CH362869A - Nullstelleinrichtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk - Google Patents

Nullstelleinrichtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk

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CH362869A
CH362869A CH6188258A CH6188258A CH362869A CH 362869 A CH362869 A CH 362869A CH 6188258 A CH6188258 A CH 6188258A CH 6188258 A CH6188258 A CH 6188258A CH 362869 A CH362869 A CH 362869A
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Nullstelleinrichtung   an einem    elektromagnetisch      fortschaltbaren      Zählwerk   Vorliegende Erfindung betrifft    eine      Nullstellein      richtung   an    einem   elektromagnetisch    fortschaltbaren   Zählwerk, insbesondere an einem fernanzeigenden Zähler. 



  Bisher bekannte elektromagnetische Zählwerke sind    mit   Rollen versehen, auf deren    Umfang   jeweils die    Ziffern   einer Dekade aufgetragen und gut ablesbar angeordnet    sind.   Bei den einfachen    Ausführungen   derartiger Zählwerke sind bereits    Einrichtungen   zur Zurückstellung auf den Wert Null vorhanden. Die Nullstellung des    Zählers   wird    vielfach   von Hand vorgenommen und dadurch bewirkt,    dass   die    gemein   Same Achse aller vorhandenen    Ziffernrollen      um-etwa   360  gedreht wird, wobei die    Ziffernrollen:   mitgenommen werden und in die Nullstellung gelangen.

   Durch Entwicklung einer    elektromagnetischen   Zusatzeinrichtung, die an den Zähler angebaut wird, also einer maschinell wirkenden Nullstellvorrichtung, ist es nicht nur möglich, eine    Zählvorrichtung      im   Betrieb leichter als bisher zu handhaben,    sondern   auch in kürzerer Zeit als bei manueller    Betätigung   für neue    Aufgaben   wieder betriebsbereit zu machen. 



     Ferner   ist ein anderes Prinzip zur Rückstellung der    Ziffernrollen   von Hand    bekanntgeworden.   Hierbei werden die Mechanismen, die für die Übertragung der Zehner, Hunderter usw. vorgesehen sind, ausgekuppelt. Danach wird durch die Betätigung    der      Zählklinke   die    Einer-Ziffernrolle      vorwärtsgeschaltet.   Diese steht in fester Verbindung mit einer Welle, auf der die -Zehner-, Hunderter- usw.

   rollen nur lose aufsitzen, jedoch so, dass sie bei Drehung der Welle infolge der stets vorhandenen Reibung mitgenommen werden, so lange, bis    ein,   am Umfang    einer   jeden Ziffernrolle angebrachter Stift mit    einem   Anschlag in    Berührung      kommt.      In   dieser Lage ist    dann   auch die Nullstellung erreicht.    Nachteilig   ist bei dieser Ausführung allerdings, dass die    Zählklinke   noch so lange weiterbetätigt werden muss, bis auch die    Einer-      Ziffernrolle   gerade die Null anzeigt.

   Da in diesem Falle die    Einer-Ziffernrolle   ihrer Wirkungsweise entsprechend keinen    Anschlag      aufweisen      darf,      und   weil die Reibung der    Ziffernrollen      untereinander   sehr    un-      definiert   und auch    verschieden      äst,   dauert es oftmals sehr lange, ehe alle    Ziffernrollen   in die Nullstellung gelangen. 



  Es    ist      ferner   eine    Nullstelleinrichtung   vorgeschlagen worden, bei der den Stellenwerten zugeordnete,    mit      Antriebsrädern;   der    Ziffernrollen   zusammenwirkende Nullstellräder auf einer besonderen Rückstellwelle    angeordnet   sind.

   Die Umschaltung des Zählwerkes aus der Zählstellung    in   die    Löschstellung      wird   bei dieser    Einrichtung   ausserordentlich    kompliziert   durch eine axiale Verschiebung der    die      Ziffernrollen   tragenden Trägerwelle und    mit      Hilfe   einer relativ grossen Anzahl von.    Einzelteilen      vorgenommen,   erfordert dadurch beträchtlichen    konstruktiven   Aufwand und verursacht erhebliche Fertigungskosten.

   Eine    andere   bekannte Anordnung zeigt einen, elektromagnetischen Antrieb für die    Nullstellwelle   mit einer    Einrichtung   zum Ausheben einer    Zehnerübertragungs-      vorrichtung   bei    Einleitung   des    Nullstellvorganges.,   die jedoch    ebenfalls      ,eine   relativ    aufwendige   Konstruktion mit Verwendung von    Exzenterscheiben   not wendig macht. 



