vorteilhaften Nagelverbindung abzugehen und eine besondere Verhindungstechvik .anzuwenden, die eine herstellungstechnisch komplizierte und statisch ungünstige Ausbildung der Anschlussenden der Aus- fachungen ;
sowie im wesentlichen kraftschlüssig wir kende Verb'nd@ungsmmttel wie Schraubenbolzen oder Hohlniete bedingt. Es ist bei dieser Verbindungsart auch nicht zu verhindern, @dass im Laufe der Zeit eine Lockerung eintritt,
weil das Holz der Gurte - durch Temperatur- und Witterungseinflüsse bedingt - ar beitet.
Ausgehend vom bekannten Stand der Technik liegt der -vorliegenden Erfindung nun die Aufgabe zugrunde, ein aus einteiligen, Holzgurten rund Blech- ausfachaangen fachwerkartig zusammengesetztes Bau element zu schaffen,
bei welchem die anerkannt vor- teilhafte Nagelverbindung im Buereich der Fachwerk knoten angewendet ist und bei welchem @die Blech- ausfachungen durch Abkantumg so versteift sind"dass sie :
auch grössere Druckkräfte aufzunehmen in der Lagewind.
Von .den bekannten Ausführungen unterscheidet sich das nach lder vorliegenden Erfindung weiter gebildete und verbesserte Bauelement dadurch,
@dass die Ausfachungsstäbe zwischen ihren beiden Enden zu U-Profilen abgekantet sind und mit ihren eiben- fLläcMgen Endstücken :in. Längsschli ze der einteiligen Gurte eingesteckt sind.
In der beibiegenden Zeichnung ist .als Ausfüh- rungsbeispiel der Erfiindung ein Gitterträger nut dia gonal verlaufenden Ausfaehungastäben sowie eine Variante @gezeigt, die so ,an die Gurte angeschlossen sind,
dass sich sämtliche Stab- und Gurtachsen n'n,ner- halb des Knotenfis meinem Punkt schneiden.
Fig. 1 stellt in Seitenansicht einen Abschnitt des Gitterträgers dar.
Fig. 2 ist ein nach Linie I1 -II in Fig. 1 geführter Querschnitt.
Rg. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Knoten- punktsbereich im Obergurt des Trägers nach Fig. 1. Mg. 4 ist ein nach Linie IV IV in Fig. 3 verlau fender Schnitt.
Fig. 5 ist elin der Fig. 4 entsprechender Schnitt durch den Knotenbereich eines solchen Trägers, bei welchem jeweils zwei Paare von Ausfachungsstäben 'n jeden Knotenpunkt einmünden.
Fig. 6 zeigt in isometrischer Darstellung leinen Bdechausfachungs'stab des Beispiels.
Der .in lder Zeichnung dargestellte Träger besteht aus den einteiligen hölzernen, einen rechteckigen Quersähnitt b,esitzend-en Gurten, dem Obenggurt 1 und dem Untergurt 2, sowie den diagonalen, @auis Blech- streifen hergestellten Ausfac'hungststäben 3,
welche durch Nägel 4'n den Knotenpunkten 5 an die Gurte 1, 2 angeschlossen sind. Jeder Ausfachungsstab 3 ist
EMI0002.0001
in <SEP> dem <SEP> zwischen <SEP> seinen <SEP> beiden <SEP> Endstücken <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7
<tb> befindlichen <SEP> Bereich <SEP> zu <SEP> einem <SEP> U-Profil <SEP> abgekantet.
<tb>
Die <SEP> beiden <SEP> Gurte <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> die <SEP> ,in <SEP> ihrem <SEP> Querschnitt <SEP> ent sprechend,der <SEP> Belastung <SEP> @desTrägers <SEP> und <SEP> -in <SEP> ihrer <SEP> Länge
<tb> baw. <SEP> ihrem <SEP> !gegenseitigen <SEP> Abstand <SEP> entsprechend <SEP> den
<tb> Abmessungen <SEP> de!s <SEP> Bauwerkes <SEP> dünensioniert <SEP> !sind, <SEP> wei sen <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Knotenpunktbereichen <SEP> 5 <SEP> Längsschlitze <SEP> 9
<tb> auf, <SEP> in <SEP> welche <SEP> die <SEP> Ausfachungss;täbe <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> :
ihren <SEP> eben flächigen <SEP> Endstücken <SEP> ,6 <SEP> bzw. <SEP> 7 <SEP> eingesteckt <SEP> sind. <SEP> Aus
<tb> statischen <SEP> Gründen <SEP> .ist <SEP> es, <SEP> wie <SEP> die <SEP> Figuren <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5
<tb> zeigen, <SEP> zweckmässig, <SEP> den <SEP> Abstand <SEP> ider <SEP> beiden <SEP> benach barten <SEP> Schilitze <SEP> 9 <SEP> so <SEP> zu <SEP> wählen, <SEP> dass <SEP> :
er <SEP> etwa <SEP> der <SEP> Höhe
<tb> des <SEP> zu <SEP> einem <SEP> UAProfil <SEP> abgekanteten <SEP> Bereiches <SEP> 8 <SEP> der
<tb> Ausfachungsstäbe <SEP> 3 <SEP> entspricht. <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> esaus <SEP> sta tischenGründen <SEP> ,auch <SEP> vorteilhaft, <SEP> die <SEP> Ausfaohungs atäbe <SEP> 3 <SEP> so <SEP> anzuschliessen, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> ihre <SEP> U-förmigen
<tb> Bereiche <SEP> 8 <SEP> miteinander <SEP> zugewandten <SEP> öffnungen <SEP> ge genüberstehen. <SEP> Die <SEP> Nägel <SEP> werden <SEP> zweckmässig <SEP> von
<tb> beiden <SEP> Seiten <SEP> eingetreten;
<SEP> ,dadurch <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> nicht
<tb> nur <SEP> eine <SEP> form-, <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> eine <SEP> kraftschlüssige <SEP> Ein spann:ung <SEP> der <SEP> Endstücke <SEP> 6 <SEP> bzw. <SEP> 7 <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Sei tenwänden <SEP> und <SEP> der <SEP> .gemeinsamen <SEP> Mittelwand <SEP> der
<tb> Schlitze <SEP> 9.
