CH362913A - Bremseinrichtung an einem photographischen Schlitzverschluss - Google Patents

Bremseinrichtung an einem photographischen Schlitzverschluss

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CH362913A
CH362913A CH6682158A CH6682158A CH362913A CH 362913 A CH362913 A CH 362913A CH 6682158 A CH6682158 A CH 6682158A CH 6682158 A CH6682158 A CH 6682158A CH 362913 A CH362913 A CH 362913A
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CH
Switzerland
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braking device
lever
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CH6682158A
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Deeg Karl
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/64Mechanism for delaying opening of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


      Bremseinrichtung    an     einem        photographischen        Schlitzverschluss       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine     Brems-          einrichtung    an .einem photographischen     Schlitzver-          schluss    mit     zwei        voneinander        unabhängig    ablaufenden  Vorhängen,

       die    auf je     eine        unter    dem     Einfluss        einer          Antriebsfeder        stehende    Aufzugswalze     aufwickelbar     sind.  



  Es     sind        Schlitzverschlüsse    an photographischen  Kameras mit mehreren     von    einer Stelle aus zu     beein-          flussenden        Bremswerken        bekannt,    die durch     das     Ablaufendes     Verschlusses    nacheinander von letzterem       entkuppelt    werden.

   Dabei wird beispielsweise     -ein     ständig mit einem     beweglichen;        Teil    des Aufzugs  werkes     in    Eingriff     stehender        Getriebeteil    des Brems  werkes durch den     Anschlagstift    des     Aufzugswerkes     mittels     Zwischengliedern        axial        verschoben.,    so dass  er mit einem anderen Getriebeteil des     Bremswerkes     in Eingriff kommt.

   Es :sind auch     Reibungsbremsen     an     Schlitzverschlüssen        bekannt,    die bei     Beginn    des       Verschlussablaufes    durch eine vom Verschluss ange  triebene     Nockenscheibe    an eines der     zusammen    mit  dem ersten Vorhang ablaufenden     Verschlussteile    an  gedrückt     werden.     



  Diese bekannten     Bremsvorrichtungen    für Schlitz  verschlüsse haben     den        Nachteil,    dass sie in     ihrem     Aufbau     verhältnismässig    kompliziert und daher in der  Fertigung entsprechend teuer     sind.     



       Die    vorliegende     Erfindung    vermeidet diese Nach  teile dadurch, dass jeder Aufzugswalze     ein        schwenk-          barer;        unter    dem     Einfluss    einer     Bremsfeder    stehender  Bremshebel     zugeordnet    .ist, der in die Bewegungs  bahn     eines        zwangläufig        an    der Drehbewegung dieser       Aufzugswalze        beteiligten    Sperrgliedes     hineinragt,

      das  beim Ablauf der Aufzugswalze mit dem     Bremshebel     in     Eingriff    gelangt     und        diesen    entgegen der Einwir  kung der Bremsfeder schwenkt.  



  Dadurch lässt sich eine     verhältnismässig        einfache     und     eine        geringe    Zahl der     Einzelteile        aufweisende       Bauart     erzielen.    Ein     weiterer    Vorteil besteht     darin,     dass die Bremseinrichtung in genau gleicher Aus  führungsform sowohl zur Bremsung des ersten als  auch des zweiten     Verschlussvorhanges        verwendet     werden kann, wodurch sich die Anzahl der     vonehv-          ander    verschiedenen     Einbauteile    auf ein.

   Minimum  reduzieren lässt.  



  Die Zeichnung zeigt     ein,        Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1     zeigt    eine Draufsicht bei aufgezogenem  Verschluss.  



  Die     Fig:2    und 3 zeigen     in    der     ,gleichen        Där-          stellung    die Lage der beweglichen Teile bei Beginn  bzw. nach     Beendigung    des     Vorhangablaufes.     



  In einem     nur        teilweise        dargestellten        Verschluss-          gehäuse    1     sind    in     einem    Abstand     voneinander        in     üblicher Weise zwei     Aufzugswalzen    2     eines        nicht     dargestellten     Verschlussvorhanges    angeordnet, von.  denen nur eine     dargestellt    ist.

   Auf jeder Wälze 2 ist  in bekannter Weise je ein     nicht        dargestellter        Vorhang          eines    photographischen     Schlitzverschlusses    aufge  wickelt, wobei beide Vorhänge bei der     Verschluss-          auslösung    unabhängig     voneinander    ablaufen.  



  Jede Walze 2     .ist    am oberen Ende     mit        einer          Nockenscheibe    3 versehen und     sitzt        mit    dieser auf       einer    drehbar im Gehäuse 1     gelagerten        Welle    4.  Die     Nockenscheibe    3 besitzt     einen    Nocken 3a,     hinter     dem bei     aufgezogenem    Verschluss die Nase 5a des.       Auslöschebels    5 eingreift.

   Der     Auslösehebel    5     ist    auf       einer    zur     Welle    4     parallel        angeordneten    Achse 6  schwenkbar im Gehäuse 1 gelagert und     steht    unter  dem     Einfluss        einer    Feder 7,

       die    um     die.        Achse    6       geschlungen    ist     und        mit        dein    einen Ende an einem  am     Aussösehebel    5     befindlichen        Anschlag    5b und     mit     dem anderen Ende an .einem gehäusefesten Anschlag  8 abgestützt .ist.

   Sie hat die     Tendenz,    den     Auslöse-          hebei        kraftschlüssig        in    der in der     Zeichnung    dar-           gestellten    Sperrlage zu     halten,        in    der er an     einem          Anschlag    56     anliegt.     