  Demgegenüber    vermindert   die vorliegende    Erfin-      dung      einer      Nullstelleneinrichtung.   an einem    elektro-      magnetisch      fortschaltbaren   Zählwerk den konstruktiven Aufwand und bezweckt die Schaffung einer einfachen und sicheren Umschaltung der    Einrichtung   aus der Zählstellung    in   die Löschstellung. 



  Die    vorliegende      Erfindung   zeichnet sich aus durch ein    elektromagnetisch      verschwenkbares   Schwenkgestell, in dem die    Rückstellwelle   und die Welle für die Zehnerübertrag    ungsräder   derart angeordnet sind, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass in der    einen      Endlage   des Schwenkgestells die    Zehnerübertragungsräder   und    in   der anderen Endlage die    Rückstellräder   mit den    Ziffernrollen   in    Eingriff      sind.   



  In der Zeichnung ist    ein      Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1    eine   perspektivische Ansicht des elektromagnetischen    Zählers   mit der    Einrichtung   zur Rückstellung    in,   die    Nullage,      Fig.   2 ,eine Ansicht des    elektromagnetischen   Zählers von vorn auf die    Ziffernrollen,      Fig.   3 eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung,    Fig.4      ein   elektrisches    Schaltbild   des elektromagnetischen    Zählers.   



  An einem Gestell 1 des    elektromagnetischen   Zählers sind    ein.   Zählmagnet 2 und    ein      Umsteuer-      magnet   3 angebracht.    Ein   Anker des Zählmagneten 2 betätigt    in   bekannter Weise über einen    zweiarmigen   Hebel 4 sowie die Zugfeder 4a und die Stange 4b    mit   Hilfe    einer      Stossklinke   5 ein    Klinkenrad   6, das von einer    Sperrklinke   -7    gegen   Rückdrehung gesichert    wird.   



     Auf      einer      im   Gestell gelagerten Welle 23 sitzen das    Klinkenrad   6 und ein    mit      ,ihm   fest verbundenes    l0zähniges      Zahnrad   B. Vom    Umsteuermagneten   3 kann ein    Anker   betätigt weiden. Dieser ist als Schwenkgestell 9    ausgebildet      und   um eine Achse 29    verschwenkbar   und mit je    einem      Schwingenarm   10a und 10b einerseits sowie    lla   und    llb   anderseits versehen.

   Diese    Schwingarme   10 bzw. 11    dienen   als Lagerpunkte für eine übertragungswehe 12 mit    einer   bestimmten Anzahl von lose laufenden    übertragungs-      fädern   13 für die Zehnerwerte, Hunderterwerte usw. bzw. für eine    Rückstellwelle   15    mit   einem fest aufsitzenden    l0zähnigen   Zahnrad 16.

   Ferner ist eine entsprechende Anzahl    an   sich lose    laufender   Rückstellräder 17 vorgesehen, die    jeweils   über eine Rutschkupplung 18, 18a, 18b mit der    Rückstellwelle   15 verbunden    sind.   In der Zählstellung ist der Umsteuermagnet 3 nicht erregt; das Zahnrad 16 und die Rückstellräder 17    sind   dann durch    .eine      Kante   19 des    Gestells   1 gegen ein    unbeabsichtiges   Verstellen gesichert.

   In diesem Falle stehen die vorgesehenen    Übertragungsräder   13    mit   je    einem      l0zähnigen   Zahnrad 21    einer      Ziffernrolle   20 in    Eingriff,   so dass die    Zählung      in      bekannter   Weise vor sich gehen    kann.   Bei erregtem    Umsteuermagneten   3    wird   mit dem    anziehenden.   Anker 9 sowohl die,

      üb.ertragungs-      welle   12 als auch die    Rückstellwelle   15    verschwenkt.      Infolgedessen   stehen die Übertragungsräder 13 nun nicht mehr    in      Eingriff   mit den    Zahnrädern   21 und werden durch    eine   Sperrschiene 14 (siehe    Fig.2)   gegen Verdrehen gesichert. 



  Neben dem    IOzähnigen   Zahnrad 21 trägt jede der vorgesehenen Ziffernrollen 20 noch einen    Zehner-      übertragungszahn   22. Die    Ziffernrollen   laufen alle lose    auf,   der im    Gestell   1 gelagerten. Welle 23. Auf einer weiteren, ebenfalls im Gestell festgelagerten Welle 24 (siehe    Fig.   3) .ist um diese als Achse ver- schwenkbar ein zweiarmiger Hebel angebracht, dessen    einer   Hebelarm    als      Arretierungsschiene   25 ausgebildet ist.

