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Nullstelleinrichtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk Vorliegende Erfindung betrifft eine Nullstellein richtung an einem elektromagnetisch fortschaltbaren Zählwerk, insbesondere an einem fernanzeigenden Zähler.
Bisher bekannte elektromagnetische Zählwerke sind mit Rollen versehen, auf deren Umfang jeweils die Ziffern einer Dekade aufgetragen und gut ablesbar angeordnet sind. Bei den einfachen Ausführungen derartiger Zählwerke sind bereits Einrichtungen zur Zurückstellung auf den Wert Null vorhanden. Die Nullstellung des Zählers wird vielfach von Hand vorgenommen und dadurch bewirkt, dass die gemein Same Achse aller vorhandenen Ziffernrollen um-etwa 360 gedreht wird, wobei die Ziffernrollen: mitgenommen werden und in die Nullstellung gelangen.
Durch Entwicklung einer elektromagnetischen Zusatzeinrichtung, die an den Zähler angebaut wird, also einer maschinell wirkenden Nullstellvorrichtung, ist es nicht nur möglich, eine Zählvorrichtung im Betrieb leichter als bisher zu handhaben, sondern auch in kürzerer Zeit als bei manueller Betätigung für neue Aufgaben wieder betriebsbereit zu machen.
Ferner ist ein anderes Prinzip zur Rückstellung der Ziffernrollen von Hand bekanntgeworden. Hierbei werden die Mechanismen, die für die Übertragung der Zehner, Hunderter usw. vorgesehen sind, ausgekuppelt. Danach wird durch die Betätigung der Zählklinke die Einer-Ziffernrolle vorwärtsgeschaltet. Diese steht in fester Verbindung mit einer Welle, auf der die -Zehner-, Hunderter- usw.
rollen nur lose aufsitzen, jedoch so, dass sie bei Drehung der Welle infolge der stets vorhandenen Reibung mitgenommen werden, so lange, bis ein, am Umfang einer jeden Ziffernrolle angebrachter Stift mit einem Anschlag in Berührung kommt. In dieser Lage ist dann auch die Nullstellung erreicht. Nachteilig ist bei dieser Ausführung allerdings, dass die Zählklinke noch so lange weiterbetätigt werden muss, bis auch die Einer- Ziffernrolle gerade die Null anzeigt.
Da in diesem Falle die Einer-Ziffernrolle ihrer Wirkungsweise entsprechend keinen Anschlag aufweisen darf, und weil die Reibung der Ziffernrollen untereinander sehr un- definiert und auch verschieden äst, dauert es oftmals sehr lange, ehe alle Ziffernrollen in die Nullstellung gelangen.
Es ist ferner eine Nullstelleinrichtung vorgeschlagen worden, bei der den Stellenwerten zugeordnete, mit Antriebsrädern; der Ziffernrollen zusammenwirkende Nullstellräder auf einer besonderen Rückstellwelle angeordnet sind.
Die Umschaltung des Zählwerkes aus der Zählstellung in die Löschstellung wird bei dieser Einrichtung ausserordentlich kompliziert durch eine axiale Verschiebung der die Ziffernrollen tragenden Trägerwelle und mit Hilfe einer relativ grossen Anzahl von. Einzelteilen vorgenommen, erfordert dadurch beträchtlichen konstruktiven Aufwand und verursacht erhebliche Fertigungskosten.
Eine andere bekannte Anordnung zeigt einen, elektromagnetischen Antrieb für die Nullstellwelle mit einer Einrichtung zum Ausheben einer Zehnerübertragungs- vorrichtung bei Einleitung des Nullstellvorganges., die jedoch ebenfalls ,eine relativ aufwendige Konstruktion mit Verwendung von Exzenterscheiben not wendig macht.
Demgegenüber vermindert die vorliegende Erfin- dung einer Nullstelleneinrichtung. an einem elektro- magnetisch fortschaltbaren Zählwerk den konstruktiven Aufwand und bezweckt die Schaffung einer einfachen und sicheren Umschaltung der Einrichtung aus der Zählstellung in die Löschstellung.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich aus durch ein elektromagnetisch verschwenkbares Schwenkgestell, in dem die Rückstellwelle und die Welle für die Zehnerübertrag ungsräder derart angeordnet sind,
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dass in der einen Endlage des Schwenkgestells die Zehnerübertragungsräder und in der anderen Endlage die Rückstellräder mit den Ziffernrollen in Eingriff sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des elektromagnetischen Zählers mit der Einrichtung zur Rückstellung in, die Nullage, Fig. 2 ,eine Ansicht des elektromagnetischen Zählers von vorn auf die Ziffernrollen, Fig. 3 eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung, Fig.4 ein elektrisches Schaltbild des elektromagnetischen Zählers.
An einem Gestell 1 des elektromagnetischen Zählers sind ein. Zählmagnet 2 und ein Umsteuer- magnet 3 angebracht. Ein Anker des Zählmagneten 2 betätigt in bekannter Weise über einen zweiarmigen Hebel 4 sowie die Zugfeder 4a und die Stange 4b mit Hilfe einer Stossklinke 5 ein Klinkenrad 6, das von einer Sperrklinke -7 gegen Rückdrehung gesichert wird.
