CH362914A - Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung - Google Patents
Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten SchärfentiefenanzeigevorrichtungInfo
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Description
Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung Es sind photographische Kameras mit einem mit der Objektivblende gekuppelten, gegenüber der Ent fernungsskala verstellbaren Schärfentiefenanzeiger be kannt, welcher schräg zur Entfernungsskala verlau fende Anzeigekurven aufweist. Diese Anzeigekurven zeigen an der Entfernungsskala die jeweilige Schärfen tiefe an.
Bei den bisher bekannten Kameras dieser Art besteht der Schärfentiefenanzeiger aus einem an der Objektivfassung angeordneten, in Abhängigkeit von der Blendenverstellung axial beweglichen Ring mit kurvenförmigen Kanten, die am Ring nach aussen vorspringen. Der Ring befindet sich unter dem Träger der Entfernungsskala und ragt mit einem zwischen den beiden kurvenförmigen Kanten liegenden vor springenden Teil entsprechend der jeweiligen Blen- denverstellung mehr oder weniger weit unter dem Träger der Entfernungsskala vor.
Hierbei ist die Ablesung der angezeigten Schärfentiefe verhältnis mässig kompliziert.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil und betrifft eine photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefen- anzeigevorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass am kamerafesten Verriegelungsteil Schärfentiefen begrenzungskanten vorgesehen sind, unter welchen eine mit der Objektivblende gekuppelte Anzeigehülse beweglich angeordnet- ist. Der Erfindungsgegenstand ermöglicht eine leichte und sichere Erkennbarkeit der Schärfentiefenanzeige bei verhältnismässig einfacher, raumsparender und universell verwendbarer Kon struktion.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. . Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der ersten Aus führungsform, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung, mit zur besseren Anschaulichkeit in axialer Richtung aus einandergezogenen Teilen.
Fig. 3 zeigt in derselben Darstellung wie Fig. 1 die zweite Ausführungsform.
In der Zeichnung ist lediglich die Fassung eines auswechselbaren Objektivs ohne das Kameragehäuse veranschaulicht.
Gemäss der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 weist die Fassung des Wechselobjektivs einen Kupp lungsring 1 auf, mit dem sie an das Gehäuse einer nichtphotographischen Kamera ansetzbar und bajo- nettartig verriegelbar ist. Am Kupplungsring 1 be finden sich ein Rändelring 2, der zum leichteren Anfassen mit der Hand beim Ansetzen an das Gehäuse dient, und eine Festmarke 3 für die Entfernungsein stellung. Die in der Zeichnung nicht dargestellten optischen Glieder des Objektivs sind in -bekannter Weise innerhalb eines gemeinsamen Trägers 4 ange ordnet.
Die Fassung weist ferner einen Fokussierungsring 6 auf, in den eine Entfernungsskala 5 in Meterein teilung eingraviert ist und der Vorsprünge 6a zur leichteren Einstellung des gewünschten Entfernungs wertes auf die Festmarke 3 besitzt.
Über den Fokussierungsring 6 greift ein Tiefen schärfenbegrenzungsring 7, dessen Vorderkante im Messbereich zwei kurvenförmig verlaufende Partien <I>7a, 7b</I> besitzt und auf der Innenseite mit drei um je 120 versetzten schraubenlinienartigen Führungsnuten 7c versehen ist, in welche drei ebenfalls um 120 ver setzt angeordnete Zapfen 8a einer Anzeigehülse 8 eingreifen.
Der Vorderrand der Anzeigehülse 8 ist mit einem Farbring versehen, der parallel zum Entfer- nungsskalenband verläuft. Ein Zapfen 8b greift in einen in einer Lasche 9a angebrachten, zur optischen Achse parallelen Schlitz 9b eines Blendeneinstellringes 9 ein.
Der Blendeneinstelh-ing 9 ist zwischen dem Schär- fentiefenbegrenzungsring 7 und dem kamerafesten Kupplungsring 1 angeordnet und besitzt ein Verbin dungsglied 9c, das in den nicht dargestellten Blenden mechanismus eingreift, und ein Verbindungsglied 9d, das mit einer nicht dargestellten, äm Kameragehäuse starr angeordneten Lichtwertkupplung zusammen wirkt. Der Schärfentiefenbegrenzungsring 7 ist mit dem kamerafesten Kupplungsring 1 durch Schrauben <I>7d, 2a</I> starr verbunden.
Zur Einstellung einer gewünschten Entfernung wird die entsprechende Zahl der Entfernungsskala 5 auf die Festmarke 3 eingestellt. Zum Einstellen der Blende oder des gewünschten Lichtwertes wird der Blendeneinstellring 9 entsprechend gedreht.