   Der andere Hebelarm 26 wird durch einen Ansatz 27 des    Schwingenarmes   11a so gesteuert,    d'ass   die    Ziffernrollen   20 bei angezogenem Anker 9    in   den Wirkungsbereich der    Arretierungsschiene   25 kommen. Jede der    Ziffernrollen   20 hat einen    Anschlagstift   28, der bei Drehung schliesslich mit der    Arretierungs-      schiene   25 zum Anschlag gelangt. In    dieser   Stellung    zeigen   die    Ziffernrollen      den:   Wert Null an. 



  Zur Rückstellung des Zählers, auf den. Wert Null wird die dafür vorgesehene    Rückstelltaste   32 (siehe    Fig.   4) gedrückt, wodurch der    Zählschalterkontakt   32f sich öffnet. Die    Zählimpulse      können      dann   nicht mehr von der Eingabeleitung auf den Zählmagneten 2    gelangen.   Gleichzeitig damit werden die Kontakte c, d, e    geschlossen,   so dass der    Umsteuermagnet   3 erregt wird. Dieser    verschwenkt   darauf das Schwenkgestell 9    mit   der    Übertragungswelle   12 und der    Rückstell-      welle   15.

   Infolgedessen greift das    l0zähnige   Zahnrad 16 nunmehr    in   das    10zähnige   Zahnrad 8 ein. Die    Nullstelleinrichtung   ist damit eingekuppelt. Zur    maschinellen   Rückstellung de    Ziffernrollen   20 werden    in:   an sich bekannter Weise erzeugte Schaltimpulse verwendet, die auf den    Zählmagneten   2 gegeben werden. Die    Fig.   4 stellt als Ausführungsbeispiel eine    Schaltungsanordnung   mit zwei Relais A, B dar, wobei das Relais A einen Arbeitskontakt a, das    Relais   B einen Ruhekontakt    bi   und    einen   Arbeitskontakt    b2   aufweist.

   Das Relais A bringt das Relais B zum Anziehen, worauf das Relais A wieder abfällt usw. Jedesmal, wenn B anzieht, gibt dieses Relais auch    einen   Impuls auf den    Zählmagneten   2, so dass hierdurch von der    Stossklinke   5 das Klinkenrad 6 betätigt und damit das    l0zähnige   Zahnrad 8 sowie das    Zahnrad   16 angetrieben werden. Die Rückstellräder 17 verstellen so lange die    Ziffernrollen,   20, bis diese    mit   den    Anschlagstiften   28 an der    Arretierungs-      schiene   25 anschlagen und die zugehörige Rutschkupplung 18, 18a, 18b wirksam wird. 



  Abschliessend sei bemerkt, dass an Stelle der zwei Relais A und B auch    ein   Relais A    in   Selbstunterbrecher-Schaltung genügt. Dabei ist    Voraussetzung,   dass ein Arbeitskontakt    a2   eher schliesst, als der    Unter-      brecherkontakt      a1   öffnet. Der Zählmagnet wird dabei vom Arbeitskontakt    a2   betätigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nullstellleinrschtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk mit auskuppelbaren Zehner- übertragungsrädern und einer die mit den Ziffern- rollen kuppelbaren Nullstellräder tragenden Rückstellwelle, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisch verschwenkbares Schwenkgestell (9), in dem die Rückstellwelle (15) und die Welle (12) für die Zehnerübertragungsräder (13) derart angeordnet sind,
    dass in der einen Endlage des Schwenkgestells die Zehnerübertragungsräder und in der anderen Endlage die Rückstellräder (17) mit den Ziffernrollen (20) in Eingriff sind. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1. Nullstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Nullstellwelle elektromagnetisch antreibbar -ist und dass ein elektromagne- tischer Impulsempfänger zur Fortschaltung und zur Rückstellung des Zählwerkes dient. 2.
    Nullstelleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch wahlweise die Trägerwelle für die Ziffernrollen mit der Zehnerüber- tragungswelle oder der Rückstellwelle kraftschlüssig kuppelnde Glieder. 3. Nullstelleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen in Stromkreisen der Rückstelltaste (32) ausser dem Zählmagneten (2) vorgesehenen Umsteuermagnet (3).
CH6188258A 1957-09-12 1958-07-17 Nullstelleinrichtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk CH362869A (de)

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