Auf einer im Gestell gelagerten Welle 23 sitzen das Klinkenrad 6 und ein mit ,ihm fest verbundenes l0zähniges Zahnrad B. Vom Umsteuermagneten 3 kann ein Anker betätigt weiden. Dieser ist als Schwenkgestell 9 ausgebildet und um eine Achse 29 verschwenkbar und mit je einem Schwingenarm 10a und 10b einerseits sowie lla und llb anderseits versehen.
Diese Schwingarme 10 bzw. 11 dienen als Lagerpunkte für eine übertragungswehe 12 mit einer bestimmten Anzahl von lose laufenden übertragungs- fädern 13 für die Zehnerwerte, Hunderterwerte usw. bzw. für eine Rückstellwelle 15 mit einem fest aufsitzenden l0zähnigen Zahnrad 16.
Ferner ist eine entsprechende Anzahl an sich lose laufender Rückstellräder 17 vorgesehen, die jeweils über eine Rutschkupplung 18, 18a, 18b mit der Rückstellwelle 15 verbunden sind. In der Zählstellung ist der Umsteuermagnet 3 nicht erregt; das Zahnrad 16 und die Rückstellräder 17 sind dann durch .eine Kante 19 des Gestells 1 gegen ein unbeabsichtiges Verstellen gesichert.
In diesem Falle stehen die vorgesehenen Übertragungsräder 13 mit je einem l0zähnigen Zahnrad 21 einer Ziffernrolle 20 in Eingriff, so dass die Zählung in bekannter Weise vor sich gehen kann. Bei erregtem Umsteuermagneten 3 wird mit dem anziehenden. Anker 9 sowohl die,
üb.ertragungs- welle 12 als auch die Rückstellwelle 15 verschwenkt. Infolgedessen stehen die Übertragungsräder 13 nun nicht mehr in Eingriff mit den Zahnrädern 21 und werden durch eine Sperrschiene 14 (siehe Fig.2) gegen Verdrehen gesichert.
Neben dem IOzähnigen Zahnrad 21 trägt jede der vorgesehenen Ziffernrollen 20 noch einen Zehner- übertragungszahn 22. Die Ziffernrollen laufen alle lose auf, der im Gestell 1 gelagerten. Welle 23. Auf einer weiteren, ebenfalls im Gestell festgelagerten Welle 24 (siehe Fig. 3) .ist um diese als Achse ver- schwenkbar ein zweiarmiger Hebel angebracht, dessen einer Hebelarm als Arretierungsschiene 25 ausgebildet ist.
Der andere Hebelarm 26 wird durch einen Ansatz 27 des Schwingenarmes 11a so gesteuert, d'ass die Ziffernrollen 20 bei angezogenem Anker 9 in den Wirkungsbereich der Arretierungsschiene 25 kommen. Jede der Ziffernrollen 20 hat einen Anschlagstift 28, der bei Drehung schliesslich mit der Arretierungs- schiene 25 zum Anschlag gelangt. In dieser Stellung zeigen die Ziffernrollen den: Wert Null an.
Zur Rückstellung des Zählers, auf den. Wert Null wird die dafür vorgesehene Rückstelltaste 32 (siehe Fig. 4) gedrückt, wodurch der Zählschalterkontakt 32f sich öffnet. Die Zählimpulse können dann nicht mehr von der Eingabeleitung auf den Zählmagneten 2 gelangen. Gleichzeitig damit werden die Kontakte c, d, e geschlossen, so dass der Umsteuermagnet 3 erregt wird. Dieser verschwenkt darauf das Schwenkgestell 9 mit der Übertragungswelle 12 und der Rückstell- welle 15.
Infolgedessen greift das l0zähnige Zahnrad 16 nunmehr in das 10zähnige Zahnrad 8 ein. Die Nullstelleinrichtung ist damit eingekuppelt. Zur maschinellen Rückstellung de Ziffernrollen 20 werden in: an sich bekannter Weise erzeugte Schaltimpulse verwendet, die auf den Zählmagneten 2 gegeben werden. Die Fig. 4 stellt als Ausführungsbeispiel eine Schaltungsanordnung mit zwei Relais A, B dar, wobei das Relais A einen Arbeitskontakt a, das Relais B einen Ruhekontakt bi und einen Arbeitskontakt b2 aufweist.
Das Relais A bringt das Relais B zum Anziehen, worauf das Relais A wieder abfällt usw. Jedesmal, wenn B anzieht, gibt dieses Relais auch einen Impuls auf den Zählmagneten 2, so dass hierdurch von der Stossklinke 5 das Klinkenrad 6 betätigt und damit das l0zähnige Zahnrad 8 sowie das Zahnrad 16 angetrieben werden. Die Rückstellräder 17 verstellen so lange die Ziffernrollen, 20, bis diese mit den Anschlagstiften 28 an der Arretierungs- schiene 25 anschlagen und die zugehörige Rutschkupplung 18, 18a, 18b wirksam wird.
Abschliessend sei bemerkt, dass an Stelle der zwei Relais A und B auch ein Relais A in Selbstunterbrecher-Schaltung genügt. Dabei ist Voraussetzung, dass ein Arbeitskontakt a2 eher schliesst, als der Unter- brecherkontakt a1 öffnet. Der Zählmagnet wird dabei vom Arbeitskontakt a2 betätigt.