  Der Aufzugswalze 2 ist     ein    auf :einer zur Welle 4       parallel    angeordneten Achse 10     schwenkbarer    Winkel  hebel 9     zugeordnet,    dessen     einer    Schenkel 9a mit  seinem freien Ende in die     Bewegungsbahn    des       Nockens    3a     hineinragt.    Am freien Ende des     anderen     Schenkels 9b     greift    eine     Zugfeder    11 an, die die  Tendenz hat,

   en Hebel 9     entgegen        .dem    Uhrzeiger  drehsinn zu     schwenken.    Zur Begrenzung dieser  Schwenkbewegung dient ein     Anschlag    12, an welchem  der     Schenkel    9a     in        seiner        in    den     Fig.    1 und 2     dar-          gestellten    Ruhelage     kraftschlüssig        anliegt.     



       Wird    der     Auslösehebel    5 zur     Verschlussauslösung     im     Gegenuhrzeigerdrehsinn    aus     seiner        Sperrstellung     gemäss     Fig.    1     heraus.geschwenkt,    dann wird durch die  übliche Antriebsfeder die Walze 2 mit der Nocken  scheibe 3 unter     entsprechendem        Aufwickeln        des    Vor  hanges     :entgegen    dem     Uhrzeigerdrehsinn    gedreht.

    Nach Freigabe des     Auslösehebels    5 wird dieser durch  die Feder 7 jedoch sofort     in    die Ruhelage zurück  geschwenkt,     in:    welcher er wieder am     Anschlagstift    5c       anliegt        (Fig.    2).     Im,        Endgang    dar Ablaufbewegung ge  langt     der    Nocken 3a in     Eingriff    mit dem Schenkel  9a des Bremshebels 9.

   Die     Fig.    2 zeigt     die    Stellung  der     Nockenscheibe    3,     in    der der Nocken 3a gerade       den        Schenke.    9a erreicht hat.

   Auf     Grund    der auf die       Walze    2     einwirkenden    Antriebsfederkraft und der       kinetischen        Energie,    die     in    der Aufzugswalze 2 und       in    der     Nockenscheibe    3 gespeichert ist,     schwenkt    der  Nocken 3a     den;    Hebel 9 entgegen     der    Wirkung der  Feder 11 im     Uhrzeigerdrehsinn    um die Achse 10.

    Die dabei geleistete Arbeit wirkt auf den     Verschluss-          ablauf    bewegungshemmend und     verzögert    dadurch  die     Ablaufgeschwindigkeit    des     Verschlussvorhanges.     



  Beim Erreichen :der     .in        Fig.    3 dargestellten  Schwenklage     des        Bremshebals    9 ,gelangt     ;sein:    Schen  kel 9b am     Anschlag    12 zur Anlage, wodurch die  Ablaufbewegung der     Nockenscheibe    3 und der Auf  zugswalze 2 vollkommen gehemmt und     somit    der  Ablauf des     betreffenden        Verschlussvorhanges        be-          endet    wird.  



  Die Bremsung der Ablaufbewegung des anderen       Verschlussvorhanges    kann an der     zugehörigen        Auf-          zugswalze        in        genau    derselben Weise erfolgen.

   Die       räumliche    Anordnung     kann;    dabei     winkelmässig    so       versetzt        sein,    dass eine     .entsprechend    der     Zeitdifferenz     der Ablaufbewegungen der beiden     Verschlussvor-          hänge    verzögerte     Bremswirkung        entsteht.       Nach Ablauf     kann    der Verschluss     in    üblicher  Weise neu     aufgezogen    werden,

   wobei mittels     der          Welle    4 die .in     der        Zeichnung    dargestellte Aufzugs  walze 2 und die     Nockenscheibe    3 im     Uhrzeigerdreh          sinn        gedreht    worden, wodurch     selbsttätig        alle    beweg  lichen     Teile    wieder in die in     Fig.    1     dargestellte    Aus  gangslage zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremseinrichtung an :einem photographischen Schlitzverschluss mit zwei voneinander unabhängig ablaufenden Vorhängen, die auf je eine unter dem Einfluss einer Antriebsfeder stehende Aufzugswalze aufwickelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufzugswalze (:2) :
    ein schwenkbarer, unter dem Ein- fluss einer Bremsfeder (11) stehender Bremshebel (9) zugeordnet ist, der in die Bewegungsbahn eines zwangläufig an der Drehbewegung dieser Aufzugs walze (2) beteiligten Sperrgliedes (3a) hineinragt, das beim Ablauf der Aufzugswalze (2) mit dem Brems hebel (9) in Eingriff gelangt und diesen entgegen der Einwirkung :der Bremsfeder schwenkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf jeder Aufzugswalze (2) eine Nockenscheibe (3) sitzt und der Bremshebel (9) in die Bewegungsbahn des als Sperrglied dienen den Nockens (3a) dieser Nockenscheibe (3) hinein- ragt. z. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremshebel (9) als Winkelhebel ausgebildet ist.
    3. Bremseinrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsfeder (11) am freien Ende des :einen Hebelschenkels (9b) angreift und das freie Ende des anderen<B>Hebel-</B> schenkels (9a) mit dem als Sperrglied dienenden Nocken (3a) zusammenarbeitet. 4. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Bewegungsbahn des Bremshebels (9) ein den Bremsweg begrenzender Anschlag (12) angeordnet ist.
    5. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (3a) zu gleich die mit dem Auslösehebel (5) des Verschlusses zusammenarbeitende Sperrnase bildet.
CH6682158A 1957-12-13 1958-12-02 Bremseinrichtung an einem photographischen Schlitzverschluss CH362913A (de)

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