CH362914A - Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung - Google Patents

Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung

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CH362914A
CH362914A CH6797459A CH6797459A CH362914A CH 362914 A CH362914 A CH 362914A CH 6797459 A CH6797459 A CH 6797459A CH 6797459 A CH6797459 A CH 6797459A CH 362914 A CH362914 A CH 362914A
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CH
Switzerland
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depth
distance scale
camera according
camera
ring
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Application number
CH6797459A
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English (en)
Inventor
Baur Carl
Erich Dipl Ing Burger
Hennig Fridolin
Original Assignee
Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit     einer    mit der Blende gekuppelten       Schärfentiefenanzeigevorrichtung       Es sind photographische Kameras mit einem mit  der     Objektivblende    gekuppelten, gegenüber der Ent  fernungsskala verstellbaren     Schärfentiefenanzeiger    be  kannt, welcher schräg zur Entfernungsskala verlau  fende     Anzeigekurven    aufweist. Diese     Anzeigekurven     zeigen an der Entfernungsskala die jeweilige Schärfen  tiefe an.  



  Bei den bisher bekannten Kameras dieser Art  besteht der     Schärfentiefenanzeiger    aus einem an der       Objektivfassung    angeordneten, in Abhängigkeit von  der     Blendenverstellung    axial     beweglichen    Ring mit  kurvenförmigen Kanten, die am Ring nach aussen  vorspringen. Der Ring befindet sich unter dem Träger  der Entfernungsskala und ragt mit einem zwischen  den beiden kurvenförmigen Kanten     liegenden    vor  springenden Teil entsprechend der jeweiligen     Blen-          denverstellung    mehr oder weniger weit unter dem  Träger der Entfernungsskala vor.

   Hierbei ist die       Ablesung    der angezeigten Schärfentiefe verhältnis  mässig kompliziert.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen  Nachteil und betrifft eine photographische Kamera  mit einer mit der Blende gekuppelten     Schärfentiefen-          anzeigevorrichtung,    die dadurch gekennzeichnet ist,  dass am kamerafesten     Verriegelungsteil    Schärfentiefen  begrenzungskanten vorgesehen sind, unter welchen  eine mit der     Objektivblende    gekuppelte     Anzeigehülse     beweglich angeordnet- ist. Der Erfindungsgegenstand  ermöglicht eine leichte und sichere Erkennbarkeit der       Schärfentiefenanzeige    bei verhältnismässig einfacher,  raumsparender und universell verwendbarer Kon  struktion.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes. .         Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der ersten Aus  führungsform, teilweise im     Schnitt.     



       Fig.    2 zeigt eine perspektivische Darstellung, mit  zur besseren Anschaulichkeit in axialer Richtung aus  einandergezogenen Teilen.  



       Fig.    3 zeigt in derselben Darstellung wie     Fig.    1  die zweite     Ausführungsform.     



  In der     Zeichnung    ist lediglich die Fassung eines  auswechselbaren Objektivs ohne das Kameragehäuse  veranschaulicht.  



  Gemäss der Ausführungsform nach den     Fig.    1 und  2 weist die Fassung des Wechselobjektivs einen Kupp  lungsring 1 auf, mit dem sie an das Gehäuse einer  nichtphotographischen Kamera     ansetzbar    und     bajo-          nettartig        verriegelbar    ist. Am Kupplungsring 1 be  finden sich ein     Rändelring    2, der zum     leichteren     Anfassen mit der Hand beim     Ansetzen    an das Gehäuse  dient, und eine Festmarke 3     für    die Entfernungsein  stellung. Die in der Zeichnung nicht dargestellten  optischen Glieder des Objektivs sind in -bekannter  Weise innerhalb eines gemeinsamen Trägers 4 ange  ordnet.

    



  Die Fassung weist ferner einen     Fokussierungsring     6 auf, in den eine Entfernungsskala 5 in Meterein  teilung eingraviert ist und der     Vorsprünge    6a zur  leichteren     Einstellung    des gewünschten Entfernungs  wertes auf die Festmarke 3 besitzt.  



  Über den     Fokussierungsring    6 greift ein Tiefen  schärfenbegrenzungsring 7, dessen Vorderkante im       Messbereich    zwei     kurvenförmig    verlaufende Partien  <I>7a, 7b</I> besitzt und auf der Innenseite mit drei um je  120  versetzten     schraubenlinienartigen    Führungsnuten  7c versehen ist, in     welche    drei ebenfalls um 120  ver  setzt angeordnete Zapfen 8a einer     Anzeigehülse    8      eingreifen.

   Der Vorderrand der     Anzeigehülse    8 ist mit       einem        Farbring    versehen, der parallel zum     Entfer-          nungsskalenband    verläuft. Ein Zapfen 8b greift in  einen in einer Lasche 9a angebrachten, zur optischen  Achse parallelen Schlitz 9b eines     Blendeneinstellringes     9 ein.  



  Der     Blendeneinstelh-ing    9 ist zwischen dem     Schär-          fentiefenbegrenzungsring    7 und dem kamerafesten       Kupplungsring    1 angeordnet und besitzt     ein    Verbin  dungsglied 9c, das in den nicht dargestellten Blenden  mechanismus     eingreift,    und ein     Verbindungsglied    9d,  das mit einer nicht dargestellten,     äm    Kameragehäuse  starr angeordneten     Lichtwertkupplung    zusammen  wirkt. Der     Schärfentiefenbegrenzungsring    7 ist mit  dem kamerafesten Kupplungsring 1 durch Schrauben  <I>7d, 2a</I> starr verbunden.  