<tb>
Wenn. <SEP> es <SEP> die <SEP> statischen <SEP> Verhältnisse <SEP> erfordern,
<tb> mehr <SEP> als <SEP> zwei <SEP> Ausfachungsstäbe <SEP> 3 <SEP> .an <SEP> einem <SEP> Knoten punkt <SEP> 5 <SEP> .anzuschliessen, <SEP> dann <SEP> ist <SEP> es <SEP> vorteilhaft, <SEP> dies
<tb> so <SEP> durchzuführen, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> in <SEP> Flug. <SEP> 5 <SEP> dargestellt <SEP> ist,
<tb> nämlich <SEP> die <SEP> Ausfachungsstäbe <SEP> 3 <SEP> jeweils <SEP> paarweise <SEP> mit
<tb> parallel <SEP> verlaufend <SEP> anzuordnenden, <SEP> gleichgerichteten
<tb> öffnungen <SEP> ihres <SEP> U-förmigen <SEP> Bereiches <SEP> 8, <SEP> anderseits
<tb> aber <SEP> so, <SEP> dass <SEP> !sich <SEP> :die <SEP> Öffnungen <SEP> der <SEP> Stabpaare <SEP> wie derum <SEP> gegenüberstehen.
<tb>
Die <SEP> Endstücke <SEP> der <SEP> Ausfachungsstäbe <SEP> sind <SEP> in <SEP> den
<tb> gegenüber <SEP> der <SEP> :Blechstärke <SEP> nur <SEP> um <SEP> !ein <SEP> weniges <SEP> breiter
<tb> hergestellten <SEP> Schlitzen <SEP> <B>der</B> <SEP> Gurte <SEP> ,so <SEP> eingebettet, <SEP> .dass
<tb> die <SEP> Nagelung <SEP> ohne <SEP> Vorbohmng <SEP> der <SEP> Blechteile <SEP> @durch geführt <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Dann <SEP> ist <SEP> -alter <SEP> gegenüb.er <SEP> der
<tb> mit <SEP> Vorbohrung <SEP> :
durchgeführten <SEP> Nagelverbindung <SEP> ge mäss <SEP> DIN <SEP> 1052 <SEP> eine <SEP> um <SEP> 70 <SEP> bis <SEP> 90 <SEP> 0/a <SEP> höhere <SEP> Aus nutzung <SEP> der <SEP> Tragfähigkeitt <SEP> der <SEP> Nägel <SEP> zulässig. <SEP> Die
<tb> Einbettung <SEP> -der <SEP> Anschlussenden <SEP> der <SEP> Ausfachungsstäbe
<tb> in <SEP> den <SEP> Schlitzen <SEP> er <SEP> !Gurte <SEP> ermöglicht <SEP> es <SEP> anderseits,
<tb> den <SEP> gleichen <SEP> Nagel <SEP> auch <SEP> durch <SEP> mehr <SEP> als <SEP> ein, <SEP> beispels- weise zwei oder auch ,drei Bleche hindurchzutreiben,
so dass mehrere Querschnitte des Nagels tragend !be- ansprucht sind. Ausserdem ergibt die Nagelung eine kraftschlüssige Einspannung der Endstücke der Aus- fachungsstäbe zwischen den Seitenwänden der Gurt-
schlitze.
Die Abkantung des Bereiches 8 der A.usfachungs- stäbe 3 zu,einem U-Profil erfolgt in .ansich :
bekann- ter Weise durch sparlose Formung. Gegen Korrosion werden die Ausfachungsstäbe, gegebenenfalls nur ihre sichtbar bleibenden Bereiche, beispielsweise durch Feuerverzinkung, :
galvanische Behandlung oder .durch Rostschutzanstriche mit Mennige, Inertol oder der gleichen geschützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fachwerkartiges Bauelement mit hölzernen Gur ten und einer Ausfachung aus !Blechstäben, die durch Nägel @an d en Gurten angeschlossen sind, dadurch ge- kennzeichnet,dass die Ausfaahungsstäbe zwischen ihren beiden Enden .zu U-Profilen abgekantet und mit ihren ebenflächigen Endstücken in Längsschlitze der anteiligen Gurte (1, 2) eingesteckt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Fa,chwerkartiges Bauelement nach Patent- .ans!pmuch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aus- fachungsstab <B>(</B>3) mit jedem Ende @in einem @eigenen Gurtschlitz steckt,und dass .die Längsschlitze @sym- metrisch zu den die Gurtachsen enthaltenden Vert kaiebenen angeordnet sind. 2.Fachwerkartigges Bauelement nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeIch- net, dass .der Abstand der benachbarten Längsschlitze etwa der Breite !der .abgekanteten Teile der Ausfa- ohlun!gsstäb:e entspricht.3. Fachwerkartiges Bauelement nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Ausfachungsstäbe paarweise parallel an- geordnet sind (Fig. 5).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0022583 | 1957-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362825A true CH362825A (de) | 1962-06-30 |
Family
ID=7121978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6134958A CH362825A (de) | 1957-07-19 | 1958-07-03 | Fachwerkartiges Bauelement, insbesondere Träger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362825A (de) |
-
1958
- 1958-07-03 CH CH6134958A patent/CH362825A/de unknown
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