Infolge der Schlitz-Zapfen-Verbindung 9b, 8b wird die An zeigehülse 8 bei einer Drehung des Blendeneinstell- ringes 9 mitgedreht. Da die Anzeigehülse 8 anderseits durch ihre Zapfen 8a in den Kurven 7c des fest stehend angeordneten Schärfentiefenbegrenzungsrin- ges geführt ist, bedingt eine Drehung des Blendenein- stellringes 9 automatisch eine axiale Verschiebung der Anzeigehülse B.
Der farbige Vorderrand der Anzeige hülse 8 schneidet je nach der Grösse dieser axialen Bewegung die Tiefensch'ärfenbegrenzungskanten 7a, 7b an unterschiedlichen Stellen. Die zu diesen Schnitt stellen gehörigen Zahlenwerte der Meterskala 5 geben den oberen und unteren Wert der bei der eingestellten Entfernung und Blende wirksamen Schärfentiefe an.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der vorangehenden vorerst dadurch, dass das Entfernungsskalenband 5 aus durchsichtigem Material besteht und über die Anzeigehülse 8 und den Schär- fentiefenbegrenzungsring 7 geschoben ist. Um eine sichere Verbindung des Skalenbandes 5 mit dem Fokussierungsring 6 zu gewährleisten, greift ein Wulst 5a des ersteren in den Fokussierungsring 6 ein.
Ausserdem ist das Skalenband 5 durch eine überwurf- mutter 10 derart im Fokussierungsring 6 gehalten, dass eine durch eine im Skalenband 5 befindliche Aussparung 5b greifende Sicherungslasche 6b des Fokussierungsringes eine Dejustierung des Meter skalenbandes 5 verhindert. Durch diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, das Skalenband 5 leicht auswechseln zu können.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.3 erfolgt ausserdem die Führung der Zapfen 8a der Anzeige hülse 8 nicht durch Nuten im Tiefenschärfenbegren- zungsring 7, sondern durch die Führung in einer besonderen Kurvenhülse 11, die ihrerseits mit dem Blendeneinstellring 9 verbunden ist.
Infolge der Verwendung eines durchsichtigen Skalenbandes 5 ist es auch möglich, die Zahlenwerte erhaben auszubilden, statt sie durch Eingravieren oder Einfärben kenntlich zu machen. Die Funktion der Schärfentiefenanzeigevorrichtung ist im übrigen die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Schärfentiefenanzeigevorrichtung ist nicht auf das Anbringen am kamerafesten Verriegelungsteil von Auswechselobjektiven beschränkt, sondern kann auch direkt am Kameragehäuse angebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass am kamerafesten Verrie- gelungsteil (1) Schärfentiefenbegrenzungskanten (7a, 7b) vorgesehen sind, unter welchen eine mit der Objektivblende gekuppelte Anzeigehülse (8) beweglich angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schäifentiefenbegrenzungskanten kurven- oder stufenförmig verlaufen. 2.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schärfentiefenbegrenzungskanten <I>(7a, 7b)</I> über der in axialer Richtung beweglichen Anzeigehülse (8) und einem Entfernungsskalenband (5) liegen. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schärfentiefenbegrenzungskanten (7a, 7b) zwischen die in axialer Richtung bewegliche Anzeigehülse (8) und ein Entfernungsskalenband (5) greifen. 4.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) beweglich am kamerafesten Verriegelungsteil (1) angeordnet ist und die Kupplung mit der Objektivblende durch ein Zwi schenglied (9) erfolgt. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) an ihrem Vorder rand mit einem Farbring versehen ist. 6.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigehülse (8) unter den Schär- fentiefenbegrenzungskanten <I>(7a, 7b)</I> parallel zum Ent- fernungsskalenband (5) in Richtung der optischen Achse als Wandermarke beweglich ist. 7.Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das über den Schärfentiefenbe- grenzungsring (7) am kamerafesten Verriegelungsteil (1) und die Anzeigehülse (8) greifende Entfernungs- skalenband - (5) so gefasst ist, dass bei eingestellter Entfernung die Wandermarke an den Tiefenschärfen begrenzungskanten (7a, 7b) durch das aus durch sichtigem Material gefertigte Entfernungsskalenband (5) hindurch ablesbar ist. B.Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entfernungsskalenband (5) mit einem Innenwulst (5a) versehen und mittels einer Überwurfmutter (10) derart auf dem Fokussierungs- ring (6) gelagert ist, dass eine durch eine im Entfer- nungsskalenband (5) befindliche Aussparung (5b) greifende Sicherungslasche (6b) eine Dejustierung des Entfernungsskalenbandes (5) verhindert. 9.Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der als Tubus gefertigte Entfer- nungsskalenring (5) auswechselbar ist. 10. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die am Entfernungsskalenband (5) angeordneten Zahlen erhaben ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0028653 | 1958-01-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6797459A CH362914A (de) | 1958-01-11 | 1959-01-02 | Photographische Kamera mit einer mit der Blende gekuppelten Schärfentiefenanzeigevorrichtung |
Country Status (1)
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1959
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