  Zur     Einstellung    einer gewünschten Entfernung  wird die entsprechende Zahl der     Entfernungsskala    5  auf die Festmarke 3 eingestellt. Zum Einstellen der  Blende oder des gewünschten Lichtwertes wird der       Blendeneinstellring    9 entsprechend gedreht.

   Infolge  der     Schlitz-Zapfen-Verbindung    9b, 8b wird die An  zeigehülse 8 bei einer Drehung des     Blendeneinstell-          ringes    9     mitgedreht.    Da die     Anzeigehülse    8 anderseits  durch ihre Zapfen 8a in den Kurven 7c des fest  stehend angeordneten     Schärfentiefenbegrenzungsrin-          ges        geführt    ist, bedingt     eine    Drehung des     Blendenein-          stellringes    9 automatisch eine axiale Verschiebung der       Anzeigehülse    B.

   Der farbige Vorderrand der Anzeige  hülse 8 schneidet je nach der Grösse dieser axialen       Bewegung    die     Tiefensch'ärfenbegrenzungskanten    7a,  7b an     unterschiedlichen    Stellen. Die zu diesen Schnitt  stellen     gehörigen    Zahlenwerte der Meterskala 5 geben  den oberen und unteren Wert der bei der eingestellten       Entfernung    und Blende wirksamen Schärfentiefe an.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    3 unterscheidet  sich von der vorangehenden vorerst dadurch, dass das       Entfernungsskalenband    5 aus durchsichtigem     Material     besteht und über die     Anzeigehülse    8 und den     Schär-          fentiefenbegrenzungsring    7 geschoben ist. Um eine  sichere Verbindung des Skalenbandes 5     mit    dem       Fokussierungsring    6 zu gewährleisten, greift ein Wulst  5a des ersteren in den     Fokussierungsring    6 ein.

    Ausserdem ist das Skalenband 5 durch eine     überwurf-          mutter    10 derart im     Fokussierungsring    6 gehalten,  dass eine durch eine     im    Skalenband 5     befindliche     Aussparung 5b     greifende        Sicherungslasche    6b des       Fokussierungsringes    eine     Dejustierung    des Meter  skalenbandes 5 verhindert.     Durch    diese Anordnung  ist die     Möglichkeit    gegeben, das Skalenband 5 leicht       auswechseln    zu können.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.3    erfolgt  ausserdem die Führung der Zapfen 8a der Anzeige  hülse 8 nicht durch Nuten im     Tiefenschärfenbegren-          zungsring    7,     sondern    durch die Führung in einer  besonderen Kurvenhülse 11, die     ihrerseits    mit dem       Blendeneinstellring    9 verbunden ist.  



  Infolge der Verwendung eines durchsichtigen  Skalenbandes 5     ist    es auch     möglich,    die Zahlenwerte  erhaben     auszubilden,    statt sie durch Eingravieren oder    Einfärben kenntlich zu machen. Die Funktion der       Schärfentiefenanzeigevorrichtung    ist im übrigen die  gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.  



  Die     Schärfentiefenanzeigevorrichtung    ist nicht auf  das Anbringen am kamerafesten     Verriegelungsteil    von  Auswechselobjektiven beschränkt, sondern kann auch  direkt am Kameragehäuse angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass am kamerafesten Verrie- gelungsteil (1) Schärfentiefenbegrenzungskanten (7a, 7b) vorgesehen sind, unter welchen eine mit der Objektivblende gekuppelte Anzeigehülse (8) beweglich angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schäifentiefenbegrenzungskanten kurven- oder stufenförmig verlaufen. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schärfentiefenbegrenzungskanten <I>(7a, 7b)</I> über der in axialer Richtung beweglichen Anzeigehülse (8) und einem Entfernungsskalenband (5) liegen. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schärfentiefenbegrenzungskanten (7a, 7b) zwischen die in axialer Richtung bewegliche Anzeigehülse (8) und ein Entfernungsskalenband (5) greifen. 4.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) beweglich am kamerafesten Verriegelungsteil (1) angeordnet ist und die Kupplung mit der Objektivblende durch ein Zwi schenglied (9) erfolgt. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) an ihrem Vorder rand mit einem Farbring versehen ist. 6.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) unter den Schär- fentiefenbegrenzungskanten <I>(7a, 7b)</I> parallel zum Ent- fernungsskalenband (5) in Richtung der optischen Achse als Wandermarke beweglich ist. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das über den Schärfentiefenbe- grenzungsring (7) am kamerafesten Verriegelungsteil (1) und die Anzeigehülse (8) greifende Entfernungs- skalenband - (5) so gefasst ist, dass bei eingestellter Entfernung die Wandermarke an den Tiefenschärfen begrenzungskanten (7a, 7b) durch das aus durch sichtigem Material gefertigte Entfernungsskalenband (5) hindurch ablesbar ist. B.
    Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entfernungsskalenband (5) mit einem Innenwulst (5a) versehen und mittels einer Überwurfmutter (10) derart auf dem Fokussierungs- ring (6) gelagert ist, dass eine durch eine im Entfer- nungsskalenband (5) befindliche Aussparung (5b) greifende Sicherungslasche (6b) eine Dejustierung des Entfernungsskalenbandes (5) verhindert. 9.
    Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der als Tubus gefertigte Entfer- nungsskalenring (5) auswechselbar ist. 10. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die am Entfernungsskalenband (5) angeordneten Zahlen erhaben ausgebildet sind.
CH6797459A 1958-01-11 1959-01-02 Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung CH362914A (de)

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